Frösch Therese · Nationalrat · 2008-05-29
Frösch Therese · Nationalrat · Bern · Grüne Fraktion · 2008-05-29
Wortprotokoll
Wir haben heute Morgen im Büro über die Thematik "weltweite Ernährungskrise und steigende Rohstoffpreise" gesprochen. Es gab dazu drei dringliche Interpellationen.
Die grüne Fraktion hat ihre dringliche Interpellation mit dem Titel "Ernährungskrise und Lebensmittelsicherheit" zuerst eingereicht, schon am Sonntagabend. Sie finden die Interpellation auf dem grünen Blatt; wir haben sie verteilen lassen. Über unsere dringliche Interpellation wurde deshalb auch zuerst abgestimmt. Es wurde abgestimmt darüber, ob man ein Paket mit dieser Thematik, die uns wirklich bewegt, vorlegen will. Weil die dringliche Interpellation unserer Fraktion zuerst eingereicht wurde, kam sie auch zuerst zur Abstimmung. Die Dringlichkeit wurde aus unerklärlichen Gründen abgelehnt.
Die beiden Interpellationen zum gleichen Thema von der SP- und der SVP-Fraktion wurden dringlich erklärt. Ich denke, es ist wichtig, dass alle drei Interpellationen zum selben Thema gleich und fair behandelt werden. Ich bitte den Rat deshalb um Zustimmung zur Dringlicherklärung der Interpellation der grünen Fraktion, analog zu denjenigen von SP- und SVP-Fraktion. Das ändert nichts an der beschlossenen Redezeit. Wie Sie wissen, haben wir ja ein neues Programm erhalten und haben wiederum Zeitprobleme. Wir haben im Büro sechzig Minuten beschlossen, und dabei bleibt es. Ob man unsere Interpellation jetzt dringlich erklärt oder nicht, es bleibt bei sechzig Minuten Redezeit.
Ich bitte Sie um Zustimmung zur Dringlicherklärung unserer Interpellation.