von Siebenthal Erich · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2009-03-04
Wortprotokoll
Dank weiser Politik unserer Vorfahren dürfen wir in unserem Land auf einem hohen Niveau in Wohlstand leben, den wir sicher alle schätzen und für den wir auch dankbar sind. Diesen Wohlstand haben wir initiativen Frauen und Männern zu verdanken. Durch das grosse Arbeitsvolumen war und ist unser Land seit Jahrzehnten immer auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Unser Land war und ist nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber, sondern auch ein beliebtes Tourismusland. Durch diese Entwicklung haben wir sehr viele Menschen aus verschiedenen Nationen in unserem Land, die sich gut, sehr gut integrieren.
Doch gibt es auch andere, die zunehmend Ansprüche stellen, die zu hinterfragen sind. Das Minarett ist eine Provokation, ein Machtanspruch, der spaltet und den Frieden gefährdet. Die Moschee ist ja nicht bestritten, und die muss meines Erachtens genügen. Wir dürfen ja auch nicht in einem islamischen Land eine Kirche bauen. Der innere Frieden unseres Landes ist gefährdet. Wir dürfen keine Extreme zulassen, sonst wird ein Leben in Frieden zunehmend schwierig. Die Obrigkeit hat die Verantwortung, dass die Verhältnismässigkeit im Lande erhalten bleibt. Diese Minarette sind ganz klar ein sichtbares Zeichen dafür, dass es darum geht, unser Land mit dem Islam einzunehmen. Was mir auch Sorgen macht ist, dass der Islam auch ohne Minarette in unserem Land im Vormarsch ist. Wir sind ein christliches Land. Haben wir den Mut, zu unserem Glauben zu stehen und so dem Islam entgegenzutreten.
Mit der Annahme der Initiative setzen wir ein Zeichen und helfen mit, Ruhe und Frieden in unserem Lande zu stärken.