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Tuena Mauro · Nationalrat · 2025-09-25

Tuena Mauro · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-09-25

Wortprotokoll

Ich bin Stadtzürcher. Ich wohne seit 53 Jahren in der Stadt Zürich. Ich gehe ab und zu noch in den Ausgang und spreche mit den Menschen auf der Strasse. Ich kann Ihnen sagen: Es gibt ganz viele, gerade junge Menschen, die sagen mir: Mauro Tuena, ich gehe nicht mehr in den Ausgang, ich habe Angst, hier auszugehen. Das hat mit der Kriminalität zu tun. Frau Widmer, Sie müssen die Kriminalstatistik einmal anschauen und nicht hier einfach etwas erzählen. Selbstverständlich hat das mit der massiven Zuwanderung zu tun - mit der massiven Zuwanderung.

Wenn ich in der Kriminalstatistik den Anteil von Ausländerinnen und Ausländern anschaue, dann muss ich Ihnen sagen, dass das in keinem Verhältnis steht. Ausländerinnen und Ausländer schwingen in der Kriminalstatistik mit über 50 Prozent bei den schweren Delikten - wir sprechen nicht von einem frisierten Töffli - obenaus. Das sind die Fakten, die tragischen Fakten.

Frau Widmer, Sie bewerben sich in der Stadt Zürich um ein Exekutivamt. Wo haben Sie Ihre Augen in Zürich? Sie sagen, die Zuwanderung habe nichts zu tun mit den überfüllten Bussen, Trams und Zügen. Ich gebe Ihnen ein paar Beispiele für überfüllte Verkehrsmittel - ich fahre ab und zu mit dem öffentlichen Verkehr -: die Busse Nr.[NB]46, 32, 31. Der Bus Nr.[NB]32 quert eigentlich die Stadt Zürich. In Bern ist es dasselbe. Sagen Sie mir, was für Menschen in diesen Verkehrsmitteln sind. Sind es Leute aus dem Schächental? Ich kann Ihnen sagen, das ist definitiv nicht so. Sie können doch nicht sagen, diese vollen öffentlichen Verkehrsmittel hätten nichts mit der massiven Zuwanderung zu tun. Das geht schlicht und einfach nicht.

Das Gleiche gilt selbstverständlich, gerade in den Ballungszentren Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne usw., für die Wohnungssuche. Ist ja klar: Je mehr Leute hierherkommen, desto mehr Wohnungen braucht es. Aber die Schweiz hat nicht unbegrenzt Platz, auf dem man diese Wohnungen bauen kann. Das Resultat ist, das kann ich Ihnen sagen, dass unsere jungen Leute keine Wohnungen mehr finden. Ich höre, dass das das grosse Problem sei. Schauen Sie das Sorgenbarometer der Bevölkerung an. Darum hat die SVP konsequenterweise reagiert und hat diese Initiative lanciert, die Nachhaltigkeits-Initiative, mit welcher wir sagen: Wir wollen keine 10 Millionen Menschen in diesem Land. Wenn diese Grenze erreicht ist, dann muss gehandelt werden.

Ich kann Ihnen sagen: Beim Unterschriftensammeln - ich sammle sehr gerne Unterschriften und mache das oft, die Kolleginnen und Kollegen aus meiner Fraktion können das bestätigen - war es nicht so, dass ich zu den Leuten gehen musste. Nein, die Leute kamen zu mir und fragten: Kann ich hier unterschreiben? Sie sagten, das sei eine sinnvolle und gute Initiative.

Ich möchte Sie wirklich bitten, heute ein klares Zeichen zu setzen: Jawohl, wir nehmen die Probleme der Bevölkerung ernst und empfehlen hier der Stimmbevölkerung, die Nachhaltigkeits-Initiative anzunehmen.

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