Leuenberger Moritz · Bundesrat · 2007-03-07
Leuenberger Moritz · Bundesrat · Zürich · 2007-03-07
Wortprotokoll
Herr Bonhôte nimmt die Fassung des Nationalrates auf. Ich bin eigentlich froh darüber, und zwar deswegen, weil der Bundesrat in seiner langen energiepolitischen Diskussion die Energieeffizienzmassnahmen an die allererste Stelle gesetzt hat.
In der Tat ist es so, dass Effizienz, also das Einsparen von Elektrizität, sehr viel billiger ist als die Produktion von neuer Elektrizität, ebenfalls billiger als die Produktion von Elektrizität aus alternativen erneuerbaren Energien, auch wenn wir die Nutzung solcher Energie auch wollen. Energie einzusparen kommt uns also viel billiger. Von daher ist es richtig, das zu fördern. [PAGE 51]
Die Art und Weise, wie der Nationalrat fördern will, ist mehrfach erprobt: Es gibt zahlreiche solche Ausschreibungen, in Holland, in Deutschland, in England - dort gibt es sie, um Energie einzusparen, jetzt wo allerorts die verschiedensten Wunderprogramme präsentiert werden: Glühlampen werden gezückt, um zu zeigen, dass dies die Lösung für die Zukunft sei; es gibt konkrete Programme in Gebäuden; es geht um den Kauf von effizienten Geräten und so weiter und so weiter. Ich sage immer, dass es ja keinen Sinn macht, auf eine einzelne solche Massnahme zu setzen, auch wenn jede einzelne löblich ist. Deswegen ist es eben gut, wenn es tranchenweise ausgeschrieben wird.
Ich selber kann Ihnen also empfehlen - und das durchaus im Namen des Bundesrates -, Herrn Bonhôte und damit dem Nationalrat zuzustimmen.