Studer Heiner · Nationalrat · 2003-09-29
Studer Heiner · Nationalrat · Aargau · Evangelische und Unabhängige Fraktion · 2003-09-29
Wortprotokoll
Sie stellen fest, dass die Leute, die die Minderheit bilden, aus vier verschiedenen Fraktionen stammen. Also handelt es sich nicht um ein Parteipolitikum, sondern um die Frage, ob man diese originelle Idee nicht weiterverfolgen sollte. Als dieser Gedanke erstmals in den Medien auftauchte, war die erste Reaktion: Super, das sollte man machen! Als man dann weiter überlegte, kamen die Wenn und Aber; das werden dann die Sprecher der Mehrheit noch darlegen. Wenn man nochmals nachliest, stellt man fest, dass es eigentlich "die" Idee wäre, die Kollege Tschuppert bringt. Er hat zu Recht gesagt, dass es in dieser ersten Phase um eine allgemeine Anregung geht. Wenn es hier um einen Fonds mit einer solch engen Zweckbindung gehen würde, dass man ihn dann praktisch für nichts anderes brauchen könnte, würde es auch diese Kommissionsminderheit nicht geben. Aber wir sind der Meinung, dass es sinnvoll ist, vorauszuschauen und die Mittel für eine weitere Landesausstellung oder etwas in ähnlichem Sinn bereitzustellen. Die meisten von uns würden diesen Anlass nicht mehr im aktiven Berufsleben, sondern vielleicht an den Krücken besuchen können. Aber jede Generation soll einen besonderen nationalen Event erleben können.
Da sind wir aus unserer Sicht der Meinung - deshalb unterstützen wir die Parlamentarische Initiative Tschuppert -, dass das die Mittel sind, die vonseiten der öffentlichen Hand zur Verfügung stehen werden, und nicht noch viele andere Vorlagen und Kredite. Das wäre unseres Erachtens eine sinnvolle Vorgabe.
Wir als Minderheit finden deshalb die Idee nicht nur originell, sondern sie hat auch sehr viel Hintergrund. Wir würden es deshalb begrüssen, wenn Sie dieser Initiative in der ersten Phase Folge geben, um damit der Kommission eine Möglichkeit zu geben, Ihnen einen guten, praktikablen Vorschlag zu unterbreiten.