Würth Benedikt · Ständerat · 2025-03-19
Würth Benedikt · Ständerat · St. Gallen · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2025-03-19
Wortprotokoll
Angesichts der Mahnung des Präsidenten und angesichts des Umstandes, dass der Bundesrat keinen anderslautenden Antrag gestellt hat, mache ich es kurz: Das vorliegende Postulat wurde nicht im Umfeld der Diskussionen um Beyond Gravity entwickelt, sondern im Umfeld der BFI-Beratungen in der WBK-S. Wir haben insbesondere die Mittel-Allokation angeschaut. Wir haben in der BFI-Botschaft einen Kredit von 1666,3[NB]Millionen[NB]Franken für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und von 28 Millionen Franken für die Förderung nationaler Aktivitäten beschlossen. Wir sagten vor allem, dass wir auch die nationalen Aktivitäten stärken müssen. Vor diesem Hintergrund ist es gut, wenn wir mit einem Postulatsbericht eine Auslegeordnung bekommen.
Wir haben auch zur Kenntnis genommen, dass der Bundesrat in seinem Weltraumbericht 2023 eigentlich sehr ambitionierte Ziele formuliert. Er schreibt: "Die Schweiz positioniert sich als weltweit führender Standort für spezialisierte und innovative Raumfahrtunternehmen." Mit dem Entscheid der Räte in Sachen Beyond Gravity hat dieser Anspruch natürlich eine zusätzliche Dimension erhalten. Wir wollen im Grunde genommen, dass wir das Potenzial in diesem Bereich maximal ausschöpfen. Es sind ja nicht nur grosse Unternehmen, die hier tätig sind. Auch viele Hightech-KMU, typische Hidden Champions, sind in diesem Space-Sektor als Zulieferer tätig. Hier gilt es, die Potenziale bestmöglich auszuschöpfen. Das ist der Gegenstand dieses Postulates.
Es geht in der Wirtschaft in der Schweiz um rund 250 Akteure in allen Landesteilen, um über 1500 Arbeitsplätze. In der Wissenschaft sind aktuell 50 wissenschaftliche Experimente in Vorbereitung oder befinden sich bereits im Weltraum. Wir haben hier also eine starke Position, und die[NB]wollen[NB]wir[NB]in[NB]diesem[NB]zukunftsträchtigen Sektor weiter ausbauen.
Ich bitte Sie, das Postulat in diesem Sinne anzunehmen.