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preparatory:AB 371756

Baume-Schneider Elisabeth · Bundesrat · Jura · 2026-03-16

Wortprotokoll

Kostenfolgemodelle wurden vom Parlament aufgrund der hohen, stark wachsenden Arzneimittelkosten ins Kostendämpfungspaket 2 eingebracht und im März 2025 verabschiedet. Die mit den Kostenfolgemodellen vorgesehenen Einsparungen dürften sich auf etwa 350 Millionen Franken pro Jahr bei verfügbaren, sehr umsatzstarken Arzneimitteln belaufen. Das sind weniger als 5 Prozent der Arzneimittelkosten der obligatorischen Krankenversicherung von insgesamt rund 9,2 Milliarden Franken und knapp 1 Prämienprozent.

Von den möglichen Einsparungen profitieren aufgrund der in der einheitlichen Finanzierung vorgesehenen Aufteilung der Kosten künftig auch die Kantone im Umfang von 90 bis 100 Millionen Franken pro Jahr. Das vom Bundesrat in Vernehmlassung gegebene Revisionspaket besteht ansonsten insbesondere aus Massnahmen, die den Zugang und die Versorgung auch zugunsten der Pharmaindustrie verbessern. Die Massnahmen wurden ausführlich mit der Pharmaindustrie diskutiert, Vorschläge wurden berücksichtigt.

Die von der US-Regierung möglicherweise geplanten Massnahmen zu Medikamentenpreisen in den USA sind weiterhin wenig transparent, und ihre Auswirkungen auf die Schweiz sind nach wie vor unklar und deshalb nicht absehbar. Unabhängig davon ist der Zugang zu neuen, wirksamen Medikamenten und Therapien dem Bundesrat sehr wichtig. Die zuständigen Stellen sind laufend im Austausch mit der Pharmaindustrie.

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