Steiner Rudolf · Nationalrat · 2005-09-21
Steiner Rudolf · Nationalrat · Solothurn · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2005-09-21
Wortprotokoll
Sie kennen meine Interessenbindungen; ich bin Präsident des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen. Ich halte fest, dass diese Branche bisher eine sichere, effiziente und preisgünstige Versorgung unseres Landes mit Elektrizität gewährleistet hat. Es besteht daher kein Anlass, ohne Not von Bewährtem abzuweichen und hier neue Bestimmungen einzuführen.
Es war von jeher die Sache der Netzbetreiber - und nicht des Bundesrates oder anderer Stellen -, die Zuordnung der Kunden und nachgelagerter Netzbetreiber zu einer bestimmten Spannungsebene festzulegen. Nach Meinung der Branche hat sich diese Regelung bewährt. Ich bitte Sie, es dabei bewenden zu lassen. Der Netzbetreiber hat letztlich die nötigen technischen und administrativen Massnahmen zu treffen, damit diese Netzzuteilung auch umgesetzt werden kann. Der Netzbetreiber ist derjenige, der an der Front mit den damit auftretenden Problemen konfrontiert ist. Der Netzbetreiber hat bisher bewiesen, dass er diese Probleme lösen kann, und er wird sie auch in Zukunft zur Zufriedenheit von uns allen, der Konsumentinnen und Konsumenten, lösen.
Ich bitte Sie also, meinem Minderheitsantrag zu folgen.