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Deiss Joseph · Bundesrat · 2004-09-30

Deiss Joseph · Bundesrat · Freiburg · 2004-09-30

Wortprotokoll

J'aimerais m'exprimer encore sur trois points: le principe, la définition des gares et la protection des travailleurs.

1. Sur le principe, et là je réponds en partie à Monsieur Schwaller, ce qui est l'objet de cette modification de loi ne touche en rien la souveraineté des cantons en matière de décisions relatives à l'ouverture des commerces. La situation reste ce qu'elle est, les cantons gardent la souveraineté en la matière. Ce qui est réglé ici est la contradiction qui existe au niveau de la pratique, à savoir que la décision d'ouvrir les commerces dont il est question peut être prise aujourd'hui et que la possibilité d'engager des travailleurs à cet effet n'est pas donnée, ce qui semble en soi aberrant. Il y a donc lieu de le corriger.

2. Concernant la définition des gares, et là je réponds en particulier à Monsieur Berset qui se fait du souci pour La Chaux-de-Fonds, nous n'avons établi ni dans cette révision de la loi, ni dans l'ordonnance y relative, la liste des 25 gares dont il a été question. Mais, pour chacune d'elles, une proposition doit être faite. Vous me direz que la proposition sera sans doute faite. Mais la disposition dont il est question dit qu'il faut soit une proposition des entreprises de chemins de fer, lorsqu'il y a 20 millions de francs de chiffre d'affaires, soit - et j'aimerais rectifier le libellé que j'ai donné comme deuxième possibilité - une proposition commune des entreprises de chemins de fer et d'un canton pour les gares d'une grande importance régionale. Si La Chaux-de-Fonds ne se qualifie pas au niveau des 20 millions de francs de chiffre d'affaires, je pense que la deuxième possibilité n'aura certainement pas de peine à être démontrée. La Chaux-de-Fonds étant la troisième ville de Suisse romande, vous l'avez mentionné, elle a une importance régionale et même suprarégionale.

3. Die Frage des Schutzes der Arbeitnehmer. Herr Leuenberger, es ist für einen Freiburger CVP-Politiker natürlich eine grosse Ehre, mit derart prominenten Solothurner FDP-Politikern und Unternehmern verglichen zu werden. Ihren Aufruf an mich als Volkswirtschaftsminister höre ich wohl. Ich muss Ihnen schon einmal sagen, dass wir das Gesetz strikte anwenden, auch wenn dies den Pizzaliebhabern nach Mitternacht nicht so bekommen mag. Es ist aber auch wichtig, dass man sich die Frage stellt - und ich möchte das jetzt nicht irgendwie negativ interpretiert wissen -: Was ist zu tun - und das ist auch meine heutige Aufgabe -, damit Betriebe wie jene, die Sie genannt haben, z. B. Bally, in diesem Land weiterhin bestehen können?

Nun zur Frage der verschiedenen Möglichkeiten, hier etwas in Bezug auf einen Gesamtarbeitsvertrag zu tun. Das Erste: Ich glaube - ich habe es schon einmal gesagt -, dieses Einfügen der Bedingung, dass ein Gesamtarbeitsvertrag abgeschlossen sein muss, stünde im Widerspruch zu den heutigen Gepflogenheiten in dieser Angelegenheit, nämlich zum Umstand, dass sich das Arbeitsgesetz nicht auf diese Bereiche einlässt, sondern die Arbeitsbedingungen bestimmt. Und da habe ich Ihnen gesagt, dass wir über die Verordnung noch zusätzliche Bestimmungen für die Arbeitnehmer erlassen werden; ich habe sie vorhin aufgezählt und [PAGE 548] will sie nicht wiederholen. Aber die anderen Elemente des Arbeitsvertrages - insbesondere das Salär - werden den Sozialpartnern überlassen, und das hat bis jetzt gut funktioniert. Wir hätten hier einen Bruch bei dieser Regel.

Das Zweite ist eine Frage der Gleichbehandlung: Es wäre hier eine ganz bestimmte, im Verhältnis zum Ganzen wahrscheinlich kleine Gruppe von Arbeitnehmern betroffen, die nur einen kleinen Teil ihrer Branche darstellen, die aber auch - und Herr Lauri hat es gezeigt - im Verhältnis zu den Betrieben, die am Sonntag öffnen können, nur einen kleinen Teil darstellen würden. Es wäre also eine Ungleichbehandlung in zwei Richtungen.

Ich hätte - das ist das Dritte - das Wort Veto auch nicht verwendet, denn das klingt aggressiv, aber Ihr Vergleich hinkt trotzdem. Ihr Vergleich hinkt insofern, als es sich bei den Fällen, die Sie genannt haben, nicht nur um öffentlich-rechtliche Betriebe handelt. Zudem ist die Bedingung nicht so formuliert, dass die SBB am Sonntag nicht fahren können, wenn es mit dem Gesamtarbeitsvertrag nicht übereinstimmt. Hier handelt es sich natürlich um eine Vorbedingung, um etwas überhaupt unternehmen zu können. Also geht diese Bestimmung hier natürlich schon ein Stück weiter.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass wir diesen Zusatz aus den genannten Gründen hier nicht aufnehmen sollten.

Noch zwei Punkte zu dem, was Herr David und auch Herr Berset zum Normalarbeitsvertrag gesagt haben. Herr David hat darauf hingewiesen, dass die Bahnbetriebe, insbesondere die SBB, hier einen bestimmten Einfluss ausüben könnten. Ich glaube, ein solcher Einfluss kann durchaus bestehen, aber ich kann Ihnen hier keine Garantie geben, dass die Leitung der SBB dann auch einen bestimmten Einfluss ausüben wird. Aber Herr David hat auf die ausgezeichneten Beziehungen, die hie und da auch auf personeller Ebene bestehen können, hingewiesen.

Monsieur Berset pose la question d'un contrat-type. D'abord, un contrat-type ne serait de toute façon pas impératif et pourrait être amendé par accord entre les partenaires en question. Les domaines où de tels contrats-types existent sont pour l'instant réduits à quelques cas très spéciaux; je ne crois pas que ce serait un substitut qui aurait vraiment la valeur de ce que vous souhaitez obtenir à travers l'obligation d'une convention collective de travail.

Donc, tout compte fait, je pense que la disposition telle qu'elle est proposée ne met pas en cause le principe de la protection des travailleurs, d'autant plus que nous vous avons annoncé des mesures supplémentaires, qui s'additionnent à toutes celles qui existent déjà pour le personnel qui travaille dans des entreprises qui peuvent être actives le dimanche.