Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2014, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 11. März 2015
217. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2014
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Pla- nung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebsliegen- schaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hoch- bau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionsprojekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrie- ben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Pro- jektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegenwärtige Ge- wichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/ 2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgabenbewilli- gungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorha- ben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführ- ten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1. Mittelschulen: Erneuerung Naturwissenschaftstrakt 2017–2018 6 000 000 1 000 000 200 000 Zürich, Gutenbergstrasse15 Kantonsschule Freudenberg Mittelschul- und Berufsbildungsamt
2. Mittelschulen: Instandsetzung und 2016–2017 8 000 000 1 400 000 150 000 Winterthur, Rychenberg- Erweiterung Mensa strasse 110 Kantonsschule Rychenberg Mittelschul- und Berufsbildungsamt
3. Mittelschulen: Sanierung Verwaltungsbereich 2015 585 000 50 000 – Bülach, Kantonsschulstrasse 23 Kantonsschule Zürcher Unterland Mittelschul- und Berufsbildungsamt
4. Berufsfachschulen: Sanierung der Toilettenanlagen 2016 1 100 000 150 000 – Zürich, Ausstellungsstrasse 70 Technische Berufsschule Mittelschul- und Berufsbildungsamt
5. Berufsfachschulen: Erneuerung Klassenzimmer 2015 100 000 10 000 – Zürich, Reishauerstrasse 2 Baugewerbliche Berufsschule Mittelschul- und Berufsbildungsamt
6. Universität Zürich: Technikzentrale 2015 – – 150 000 Technikzentrale Gloriastrasse– Häldeliweg Areal Gloriastrasse–Häldeliweg
Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
7. Universität Zürich: Umbau 2015–2016 7 000 000 – 750 000 Gloriastrasse 30 bis 9 000 000 GLM
8. Universität Zürich Irchel: Ersatz DeltaNet-Controller 2015 670 000 80 000 – Winterthurerstrasse 190
9. Universität Zürich Irchel: Staubfreiraum Physik-Institut 2015 375 000 45 000 – Winterthurerstrasse 190
10. Universität Zürich Irchel: Lüftungsanpassung Werkstatt 2015 200 000 30 000 – Winterthurerstrasse 190 Institut für Chemie
11. Universität Zürich: Behindertengerechter Zugang 2015 210 000 25 000 – Zollikerstrasse 137 zur Villa Rainhof –3– ZOD
12. Universität Zürich: Zugang zum Pflanzen- 2015 160 000 20 000 – Zollikerstrasse 107 überwinterungsraum ZOU
13. Universität Zürich Irchel: Anpassung Aussengehege 2015 500 000 60 000 – Winterthurerstrasse 190
14. Universität Zürich: Instandsetzung ehemaliger Rossstall 2015 250 000 30 000 – Botanischer Garten, Zollikerstrasse bei 107 Nähe Gebäude ZOM
15. ZHAW Winterthur: Umnutzung der Schutzräume 2015–2016 670 000 60 000 – Technikumstrasse 9 in Laborräume TP
Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
1. Kantonsschule Freudenberg, Zürich, Erneuerung Naturwissenschaftstrakt Ausgangslage Der von den Kantonsschulen Freudenberg und Enge gemeinsam ge- nutzte Naturwissenschaftstrakt wurde 1959 erstellt. Zwischen 1994 und 1998 wurden die Zimmereinrichtungen modernisiert, die Raumaufteilung und die Nutzungsanordnung erfuhren dabei jedoch keine Anpassungen. In den letzten 20 Jahren hat es sowohl in pädagogischer als auch in sicher- heitstechnischer Hinsicht neue Anforderungen an die Gebäudeinfrastruk- tur gegeben, die eine neue Raumaufteilung im Bereich der Naturwissen- schaften erfordern. Die Zustandsanalyse zeigt auf, dass die Rauminfrastruktur für einen zeitgemässen Naturwissenschaftsunterricht nur noch bedingt geeignet ist. Es fehlen ein zweites Physiklabor sowie sichere Schülerarbeitsplätze für den Projektunterricht. Zudem entsprechen die Laborarbeitsplätze und das Chemikalienlager nicht mehr Sicherheitsstandards. Die bestehen- den Klassenzimmer sind in ihrer heutigen Ausstattung ausschliesslich als Theoriezimmer nutzbar. Projektziele Mit der Umsetzung der geplanten Massnahmen kann ein praxisnaher und zeitgemässer Unterricht stattfinden. Es werden mehrfach nutzbare Räume, welche die Integration von Theorie- und Praxisunterricht ermög- lichen, umgesetzt. Die Mängel bezüglich Arbeitssicherheit für die Schüle- rinnen und Schüler, die Lehrpersonen und das technische Personal und die allgemeinen Sicherheitsmängel werden behoben. Nutzwertanalyse Mit den vorgesehenen Massnahmen kann die bestehende Bausubstanz praxisnah, bedarfsgerecht, flexibel und effizient genutzt werden. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2015–2016 2017–2018
Tabelle 3: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken – 200 000 400 000 2 000 000 3 400 000 6 000 000
Die Ausgaben für die Erneuerung des Naturwissenschaftstraktes wer- den auf 6 Mio. Franken geschätzt. Für die Vorstudienphase (Planerwahl- verfahren, Zustandsanalyse, Machbarkeitsstudie) wird mit Ausgaben von Fr. 200 000 gerechnet. Die Ausgaben für die Vorstudie gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
2. Kantonsschule Rychenberg, Winterthur, Instandsetzung und Erweiterung Mensa Ausgangslage Die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur wurde 1962 erbaut und 1990 mit einem Ergänzungsbau und einer Mensa erweitert. Die Mensa wurde mit 180 Sitzplätzen für 800 Lernende ausgestattet. Heute wird sie von rund 1230 eigenen Lernenden sowie den Lernenden aus der Kantons- schule Im Lee genutzt. Alternative Verpflegungsmöglichkeiten sind in der näheren Umgebung keine vorhanden. Insbesondere die jüngeren Schü- lerinnen und Schüler des Untergymnasiums sind auf eine arealinterne Verpflegung angewiesen. Gemäss der Anzahl Lernender und der Lage der Schule wären rund 340 Sitzplätze in der Mensa notwendig. Als Zwischen- lösung werden zurzeit zwei Unterrichtsräume als Sitzplatzergänzung zur Mensa genutzt. Die dadurch fehlenden Flächen für naturwissenschaftliche Fächer werden im benachbarten Konservatorium angemietet. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen werden die Mängel und Kapazi- tätsengpässe der Mensa für den ganzen Kantonsschulcampus (Rychen- berg und Im Lee) beseitigt. Die Instandsetzung des Hauptgebäudes wird durch die entlasteten Flächen vereinfacht. Die beiden heute als Gastraum dienenden Unterrichtsräume im benachbarten Naturwissenschaftstrakt werden wieder für Schulzwecke genutzt, auf die angemieteten Ersatz- flächen wird nach Abschluss der Sanierung verzichtet. Nutzwertanalyse Die Massnahmen dienen der Substanzerhaltung und stellen mit der Erweiterung die Betriebstauglichkeit sicher. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2015–2016 2016–2017
Tabelle 5: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken – 400 000 2 600 000 5 000 000 – 8 000 000 Die Ausgaben für die Erneuerung und Erweiterung der Mensa werden auf rund 8 Mio. Franken geschätzt. Für die Vorstudienphase wird mit Aus- gaben von Fr. 150 000 gerechnet. Die Ausgaben der Vorstudie gehen zu- lasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauin- vestitionen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungs- direktion, sichergestellt werden.
3. Kantonsschule Zürcher Unterland, Bülach, Instandsetzung Verwaltungsbereich Ausgangslage Die Kantonsschule Zürcher Unterland in Bülach wurde 1979 gebaut und gliedert sich in Klassentrakt, Aula-/Mensagebäude, Turnhallentrakt und ein Wohnhaus. Die Schulanlage befindet sich bezüglich ihrer Grund- struktur im Originalzustand und ist im Inventar der kantonalen Denk- malpflege aufgeführt. Die Instandsetzung der Anlage erfolgt in Etappen: Der Turnhallentrakt wurde in den Jahren 2010–2012 saniert. Die Instand- setzung des Aula-/Mensagebäudes soll ab 2016, diejenige des Klassen- trakts ab 2020 erfolgen. Da sich der Verwaltungsbereich im Klassentrakt in einem schlechten baulichen Zustand befindet, soll er in einer vorge- zogenen Etappe bereits 2015 instand gesetzt werden. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen wird der Verwaltungsbereich nach über 35-jährigem Betrieb den zeitgemässen Anforderungen angepasst. Nutzwertanalyse Mit den vorgesehenen Massnahmen werden die Räumlichkeiten er- neuert und betriebliche sowie arbeitshygienische Mängel beseitigt. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2015 2015
Tabelle 7: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken – 585 000 – – – 585 000
Die Ausgaben für die Sanierungsmassnahmen werden auf Fr. 585 000 geschätzt. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 50 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbau- investitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015– 2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
4. Technische Berufsschule, Zürich, Instandsetzung Toilettenanlagen Ausgangslage Das Schulhaus der technischen Berufsschule Zürich (TBZ) an der Aus- stellungsstrasse 70 wurde 1959–1961 erstellt und 2006–2008 instand ge- setzt. Damals wurden die Toilettenanlagen in den Obergeschossen nicht saniert. Inzwischen haben die Toilettenanlagen das Ende ihres Lebens- zyklus erreicht. Um einen störungsfreien und hygienischen Betrieb zu gewährleisten und um betriebliche Ausfälle zu vermeiden, sind sie zu er- neuern. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen werden die Sanitäranlagen zeit- gemäss erneuert. Nutzwertanalyse Mit den vorgesehenen Massnahmen werden der Werterhalt und die Betriebstauglichkeit gesichert. Tabelle 8: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2015 2016
Tabelle 9: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken – 150 000 950 000 – – 1 100 000 Die Ausgaben für die Sanierung der Toilettenanlagen werden auf 1,1 Mio. Franken geschätzt. Für die Planung der Erneuerung wird mit Ausgaben von Fr. 150 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektie- rung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschie- ben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbau- investitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
5. Baugewerbliche Berufsschule, Zürich, Erneuerung Klassenzimmer Ausgangslage Das Gebäude an der Reishauerstrasse 2 stammt von 1907 und wurde 1984 in ein Schulhaus umgebaut. Nach 30-jähriger Schulnutzung ist eine Erneuerung der noch nicht renovierten Klassenzimmer erforderlich. Die Beleuchtung und deren Steuerung haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und müssen ersetzt werden. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen werden die letzten sieben Klas- senzimmer zeitgemäss erneuert. Es wird der gleiche Standard wie bei den letzten Renovationsetappen umgesetzt. Nutzwertanalyse Mit den vorgesehenen Massnahmen wird die Bausubstanz erhalten und auf einen zeitgemässen Standard gebracht. Tabelle 10: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015 Tabelle 11: Investitionen 2014 2015 2016 2017 2018 Total Investitionskosten in Franken – 100 000 – – – 100 000 Die Ausgaben für die Erneuerung der Schulzimmer werden auf Fr. 100 000 geschätzt. Für die Planung der Erneuerung wird mit Ausgaben von Fr. 10 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hoch- bauinvestitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauin- vestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
6. Universität Zürich; Areal Gloriastrasse–Häldeliweg, Technikzentrale Ausgangslage Die Technikzentrale für die Gebäude Gloriastrasse 30 (GLM), Gloria- strasse 32 (GLP) sowie die dazugehörigen Nebengebäude befindet sich im Untergeschoss des Gebäudes GLP. Die Technikzentrale muss infolge von feuerpolizeilichen Auflagen, die zur Schliessung des Gebäudes füh-
ren, an einen neuen Standort verlegt werden. Die unterschiedlichen Mög- lichkeiten sollen in einer Vorstudie geprüft werden. Als Teil der Gebiets- planung «Hochschulgebiet Zentrum» wird auf dem Areal Gloriastrasse– Häldeliweg eine teilweise Neuüberbauung als Ersatz für das GLP geplant. Nach der Schliessung des Gebäudes GLP ist der Rückbau geplant. Ob die- ser Rückbau auch die Untergeschosse mit der Technikzentrale umfassen kann, soll geprüft werden. Projektziele Die Technikzentrale Gloriastrasse gewährleistet die Energie- und Me- dien-Versorgung der Gebäude auf dem Areal Gloriastrasse–Häldeli- weg. Eine Verlegung der Technikzentrale erfüllt alle Rahmenbedingun- gen der Nutzung und des Umbaus des Areals Gloriastrasse–Häldeliweg. Die Kosten für einen kurzfristigen Erhalt der Technikzentrale im ehema- ligen Gebäude GLP, einem allfälligen Provisorium und einer definitiven Verlegung werden ermittelt. Nutzwertanalyse Mit einer Vorstudie sollen der optimale Zeitpunkt der Verlegung und die Auswirkungen der verschiedenen Varianten geprüft werden. Zu be- urteilen sind die Kosten, die Versorgungssicherheit und die Abhängig- keit zu den Bauprojekten im Gebäude GLM sowie auf der Parzelle GLP. Tabelle 12: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 – –
Tabelle 13: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 150 000 – 150 000 Für die Vorstudienphase wird mit Ausgaben von Fr. 150 000 gerechnet. Die Ausgaben für die Vorstudie gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
7. Universität Zürich; Gloriastrasse 30, GLM, Umbau Ausgangslage Der Betrieb des Gebäudes Gloriastrasse 32 (GLP) muss aufgrund von feuerpolizeilichen Auflagen in absehbarer Zukunft eingestellt werden. Als Folge muss für das Institut für Medizinische Mikrobiologie (IMM) ein Übergangsstandort gefunden werden, bis das Institut in ein neues
Gebäude einziehen kann, das im Rahmen der Gebietsplanung «Hoch- schulgebiet Zentrum» vorgesehen ist. Die Nähe zum Universitätsspital ist zwingend. Die Forschungsabteilung des IMM soll im Gebäude GLM untergebracht werden. Hier ist bereits das Biosicherheitslabor der Stufe 3 des IMM angesiedelt. Für die Forschungsgruppen aus Kliniken des USZ, die zurzeit im Gebäude GLM arbeiten, sind neue Standorte verfügbar. Die Forschungsgruppen des IMM können mit einer vertretbaren räumli- chen Verdichtung im Gebäude GLM untergebracht werden. Hierzu sind Instandsetzungsmassnahmen und geringe bauliche Anpassungen not- wendig. Projektziele Die Forschungsgruppen des IMM können ihre Forschungsprojekte in den neuen Räumen ohne Einschränkungen weiterführen. Die baulichen Massnahmen sind auf eine Nutzung durch das IMM über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgelegt, das heisst bis zur Fertigstellung eines neuen In- stitutsgebäudes. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung der geplanten Massnahmen kann der Betrieb für das IMM sichergestellt werden. Tabelle 14: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2015 2016
Tabelle 15: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten – 750 000 6 250 000 7 000 000 in Franken bis 8 250 000 bis 9 000 000 Die Ausgaben für den Umbau werden auf insgesamt 7–9 Mio. Franken geschätzt. Für die Vorstudienphase wird mit Ausgaben von Fr. 750 000 gerechnet. Die Ausgaben für die Vorstudie gehen zulasten der Erfolgs- rechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungs- direktion. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finan- zierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sicher- gestellt werden.
8. Universität Zürich Irchel; Y15, Y17, Y27, Ersatz DeltaNet-Controller Ausgangslage Der Campus Irchel wurde zwischen 1978 und 1998 in vier Etappen in Betrieb genommen. In allen Gebäuden sind technische Anlagen (Heizung, Lüftung, Klima) installiert, die gesteuert, geregelt und überwacht werden müssen. In den Jahren 1987–1992 wurden für diesen Zweck DeltaNet- Controller der Firma Honeywell eingesetzt, die bis heute in Betrieb sind. In den Gebäuden Y15, Y17 und Y27 soll ein neues System der Firma Honeywell eingesetzt werden. Der Austausch muss unter Vollbetrieb der Gebäude durchgeführt werden. Projektziele Bis Ende 2015 sollen die alten DeltaNet-Controller ersetzt werden. Die ausgebauten Teile dienen als Ersatzteile für alte Anlagen in anderen Gebäuden. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung der Massnahmen können die Unterhalts- und Be- triebskosten gesenkt werden. Zudem dient die Umsetzung dem Werter- halt, die Betriebssicherheit kann erhöht werden. Tabelle 16: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 17: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 670 000 – 670 000 Die Ausgaben für den Umbau werden auf insgesamt Fr. 670 000 ge- schätzt. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 80 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbau- investitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015– 2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
9. Universität Zürich Irchel; Y36 G50, Staubfreiraum Physik-Institut Ausgangslage Die Lüftungsanlage im Staubfreiraum Y36 G50 ist vor drei Jahren ausgefallen. Da in den letzten drei Jahren keine Forschungsversuche ge- plant und durchgeführt worden sind, in denen die staubfreien Bedin- gungen gefordert waren, wurde der Ersatz der Anlage aufgeschoben. Im Physik-Institut sind in der kommenden Zeit Forschungsprojekte geplant, die eine staubfreie Umgebung benötigen. Somit muss die Lüftungsan- lage wieder in Betrieb genommen werden. Projektziele Die Reparatur der alten Anlage ist nicht mehr möglich. Damit die neue Anlage am gleichen Ort installiert werden kann, müssen die Elek- troverteilung, die Sanitärzuleitungen und die Steuerung ersetzt werden. Die im Raum Y36 G50 bereits vorhandene Staubfreiraumkabine kann ohne bauliche Anpassungen übernommen werden. Nutzwertanalyse Die veraltete Lüftungs- und Klimaanlage wird ersetzt. Die vorhande- nen Vorinstallationen und die gut erhaltene Staubfreiraumkabine machen einen Ersatz mit geringem Aufwand möglich. Tabelle 18: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 19: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 375 000 – 375 000 Die Ausgaben für den Austausch werden auf insgesamt Fr. 375 000 ge- schätzt. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 45 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitions- rechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungs- direktion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht einge- stellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte inner- halb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirek- tion, sichergestellt werden.
10. Universität Zürich Irchel; Y32 D91, Lüftungsanpassung Werkstatt Institut für Chemie Ausgangslage In der Werkstatt im Gebäude Y32 D91 werden luftverschmutzende Ar- beiten ausgeführt. Insbesondere eine im vergangenen Jahr angeschaffte CNC-Fräsmaschine verursacht einen Ölnebel in der Werkstatt. Da der Raum keine Lüftung hat, müssen die Fenster ständig offen gehalten wer- den. Projektziele Die Werkstatt soll mit einer Lüftungsanlage ausgestattet werden, die einen 5-fachen Luftwechsel erreicht. Die CNC-Fräsmaschine erhält einen eigenen Quellenabzug. Durch diese Massnahmen wird die Qualität der Raumluft für die Mitarbeitenden erheblich verbessert und der Wärme- verlust verringert. Die Lüftung soll mit einer Wärmerückgewinnungs- anlage ausgestattet werden. Damit die Lüftungsanlage montiert werden kann, sind bauliche Anpassungen an den Decken und Wänden sowie Elektroinstallationen erforderlich. Nutzwertanalyse Die neue Lüftungsanlage verbessert die Luftqualität erheblich und senkt den Energieverlust. Bauliche Risiken gibt es keine. Tabelle 20: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 21: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 200 000 – 200 000 Die Ausgaben für den Einbau der neuen Lüftungsanlage werden auf insgesamt Fr. 200 000 geschätzt. Für die Projektierung wird mit Ausgaben von Fr. 30 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hoch- bauinvestitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschie- ben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbau- investitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
11. Universität Zürich; ZOD, Behindertengerechter Zugang zur Villa Rainhof Ausgangslage In der Villa Rainhof im Botanischen Garten sind die Institute Pflan- zenbiologie und Systematische Botanik untergebracht. Der Zugang zum Instituts- und Hörsaalgebäude erfolgt über einen schlecht beleuchteten Fussweg mit mehreren Stufen. Insbesondere in den Wintermonaten ist die Benutzung des Weges gefährlich. Für Personen mit Mobilitätsein- schränkung ist die Benützung des Weges nicht möglich. Projektziele Es soll ein neuer, rollstuhlgängiger Weg gebaut werden, über den auch Personen mit Mobilitätseinschränkung selbstständig zur Villa gelangen können. Der beleuchtete Weg wird in der Breite und im Belag (Kies- schicht) den bestehenden Wegen angepasst. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung der Massnahmen wird der Zugang zur Villa ein- facher zugänglich und sicherer. Tabelle 22: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 23: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 210 000 – 210 000 Die Ausgaben für den neuen Weg werden auf insgesamt Fr. 210 000 geschätzt. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 25 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hoch- bauinvestitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauin- vestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
12. Universität Zürich; ZOU, Zugang zum Pflanzen- überwinterungsraum Ausgangslage Die Topfpflanzen des Botanischen Gartens werden über den Winter im Gebäude ZOU zwischengelagert. Hier gibt es einen besonderen Raum mit Bodenvertiefung für bis zu vier Meter hohe und drei Meter breite Pflanzen. Aufgrund der Grösse der Pflanzen wird ein Stapler eingesetzt. Der Weg des Staplers führt über einen stark verwinkelten Geräteraum, der durch verschiedene Lüftungskanäle an der Decke eine geringe Höhe aufweist. Es ist nahezu unmöglich, die Pflanzen unbeschadet durch diesen Raum zu transportieren. Da die Pflanzen für den Botanischen Garten sehr wertvoll sind, sollten diese während des Transports zur Überwinte- rung möglichst wenig Schaden nehmen. Projektziele Der Überwinterungsraum soll im Bereich der Fenster ein neues Tor erhalten, damit die Pflanzen direkt in und aus dem Raum transportiert werden können. Hierfür ist die Böschung vor der Garage mit Blockstei- nen anzupassen. Am Gebäude entlang wird ein neuer Zufahrtsweg er- stellt und im Bereich des Tores gibt es eine Rangierfläche. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung der Massnahmen können die Pflanzen unbescha- det in den Überwinterungsraum transportiert werden. Tabelle 24: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 25: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 160 000 – 160 000 Die Ausgaben für die Umbaumassnahmen werden auf insgesamt Fr. 160 000 geschätzt. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 20 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorha- ben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
13. Universität Zürich Irchel; Y55 F, Anpassung Aussengehege Ausgangslage Seit 2011 werden im Gebäude Y55 Javaneraffen gehalten. Im jetzigen Zustand erfüllt die Anlage die gesetzlichen Auflagen für Tierhaltung nicht mehr und das Halten der Javaneraffen wurde nur temporär und unter der Auflage, dass keine Tierversuche durchgeführt werden, bewilligt. Zum ersten Mal seit 2007 wurde ein neues Gesuch für Primatenversuche durch das Institut für Neuroinformatik (INI) eingereicht. Die Tierversuchs- kommission hat entschieden, dieses Gesuch zu bewilligen. Damit die Be- willigung vom Veterinäramt erteilt werden kann, muss die Primatenhal- tung an die gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Projektziele Die Tierschutzverordnung schreibt vor, dass die Möglichkeit bestehen muss, unverträgliche Tiere von der Hauptgruppe zu separieren und bis zu einem Jahr in einem Abtrenngehege zu halten. Hierfür sind entspre- chende Anpassungen erforderlich. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung der Massnahmen kann die Primatenhaltung an die neusten Haltungsstandards angepasst werden. Tabelle 26: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 27: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 500 000 – 500 000 Die Ausgaben für die Anpassungen werden auf insgesamt Fr. 500 000 geschätzt. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 60 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hoch- bauinvestitionen Bildungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauin- vestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
14. Universität Zürich; Botanischer Garten, Instandsetzung ehemaliger Rossstall Ausgangslage Der ehemalige Rossstall auf dem Gelände des Botanischen Gartens wird vom Institut für Systematische Botanik seit 1976 als Überwinterungs- raum für Pflanzen, die leichten Frost ertragen, genutzt. Der Botanische Garten ist auf das Gebäude angewiesen, da alternative Räume für die Überwinterung von Pflanzen fehlen. Projektziele Beim Rossstall sind Alterungsschäden deutlich sichtbar. Durch ein- dringendes Wasser hat die Decke grossen Schaden genommen und an Tragsicherheit verloren. Die Korrosion an den Stahlträgern ist fortge- schritten. Diese tragenden Elemente müssen instand gesetzt werden, da- mit die Tragsicherheit wieder gegeben ist. Eine rasche Instandsetzung des Gebäudes wird notwendig. Die Instandsetzungsmassnahmen müssen etappiert werden. Nutzwertanalyse Nach der Instandsetzung steht das Gebäude den Gärtnerinnen und Gärtnern des Botanischen Gartens wieder zur Verfügung, um wertvolle Pflanzen während der kalten Wintermonate zu lagern. Alternative La- gerungsmöglichkeiten für diese Pflanzen sind zurzeit nicht vorhanden. Tabelle 28: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015
Tabelle 29: Investitionen 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 250 000 – 250 000 Die Ausgaben für die Instandsetzung werden auf insgesamt Fr. 250 000 geschätzt. Für die Projektierung wird mit Ausgaben von Fr. 30 000 gerech- net. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investi- tionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bil- dungsdirektion. Es handelt sich dabei gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebundene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht ein- gestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungs- direktion, sichergestellt werden.
15. ZHAW Winterthur; TP, Umnutzung der Schutzräume in Laborräume Ausgangslage Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens des Instituts für Ange- wandte Mathematik und für Physik (IAMP) durch den Fachhochschul- rat des Kantons wurde eine Strategie 2013 für die angewandte Forschung und Entwicklung (aF&E) formuliert. Diese sieht die Schaffung und den Ausbau eines Schwerpunkts im Bereich Medizin und Biophysik vor. Das IAMP betreibt in einem Abteil der Schutzraumanlage des Physikgebäu- des bereits ein optisches Labor. Für die Nutzung dieses Labors ist das fehlende Tageslicht optimal. Der Aufenthalt von Personen, welche die Versuchsanordnungen betreuen, ist täglich auf kurze Zeit beschränkt. Aus diesen Gründen sind die Schutzräume für die Nutzung als Labor besonders geeignet. Projektziele Die Schutzräume sollen zu beheizten und belüfteten Laborräumen für die Durchführung von biochemischen und präparativen Arbeiten um- gebaut werden. Die experimentellen Bedingungen erfordern eine enge Verbindung zwischen Präparations- und Messplatz. In den vollständig verdunkelbaren Schutzräumen kann sichergestellt werden, dass die Ge- räte und Chemikalien nur autorisiertem Personal zugänglich sind. Nutzwertanalyse Die Umnutzung der alten Schutzräume in Laborräume dient der Wert- erhaltung des Gebäudes. Die Substanz bleibt erhalten und wird einer sinnvollen und effizienten Nutzung zugeführt. Durch die räumliche Nähe zu den Laboren der Schwerpunkte Angewandte Optik (AO) und App- lied Complex Science (ACCS) können zusätzliche Synergien geschaffen werden. Tabelle 30: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2015–2016
Tabelle 31: Investitionen 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 600 000 70 000 670 000 Die Ausgaben für den Umbau werden auf insgesamt Fr. 670 000 ge- schätzt und gehen zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion. Bei den Projektie- rungskosten handelt es sich gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG um eine gebun-
dene Ausgabe. Das Vorhaben ist im KEF 2015–2018 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:
1. die Phase Vorstudie: Kantonsschule Freudenberg, Zürich, Erneue- rung Naturwissenschaftstrakt
2. die Phase Vorstudie: Kantonsschule Rychenberg, Winterthur, Erneue- rung und Erweiterung Mensa
3. die Phase Projektierung: Kantonsschule Zürcher Unterland, Bülach, Sanierung Verwaltungsbereich
4. die Phase Projektierung: Technische Berufsschule, Zürich, Sanierung Toilettenanlagen
5. die Phase Projektierung: Baugewerbliche Berufsschule, Zürich, Er- neuerung Klassenzimmer
6. die Phase Vorstudie: Universität Zürich, Areal Gloriastrasse–Häldeli- weg, Technikzentrale
7. die Phase Vorstudie: Universität Zürich, Gloriastrasse 30, GLM, Um- bau
8. die Phase Projektierung: Universität Zürich Irchel, Winterthurer- strasse 190, Y15, Y17, Y27, Ersatz DeltaNet-Controller und Visuali- sierung Dampf im Leitsystem
9. die Phase Projektierung: Universität Zürich Irchel, Winterthurer- strasse 190, Y36 G50, Staubfreiraum Physik-Institut
10. die Phase Projektierung: Universität Zürich Irchel, Winterthurer- strasse 190, Y32 D91, Lüftungsanpassung Werkstatt Institut für Chemie
11. die Phase Projektierung: Universität Zürich, Zollikerstrasse 137, ZOD, Behindertengerechter Zugang zur Villa Rainhof
12. die Phase Projektierung: Universität Zürich, Zollikerstrasse 107, ZOU, Zugang zum Pflanzenüberwinterungsraum
13. die Phase Projektierung: Universität Zürich Irchel, Winterthurer- strasse 190, Y55 F, Anpassung Aussengehege
14. die Phase Projektierung: Universität Zürich, Botanischer Garten, Zol- likerstrasse bei 107, Nähe ZOM, Instandsetzung ehemaliger Ross- stall
15. die Phase Ausführung: ZHAW Winterthur, Technikumstrasse 9, TP, Umnutzung der Schutzräume in Laborräume
II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi