Cassis Ignazio · Nationalrat · 2007-09-20
Cassis Ignazio · Nationalrat · Tessin · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-09-20
Wortprotokoll
Il gruppo radicale-democratico sostiene con convinzione lo sviluppo delle scuole universitarie professionali. Di conseguenza abbiamo molta simpatia per la proposta di maggioranza di aumentare di 200 milioni di franchi il credito quadro per queste scuole. Le scuole universitarie professionali festeggeranno l'anno prossimo i loro primi dieci anni di vita. Già oggi possiamo tirare un bilancio positivo. Con la loro nascita la Svizzera ha completato il paesaggio universitario ed inserito un elemento di dinamica fondamentale nel panorama formativo elvetico, affiancando alle università cantonali e ai politecnici federali queste alte scuole professionali. Con 46 200 studenti esse formano oggi il 29 per cento degli studenti universitari; questa cifra aumenta costantemente e ciò è un bene.
Per il periodo 2008-2011 l'incremento annuo dovrebbe aggirarsi sul 4,2 per cento - una sfida, che evidentemente richiede maggiori risorse. Inoltre, le scuole universitarie professionali devono affrontare un'altra sfida: devono integrare felicemente nel loro dispositivo anche i settori formativi della salute, del lavoro sociale e dell'arte. Perciò, rispetto al quadriennio 2004-2007, le risorse finanziarie dedicate a queste scuole aumenteranno in modo marcato. Con il 7,8 per cento di aumento annuo siamo ben al disopra della soglia del 6 per cento, che contraddistingue l'intero credito quadro.
Die FDP ist sich bewusst, dass die Fachhochschulen strategisch wichtig sind. Deshalb unterstützen wir diese 7,8-prozentige Erhöhung der Kredite. Eine weitere, zusätzliche Erhöhung in der Höhe von 200 Millionen Franken ist aber in unseren Augen nicht gerechtfertigt. Der in der Botschaft des Bundesrates definierte Gesamtkredit von 1,6 Milliarden Franken wurde in schwierigen Verhandlungen mit den Kantonen festgelegt. Sollte dieser Kredit um 200 Millionen erhöht werden, besteht die Gefahr, dass die Kantone eine entsprechende Kürzung ihrer Kredite vornehmen. Es gibt aber auch noch weitere drei Gründe, warum die Mehrheit der FDP-Fraktion gegen diesen Antrag ist.
1. Die Fachhochschulen profitieren nämlich auch von anderen Geldquellen. Denken Sie beispielsweise an die vom Schweizerischen Nationalfonds, von der Kommission für Technologie und Innovation und von EU-Programmen finanzierten Projekte, die in den Fachhochschulbereich fallen.
2. Leider wird mit den Fachhochschulen auch Regionalpolitik betrieben. Mit 1000 Studenten pro Standort sind die Fachhochschulen zehnmal weniger effizient als die Hochschulen, die eine Dichte von 10 000 Studenten pro Standort haben. Effizienzsteigerungen sind also nötig und möglich. Der Bund soll die Qualität der Ausbildung finanzieren, nicht die Regionalpolitik.
3. Solange zudem die Umsetzung des Masterplans aus verschiedenen Gründen vielerorts noch nicht erfolgt ist, dürfen wir keine weiteren Kredite bewilligen. Ebenfalls die Portfoliobereinigung ist hier immer noch wenig wirksam. Einige Bereiche bieten überdurchschnittlich viele Master-Studiengänge an: Musik, Theater, Design, angewandte Psychologie. Andere Bereiche befinden sich in einem Bereinigungsprozess. Denken wir beispielsweise an die Verteilung der Berufe der Sekundarstufe II, z. B. Fachangestellte Gesundheit, und der Tertiärstufe, z. B. Pflegefachfrau, auf dem Gesundheitsmarkt. Ein gewisser finanzieller Druck ist in [PAGE 1307] unseren Augen hier angezeigt und kann positive Wirkungen erzielen.
Die FDP-Fraktion ist überzeugt, dass die Fachhochschulen ein sehr wichtiges Element in der nationalen Bildungslandschaft sind. Aus den erwähnten Gründen sind wir aber der Meinung, dass die zusätzlichen 200 Millionen Franken ein Signal in die falsche Richtung sind.
Deshalb ersucht Sie die FDP-Fraktion, der Minderheit I (Füglistaller) zu folgen.