Lexipedia

Decisione

RRB Nr. 155/2010

Beförderungen und Stufenaufstieg 2008 und 2009, Berichterstattung

3 febbraio 2010Tedesco33 min

Source zh.ch

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 3. Februar 2010

155. Berichterstattung Beförderungen und Stufenaufstieg 2008 und 2009

Erwägungen

1. Ausgangslage Mit RRB Nr. 220/2007 wurde die Finanzdirektion beauftragt, die Ver- teilung der Beförderungen nach Direktion und Geschlecht sowie nach Lohnklasse und Geschlecht zu analysieren und dem Regierungrat zu diesem Thema jährlich Bericht zu erstatten. Die Präsentation der Er- gebnisse der Beförderungen 2005 erfolgte im Rahmen des erwähnten Beschlusses. Die Resultate der Jahre 2006 und 2007 wurden mit RRB Nr. 1729/2007 ausgewiesen. In den Jahren 2008 und 2009 wurde zusätz- lich zu den Beförderungen jeweils ein Stufenaufstieg gewährt. Um die Ergebnisse der Beförderungen 2008 und 2009 ausreichend interpretie- ren zu können, wurden auch die Stufenaufstiege ausgewertet. Für die vorliegende Berichterstattung zu den Jahren 2008 und 2009 überprüften und kommentierten die Direktionen und die Staatskanzlei die vom Per- sonalamt zentral erstellten Auswertungen. Die Ergebnisse werden ge- trennt nach Jahr sowie nach Beförderungen und Stufenaufstiegen dar- gestellt. Auf die mit RRB Nr. 1729/2007 festgelegte Erstellung einer Statistik zu den Mitarbeiterbeurteilungen wurde für die Jahre 2008 und 2009 verzichtet. Da beim Verwaltungspersonal gemäss § 136 der Voll- zugsverordnung zum Personalgesetz eine Mitarbeiterbeurteilung min- destens alle zwei Jahre erfolgen muss, ist auch nur eine Statistik über diesen Zeitraum aussagekräftig. Die Mitarbeiterbeurteilungen des Jah- res 2009 wurden erst per Ende 2009 vollständig im Personalinforma- tionssystem PALAS erfasst und konnten somit nicht vor Anfang 2010 ausgewertet werden. Eine entsprechende Verschiebung der Bericht- erstattung zu den Beförderungen und Stufenaufstiegen 2008 und 2009 auf Ende des 1. Quartals 2010 erscheint als nicht angemessen.

2. Berichterstattung Beförderungen und Stufenaufstieg 2008 In den Auswertungen des Jahres 2008 sind in der Bildungsdirektion die Kindergartenlehrpersonen nicht berücksichtigt. Da diese auf den 1. Januar 2008 kantonalisiert wurden, fehlen die Angaben zum Perso- nalbestand 2007, die als Grundlage für den Ausweis des prozentualen Anteils der Beförderungen und des Stufenaufstiegs 2008 erforderlich sind. Die Beförderungen und Stufenaufstiege 2008 der Kindergarten- lehrpersonen wären nur durch ein aufwendiges Verfahren zu ermitteln.

2.1 Beförderungen 2008 nach Direktion und Geschlecht 2008 wurde mit RRB Nr. 395/2007 0,4% der Lohnsumme für Beför- derungen bereitgestellt. Damit konnten rund 23% aller Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter befördert werden. Tabelle 1 gibt einen Überblick über die Anzahl Beförderungen nach Direktion und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten. Tabelle 1: Beförderungen 2008 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Anstellungen Beförderungen 2008 in absoluten Zahlen Ende 2007 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer In % Total in % Staatskanzlei 20 49 69 4 20 8 16 12 17 Justiz und Inneres 723 925 1 648 129 18 175 19 304 18 (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 1274 2 836 4 110 153 12 468 17 621 15 Finanzdirektion (inkl. BVK) 403 518 921 57 14 75 14 132 14 Volkswirtschaftsdirektion 433 382 815 66 15 58 15 124 15 (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 1 885 1 194 3 079 255 14 187 16 442 14 Bildungsdirektion 10 374 6 734 17 108 3 050 29 1 807 27 4 857 28 Baudirektion 455 1 083 1 538 57 13 185 17 242 16 Rechtspflege 927 724 1 651 157 17 124 17 281 17 Total 16 494 14 445 30 939 3 928 24 3 087 21 7 015 23

Kommentar: 2008 war das Verhältnis der Beförderungen zwischen Männern und Frauen nicht in allen Direktionen ausgeglichen. Unterschiede beim pro- zentualen Anteil der Beförderungen nach Geschlecht bestehen beson- ders bei der Sicherheitsdirektion (5% mehr Männer) und der Baudirek- tion (4% mehr Männer). Hingegen erhielten 2008 in allen Direktionen und in der Staatskanzlei wesentlich mehr Frauen als Männer einen Stu- fenaufstieg (vgl. Kapitel 2.5, Tabelle 5). Es erscheint zumindest beim Verwaltungspersonal plausibel, dass in Abhängigkeit der erbrachten Leistung und der Erfahrung die Mittel der Beförderungsquote tenden- ziell eher für Mitarbeitende, die nicht vom Stufenaufstieg profitieren konnten, eingesetzt wurden.

2.2 Beförderungen 2008 nach Lohnklassen und Geschlecht Tabelle 2 stellt die Anzahl Beförderungen 2008 nach Lohnklassen und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten des jeweiligen Personalbestandes (Anzahl Anstellungen Ende 2007) der Lohnregle- mente 01 und 05 (Monats- und Stundenlohn) dar. Die Lohnreglemente 01 und 05 umfassen das Verwaltungs- und Betriebspersonal gemäss Per- sonalverordnung (PVO) sowie das Polizeipersonal gemäss Kantons- polizeiverordnung.

Tabelle 2: Beförderungen 2008 nach Lohnklassen und Geschlecht – LR 01 und 05 Lohnklasse Anzahl Anstellungen Beförderungen 2008 in absoluten Zahlen Ende 2007 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen In % Männer in % Total in % Kl. 01 109 23 132 17 16 6 26 23 17 Kl. 02 596 74 670 38 6 6 8 44 7 Kl. 03 55 20 75 3 5 2 10 5 7 Kl. 04 46 19 65 1 2 1 5 2 3 Kl. 05 65 35 100 4 6 0 0 4 4 Kl. 06 69 34 103 2 3 3 9 5 5 Kl. 07 136 40 176 17 13 7 18 24 14 Kl. 08 168 96 264 19 11 17 18 36 14 Kl. 09 197 216 413 12 6 25 12 37 9 Kl. 10 959 396 1 355 129 13 42 11 171 13 Total 1 bis 10 2 400 953 3 353 242 10 109 11 351 10 Kl. 11 713 244 957 140 20 36 15 176 18 Kl. 12 581 507 1 088 114 20 82 16 196 18 Kl. 13 583 625 1 208 86 15 81 13 167 14 Kl. 14 955 925 1 880 138 14 104 11 242 13 Kl. 15 480 685 1 165 79 16 106 15 185 16 Kl. 16 399 550 949 77 19 125 23 202 21 Kl. 17 315 700 1 015 46 15 137 20 183 18 Kl. 18 411 845 1 256 56 14 171 20 227 18 Kl. 19 326 575 901 61 19 112 19 173 19 Kl. 20 191 473 664 36 19 85 18 121 18 Total 11 bis 20 4 954 6 129 11 083 833 17 1 039 17 1 872 17 Kl. 21 352 649 1 001 70 20 148 23 218 22 Kl. 22 58 226 284 11 19 37 16 48 17 Kl. 23 52 164 216 11 21 27 16 38 18 Kl. 24 74 181 255 16 22 29 16 45 18 Kl. 25 45 132 177 4 9 28 21 32 18 Kl. 26 12 64 76 3 25 17 27 20 26 Kl. 27 bis 29 14 79 93 7 50 18 23 25 27 Total 21 bis 29 607 1 495 2 102 122 20 304 20 426 20 Total 1 bis 29 7 961 8 577 16 538 1 197 15 1 452 17 2 649 16

Kommentar: In den drei Lohnklassenbereichen (LK 1–10, 11–20, 21–29) wurden in den oberen und mittleren Lohnklassen prozentual zum Personalbe- stand mehr Mitarbeitende befördert als in den unteren Lohnklassen. Der Grund für diese Unterschiede dürfte darin liegen, dass die Mitar- beitenden in den unteren Lohnklassen mehr vom Stufenaufstieg profi- tierten als die mittleren und oberen Lohnklassen (vgl. Kapitel 2.6, Tabelle 6). Die bereits zu Tabelle 1 getroffene Annahme, dass in Abhän- gigkeit der erbrachten Leistung und der Erfahrung die Mittel der Be-

förderungsquote tendenziell eher für Mitarbeitende, die nicht vom Stufenaufstieg profitieren konnten, eingesetzt wurden, wird durch die Ergebnisse der Tabellen 2 und 6 bekräftigt. Inwieweit bei Beförde- rungsentscheiden durch die Führungskräfte nach der erbrachten Leis- tung differenziert wird, kann beurteilt werden, wenn zusätzlich die im Kapitel «1. Ausgangslage» erwähnte Statistik zu den Mitarbeiterbeur- teilungen erstellt wird und eine Analyse der Zusammenhänge zwischen den Ergebnissen der Mitarbeiterbeurteilung und der individuellen Lohnentwicklung vorgenommen werden kann. Die Verteilung der Be- förderungen nach Geschlecht ist in den unteren, mittleren und oberen Lohnklassen ausgeglichen.

2.3 Beförderungen 2008 der Lehrpersonen Tabelle 3 enthält die Anzahl Beförderungen der Lehrpersonen (ohne Lehrpersonen Kindergarten) nach Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten. Tabelle 3: Beförderungen 2008 der Lehrpersonen Lehrbereich Anzahl Anstellungen Beförderungen 2008 in absoluten Zahlen Ende 2007 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Volksschule 6 446 2 715 9 161 2 377 37 1 209 45 3 586 39 Mittel- und 2 008 3 080 5 088 352 18 419 14 771 15 Berufsfachschule Total Lehrerschaft 8 454 5 795 14 249 2 729 32 1 628 28 4 357 31

Kommentar: Volksschule: Bei den Beförderungen wurden zwei Gruppen berück- sichtigt: einerseits die Lehrpersonen ab Lohnstufe 18 und anderseits Lehrpersonen, die zusätzlich zu ihrem ordentlichen Stufenaufstieg eine Beförderung erhalten haben. Bei den Lehrpersonen ab Lohnstufe 18 ist der Anteil der Männer überdurchschnittlich hoch, weshalb mehr Män- ner als Frauen befördert wurden. Diese Verteilung zwischen Frauen und Männern gleicht sich über mehrere Jahre wieder aus. Die Bildungs- direktion legt im Volksschulbereich die in den Genuss einer Beförde- rung kommenden Lohnstufen so fest, dass nach mehreren Jahren und in Abhängigkeit der Beförderungsquote sämtliche Lohnstufen berück- sichtigt werden. Mittelschulen und Berufsfachschulen: Sämtliche Lehrpersonen in den Stufen 1–11 wurden um eine Stufe befördert. Die Verteilung der Anzahl Beförderungen nach Geschlecht ist fast ausgeglichen.

2.4 Beförderungskosten 2008 und Ausschöpfung der Beförderungsquote Mit Beschluss Nr. 395/2007 setzte der Regierungsrat die Beförde- rungsquote 2008 im Umfang von 0,4% der Lohnsumme fest. Tabelle 4 weist die Beförderungskosten 2008 nach Direktion und Geschlecht aus und stellt die Ausschöpfung der Quote von 0,4% der Lohnsumme dar. Tabelle 4: Beförderungskosten und -quote 2008 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Beförderungskosten 2008 Beförderungen und Ausschöpfung der Quote Frauen Männer Frauen Männer Total VA 2008 Quote Staatskanzlei 4 8 16 728 22 816 39 544 8 251 000 0,47% Justiz und Inneres 129 175 260 431 466 842 727 273 167 413 300 0,43% (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 153 468 255 440 1 162 157 1 417 597 399 839 600 0,35% Finanzdirektion (inkl. BVK) 57 75 115 316 213 836 329 152 140 797 400 0,23% Volkswirtschaftsdirektion 66 58 125 402 141 072 266 474 77 526 200 0,34% (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 255 187 482 586 469 289 951 874 225 120 700 0,42% Bildungsdirektion 3 050 1 807 4 715 862 3 217 670 7 933 532 1 494 374 500 0,53% Baudirektion 57 185 131 996 482 115 614 111 139 611 700 0,44% Rechtspflege 157 124 331 334 425 370 756 704 159 960 300 0,47% Total 3 928 3 087 6 435 095 6 601 167 13 036 262 2 812 894 700 0,46%

Kommentar: Insgesamt wurde 2008 die Quote der Beförderungen mit 0,46% leicht überschritten, die Abweichung liegt jedoch in einem tolerierbaren Streubereich. Mit Beschluss Nr. 1816/2007 bestimmte der Regierungsrat, den ge- planten Teuerungsausgleich 2008 von 0,9% nachträglich auf 1,8% zu er- höhen und somit die volle Teuerungszulage zu gewähren. Die daraus ent- stehenden Mehrkosten im Umfang von 41 Mio. Franken wurden zentral in der Finanzdirektion eingestellt. Ohne den zentral eingestellten Mehr- aufwand für die Teuerungszulage ergibt sich in der Finanzdirektion ein Voranschlag 2008 von rund 99,8 Mio. Franken. Die Beförderungsquote der Finanzdirektion wird somit zu 0,33% ausgeschöpft.

2.5 Stufenaufstieg 2008 nach Direktion und Geschlecht Tabelle 5 gibt einen Überblick über die Anzahl Stufenaufstiege 2008 nach Direktion und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten.

Tabelle 5: Stufenaufstieg 2008 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Anstellungen Stufenaufstieg 2008 in absoluten Zahlen Ende 2007 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen In % Männer In % Total in % Staatskanzlei 20 49 69 4 20 7 14 11 16 Justiz und Inneres 723 925 1 648 286 40 228 25 514 31 (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 1 274 2 836 4 110 648 51 950 33 1 598 39 Finanzdirektion (inkl. BVK) 403 518 921 150 37 125 24 275 30 Volkswirtschaftsdirektion 433 382 815 170 39 118 31 288 35 (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 1 885 1 194 3 079 919 49 524 44 1 443 47 Bildungsdirektion 10 374 6 734 17 108 7 087 68 4 471 66 11 558 68 Baudirektion 455 1 083 1 538 248 54 340 31 588 38 Rechtspflege 927 724 1 651 462 50 349 48 811 49 Total 16 494 14 445 30 939 9 974 60 7 112 49 17 086 55

Kommentar: 2008 war das Verhältnis der Stufenaufstiege zwischen Männern und Frauen nicht ausgeglichen. In allen Direktionen und der Staatskanzlei profitierten prozentual zum Personalbestand mehr Frauen als Männer vom Stufenaufstieg. Wenn bei der Festlegung der durchschnittlichen Lohnentwicklung der Regierungsrat den Stufenaufstieg gewährt, dann besteht bei Errei- chen einer Qualifikation von mindestens «Gut» ein Anspruch der Mit- arbeitenden auf einen Stufenaufstieg. Mit wenigen Ausnahmen wird diese Qualifikation von den Mitarbeitenden jeweils erreicht. Der An- spruch gilt aber nicht für das gesamte Staatspersonal. Die Vorausset- zungen sind für das Verwaltungspersonal und die Lehrpersonen unter- schiedlich geregelt. Da es sich beim Stufenaufstieg grundsätzlich um einen Automatismus handelt, kann die Verteilung der Stufenaufstiege nicht von den Vorgesetzten gesteuert werden. Es sind andere Gründe für die unterschiedliche Verteilung der Stufenaufstiege massgebend. Diese Gründe werden im Folgenden für das Verwaltungspersonal (vgl. Tabelle 6) und die Lehrpersonen (vgl. Tabelle 7) getrennt dargestellt.

2.6 Stufenaufstieg 2008 nach Lohnklassen und Geschlecht Tabelle 6 stellt die Anzahl Stufenaufstiege 2008 nach Lohnklassen und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten des jeweiligen Personalbestandes (Anzahl Anstellungen Ende 2007) der Lohnregle- mente 01 und 05 (Monats- und Stundenlohn) dar. Die Lohnreglemente 01 und 05 umfassen das Verwaltungs- und Betriebspersonal gemäss Personalverordnung (PVO) sowie das Polizeipersonal gemäss Kantons- polizeiverordnung.

Tabelle 6: Stufenaufstieg 2008 nach Lohnklassen und Geschlecht – LR 01 und 05 Lohnklasse Anzahl Anstellungen Stufenaufstieg 2008 in absoluten Zahlen Ende 2007 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Kl. 01 109 23 132 43 39 6 26 49 37 Kl. 02 596 74 670 405 68 55 74 460 69 Kl. 03 55 20 75 40 73 11 55 51 68 Kl. 04 46 19 65 28 61 14 74 42 65 Kl. 05 65 35 100 37 57 15 43 52 52 Kl. 06 69 34 103 35 51 14 41 49 48 Kl. 07 136 40 176 58 43 24 60 82 47 Kl. 08 168 96 264 53 32 30 31 83 31 Kl. 09 197 216 413 85 43 56 26 141 34 Kl. 10 959 396 1 355 407 42 161 41 568 42 Total 1 bis 10 2 400 953 3 353 1 191 50 386 41 1 577 47 Kl. 11 713 244 957 234 33 80 33 314 33 Kl. 12 581 507 1 088 170 29 127 25 297 27 Kl. 13 583 625 1 208 199 34 234 37 433 36 Kl. 14 955 925 1 880 429 45 506 55 935 50 Kl. 15 480 685 1 165 201 42 219 32 420 36 Kl. 16 399 550 949 127 32 194 35 321 34 Kl. 17 315 700 1 015 166 53 170 24 336 33 Kl. 18 411 845 1 256 246 60 194 23 440 35 Kl. 19 326 575 901 164 50 151 26 315 35 Kl. 20 191 473 664 90 47 150 32 240 36 Total 11 bis 20 4 954 6 129 11 083 2 026 41 2 025 33 4 051 37 Kl. 21 352 649 1 001 156 44 174 27 330 33 Kl. 22 58 226 284 20 34 50 22 70 25 Kl. 23 52 164 216 19 37 30 18 49 23 Kl. 24 74 181 255 49 66 66 36 115 45 Kl. 25 45 132 177 30 67 49 37 79 45 Kl. 26 12 64 76 5 42 14 22 19 25 Kl. 27 bis 29 14 79 93 1 7 12 15 13 14 Total 21 bis 29 607 1 495 2 102 280 46 395 26 675 32 Total 1 bis 29 7 961 8 577 16 538 3 497 44 2 806 33 6 303 38

Kommentar: In den unteren Lohnklassen (LK 1–10) erhalten prozentual zum Per- sonalbestand deutlich mehr Mitarbeitende einen Stufenaufstieg als die Mitarbeitenden in den mittleren Lohnklassen (LK 11–20), die wieder- um mehr vom Stufenaufstieg profitieren als die Mitarbeitenden der oberen Lohnklassen (LK 21–29). Ausserdem erhalten in den unteren, mittleren und oberen Lohnklassen insgesamt deutlich mehr Frauen als Männer einen Stufenaufstieg.

Dem Verwaltungspersonal wird ein Stufenaufstieg innerhalb der Er- fahrungsstufen gewährt, sofern eine Mitarbeiterbeurteilung mit mindes- tens «Gut» vorliegt, was in der Regel der Fall ist. Aufgrund der prozen- tualen Verteilung der Stufenaufstiege muss davon ausgegangen werden, dass in den unteren Lohnklassen proportional zum Personalbestand tendenziell mehr Mitarbeitende in den Erfahrungsstufen eingestuft sind als in den mittleren Lohnklassen und in den mittleren Lohnklassen tendenziell mehr als in den oberen Lohnklassen. Erhebungen des Per- sonalamtes haben diese Annahme bestätigt. Ein wesentlicher Grund für den unterschiedlichen Anteil von Mitarbeitenden in den Erfahrungs- stufen liegt darin, dass das Lebensalter – insbesondere beim Eintritt – in Funktionen der mittleren Lohnklassen tendenziell höher ist als bei Funktionen der unteren Lohnklassen und in Funktionen der oberen Lohnklassen tendenziell höher als in Funktionen der mittleren Lohn- klassen. Ausserdem dürfte bei der Festsetzung des Anfangslohnes und damit des Lohnstufenniveaus in der jeweiligen Funktion in angemesse- nem Umfang auch das Lohnniveau des Arbeitsmarktes berücksichtigt werden. Zudem muss die Annahme getroffen werden, dass innerhalb der un- teren, der mittleren und der oberen Lohnklassen insgesamt prozentual zum Personalbestand mehr Frauen in den Erfahrungsstufen eingestuft sind als Männer. Eine erste Analyse des Personalamtes legt die Vermu- tung nahe, dass die durchschnittliche Lohnentwicklung bei Frauen im Alter, in dem sie Kinder bekommen, etwas flacher verläuft als bei Män- nern. Die entsprechenden Lohndifferenzen sind jedoch gering und kön- nen im Wesentlichen mit Unterschieden im Umfang der beruflichen Er- fahrung erklärt werden.

2.7 Stufenaufstieg 2008 der Lehrpersonen Tabelle 7 enthält die Anzahl Stufenaufstiege 2008 der Lehrpersonen (ohne Lehrpersonen Kindergarten) nach Geschlecht in absoluten Zah- len und in Prozenten. Tabelle 7: Stufenaufstieg 2008 der Lehrpersonen Lehrbereich Anzahl Anstellungen Stufenaufstieg 2008 in absoluten Zahlen Ende 2007 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Volksschule 6 446 2 715 9 161 4 508 70 1 397 51 5 905 64 Mittel- und 2 008 3 080 5 088 1 925 96 2 839 92 4 764 94 Berufsfachschule Total Lehrerschaft 8 454 5 795 14 249 6 433 76 4 236 73 10 669 75

Kommentar: Im Bereich der Volksschule wurden für die Stufenaufstiege die Lehr- personen bis zur Lohnstufe 17 berücksichtigt. In diesem Segment ist die Anzahl der Frauen überdurchschnittlich, weshalb mehr Frauen als Männer in den Genuss eines Stufenaufstiegs kamen. Bei den Mittel- und Berufsfachschulen wurde sämtlichen Lehrper- sonen der generelle Stufenaufstieg gewährt. Die Verteilung nach Ge- schlecht ist weitgehend ausgeglichen.

2.8 Kosten des Stufenaufstiegs 2008 Tabelle 8: Kosten des Stufenaufstiegs 2008 nach Direktion, Geschlecht und prozentualer Anteil der Lohnsumme Direktion / Bereich Anzahl Stufen- Kosten des Stufenaufstiegs 2008 aufstiege 2008 und prozentualer Anteil der Lohnsumme Frauen Männer Frauen Männer Total VA 2008 in % Staatskanzlei 4 7 9 470 22 721 32 191 8 251 000 0,39% Justiz und Inneres 286 228 669 485 699 904 1 369 389 167 413 300 0,82% (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 648 950 1 059 778 2 127 946 3 187 724 399 839 600 0,80% Finanzdirektion (inkl. BVK) 150 125 323 814 348 481 672 295 140 797 400 0,48% Volkswirtschaftsdirektion 170 118 340 496 299 291 639 787 77 526 200 0,83% (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 919 524 1 599 881 1 138 032 2 737 913 225 120 700 1,22% Bildungsdirektion 7 087 4 471 11 157 578 8 291 217 19 448 795 1 494 374 500 1,30% Baudirektion 248 340 270 810 753 997 1 024 807 139 611 700 0,73% Rechtspflege 462 349 1 019 991 1 077 677 2 097 668 159 960 300 1,31% Total 9 974 7 112 16 451 303 14 759 266 31 210 569 2 812 894 700 1,11%

Kommentar: Wie bereits im Kapitel 2.5 erwähnt, besteht unter bestimmten Vor- aussetzungen ein Anspruch auf einen Stufenaufstieg, sofern eine Quali- fikation von mindestens «Gut» erreicht wird. Da die Gewährung des Stufenaufstieges durch die Führungskräfte somit nicht gesteuert wer- den kann, wird zum Stufenaufstieg auch keine Quote vorgegeben.

3. Beförderungen und Stufenaufstieg 2009

3.1 Beförderungen 2009 nach Direktion und Geschlecht Mit Beschluss Nr. 427/2008 legte der Regierungsrat fest, dass für Stu- fenaufstiege und Beförderungen 1,9% der Lohnsumme verwendet wer- den dürfen. Für Beförderungen stehen somit 1,9% der Lohnsumme abzüglich der Kosten für Stufenaufstiege zur Verfügung. Die Beförde- rungsquote war also abhängig von den Kosten der Stufenaufstiege und somit variabel. Mit dieser Vorgabe konnten rund 25% aller Mitarbeite- rinnen und Mitarbeiter befördert werden.

Tabelle 9 gibt einen Überblick über die Anzahl Beförderungen 2009 nach Direktion und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten. Tabelle 9: Beförderungen 2009 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Anstellungen Beförderungen 2009 in absoluten Zahlen Ende 2008 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen In % Männer In % Total in % Staatskanzlei 27 53 80 13 48 23 43 36 45 Justiz und Inneres 740 935 1 675 283 38 437 47 720 43 (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 1 372 2 932 4 304 288 21 1 116 38 1 404 33 Finanzdirektion (inkl. BVK) 392 522 914 135 34 200 38 335 37 Volkswirtschaftsdirektion 381 319 700 132 35 141 44 273 39 (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 1 969 1 242 3 211 343 17 251 20 594 18 Bildungsdirektion 12 637 6 855 19 492 2 557 20 1 526 22 4 083 21 Baudirektion 474 1 122 1 596 107 23 431 38 538 34 Rechtspflege 960 729 1 689 175 18 120 16 295 17 Total 18 952 14 709 33 661 4 033 21 4 245 29 8 278 25

Kommentar: 2009 wurden mit Ausnahme der Staatskanzlei in allen Direktionen mehr Männer als Frauen befördert. Unterschiede beim prozentualen Anteil der Beförderungen nach Geschlecht bestehen besonders bei der Direktion der Justiz und des Innern (9% mehr Männer), bei der Sicher- heitsdirektion (17% mehr Männer), bei der Volkswirtschaftsdirektion (9% mehr Männer) und bei der Baudirektion (15% mehr Männer). Hingegen erhielten 2009 in allen Direktionen mehr Frauen als Män- ner einen Stufenaufstieg (vgl. Kapitel 3.4, Tabelle 12). Es erscheint zu- mindest beim Verwaltungspersonal plausibel, dass in Abhängigkeit der erbrachten Leistung und der Erfahrung die Mittel der Beförderungs- quote tendenziell eher für Mitarbeitende, die nicht vom Stufenaufstieg profitieren konnten, eingesetzt wurden.

3.2 Beförderungen 2009 nach Lohnklassen und Geschlecht Tabelle 10 stellt die Anzahl Beförderungen 2009 nach Lohnklassen und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten des jeweiligen Personalbestandes (Anzahl Anstellungen Ende 2007) der Lohnregle- mente 01 und 05 (Monats- und Stundenlohn) dar. Die Lohnreglemente 01 und 05 umfassen das Verwaltungs- und Betriebspersonal gemäss Per- sonalverordnung (PVO) sowie das Polizeipersonal gemäss Kantonspo- lizeiverordnung.

Tabelle 10: Beförderungen 2009 nach Lohnklassen und Geschlecht – LR 01 und 05 Lohnklasse Anzahl Anstellungen Beförderungen 2009 in absoluten Zahlen Ende 2008 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Kl. 01 247 24 271 39 16 10 42 49 18 Kl. 02 573 68 641 118 21 10 15 128 20 Kl. 03 55 18 73 1 2 2 11 3 4 Kl. 04 47 19 66 4 9 1 5 5 8 Kl. 05 189 40 229 9 5 7 18 16 7 Kl. 06 71 37 108 10 14 8 22 18 17 Kl. 07 140 46 186 34 24 7 15 41 22 Kl. 08 167 92 259 44 26 19 21 63 24 Kl. 09 187 212 399 41 22 62 29 103 26 Kl. 10 995 512 1 507 187 19 65 13 252 17 Total 1 bis 10 2 671 1 068 3 739 487 18 191 18 678 18 Kl. 11 752 245 997 282 38 73 30 355 36 Kl. 12 623 514 1 137 235 38 220 43 455 40 Kl. 13 605 637 1 242 173 29 196 31 369 30 Kl. 14 985 928 1 913 208 21 268 29 476 25 Kl. 15 485 710 1 195 149 31 309 44 458 38 Kl. 16 423 506 929 168 40 251 50 419 45 Kl. 17 334 716 1 050 98 29 288 40 386 37 Kl. 18 458 859 1 317 115 25 352 41 467 35 Kl. 19 375 590 965 122 33 245 42 367 38 Kl. 20 275 478 753 75 27 171 36 246 33 Total 11 bis 20 5 315 6 183 11 498 1 625 31 2 373 38 3 998 35 Kl. 21 408 730 1 138 105 26 269 37 374 33 Kl. 22 59 224 283 24 41 95 42 119 42 Kl. 23 56 175 231 14 25 65 37 79 34 Kl. 24 78 176 259 24 31 65 37 89 34 Kl. 25 52 134 186 6 12 47 35 53 28 Kl. 26 11 65 76 4 36 27 42 31 41 Kl. 27 bis 29 15 78 93 – – 30 38 30 32 Total 21 bis 29 679 1 582 2 261 177 26 598 38 775 34 Total 1 bis 29 8 665 8 833 17 498 2 289 26 3 162 36 5 451 31

Kommentar: In den drei Lohnklassenbereichen (LK 1–10, 11–20, 21–29) wurden in den oberen und mittleren Lohnklassen prozentual zum Personal- bestand deutlich mehr Mitarbeitende befördert als in den unteren Lohnklassen. Die Verteilung der Beförderungen nach Geschlecht ist in den unteren Lohnklassen ausgeglichen, in den mittleren und den obe- ren Lohnklassen wurden hingegen deutlich mehr Männer als Frauen befördert. Der Grund für diese Unterschiede dürfte darin liegen, dass die Mitarbeitenden in den unteren Lohnklassen mehr vom Stufenauf-

stieg profitierten (vgl. Kapitel 3.5, Tabelle 13). Die bereits zu Tabelle 9 getroffene Annahme, dass in Abhängigkeit der erbrachten Leistung und der Erfahrung die Mittel der Beförderungsquote tendenziell eher für Mitarbeitende, die nicht vom Stufenaufstieg profitieren konnten, eingesetzt wurden, wird durch die Tabellen 10 und 13 bekräftigt. Inwie- weit bei Beförderungsentscheiden durch die Führungskräfte nach der erbrachten Leistung differenziert wird, kann beurteilt werden, wenn zusätzlich die im Kapitel «1. Ausgangslage» erwähnte Statistik zu den Mitarbeiterbeurteilungen erstellt wird und eine Analyse der Zusam- menhänge zwischen den Ergebnissen der Mitarbeiterbeurteilung und der Lohnentwicklung vorgenommen werden kann.

3.3 Beförderungen 2009 der Lehrpersonen Tabelle 11 weist die Anzahl Beförderungen der Lehrpersonen nach Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten aus. Tabelle 11: Beförderungen 2009 der Lehrpersonen Lehrbereich Anzahl Anstellungen Beförderungen 2009 in absoluten Zahlen Ende 2008 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Volksschule 8 258 2 737 10 995 1 742 21 1 073 39 2 815 26 Mittel- und 2 053 3 156 5 209 0 0 0 0 0 0 Berufsfachschule Total Lehrerschaft 10 311 5 893 16 204 1 742 17 1 073 18 2 815 17

Kommentar: Volksschule: 2007 und 2008 wurden die unteren Lohnstufen für Be- förderungen berücksichtigt. 2009 kamen Lehrpersonen der höheren Lohnstufen (Einstufung ab Stufe 16) neben dem Stufenaufstieg in den Genuss einer Beförderung um eine Lohnstufe. Da in den höheren Lohnstufen überproportional viele Männer sind, ist auch ihr Anteil bei den Beförderungen wesentlich höher. Die umgekehrte Wirkung zeigt sich bei den Stufenaufstiegen (61% Frauen, 42% Männer). Mittelschulen und Berufsfachschulen: Mit der Gewährung des Stufen- aufstiegs für alle Lehrpersonen wurde die Beförderungsquote von 1,9% ausgeschöpft. Aus diesem Grund konnten die Lehrpersonen nicht zu- sätzlich befördert werden.

3.4 Stufenaufstieg 2009 nach Direktion und Geschlecht Tabelle 12 gibt einen Überblick über die Anzahl Stufenaufstiege 2009 nach Direktion und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten.

Tabelle 12: Stufenaufstieg 2009 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Anstellungen Stufenaufstieg 2009 in absoluten Zahlen Ende 2008 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen In % Männer In % Total in % Staatskanzlei 27 53 80 11 41 9 17 20 25 Justiz und Inneres 740 935 1 675 253 34 199 21 452 27 (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 1 372 2 932 4 304 727 53 842 29 1 569 36 Finanzdirektion (inkl. BVK) 392 522 914 134 34 127 24 261 29 Volkswirtschaftsdirektion 381 319 700 108 28 83 26 191 27 (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 1 969 1 242 3 211 864 44 428 34 1 292 40 Bildungsdirektion 12 637 6 855 19 492 7 931 63 4 069 59 12 000 62 Baudirektion 474 1 122 1 596 265 56 287 26 552 35 Rechtspflege 960 729 1 689 466 49 356 21 822 49 Total 18 952 14 709 33 661 10 759 57 6 400 44 17 159 51

Kommentar: 2009 war das Verhältnis der Stufenaufstiege zwischen Männern und Frauen nicht ausgeglichen. In allen Direktionen profitierten prozentual zum Personalbestand mehr Frauen als Männer vom Stufenaufstieg. Im Weiteren wird auf die Erläuterungen zu Tabelle 5 in Kapitel 2.5 ver- wiesen.

3.5 Stufenaufstieg 2009 nach Lohnklassen und Geschlecht Tabelle 13 stellt die Anzahl Stufenaufstiege 2009 nach Lohnklassen und Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten des jeweiligen Personalbestandes (Anzahl Anstellungen Ende 2007) der Lohnregle- mente 01 und 05 (Monats- und Stundenlohn) dar. Die Lohnreglemente 01 und 05 umfassen das Verwaltungs- und Betriebspersonal gemäss Personalverordnung (PVO) sowie das Polizeipersonal gemäss Kantons- polizeiverordnung.

Tabelle 13: Stufenaufstieg 2009 nach Lohnklassen und Geschlecht – LR 01 und 05 Lohnklasse Anzahl Anstellungen Stufenaufstieg 2009 in absoluten Zahlen Ende 2008 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Kl. 01 247 24 271 206 83 8 33 214 79 Kl. 02 573 68 641 344 60 40 59 384 60 Kl. 03 55 18 73 34 62 6 33 40 55 Kl. 04 47 19 66 25 53 7 37 32 48 Kl. 05 189 40 229 155 82 13 33 168 73 Kl. 06 71 37 108 32 45 12 32 44 41 Kl. 07 140 46 186 48 34 20 43 68 37 Kl. 08 167 92 259 52 31 24 26 76 29 Kl. 09 187 212 399 79 42 57 27 136 34 Kl. 10 995 512 1 507 491 49 201 39 692 46 Total 1 bis 10 2 671 1 068 3 739 1 466 55 388 36 1 854 50 Kl. 11 752 245 997 199 26 67 27 266 27 Kl. 12 623 514 1 137 159 26 100 19 259 23 Kl. 13 605 637 1 242 175 29 164 26 339 27 Kl. 14 985 928 1 913 409 42 441 48 850 44 Kl. 15 485 710 1 195 169 35 206 29 375 31 Kl. 16 423 506 929 118 28 120 24 238 26 Kl. 17 334 716 1 050 166 50 172 24 338 32 Kl. 18 458 859 1 317 251 55 167 19 418 32 Kl. 19 375 590 965 183 49 152 26 335 35 Kl. 20 275 478 753 137 50 149 31 286 38 Total 11 bis 20 5 315 6 183 11 498 1 966 37 1 738 28 3 704 32 Kl. 21 408 730 1 138 181 44 170 23 351 31 Kl. 22 59 224 283 15 25 39 17 54 19 Kl. 23 56 175 231 21 38 41 23 62 27 Kl. 24 78 176 259 49 63 55 31 104 41 Kl. 25 52 134 186 34 65 42 31 76 41 Kl. 26 11 65 76 4 36 11 17 15 20 Kl. 27 bis 29 15 78 93 7 47 14 18 21 23 Total 21 bis 29 679 1 582 2 261 311 46 372 24 683 30 Total 1 bis 29 8 665 8 833 17 498 3 743 43 2 498 28 6 241 36

Kommentar: In den unteren Lohnklassen (LK 1–10) erhalten prozentual zum Per- sonalbestand deutlich mehr Mitarbeitende einen Stufenaufstieg als in den mittleren Lohnklassen (LK 11–20) und den oberen Lohnklassen (LK 21–29). Ausserdem erhalten in den unteren, mittleren und oberen Lohnklassen insgesamt deutlich mehr Frauen als Männer einen Stufen- aufstieg. Im Weiteren wird auf die Erläuterung dieser Sachverhalte in Kapitel 2.6 zu Tabelle 6 verwiesen.

3.6 Stufenaufstieg 2009 der Lehrpersonen Tabelle 14 weist die Anzahl Stufenaufstiege 2009 der Lehrpersonen nach Geschlecht in absoluten Zahlen und in Prozenten aus. Tabelle 14: Stufenaufstieg 2009 der Lehrpersonen Lehrbereich Anzahl Anstellungen Stufenaufstieg 2009 in absoluten Zahlen Ende 2008 und in Prozenten der Anzahl Anstellungen Frauen Männer Total Frauen in % Männer in % Total in % Volksschule 8 258 2 737 10 995 5 051 61 1 143 42 6 194 56 Mittel- und 2 053 3 156 5 209 1 926 94 2 690 85 4 616 89 Berufsfachschule Total Lehrerschaft 10 311 5 893 16 204 6 977 68 3 833 65 10 810 67

Kommentar: Volksschule: 2009 kamen Lehrpersonen der tieferen Lohnstufen (Einstufung bis Stufe 15) in den Genuss eines Stufenaufstiegs. Da in den tieferen Lohnstufen überproportional viele Frauen sind, ist auch ihr Anteil beim Stufenaufstieg wesentlich höher. Die umgekehrte Wirkung zeigt sich bei den Beförderungen (18% Frauen, 36% Männer). Mittelschulen und Berufsfachschulen: Den Lehrpersonen mit einer Qualifikation von mindestens «Gut» wurde der generelle Stufenauf- stieg gewährt. Der Unterschied in der Verteilung zwischen den Ge- schlechtern ist darauf zurückzuführen, dass etwas mehr Frauen in den Lohnstufen 1–8 vertreten sind als Männer.

3.7 Kosten Beförderungen und Stufenaufstieg 2009 und Ausschöpfung der Quote Mit Beschluss Nr. 427/2008 legte der Regierungsrat fest, dass für Stufenaufstiege und Beförderungen 1,9% der Lohnsumme verwendet werden dürfen. Tabelle 15 weist die Beförderungskosten 2009 nach Direktion und Geschlecht aus sowie den prozentualen Anteil der Beförderungskosten an der Lohnsumme.

Tabelle 15: Beförderungskosten 2009 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Beförderungskosten 2009 Beförderungen und prozentualer Anteil der Lohnsumme Frauen Männer Frauen Männer Total VA 2009 in % Staatskanzlei 13 23 26 667 65 405 92 072 8 857 700 1,04% Justiz und Inneres 283 437 567 725 1 178 340 1 746 065 176 092 000 0,99% (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 288 1 116 515 265 2 875 020 3 390 285 405 354 500 0,84% Finanzdirektion (inkl. BVK) 135 200 299 586 691 425 991 011 103 050 300 0,96% Volkswirtschaftsdirektion 132 141 266 844 366 379 633 223 75 350 500 0,84% (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 343 251 631 515 654 746 1 286 261 240 424 200 0,53% Bildungsdirektion 2 557 1 526 5 030 567 3 667 183 8 697 750 1 544 327 400 0,56% Baudirektion 107 431 224 037 1 142 033 1 366 070 147 041 200 0,93% Rechtspflege 175 120 386 885 418 401 805 286 164 634 800 0,49% Total 4 033 4 245 7 949 091 11 058 932 19 008 023 2 865 132 600 0,66%

Kommentar: Mit Beschluss Nr. 427/2008 legte der Regierungsrat fest, dass für Stufenaufstiege und Beförderungen 1,9% der Lohnsumme verwendet werden dürfen. Für Beförderungen stehen somit 1,9% der Lohnsumme abzüglich der Kosten für Stufenaufstiege zur Verfügung. Die Beförde- rungsquote war also variabel. Tabelle 16 weist die Kosten Stufenaufstieg 2009 nach Direktion und Geschlecht aus sowie den prozentualen Anteil der Kosten Stufenauf- stieg an der Lohnsumme. Tabelle 16: Kosten Stufenaufstieg 2009 nach Direktion und Geschlecht Direktion / Bereich Anzahl Stufen- Kosten Stufenaufstieg 2009 aufstiege 2009 und prozentualer Anteil der Lohnsumme Frauen Männer Frauen Männer Total VA 2009 In % Staatskanzlei 11 9 22 916 22 450 45 366 8 857 700 0,51% Justiz und Inneres 253 199 608 266 595 078 1 203 344 176 092 000 0,68% (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 727 842 1 212 889 1 865 621 3 078 510 405 354 500 0,76% Finanzdirektion (inkl. BVK) 134 127 282 883 363 285 646 168 103 050 300 0,63% Volkswirtschaftsdirektion 108 83 221 677 227 332 449 009 75 350 500 0,60% (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 864 428 1 542 335 937 716 2 480 051 240 424 200 1,03% Bildungsdirektion 7 931 4 069 12 174 175 7 562 902 19 737 077 1 544 327 400 1,28% Baudirektion 265 287 308 831 637 309 946 140 147 041 200 0,64% Rechtspflege 466 356 1 081 333 1 094 663 2 175 996 164 634 800 1,32% Total 10 759 6 400 17 455 305 13 306 356 30 761 662 2 865 132 600 1,07%

Kommentar: Wie bereits in Kapitel 2.5 erwähnt, besteht unter bestimmten Voraus- setzungen ein Anspruch auf einen Stufenaufstieg, sofern eine Qualifi- kation von mindestens «Gut» erreicht wird. Da die Gewährung des Stufenaufstiegs durch die Vorgesetzten somit nicht gesteuert werden kann, wird zum Stufenaufstieg auch keine Quote vorgegeben. Tabelle 17 weist die Kosten der Beförderungen und des Stufenauf- stiegs 2009 sowie die Ausschöpfung der Quote von 1,9% der Lohnsum- me nach Direktion aus. Tabelle 17: Kosten Beförderungen und Stufenaufstieg 2009 und Aus- schöpfung Quote Direktion / Bereich Beförderungs- Kosten Stufen- VA 2009 Quote Stufen- kosten 2009 aufstieg 2009 aufstieg und Total Total Beförderungen Staatskanzlei 92 072 45 366 8 857 700 1,55% Justiz und Inneres 1 746 065 1 203 344 176 092 000 1,67% (ohne Pfarrerschaft) Sicherheitsdirektion 3 390 285 3 078 510 405 354 500 1,60% Finanzdirektion (inkl. BVK) 991 011 646 168 103 050 300 1,59% Volkswirtschaftsdirektion 633 223 449 009 75 350 500 1,44% (inkl. ZVV und ALK) Gesundheitsdirektion 1 286 261 2 480 051 240 424 200 1,57% Bildungsdirektion 8 697 750 19 737 077 1 544 327 400 1,84% Baudirektion 1 366 070 946 140 147 041 200 1,57% Rechtspflege 805 286 2 175 996 164 634 800 1,81% Total 19 008 023 30 761 662 2 865 132 600 1,74%

Kommentar: Mit Ausnahme der Bildungsdirektion wurde die Quote von 1,9% der Lohnsumme für Beförderungen und Stufenaufstieg 2009 von allen Direktionen deutlich unterschritten.

4. Massnahmen Wie bereits mit RRB Nr. 1729/2007 beschlossen, ist für künftige, jähr- liche Auswertungen zu den Beförderungen die Statistik zu den Mitar- beiterbeurteilungen zu erstellen, damit eine Analyse der Zusammen- hänge zwischen den Ergebnissen der Mitarbeiterbeurteilung und der individuellen Lohnentwicklung vorgenommen werden kann. Ausser- dem ist in den einzelnen Lohnklassen das Lohnniveau nach Geschlecht in Abhängigkeit von der Leistung und der Erfahrung regelmässig zu überprüfen.

Dispositiv

Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat:

I. Der Bericht des Personalcontrollings betreffend Beförderungen und Stufenaufstieg 2008 und 2009 wird zur Kenntnis genommen.

II. Die Direktionen und die Staatskanzlei berücksichtigen die wich- tigsten Erkenntnisse der Berichterstattung Beförderungen und Stufen- aufstieg 2008 und 2009 für die nachfolgenden Lohnrunden.

III. Die Finanzdirektion wird beauftragt, die künftigen Berichterstat- tungen zu den Lohnrunden gemäss RRB Nr. 1729/2009 jährlich durch- zuführen.

IV. Die Rechtspflege wird eingeladen, die Berichte zu den Beför- derungen und zum Stufenaufstieg für ihren Bereich zur Kenntnis zu nehmen.

V. Mitteilung an die Direktionen des Regierungsrates und die Staats- kanzlei, die Verwaltungskommission der obersten kantonalen Gerichte (c/o Sozialversicherungsgericht, Postfach 441, 8401 Winterthur), die Finanzkontrolle, den Datenschutzbeauftragten und den kantonalen Ombudsmann.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi