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Deiss Joseph · Bundesrat · 2005-11-30

Deiss Joseph · Bundesrat · Freiburg · 2005-11-30

Wortprotokoll

Je vous invite, bien sûr, à entrer en matière, comme vous l'avez déjà fait une première fois, et cela pour les raisons fondamentales que je ne vais pas développer en détail, mais qui tiennent à deux éléments essentiels: d'abord, il se déroule à l'heure actuelle une compétition effrénée pour obtenir l'implantation de nouvelles entreprises et pour créer des places de travail; ensuite, nos cantons sont actifs en la matière, mais il est nécessaire, compte tenu du fait qu'ils sont aussi concurrents entre eux, d'assurer une certaine coordination et de pouvoir montrer une image uniforme de notre pays à l'extérieur. Je vais d'ailleurs présenter, lors de l'une des trois dernières séances du Conseil fédéral de cette fin d'année, le rapport demandé par le Parlement sur la conception générale de la promotion de notre pays à l'extérieur.

C'est pourquoi j'insiste sur l'importance de pouvoir entrer en matière sur ce dossier, de sorte à pouvoir faire le lien entre la situation actuelle et la nouvelle organisation, qui pourrait entrer en vigueur à partir de 2008, comme nous l'espérons.

Je dois dire que je suis quelque peu étonné, Monsieur Rime, même si vous le faites au nom de votre groupe, de vous trouver à la tête de l'opposition à l'entrée en matière, sachant combien - vous me permettrez cette petite parenthèse fribourgeoise - notre canton en particulier, ou d'autres régions, encore plus, s'activent pour développer leur économie régionale et créer des places de travail.

J'aimerais aussi dire, à ceux qui ont finalement voté contre ce projet lors de la première délibération, qu'il s'agit de mettre au premier plan la chose elle-même, l'objectif [PAGE 1609] fondamental, qui est de promouvoir le site helvétique comme lieu d'implantation de nouvelles entreprises. Je crois que personne ne conteste le fait que nous préférons les entreprises durables et les places de travail de qualité, et qu'il faut traiter ces questions de manière coordonnée.

Il faut que le Parlement se mette d'accord sur les formules. Ce serait toutefois dommage que le projet capote pour des questions de formulation, alors que tout le monde est d'accord sur le fond.

Das Gleiche gilt für den Antrag in Bezug auf die Erarbeitung eines globalen Konzeptes, den wir nachher zu behandeln haben. Ich glaube, dass mein Departement auch in der Kommission schon klar dargelegt hat, dass ein Gesamtmarketingkonzept ein Anliegen des Bundesrates ist. Eine Standortpromotion muss konzeptionell vorbereitet sein, und wir wollen das auch tun. Auf der anderen Seite müssen wir beachten, dass auch die Kantone hier mit einzubeziehen sind und es dem Bund nur in einem bestimmten Mass möglich ist, den Kantonen genaue Vorschriften zu machen. Darüber hinaus müssen wir uns bewusst sein, dass wir nur zum Teil eine Kontrolle über die Art und die Namen der Betriebe haben, die sich dann letztlich bei uns ansiedeln werden. Aus diesem Grund bitte ich Sie, das Hauptziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Frau Genner, ich bin mit Ihnen einverstanden, dass es vor allem um die Standortfaktoren geht, und wir sind daran, diese Standortfaktoren zu verbessern. Doch muss man dies wissen, und das Geld, das hier im Spiel ist, ist herzlich wenig, um im Ausland unsere Standortqualitäten anzubieten und zu loben.

Ich kann Ihnen ein ganz konkretes Beispiel für die Wirkung dieser Aktivitäten geben. Ich war Mitte Juli mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem Besuch in China. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten mir auch vorgeschlagen, die Standortpromotion Schweiz vorzustellen. Ich muss Ihnen gestehen, dass ich etwas perplex war. Ich sagte mir, China sei wohl nicht das erste Land, von dem wir erwarteten, dass Unternehmen in der Schweiz investieren würden, wo doch so viele Schweizer Unternehmen heute in China investieren wollten. Wir haben trotzdem einen Anlass organisiert und die Standortpromotion Schweiz vorgeführt. Ein Unternehmer, mit welchem wir in Schanghai sprachen und der im Begriff war, sich in Deutschland zu etablieren, wurde so aufmerksam auf den Standort Schweiz als strategischen Standort in Europa, wie wir ihn vorgestellt hatten. Der definitive Standortentscheid seiner Firma zugunsten der Schweiz ist in den letzten Tagen gefallen. Ich kann hier behaupten, dass diese Firma ohne unser Engagement die Qualitäten unseres Standortes wahrscheinlich nicht so genau kennen gelernt hätte.

Es ist also nicht reine Theorie und blosses Marketing mit einigen Inseraten, es ist wirklich Terrainarbeit - und eine Arbeit, die auch etwas bringt. Ich kann es nicht begreifen, wenn einerseits immer verlangt wird, dass wir alles unternehmen sollen, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, und andererseits die bescheidenen 3,4 Millionen Franken netto - ohne Einnahmen -, die wir pro Jahr brauchen, nicht zur Verfügung stehen, um diese Standortpromotion betreiben zu können.

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