Stämpfli Fabienne · Nationalrat · 2025-09-23
Stämpfli Fabienne · Nationalrat · Bern · Grünliberale Fraktion · 2025-09-23
Wortprotokoll
Der Pilotversuch mit den praxisintegrierten Studiengängen im Mint-Bereich hat sich gemäss den beteiligten Unternehmen, Fachhochschulen, Studierenden und Absolvierenden bewährt. Auch der Hochschulrat, Swissuniversities und verschiedene Verbände wie beispielsweise Economiesuisse und Swissmem sprechen sich für eine Verstetigung aus. Die praxisintegrierten Studiengänge können zur Minderung des Mangels an Praktikumsplätzen beitragen und zumindest auf der Ebene einzelner Unternehmen den Fachkräftemangel etwas abmildern. Dank der engen Zusammenarbeit mit Unternehmen während des praxisintegrierten Studiums wird der Übergang in die Arbeitswelt erleichtert. Die Absolvierenden weisen eine hohe Berufs- und Arbeitsmarktfähigkeit auf. Ebenso erfreulich ist, dass die praxisintegrierten Studiengänge mehr Frauen in den Mint-Bereich bringen.
Die Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Bildungswegen ist ein grosser Vorteil des schweizerischen Systems. Die praxisintegrierten Bachelorstudiengänge leisten hier einen Beitrag. Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Personen mit einer gymnasialen Maturität, sondern auch Personen mit Berufsmaturität ohne berufliche Grundbildung in einem verwandten Beruf Zugang erhalten. Die GLP-Fraktion ist deshalb für eine Verstetigung der Pibs.
Wir werden auf die Änderung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes eintreten und dem vorliegenden Entwurf zustimmen.