RRB Nr. 1291/2011
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2011, Freigabe
26 ottobre 2011Tedesco19 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2011, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 26. Oktober 2011
1291. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2011
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausga- benbewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisie- rungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1.1 ZHdK: Gesamtsanierung Museum, 2012–2016 15 500 000 1 500 000 – Zürich, Ausstellungsstrasse 60 Ausstellungsstrasse 60, Provisorium Toni-Areal Hochschulamt
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.1 Berufsschulen: Behindertengerechte Massnahmen 2013–2014 noch unbekannt – 150 000 Winterthur, Tösstalstrasse 26 Berufsfachschule Winterthur (BFS), Mittelschul- und Schulhaus Wiesental –2– Berufsbildungsamt
2.2 Berufsschulen: Sanierung Dächer 2012 140 000 13 000 – Winterthur, Wülflingerstrasse 17 Verbindungsbauten Mittelschul- und Berufsbildungsschule Berufsbildungsamt Winterthur (BBW)
2.3 Berufsschulen: Schulgarten, Ausbau 3. Etappe 2012 375 000 40 000 – Wetzikon, Bühlstrasse 41 Gewerbliche Berufsschule Wetzikon Mittelschul- und Berufsbildungsamt
2.4 Berufsschulen: Lifterneuerung 2012 300 000 30 000 – Zürich, Niklausstrasse 16 Berufsschule für Detailhandel Mittelschul- und Berufsbildungsamt
Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.5 Mittelschulen: Sportplatzsanierung 2012 1 600 000 150 000 – Zürich, Schanzengasse 17 Kantonsschule Stadelhofen Mittelschul- und Berufsbildungsamt
2.6 Zentrum für Gehör Einbau Lüftung 2012 500 000 50 000 – und Sprache: Zürich, Frohalpstrasse 78
2.7 Universität, Zentrum, Instandsetzung Beleuchtung 2011–2012 920 000 80 000 – Pelikanstrasse 40, und Verbesserung Sicherheit Alter Botanischer Garten, im Park Institut für Systemische Botanik, Hochschulamt
2.8 Universität, Irchel, Zweite EWZ Einspeisung, 2012 980 000 90 000 – –3– Winterthurerstrasse 190, Sanierung Mittelspannungsanlage Bau Y11, Hochschulamt
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Zürich, Gesamtsanierung Museum Ausstellungsstrasse 60 und Rochadefläche Toni-Areal Ausgangslage Nach dem Umzug der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ins Toni-Areal wird der Saal- und Museumstrakt an der Ausstellungs- strasse 60 als Standort für das Museum für Gestaltung weitergeführt. Zusammen mit dem Kunsthaus, dem Landesmuseum und dem Museum Rietberg gehört das Museum für Gestaltung mit jährlich über 80 000 Be- sucherinnen und Besuchern zu den führenden Häusern in der Stadt. Zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Museumsbetriebes sind Umbau- und Sanierungsmassnahmen notwendig, die seit 2004 aufge- schoben worden sind. Die konservatorischen Bedingungen der Ausstel- lungsflächen sind ungenügend und entsprechen nicht den Richtlinien des International Council of Museums (ICOM). Das Fehlen einer Lüf- tungsanlage und die veralteten Elektroinstallationen stellen beträcht- liche Risiken und einen grossen Mehraufwand im Betrieb dar. Während der Umbauzeit kann der Museumsbetrieb provisorisch im Toni-Areal weitergeführt werden. Hierfür muss während der Bauphase für zweieinhalb Jahre ein Mietvertrag abgeschlossen werden. Projektziele Das wichtigste Museum für Design in der Schweiz erhält zeitgemässe und konservatorisch moderne Standards mit genügend Ausstellungs- flächen. Der ganzjährige Betrieb wird durch zwei unabhängige Ausstel- lungsflächen sichergestellt. 2004 wurde im Auftrag des Hochbauamtes eine Vorprojektstudie zur Gesamtsanierung der Liegenschaft Ausstellungsstrasse 60 erstellt. In- folge des Umzuges der ZHdK aus der Liegenschaft wurde die Umset- zung zurückgestellt. Notwendig sind grössere Eingriffe im Bereich der Museumsflächen, die den Brandschutz betreffen. Die haustechnischen Anlagen sind teilweise veraltet. Die Fenster der grossen Ausstellungs- halle sind nur einfach verglast. Folgende bauliche Massnahmen sind geplant: Wiederherstellung der doppelgeschossigen Ausstellungshalle im Erd- geschoss und Abbruch des Galeriebodens im 1. Obergeschoss (Auf- lagen Denkmalpflege und Feuerpolizei), Ersatz des Wechselausstel- lungsraumes im Untergeschoss, Verlegung der Galeriebüros im 2. OG Museumstrakt, energetische Sanierung der Fenster Ausstellungshalle
EG, Ausbau Verkaufsfläche (Durchbruch Foyer), Optimierung Cafete- ria, Verlegung der Garderobe aus dem Fluchtwegbereich ins Unterge- schoss, Einbau Lüftungsanlage / Klima Ausstellungshalle EG und Wech- selausstellung im UG sowie Neuinstallation des Stromschienensystems und Elektroanschlüsse in den Ausstellungsräumen. Kosten, Nutzen, Chancen und Risiken Die Bauinvestitionen betragen gemäss Grobkostenschätzung ins- gesamt rund 15,5 Mio. Franken. Für die Sanierung des Saal- und Museumtrakts sind rund 15 Mio. Franken und für den Mieter- bzw. Spe- zialausbau des Ausstellungsprovisoriums Toni-Areal 0,5 Mio. Franken vorgesehen. Die Miete für das Provisorium im Toni-Areal wird auf 1,75 Mio. Franken veranschlagt. Nutzwertanalyse Das Vorhaben erfüllt sowohl strategische als auch qualitative Kri- terien. Mit dem Projekt werden dringend notwendige bauliche und techni- sche Massnahmen für den Museumsbetrieb umgesetzt. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012–2013 2013–2016
Tabelle 4: Investitionen 2012 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 500 000 2 000 000 4 000 000 5 000 000 4 000 000 15 500 000 Die Investitionskosten können derzeit erst grob abgeschätzt werden. Sie müssen im Verlaufe der Planung noch überprüft werden. Die Aus- gabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 1 500 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fach- hochschule. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau 2012– 2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihen- folge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fach- hochschule, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Berufsfachschule Winterthur (BFS), Schulhaus Wiesental, Winterthur, Behindertengerechte Massnahmen, Lifteinbau Ausgangslage Das Schulhaus Wiesental wurde 1948/49 als Sekundarschulhaus er- stellt. In den 80er-Jahren kam die kommunale Liegenschaft «Wiesental» ins Verwaltungsvermögen des Kantons. Sie wird heute von der Berufs- fachschule Winterthur genutzt. Das «Wiesental» ist denkmalgeschützt. Es ist nicht behindertengerecht erschlossen. Das hochliegende Erd- geschoss ist nur über eine äussere Treppenanlage zugänglich. Ebenso sind die Geschosse untereinander nur über das Treppenhaus verbun- den. Mit dem Bezug des «Wiesentals» auf den 1. Januar 2010 durch die Abteilung «Fachfrau/mann Betreuung» der Berufsfachschule Winter- thur ist die Schule mit allen Abteilungen in den Liegenschaften an der Tösstalstrasse 24–26 (Schulhäuser Wiesental und Mühletal) vereint. Das Schulhaus Mühletal ist bereits behindertengerecht erschlossen. 2001 wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, in der unterschiedliche Standorte für einen Lifteinbau im «Wiesental» untersucht wurden. Projektziele Das Schulhaus Wiesental soll im Rahmen des wirtschaftlich Zumut- baren behindertengerecht erschlossen werden. Der Zugang ins Ge- bäude soll hindernisfrei sichergestellt werden. Zudem soll ein Lift die Geschosse untereinander verbinden. Nutzwertanalyse Mit dem Projekt werden die notwendigen baulichen Massnahmen für eine behindertengerechte Erschliessung umgesetzt. Zudem werden mit dem Erstellen eines Liftes Transporte und die Reinigungsarbeiten erleichtert. Ein Risiko könnten die hohen Investitionskosten darstellen. Auflagen der Denkmalpflege könnten zu zusätzlichen Mehrkosten füh- ren. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012 2013–2014 Um die Investitionskosten genauer abschätzen zu können, soll eine Vorstudie die baulichen Massnahmen und den Investitionsbedarf fest- legen. Für die Vorstudienphase wird mit einem Aufwand von Fr. 150 000 für diese Abklärungen gerechnet. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau 2012–2015 bis auf Stufe der Direk-
tionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.2 Berufsbildungsschule Winterthur (BBW), Winterthur, Sanierung Dächer Verbindungsbauten Ausgangslage Die Dächer der Verbindungsbauten vom Haupttrakt zum Übungs- trakt sowie das Dach der Passerelle zwischen Haupt- und Mensatrakt sind reparaturbedürftig geworden. An den schadhaften Stellen könnte Feuchtigkeit eindringen und darunterliegende Schichten beschädigen. Projektziele Die zahlreichen Ausbesserungen an der Dachoberfläche sind kosten- und zeitintensiv. Eintretende Feuchtigkeit würde weit umfangreichere Sanierungsarbeiten notwendig machen. Um weitere Folgeschäden und das Eindringen von Wasser zu verhindern, sollen die Kupferdächer re- pariert werden. Nutzwertanalyse Durch die Instandstellung der Dächer werden kostenintensive Repa- raturen, betriebliche Unannehmlichkeiten und Folgeschäden verhindert. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 7: Investitionen 2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Franken – 140 000 – – – 140 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes wird mit Kosten von Fr. 140 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 13 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungs- gruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Sie gilt als Vorleistung für eine Aus- gabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitions- volumen Hochbau 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlos- sen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.3 Gewerbliche Berufsschule Wetzikon, Schulgarten, Ausbau 3. Etappe Ausgangslage Die Gewerbliche Berufsschule Wetzikon nutzt die Schulanlage Wild- bach seit 13 Jahren für die Fachgruppe Gärtnerinnen und Gärtner. Die Schulanlage diente dem Kanton zuvor als landwirtschaftliche Schule und Beratungsstelle. Bei der Aus- und Weiterbildung für Gärtnerinnen und Gärtner wird der Pflanzenkunde ein hoher Stellenwert zugemes- sen. 2001 wurde nördlich des Schulhauses die 1. Etappe eines Schulgar- tens mit einer Staudensammlung geschaffen. Im Schuljahr 2004/2005 wurde ein Aussenklassenzimmer und damit die 2. Etappe des Schul- gartens erstellt. Das umfangreiche Areal südlich des Schulhauses befin- det sich noch immer im Zustand, wie es von der landwirtschaftlichen Schule Zürcher Oberland vor Jahren übernommen wurde. Schmale Wege führen zu einer Kastenanlage und einem kleinen Kalthaus, was für den klassenweisen Unterricht nicht geeignet ist. Wichtige Gehölze können im Unterricht nur gezeigt werden, indem Lehrpersonen Zwei- ge ins Schulhaus mitbringen oder die Klasse das Schulhaus verlässt und Standorte in der Umgebung aufsucht. Projektziele Mit der 3. und letzten Etappe des Ausbaus des Schulgartens soll eine für Gärtnerberufe zweckmässige Umgebung geschaffen werden. Diese soll gleichermassen dem Unterricht (Pflanzenkunde) sowie dem Schul- betrieb (Pausenareal) dienen. Die verschiedenen Teile des Schulgartens sollen in ein Aussenraumkonzept eingebunden werden. Gleichzeitig sollen Anlagen im Aussenbereich soweit nötig erneuert (Pausenplatz) bzw. ergänzt (Errichtung eines einfachen Witterungsschutzes) werden. Der Asphaltbelag im Vorbereich soll erneuert werden. Nutzwertanalyse Die Nutzung der Schulanlage für Unterrichtszwecke (Pflanzenkunde) wird verbessert, indem die Gartenbeetanlage der ehemaligen landwirt- schaftlichen Schule aufgehoben und neu als Schulgarten Gehölze und Stauden gestaltet wird. Die Infrastruktur für den Berufsschulunterricht wird verbessert. Tabelle 8: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 9: Investitionen 2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Franken 25 000 350 000 – – – 375 000
Die Investitionskosten können derzeit erst grob abgeschätzt werden. Sie müssen im Verlaufe der Planung noch überprüft werden. Es ist mit Kosten von Fr. 25 000 im Jahr 2011 und Fr. 350 000 im Jahr 2012, insge- samt mit Fr. 375 000, zu rechnen, wobei auf die Anschaffung von bereits gross gewachsenen Gehölzen aus Kostengründen verzichtet wird. Die Nutzung des Schulareals wird durch die 3. Etappe des Schulgartens er- heblich verbessert. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 40 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewil- ligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Rea- lisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.4 Berufsschule für Detailhandel, Zürich, Lifterneuerung Ausgangslage Die Liftanlage aus dem Jahr 1971 ist intensiv in Betrieb und es treten zunehmend Störungen auf. Die beiden Personenaufzüge haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und erfüllen die Sicherheitsanforde- rungen nicht mehr. Projektziele Die beiden Personenlifte sollen ersetzt werden. Ferner soll die An- lage den heutigen Sicherheitsanforderungen angepasst werden, wobei auch die Bedienungsfreundlichkeit für Behinderte einzuplanen ist. Mit der Massnahme können die Vorschriften eingehalten und ein störungs- freier Betrieb sichergestellt werden. Nutzwertanalyse Die Benutzung durch Behinderte wird verbessert. Bestehende Vor- schriften werden eingehalten. Mit der Erneuerung wird der Zustandswert erhöht und Nutzugsflexi- bilität verbessert. Tabelle 10: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 11: Investitionen 2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Franken – 300 000 – – – 300 000
Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes wird mit Kosten von Fr. 300 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 30 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leis- tungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvesti- tionsvolumen Hochbau 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen fest- gelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungs- gruppe Nr. 7306, Berufsbildung, durch die Bildungsdirektion sicher- zustellen.
2.5 Kantonsschulen Stadelhofen, Zürich, Sportplatzsanierung Ausgangslage Der Aussensportplatz der Kantonsschule Stadelhofen liegt über dem Parkhaus Hohe Promenade. Der Belag des Aussensportplatzes ist in einem schlechten Zustand. Die zahlreichen Risse und Löcher im Tar- tanbelag erhöhen die Verletzungsgefahren für Schülerinnen und Schü- ler. Nach Regenfällen kann das Wasser nur ungenügend abfliessen. Dies führt dazu, dass nach Regenfällen vor allem der Rasenplatz längere Zeit nicht benutzt werden kann. Sowohl das Sportmaterial der Aussen- anlage als auch die Gerätschaften des Hausdienstes sind dezentral gelagert. Es fehlt ein Geräteraum nahe der Aussensportanlage. Der Unterricht wird beeinträchtigt, da vor allem für den Transport der Sportgeräte viel Zeit aufgewendet werden muss. Projektziele Die Aussensportanlage soll während den warmen Monaten intensiv benutzt werden können. Die potenzielle Verletzungsgefahr soll beho- ben werden. Sportgeräte, die im Aussenbereich benützt werden, sollen in einem neu zu errichtenden Geräteraum möglichst nahe beim Aussen- sportplatz gelagert werden können. Der Tartanbelag soll ersetzt wer- den. Die Versickerung des Wassers auf dem Rasenplatz soll verbessert werden, damit dieser nach Regenfällen jeweils nach kurzer Zeit wieder benutzbar ist. Zu diesem Zweck soll der Lehmuntergrund abgetragen und durch einen neuen poröseren Untergrund mit geringerem Gewicht ersetzt werden. Ob allenfalls die Abdichtung der darunterliegenden Tiefgaragendecke ersetzt werden muss, wird im Laufe der Projektie- rung abgeklärt. Die Kosten für Sanierungsarbeiten an der Tiefgaragen- decke gehen zulasten der Eigentümerin (Stadt Zürich).
Nutzwertanalyse Durch die baulichen Massnahmen wird die Aussensportanlage wie- der besser benutzbar. Zudem wird das bestehende Sicherheitsrisiko ver- ringert. Die Sportgeräte für die Aussenanlage können im Geräteraum nahe dem Sportplatz gelagert werden. Dadurch kann dieser intensiver genutzt werden. Tabelle 12: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 13: Investitionen 2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Franken – 1 600 000 – – – 1 600 000 Die Ausgabe für die Sanierung der Tartanbahn und des Rasens sowie das Erstellen eines Geräteraumes belaufen sich gemäss Schätzung des Hochbauamtes auf Fr. 1 600 000. Die Ausgabe für die Phase Projektie- rung von rund Fr. 150 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvesti- tionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungs- gruppe Nr. 7301, Mittelschulen, durch die Bildungsdirektion sicherzu- stellen.
2.6 Zentrum für Gehör und Sprache, Frohalpstrasse 78, Zürich, Einbau Lüftung Ausgangslage Im Neubau für das Zentrum für Gehör und Sprache an der Frohalp- strasse 78 in Zürich, der 2006/2007 erstellt wurde, sind keine lufttech- nischen Installationen für die Belüftung der Unterrichtsräume vorhan- den. Im Laufe des ersten Sommers, wie auch in den weiteren Jahren, wurden in den Schulzimmern stark erhöhte Temperaturen festgestellt. Eine genaue Temperaturmessung im Jahr 2009 bestätigte diese Wahr- nehmung und auch eine konsequente Nachtentlüftung brachte keine nachhaltige Verbesserung der Zimmertemperatur mit sich. Projektziele Die Unterrichtsräume sollen mit einer mechanischen Belüftung ver- sehen werden, die im Sommer kühlt. Mit einer Lüftungsanlage werden die anfallenden Wärmelasten teilweise abgeführt.
Nutzwertanalyse Mit dem Projekt werden dringend notwendige technische Massnah- men für einen zumutbaren Schulbetrieb umgesetzt. Tabelle 14: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 15: Investitionen 2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Franken – 500 000 – – – 500 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes wird mit Kosten von Fr. 500 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 50 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7000, Bil- dungsverwaltung. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungs- reihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7000, Bildungsver- waltung, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.7 Universität Zürich, Pelikanstrasse 40, Alter Botanischer Garten, Institut für Systemische Botanik, Instandsetzung Beleuchtung und Verbesserung der Sicherheit im Park Ausgangslage Die Beleuchtung im Alten Botanischen Garten ist technisch veraltet und störungsanfällig. Betroffen sind die Leuchten, die Leitungen und die Steuerungen. Um die Wegbeleuchtung im Park sicherstellen zu kön- nen, sind häufig Reparaturen notwendig. Einzelne Wegabschnitte im Garten entsprechen nicht mehr den geltenden Sicherheitsstandards und müssen verbessert werden. Dabei geht es sowohl um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher, sowie der Mitarbeitenden als auch um den Schutz vor unerwünschter Nutzung ausserhalb der Öffnungs- zeiten des Parks. Das alte Bollwerk, die Schanzenmauer, bedarf klei- nerer Instandsetzungsarbeiten. Die Beschriftungstafeln sind teilweise beschädigt und nicht mehr aktuell. Projektziele/Nutzwertanalyse Das Beleuchtungssystem muss umfassend erneuert werden, um die Sicherheit auf den Wegen und Plätzen weiterhin zu gewährleisten. Das vorhandene Lichtkonzept wird überprüft. Das Beleuchtungssystem wird
nach den geltenden Standards von Energieersparnis, Naturschutz- und Nachbarrecht und entsprechend den heutigen Nutzeranforderungen erneuert und verbessert. Zur Sicherheit der Mitarbeitenden sowie der Besucherinnen und Besucher sind an einzelnen Orten Absturzsicherun- gen anzubringen. Die Gestaltung der Tore und Zäune erfolgt nach einem einheitlichen Konzept. Periodische Kontrollen an der Schanzen- mauer haben ergeben, dass der südliche Mauerabschnitt instand gestellt werden muss, beim westlichen Mauerteil ist der Bestand im Rahmen des Projekts aufzunehmen. Die Arealbeschriftung mit Eingangs- und Hinweistafeln wird gemäss dem Signaletikkonzept der Universität er- neuert und an die Nutzerbedürfnisse angepasst. Die Sicherheitsmassnahmen müssen umgesetzt werden, um Gefähr- dungen und eventuelle Schadensersatzforderungen zu vermeiden. Durch die geplanten Lichtszenarien bleiben nicht nur Wege und Arbeitsberei- che während der Dunkelheit nutzbar, vielmehr kann sich der Garten für die Öffentlichkeit und für Anlässe in attraktivem Licht präsentieren. Tabelle 16: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011–2012
Tabelle 17: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 200 000 720 000 – – 920 000 Gemäss Grobkostenschätzung wird mit Kosten von Fr. 920 000 ge- rechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 80 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau 2012– 2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihen- folge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.8 Universität Zürich-Irchel, Bau Y11, Zweite EWZ-Einspeisung, Sanierung Mittelspannungsanlage Ausgangslage In den letzten Jahren ist die Stromversorgung für die Universität auf dem Areal Irchel immer wichtiger geworden. Ein Ausfall der Elektri- zität über längere Zeit hätte für den Betrieb schwerwiegende Folgen. Die installierten unterbrechungsfreien Stromversorgungs- und Not- stromanlagen reichen nur aus, um einen minimalen Notbetrieb sicher- zustellen.
Die gesamte Energieversorgung der neun im Ring geschalteten Tra- fostationen läuft über zwei Kabel in den Elektroraum. Ein Fehler, ein Brand oder eine Störung in diesem Umfeld würde die Stromversorgung für den Campus blockieren. Der Lehr- und Forschungsbetrieb müsste eingestellt werden. Je nach Ausmass des Schadens wäre die Stromver- sorgung für längere Zeit unterbrochen. Eine zuverlässige Versorgung für die Rechenzentren, die Instituts- und Laborgebäude, die Kühl- und Tiefkühlanlagen sowie für die Tierställe am Irchel ist zwingend. Projektziele/Nutzwertanalyse Die Analysen haben ergeben, dass mit einer zweiten Einspeisung eine wesentliche Verbesserung der Betriebssicherheit erreicht werden kann. Diese Massnahme verringert die dargestellten Risiken bei einer Störung an der Einspeisung im Bau Y32 entscheidend. Im Zusammen- hang mit der neuen Einspeisung des Elektrizitätswerks der Stadt Zü- rich (EWZ) sind auch die alte Mittelspannungsanlage, die Niederspan- nungshauptverteilung und die alten Transformatoren zu ersetzen. Die Anlagen sind bereits 35 Jahre alt und die Betriebssicherheit ist nicht mehr gewährleistet, zudem gibt es teilweise keine Ersatzteile mehr. Für die Sanierung der Mittelspannungsanlage und der Transformato- ren im Bau Y11 sowie für eine zweite EWZ-Einspeisung ist mit Kosten von Fr. 980 000 zu rechnen. Die Betriebssicherheit im Bereich der Stromversorgung wird damit für den ganzen Campus Irchel wesentlich verbessert. Die Transformatoren, die Mittelspannungsanlagen und die Hauptverteilung im Bau Y11 entsprechen wieder den neuesten techni- schen Anforderungen und sorgen für einen sicheren Betrieb. Tabelle 18: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 19: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – – 980 000 – – 980 000 Gemäss Grobkostenschätzung wird mit Kosten von Fr. 980 000 ge- rechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 90 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Uni- versität. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau 2012– 2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihen-
folge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:
1. die Phase Projektierung: Gesamtsanierung Museum, Ausstellungs- strasse 60, Zürich, und Rochadefläche Toni-Areal, Zürcher Hoch- schule der Künste (ZHdK);
2. die Phase Vorstudie: Behindertengerechte Massnahmen, Lifteinbau im Schulhaus Wiesental, Berufsfachschule Winterthur (BFS), Winter- thur;
3. die Phase Projektierung: Sanierung Dächer Verbindungsbauten, Be- rufsbildungsschule Winterthur (BBW), Winterthur;
4. die Phase Projektierung: Schulgarten, Ausbau 3. Etappe, Gewerb- liche Berufsschule Wetzikon;
5. die Phase Projektierung: Lifterneuerung, Berufsschule für Detail- handel, Zürich;
6. die Phase Projektierung: Sportplatzsanierung, Kantonsschulen Stadel- hofen, Zürich;
7. die Phase Projektierung: Einbau Lüftung, Zentrum für Gehör und Sprache, Zürich;
8. die Phase Projektierung: Alter Botanischer Garten, Instandsetzung Beleuchtung und Verbesserung der Sicherheit im Park, Universität Zürich;
9. die Phase Projektierung: Zweite EWZ-Einspeisung, Sanierung Mit- telspannungsanlage, Universität Zürich-Irchel. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi