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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-06-12

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-06-12

Wortprotokoll

Ja, danke, Herr Nationalrat Knutti, ich habe das schon bestätigt. Der Bundesrat hat dem UVEK den klaren Auftrag dazu gegeben; die Arbeiten sind bereits gestartet. Man muss der Gemeinde hier die Federführung überlassen. Die Gemeinde entscheidet, wo sie wiederaufbauen will. Ich durfte gestern mit dem Gemeindepräsidenten telefonieren. Die Gemeinde hat, gestützt auf die bestehende Gefahrenkarte, bereits Vorstellungen, wo der Wiederaufbau stattfinden soll. Da gibt es klare Vorstellungen, und mich hat beeindruckt, wie klar auch der Wille der Betroffenen ist, in diese Richtung zu gehen. Die Mitarbeitenden des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) werden dort unmittelbar behilflich sein.

Es gibt sogar andere Beispiele: Wir haben das Beispiel Mitholz, wo eine ganz andere Situation vorliegt. Dort müssen die Leute aus Sicherheitsgründen, wegen der Räumung der Munition, weg. Es ist gelungen, innert kürzester Zeit, innerhalb von zwei Jahren, die Planung bis zur Regelung der Bauzone zu erledigen, sodass die Leute bereits bauen können, und zwar innerhalb der gleichen Gemeinde, die auch nicht sehr gross ist. Dort hat das ARE also bereits Erfahrungen gesammelt.

Ich stelle mir vor, dass der Wiederaufbau sehr kurzfristig umgesetzt werden und sehr rasch gehen kann. Ich sage das allerdings, ohne Illusionen wecken zu wollen. Wir sind immer noch in der Ereignisbewältigung. Wir müssen feststellen, dass noch eine Million Kubikmeter Geröll lose am Berg vorhanden ist. Bevor sich der Berg nicht beruhigt, können die Experten die nötigen Arbeiten im Gelände nicht tätigen. Aber ja, ich kann Ihnen bestätigen, das darf nicht Jahre dauern.