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Jositsch Daniel · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2009-03-16

Wortprotokoll

Frau Eichenberger, jetzt müssen Sie mir etwas erklären. Sie haben gesagt, die Abgabe der Armeewaffe bedeute auch, dass der Staat Vertrauen in den Bürger habe. Wenn ich jetzt so nachdenke: Wenn ich die Steuern bezahlen muss, dann schickt mir der Staat eine Steuererklärung, die ich ganz genau ausfüllen muss. Ich habe das gerade gestern gemacht. Dann wird das ganz genau kontrolliert. Der Staat vertraut mir nicht, sondern er prüft das nach. Aber die Armeewaffe, die gibt er mir in die Hand. Er hat einfach blindes Vertrauen, dass ich damit keinen Unfug mache und mich gesetzeskonform verhalte. Können Sie mir erklären, warum man, wenn es um Geld geht, dem Bürger nicht vertraut und warum man, wenn es um eine Schusswaffe geht, die lebensgefährlich ist, dem Bürger blind vertraut?