Walliser Bruno · Nationalrat · 2026-06-15
Walliser Bruno · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2026-06-15
Wortprotokoll
Stellen Sie sich vor, es ist Winter, die Temperaturen sinken, die Tage sind kurz, und plötzlich fällt der Strom aus: kein Licht, keine Heizung, keine funktionierenden Kommunikationsmittel. Ein solches Szenario zeigt, wie wichtig eine sichere und zuverlässige Stromversorgung für unser Land ist. Genau deshalb müssen wir die Initiative zur Annahme empfehlen und auch dem indirekten Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative zustimmen.
Der indirekte Gegenvorschlag verfolgt ein ausgewogenes Ziel. Er stärkt die Versorgungssicherheit der Schweiz, ohne dabei unnötige Verbote oder starre Vorgaben zu beinhalten. Statt auf ideologische Lösungen zu setzen, ermöglicht er einen pragmatischen Ausbau der Stromproduktion im Inland. Die Schweiz braucht in Zukunft Strom, die Schweiz braucht in Zukunft mehr Strom. Elektroautos, Wärmepumpen und die zunehmende Digitalisierung erhöhen unseren Energiebedarf. Gleichzeitig wollen wir unabhängiger von Stromimporten werden. Der indirekte Gegenvorschlag schafft die Voraussetzungen dafür, dass zukünftig genügend Energie produziert werden kann, besonders im Winter, wenn die Versorgung am kritischsten ist.
Ein weiterer Vorteil ist die technologische Offenheit. Der indirekte Gegenvorschlag schreibt nicht eine einzige Lösung vor, sondern lässt Raum für Innovationen und neue Technologien. So können die besten und effizientesten Lösungen eingesetzt werden, um die Energieversorgung langfristig zu sichern. Zudem stärken die Initiative und der indirekte Gegenvorschlag unsere Wirtschaft. Unternehmen sind auf eine stabile Stromversorgung angewiesen. Versorgungslücken oder -unsicherheiten gefährden Arbeitsplätze und den Wohlstand unseres Landes. Damit investieren wir in eine sichere Zukunft für Bevölkerung und Wirtschaft.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Initiative und der indirekte Gegenvorschlag verbinden Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Vernunft und langfristige Planung. Sie helfen, das Risiko von Stromengpässen zu reduzieren, und sorgen dafür, dass die Schweiz auch in Zukunft zuverlässig mit Energie versorgt wird.
Darum bitte ich Sie: Empfehlen Sie nicht nur die Initiative zur Annahme, sondern stimmen Sie auch dem indirekten Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative zu.