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Merz Hans-Rudolf · Bundesrat · Appenzell A.-Rh. · 2009-03-10

Wortprotokoll

Je m'adresse d'abord à Monsieur Fournier. Je suis conscient du fait que nous devrons renforcer le controlling, bien que dès le début nous ayons établi un système qui assure qu'à la fin les chiffres soient vérifiés. On peut avoir confiance dans ce système. Il a fallu l'établir au moyen d'une concertation entre la Confédération et les cantons, ce qui a été fait par un organe qui travaille sur le dossier depuis quatre ans et le suit avec beaucoup d'attention. Les membres de cet organe ont participé à de nombreuses séances. Je crois qu'aujourd'hui nous sommes à un haut niveau et que nous pouvons suivre avec attention la mise en oeuvre de la péréquation financière.

Diese Controlling- und Evaluationsphase ist tatsächlich wichtig. Wir wollen den Ressourcenindex, die Dotierung der Finanzausgleichsgefässe und sodann auch die Programmvereinbarungen eng verfolgen und auch regelmässig kontrollieren. Ich glaube, das gehört zu einem so komplexen Projekt. Darf ich Sie noch einmal daran erinnern, dass hier eigentlich während vielen Jahren grosse, auch politisch begleitete Arbeit geleistet wurde? Der Fehler von St. Gallen ist sehr peinlich, aber es ist eigentlich erstaunlich, dass nicht mehr passiert ist. Vielleicht musste es sogar sein, dass wir irgendwo einen solchen Fehler hatten. Bei einem derart komplexen Projekt muss ja irgendwo gelegentlich auch einmal die Schwäche aufgezeigt werden. Wenn sie das war, dann kann ich sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind. Es muss verhindert werden, dass sich so etwas wiederholt. Das ist für uns mit Sicherheit eine Lehre.

Wir haben das ganze Projekt ja zusammen mit den Kantonen in Szene gesetzt und auch umgesetzt. Es gab ein paritätisch zusammengesetztes Steuerungsorgan, das mit diversen Untergruppen für ganz bestimmte Einzelthemen arbeitete. Am Ende hat man das zusammengefügt, und heute sind wir in der Umsetzungs- und Controllingphase. Bei der Erarbeitung war es nicht mit allen Kantonen sehr leicht - ich möchte auch keine Namen nennen, Herr Ständerat Reimann -: Es gab Kantone, die zum Zeitpunkt, als wir in die Endberechnungen kamen, einfach noch nicht eine perfekte Informatik hatten. Da mussten wir zuerst einmal die Qualität der gelieferten Zahlen hinterfragen. Und es gab Kantone, die hatten noch kein perfektes Vermögenssteuer-Erfassungssystem. Diese Dinge mussten halt zuerst auch noch bereinig werden. Es ist uns am Ende gelungen, und heute können wir sagen, dass wir zur Zahlenqualität stehen, die uns zur Verfügung steht. Wir verfolgen jetzt die Entwicklung in den Bereichen Ressourcen, Ausgleichsgefässe und Programmvereinbarungen.

Zur Frage von Herrn Ständerat Reimann: Es werden alle Kantone nach Proportion zur Behebung dieses Schadens beitragen. Das ist eigentlich der Grund, weshalb wir drei und nicht zwei Jahre vorgeschlagen haben, weil die Verträglichkeit grösser ist. Wir können davon ausgehen, dass jetzt jährlich etwa 30 Millionen Franken anfallen, verteilt auf 25 Kantone.

Jetzt können Sie selber ausrechnen: Das ist in vielen Fällen in der Dimension einer Portokasse, würde ich einmal sagen. Aber es ist natürlich so, dass man es jetzt verteilen muss. Ich weiss, dass in den kantonalen Kassen jeder Franken ein Franken ist; das ist mir bewusst. Aber ich glaube, der Schaden hält sich sehr in Grenzen, wenn man die Volumina der kantonalen Haushalte anschaut.

Ich bin der KdK und der Finanzdirektorenkonferenz sehr dankbar, dass wir hier eine gute gemeinsame Lösung finden konnten.

En ce qui concerne la question de Monsieur Hêche, je dois dire qu'à mon avis il est suffisant de faire le controlling après un laps de temps de quatre ans. Sinon on risque d'avoir un trop gros volume de travail administratif et de dépenser trop d'énergie pour disposer des chiffres nécessaires. Une fois le système établi, une fois l'évaluation chiffrée mise en place, une fois les exigences en matière de statistiques cantonales formulées, je crois qu'on pourrait étendre cela sur une période de quatre ans. C'est la raison pour laquelle nous avons décidé en accord avec les cantons de prendre ce rythme-là. Maintenant, nous sommes déjà presque au milieu de la première phase d'introduction puisque ce système a été mis en place il y a presque deux ans. Donc, on n'hésitera pas à commencer prochainement le controlling de l'étape suivante, c'est-à-dire dans le courant de 2009.

Enfin, je voudrais vous assurer que nous ferons tout pour pouvoir éviter une erreur comme celle qui s'est produite dans le canton de Saint-Gall. Je remercie Monsieur David d'avoir eu la sagesse de nous pardonner cette faute.