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Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · 2000-11-30

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2000-11-30

Wortprotokoll

Die FDP-Fraktion bittet Sie, die Mehrheit zu unterstützen. Wir halten Folgendes fest: Nach Artikel 27 Absatz 1 ist der Versandhandel grundsätzlich untersagt. Wann die Bewilligungen erteilt werden, wird genau definiert und muss auf dem Verordnungsweg noch detaillierter ausformuliert werden, wie dies Herr Widrig gesagt hat. Bewilligungen werden nur unter der Bedingung erteilt, dass Beratung und Arzneimittelsicherheit wirklich gewährleistet sind.

Wir sehen den Versandhandel als eine besondere Form der Abgabe im Detailhandel an - es geht hier nicht um den Grosshandel, sondern um den Detailhandel -, und eine solche Bewilligung ist doch einfach Sache der Kantone. Die Voraussetzungen dafür zu formulieren - die Voraussetzung, unter welchen Bedingungen Bewilligungen zu erteilen sind -, das ist Bundessache. Wir sehen diese Formulierung nicht als Massnahme gegen die Apotheker oder die Drogisten - das sind diejenigen, die diesen Antrag unterstützen. Wir sehen diese Formulierung genau so wie jene bei der Lockerung der Parallelimporte nicht als gegen jemanden gerichtet, sondern als Massnahme für die Erhaltung eines zahlbaren Gesundheitssystems. Im Gesundheitswesen werden sich alle Anbieter und alle Leistungsempfänger im Markt bewegen müssen; diese Veränderungen mitzugestalten, das wäre der Aufruf der FDP an alle!

Ich danke Ihnen dafür, dass Sie die Mehrheit unterstützen.

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