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Blocher Christoph · Bundesrat · 2004-06-14

Blocher Christoph · Bundesrat · Zürich · 2004-06-14

Wortprotokoll

Ich beantworte zunächst die Frage von Frau Bühlmann. In der entsprechenden Statistik fehlt der Geschlechteraspekt nicht. Obwohl in der Medienmitteilung nicht spezifisch auf diese Thematik hingewiesen wurde, gibt es für jede Verzeigungskategorie der Erhebung eine detaillierte Aufteilung zwischen männlichen und weiblichen Tatverdächtigen. Der Bundesrat empfiehlt daher, für die detaillierten Abklärungen die vollständige öffentliche Version der Statistik - es ist eine ziemlich dicke - im Internet unter www.fedpol.ch zu konsultieren.

Was Ihren Einwand gegenüber der Kriminalstatistik anbelangt, haben Sie Recht. Das ist nicht eine Statistik, welche [PAGE 1032] bei absoluten Zahlen völlig zuverlässig wäre. Erstens sind dort nicht die Verurteilungen drin, sondern die Anzeigen, und zweitens werden sie, weil es kantonale Statistiken sind, nicht überall gleich erhoben. Aber statistisch weiss man, dass die Bewegungen zutreffen, wenn man immer die gleichen Grundlagen nimmt, und wir haben im Sicherheitsbericht auch eine Verurteilungsstatistik veröffentlicht.

Ich kann Ihnen aber in Bezug auf Ihre letzte Frage versichern, dass dem Geschlechteraspekt auch weiterhin Rechnung getragen wird.