Pfister Martin · Bundesrat · 2026-06-16
Pfister Martin · Bundesrat · Zug · 2026-06-16
Wortprotokoll
Es ist meinerseits eigentlich nicht mehr viel beizufügen, weil die Argumente von der Kommissionsmehrheit und vom Rat ausführlich dargelegt wurden. Der aktuelle Pistolenbestand reicht noch vier Jahre, und die Versorgung mit Ersatzteilen ist schwierig und kostenaufwendig. Darum brauchen wir jetzt eine Lösung, um eben wieder genügend persönliches Material, insbesondere jenes der Offiziere, höheren Unteroffiziere, aber auch gewisser Soldaten, zur Verfügung zu haben.
Sie haben darauf hingewiesen: Die drei Anbieter, die wir evaluiert haben, haben einen nahezu gleichwertigen Gesamtnutzen gebracht, aber wir haben uns hier - bei drei gleichwertigen Lösungen - wirklich darauf fokussiert, die Schweizer Lösung, die Schweizer Produktion zu bevorzugen. In diesem Sinne hielten wir uns auch an die rüstungspolitische Strategie, die wir im letzten Sommer veröffentlichten. Sie haben auch zu Recht darauf hingewiesen, dass diese Pistole keine Problempistole ist, sondern eine Pistole, die von denjenigen Leuten, die sie in der Armee getestet haben, etwas weniger priorisiert worden ist. Aufgrund des Evaluationsverfahrens bzw. der Bewertung haben sie dann etwas tiefere Noten abgegeben.
Ich empfehle Ihnen, diese Beschaffung so vorzunehmen, wie sie vorgesehen ist und auch von der Mehrheit Ihrer Kommission beantragt wird.