Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl, Zürich, Erweiterung Stellenplan Schulleitung, Genehmigung
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 3. März 2021
204. Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl,
Erwägungen
Zürich (MNG Rämibühl); Erweiterung Stellenplan Schulleitung Der Stellenplan des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums Rämibühl (MNG Rämibühl) wurde mit Verfügung der Bildungsdirek- tion vom 3. April 2004 mit Wirkung ab 1. März 2004 erlassen. Für die Schulleitung sind darin folgende Stellen vorgesehen: 1,0 Rektor/in und 2,0 Prorektor/in. Die Einreihung der Stellen richtet sich nach der Mittel- schul- und Berufsschullehrerverordnung (MBVO, LS 413.111). Mit Schreiben vom 17. Dezember 2020 beantragt das MNG Rämibühl die Erweiterung des Stellenplans der Schulleitung um eine Stelle Pro- rektor/in auf das Schuljahr 2021/2022. Zum Zeitpunkt des Erlasses des derzeit gültigen Stellenplans (2004) besuchten rund 780 Schülerinnen und Schüler das MNG Rämibühl. Seit- her ist diese Zahl auf 950 im Schuljahr 2020/2021 gestiegen. Diese Schü- lerinnen und Schüler verteilen sich auf 32 Klassen im Kurzgymnasium des MNG sowie auf elf Klassen des Kunst- und Sportgymnasiums (K+S, mit Kurz- und Langgymnasium). Um am K+S die Koordination zwischen Schule einerseits und Sport, Tanz und Musik anderseits sicherzustellen, ist die Schulleitung dabei seit Längerem auf die Unterstützung durch ein dreiköpfiges Team von Lehrpersonen angewiesen. Aufgrund der prognostizierten weiteren Zunahme der Anzahl Schü- lerinnen und Schüler wird von 2027 bis 2030 der Campus Rämibühl, bestehend aus den drei kantonalen Mittelschulen Mathematisch-Natur- wissenschaftliches Gymnasium, Literargymnasium und Realgymnasium, umgebaut. Während des Umbaus bezieht das MNG Rämibühl das Pro- visorium auf dem Gelände Irchel der Universität Zürich. Anschliessend beziehen das MNG und das Realgymnasium wieder den Campus Rämi- bühl, während das Literargymnasium nicht mehr an den Campus zurück- kehren wird. Damit steht den beiden Schulen mehr Platz für die künftige Aufnahme von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Infolge dieser Veränderungen ist das MNG Rämibühl ab dem Schuljahr 2030/2031 für eine Grösse von rund 1200 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Sowohl das eingetretene als auch das prognostizierte Wachstum der Anzahl Schülerinnen und Schüler stellt die Schulleitung vor grössere An- forderungen bezüglich Führungsspanne und internen Koordinationsauf- wands. Um den reibungslosen Schulbetrieb und die Ausbildung der Schü- lerinnen und Schüler weiterhin sicherstellen zu können, ist der Stellenplan um 1,0 Stellen Prorektor/in MBVO zu erweitern. Der Vergleich mit den anderen Kantonsschulen zeigt, dass diese Erweiterung gerechtfertigt ist.
Die Mittelschulen werden durch eine Pauschale für den Schulbetrieb, die aufgrund der Kosten pro Lektion, des Lektionenfaktors und der An- zahl Schülerinnen und Schüler berechnet wird, und durch eine Pauschale für Verwaltung und Betrieb finanziert. Die zu schaffende Stelle wird im Rahmen dieser Pauschalen finanziert. Die jährlichen Gesamtkosten für die neu zu schaffenden 1,0 Stellen Pro- rektor/in betragen rund Fr. 230 000. Die Kosten sind im Budget 2021 und im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan 2021–2024, Planjahre 2022–2024, in der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mit- telschulen, Buchungskreis 7303, Kantonsschule Rämibühl, Mathematisch- Naturwissenschaftliches Gymnasium, eingestellt.
Dispositiv
Auf Antrag der Bildungsdirektion beschliesst der Regierungsrat:
I. Der Stellenplan des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gym- nasiums Rämibühl, Zürich, wird mit Wirkung ab 1. September 2021 um folgende Stelle erweitert: Stellen 1,0 Prorektor/in MBVO
II. Mitteilung an die Präsidentin der Schulkommission des Mathema- tisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums Rämibühl, Dr. Doris Klee, Speerstrasse 8, 8810 Horgen, Prof. Daniel Reichmuth, Rektor des Mat- hemathisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums Rämibühl, Rämi- strasse 58, 8001 Zürich, sowie an die Finanzdirektion und die Bildungs- direktion.
Vor dem Regierungsrat Die Staatsschreiberin:
Kathrin Arioli