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Mörgeli Christoph · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2008-12-02

Wortprotokoll

Das ist kein Widerspruch. Wir müssen aufhören, einfach Geld zu verteilen, das bringt diesen Menschen nichts. Wir sind uns vielleicht sogar einig, dass der globale Handel diesen Menschen etwas bringt. Da müssen wir etwas machen. Ich bin sogar der Meinung, da sollten wir gelegentlich etwas weniger egoistisch und protektionistisch handeln. Die Leute müssen auf den Markt kommen können und uns so aushebeln, das ist die wahrhaftige Hilfe.

Sie haben ja, wie übrigens viele in diesem Rat, lange Zeit in der Beratenden Kommission für internationale Entwicklungszusammenarbeit mitgewirkt. Das ist so ein seltsames, etwas verfilztes Gremium. Ich habe nie verstanden, warum es das gibt. Das führt nämlich an uns vorbei. Irgendwelche ausgewählten Parlamentarier kommen in den Genuss, etwas mehr zu wissen und mehr zu beraten. Diese haben heute Morgen auch ausgiebig gesprochen. Die parteipolitische Zusammensetzung dieses Gremiums ist etwas seltsam. Es gibt dort zwei Vertreter der grünen Fraktion, inklusive Präsident Fasel. Ich weiss nicht, ob er das bis 2011 als Caritas-Präsident bleibt, das schiene mir ganz eigenartig. Vertreterin meiner Partei ist noch bis 2011 Frau Gadient; ich staune immer wieder über diese Zusammensetzung. Zum Teil ist die Partei angegeben, zum Teil nicht. Zum Teil sind die Leute direkt vom Bundesrat gewählt, zum Teil sind sie aus dem Departement. Das scheint mir doch etwas zu sein, was wir anschauen müssen.

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