RRB Nr. 473/2012
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 1. Quartal 2012, Freigabe
2 maggio 2012Tedesco22 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 1. Quartal 2012, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 2. Mai 2012
473. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standard- prozesses der Immobilienverordnung, 1. Quartal 2012
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisie- rungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1. Mittelschulen: Gesamtsanierung Grosser 2014–2015 unbekannt – 500 000 Wetzikon, Bühlstrasse 36 Spezialtrakt Mittelschul- und Kantonsschule Zürcher Oberland, Berufsbildungsamt Wetzikon
1.2. Mittelschulen: Gesamtsanierung und Ausbau 2016–2018 41 500 000 – 400 000 Winterthur, Rychen- Dachgeschoss bergstrasse 140 Mittelschul- und Kantonsschule Im Lee, Berufsbildungsamt Winterthur
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2. 1 Mittelschulen: Ersatz Bodenbelag, Sporthallen 2013 200 000 40 000 – Zürich, Mühlebach- strasse 112 Mittelschul- und Bildungszentrum für Erwachsene, Berufsbildungsamt Zürich
2.2 Mittelschulen: Asbestsanierung 2012 215 000 40 000 – Zürich, Schanzen- Dringlichkeitsstufe l gasse 17 Mittelschul- und Kantonsschulen Rämibühl, Berufsbildungsamt Zürich
2.3 ZHdK: Sanierung Haustechnik, Zutritts- 2013–2014 980 000 100 000 – Zürich, Ausstellungsstrasse 60, kontrolle Gessnerallee 9–13 Hochschulamt –3–
2.4 ZHAW: Umnutzung Unterrichtsräume 2013–2015 5 740 000 600 000 – Wädenswil, Einsiedlerstrasse 31, zu Labors Hochschulamt
2.5 ZGSZ Sanierung Hauptgebäude 2013–2018 7 000 000 – 95 000 Zürich, Frohalpstrasse 78 und Sporthalle Volksschulamt Zentrum für Gehör und Sprache
2.6 Zürich Universität: Instandsetzung Irchelweiher 2012 1 400 000 80 000 – Winterthurerstrasse 190, Irchel, Parkanlage, Hochschulamt
2.7 Zürich Universität: Multifunktionaler Laborneubau 2012–2014 4 800 000 – 50 000 Winterthurerstrasse 190, Irchel, YHS Strickhof Hochschulamt
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon, Gesamtsanierung Grosser Spezialtrakt Ausgangslage Die kantonale Denkmalpflege hat die Gebäude der Kantonsschule Zürcher Oberland als Schutzobjekte definiert und in die Liste der schützenswerten öffentlichen Bauten des Kantons aufgenommen. Der Grosse Spezialtrakt wurde 1964 als Erweiterung der ursprünglichen Schulanlage aus dem Jahr 1956 erbaut und ist Bestandteil des denkmal- geschützten Areals. Im Grossen Spezialtrakt befinden sich Unterrichts- und Arbeitsräume sowie Sammlungen, Werkstätten, Labors und Lager- räume der Fachbereiche Physik, Biologie, Chemie und Bildnerisches Gestalten. Daneben finden sich Unterrichtszimmer für andere Fächer sowie kleinere Räume, die vor allem für den Halbklassenunterricht genutzt werden. Während die Gebäudestruktur im Wesentlichen den Nutzungsbedürfnissen entspricht, sind die Infrastrukturkomponenten veraltet und entsprechen – beispielsweise in den Chemielabors – nicht mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften. Eine EDV-Vernetzung – wie sie im Haupttrakt bereits umgesetzt wurde – ist nicht vorhanden und angesichts des zunehmenden Einsatzes moderner Medien im Unter- richt unabdingbar. Die Feuerpolizei beanstandet zudem das Fehlen eines Notausgangs und fordert den Ersatz der brennbaren Schüler- schränke und Ausstellungsvitrinen in den Fluchtwegen. Die Gebäudedämmung ist zum Teil ungenügend und die Fenster im Untergeschoss haben einen schlechten Wärmedämmwert. Beim Vor- dach kam es zu Betonabplatzungen, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. In den Korridoren und Treppenhäusern fehlt eine Lichtsteuerung, was einen erhöhten Stromverbrauch sowie einen erheblichen Kontroll- aufwand für den Hausdienst zur Folge hat. Die sanitären Anlagen sind veraltet. An verschiedenen Orten enthalten Heizrohrverkleidungen Asbest. Die Bodenbeläge sind an vielen Stellen abgenützt und uneben. Projektziele Die gesetzlichen Brandschutzrichtlinien sind umzusetzen, um das Sicherheitsrisiko im Brandfall zu verringern. Weiter soll das Gebäude behindertengerecht erschlossen werden. Zudem sollen wärmetechni- sche Optimierungen durch Verbesserungen bei der Dämmung und den Fenstern erzielt werden. Das beschädigte Vordach soll saniert werden. Eine EDV-Vernetzung soll in allen Gebäuden der Kantonsschule ein-
gerichtet werden. Zudem soll eine moderne Lichtsteuerung mit Bewe- gungsmeldern eingebaut werden. In allen Unterrichtsräumen sind die Oberflächen zu erneuern und die Böden zu ersetzen. Die technischen Installationen und sanitären Anlagen sollen gemäss heutigen Standards erneuert werden. Asbestvorkommen sollen ausgebaut und fachgerecht entsorgt werden. Im Untergeschoss befinden sich nebst vier Halbklassen- zimmern verschiedene Lager und Magazine. Letztere sollen den Fach- schaften Biologie, Physik, Chemie und Bildnerisches Gestalten als Stau- raum zur Verfügung gestellt werden. Die vier Halbklassenzimmer werden wenig genutzt und sollen zu zwei Normalunterrichtszimmern zusam- mengelegt werden. Zudem sind im Untergeschoss Duschen in den Gar- deroben des Hausdienstes einzubauen. Während der Sanierung muss Schulraumersatz sichergestellt werden. Nutzwertanalyse Die Sanierung des Grossen Spezialtraktes bringt in den Bereichen Sicherheit und Infrastruktur für alle Nutzerinnen und Nutzer eine deut- liche Verbesserung des Betriebs. Die feuerpolizeilich angeordneten wie auch die weiteren sicherheitsrelevanten Arbeiten stehen im Einklang mit den Grundsätzen des Sicherheitskonzepts der Schule. Zudem füh- ren die aufgezeigten Massnahmen zu Einsparungen bei Beleuchtung und Heizenergie. Durch die Sanierung des Grossen Spezialtrakts wird die Substanz- und Werterhaltung des ganzen Traktes erreicht. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2013 2014–2015 Um die Investitionskosten genauer abzuschätzen, soll eine Vorstudie die baulichen Massnahmen und den Investitionsbedarf festlegen. Für diese Vorstudienphase wird mit einem Aufwand von rund Fr. 500 000 ge- rechnet. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlos- sen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
1.2 Kantonsschule Im Lee, Winterthur, Gesamtsanierung und Ausbau Dachgeschoss Ausgangslage Der Hauptbau der Kantonsschule Im Lee wurde von den Gebrüdern Pfister 1928 erbaut. Das Gebäude ist im Wesentlichen im ursprünglichen Zustand erhalten und steht unter Denkmalschutz. Obwohl im Laufe der Zeit einzelne Bereiche saniert und den geänderten Anforderungen an- gepasst wurden, ist die Anlage sanierungsbedürftig. Neben dem Haupt- gebäude nutzt die Kantonsschule Im Lee die Villa Bühlhalde. In der Villa Bühlhalde findet trotz ungenügender Schalldämmung der Musik- unterricht statt. Die Räume sind kleinteilig. Sie sind für Schulzwecke nur eingeschränkt geeignet. Die Fächer Geografie, Geschichte und Bildnerisches Gestalten werden im 1972 erbauten Varielbau unterrichtet. Das Gebäude ist in einem schlechten Zustand. Eine bau- und wärme- technische Sanierung wäre jedoch unverhältnismässig. Projektziele Die Auslastung der Kantonsschule Im Lee ist im Vergleich zu anderen Kantonsschulen eher tief. Die Unterrichtsräume des Varielbaus und der Villa Bühlhalde könnten in das Hauptgebäude verlegt werden, sofern dessen Dachgeschoss ausgebaut würde. Auf kosten- und zeitintensive Sanierungen des Varielbaus und der Villa Bühlhalde kann mit der Raum- optimierung im Hauptgebäude verzichtet werden. Nach der Sanierung und dem Ausbau des Dachgeschosses würde die Villa Bühlhalde nicht mehr für Schulzwecke benötigt. Nach einem Rückbau des Varielbaus könnte das betroffene Grundstück, Kat.-Nr. 9264, bzw. eine Teilfläche davon, ins Finanzvermögen übertragen werden. Die Zustandsanalyse ergab folgende Ergebnisse: Die Bausubstanz des Hauptbaus zeigt wärmetechnische Mängel auf. Zudem ist die Haus- technik veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die bestehenden Steigzonen sind knapp bemessen und haben keinen Platz für Nachrüstungen, die dem heutigen Stand der Technik entspre- chen würden. Eine EDV-Vernetzung ist angesichts des zunehmenden Einsatzes moderner Medien im Unterricht unabdingbar. Im ganzen Gebäude ist ein Grossteil der Böden, Wände und Decken abgenützt und sanierungsbedürftig. Auch die Ausstattung der Normalunterrichts- zimmer entspricht nicht dem heute üblichen Ausbaustandard: Es gibt weder Internet- noch Beameranschlüsse und eine entsprechende Ver- dunkelungsvorrichtung fehlt. An verschiedenen Orten wurden asbest- haltige Materialien eingesetzt, die bei der Sanierung fachgerecht zu entfernen sind. Auch in den Bereichen Erdbebensicherheit und Brand- schutz sind Massnahmen erforderlich.
Die Analyse zeigt auf, dass die Nutzflächen der Villa Bühlhalde und des Varielbaus im Hauptgebäude zusammengeführt werden könnten. Betriebliche Optimierungen liessen sich durch den Ausbau des Dach- geschosses im Hauptgebäude und den Umbau einer der beiden Haus- meisterwohnungen erzielen. Das neu ausgebaute Dachgeschoss im Hauptgebäude soll der Fachschaft Musik zur Verfügung stehen: Die Raumauslastung der Schule würde von 50% (Stand Februar 2010) auf 66% steigen. Eine ideale Auslastung der Unterrichtsräume liegt erfah- rungsgemäss bei rund 70%. Raumreserven sind keine vorgesehen. Nutzwertanalyse Da betrieblich eine Gesamtsanierung in Etappen aufwendig ist, sol- len die Bauarbeiten im leer stehenden Hauptbau durchgeführt werden. Gemäss der baulichen und betrieblichen Zustandsanalyse vom 12. De- zember 2011 kann die Gesamtsanierung innert zweier Jahre ausgeführt werden. Dazu muss der Schulbetrieb in die Villa Bühlhalde, den provi- sorisch herzurichtenden Varielbau und in zusätzliche Provisorien ausge- lagert werden. Die Kosten für die Gesamtsanierung, einschliesslich des späteren Rückbaus des Varielbaus, belaufen sich gemäss Grobkosten- schätzung (Machbarkeitsstudie) auf 29,5 Mio. Franken. Für die Proviso- rien ist mit Kosten von 12 Mio. Franken zu rechnen. Die Gesamtkosten für die Gesamtsanierung und den Ausbau des Dachgeschosses, ein- schliesslich der Provisorien, werden auf 41,5 Mio. Franken geschätzt. Die Kosten für die Vorstudie mit Wettbewerb werden auf Fr. 400 000 ge- schätzt. Der Wettbewerb soll 2012 durchgeführt und der Projektierungs- kredit 2013 beantragt werden. Die Projektierung mit Kostenvoranschlag soll in den Jahren 2014/15 erfolgen. Das Kreditbewilligungsverfahren für die Umsetzung des Bauprojekts sollte bis 2016 abgeschlossen sein, damit der Baubeginn 2016 stattfinden kann. In diesem Fall wäre ein Bezug des sanierten und erweiterten Hauptgebäudes im Sommer 2018 möglich. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2014–2015 2016–2018 Die gesamten Investitionskosten werden vom Hochbauamt auf rund 41,5 Mio. Franken geschätzt. Es soll ein Wettbewerb im Rahmen der Vorstudienphase durchgeführt werden. Für die Vorstudienphase wird mit einem Aufwand von Fr. 400 000 gerechnet. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Bildungszentrum für Erwachsene Zürich, Zürich, Ersatz Bodenbelag, Sporthallen Ausgangslage Die beiden Sporthallen im Bildungszentrum für Erwachsene werden von verschiedenen Mittelschulen genutzt. Die Beläge der beiden Sport- hallen weisen alters- und nutzungsbedingte Schäden auf. Infolge zuneh- mender Sprödheit entstehen Risse und Löcher. In den letzten Jahren sind ausserdem zunehmend Unebenheiten entstanden, die den Sport- betrieb beeinträchtigen und zunehmend mehr Unterhalt erfordern. Aufgrund der zunehmenden Unfallgefahr sollen die Bodenbeläge er- setzt werden. Projektziele/Nutzwertanalyse Durch den Ersatz der Bodenbeläge in den Sporthallen sollen der Sportbetrieb ermöglicht und die Unterhaltsarbeiten verringert werden. Durch die baulichen Massnahmen werden kostenintensivere Folge- schäden vermieden. Die Sporthallen gewinnen an Wert und können besser genutzt werden. Die Investitionskosten werden vom Hochbauamt auf Fr. 200 000 geschätzt. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2013
Tabelle 6: Investitionen 2012 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken – 200 000 – – – 200 000 Die Kosten für den Ersatz der Bodenbeläge der Sporthallen belaufen sich gemäss Angaben des Hochbauamts auf rund Fr. 200 000. Die Aus- gabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 40 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.2 Kantonsschulen Rämibühl, Zürich, Asbestsanierung Dringlichkeitsstufe l Ausgangslage Im Rahmen der laufenden Zustandsanalyse der Kantonsschulen Rämi- bühl wurde unter anderem eine Gebäudeuntersuchung hinsichtlich Altlasten auf dem Gesamtareal durchgeführt. Bei den Untersuchungen wurde das Vorkommen von Asbest der Dringlichkeitsstufe I nachge- wiesen. Projektziele/Nutzwertanalyse Die Massnahmen zur Beseitigung des Mangels wurden aufgelistet und die entsprechenden Kosten ermittelt. Die asbesthaltigen Fundstellen sollen entsprechend ihrer Anordnung und ihres Faserfreisetzungs- potenzials während der Schulferien im Sommer 2012 sanierungstech- nisch behandelt werden. Die Sanierung verringert die gesundheitlichen Risiken für die Benutzenden. Die Massnahmen sind festgelegt und ber- gen keine technischen Risiken. Die Kosten für die Asbestsanierung der Kantonsschulen Rämibühl werden auf insgesamt Fr. 215 000 beziffert. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 8: Investitionen 2012 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 215 000 – – – – 215 000 Die Kosten für die Asbestsanierung belaufen sich gemäss Angaben des Hochbauamts vom 25. Januar 2012 auf rund Fr. 215 000. Die Aus- gabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 40 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.3 ZHdK Zürich, Sanierung der Haustechnik, Zutrittskontrolle an der Gessnerallee 9–13 Ausgangslage Die Gessnerallee 9–13 wird auch nach dem Bezug des Toni-Areals durch die ZHdK weiterbetrieben. Der Standort dient als Ausbildungs- stätte für die Theaterausbildung der ZHdK. Dringende Massnahmen und Instandstellungsarbeiten an der Liegenschaft wurden bis zum Umzug ins Toni-Areal aufgeschoben und müssen zur langfristigen Sicherung des Standortes umgesetzt werden. Projektziele Folgende Teilprojekte sind auszuführen: Die universelle Gebäudeverkabelung muss ersetzt werden. Die alten Kabel können die geforderten Datenmengen nicht mehr bewältigen. Sämtliche Kabel sind nicht abgeschirmt und in den Trassen zu nahe an anderen Starkstromkabeln geführt. Dies führt zu Störungen im EDV- Netz. Durch den zeitlich unregelmässigen Betrieb der Lehre im Bereich Theater stellt das Fehlen eines Zutrittskontrollsystems (ZuKo) an der Gessnerallee nachts ein Sicherheitsrisko dar. Die künftige Verringerung des Betreuungsaufwandes im Bereich Technik (Verlagerung des Per- sonals ins Toni-Areal) verschärft diese Situation. Der Standort Gessner- allee soll ans Zuko-Konzept Toni-Areal (Zugang mit der Campuscard) angebunden werden. Dies ermöglicht die Überwachung der Gebäude- zugänge sowie den freien Zugang der Studierenden zu gewissen Zonen an allen Standorten. Die hydraulische Rauch- und Wärmeabzugsanlage ist störungsanfällig und wartungsintensiv. Sie wird durch eine motori- sierte Anlage ersetzt. Die störungsanfällige Brandmeldeanlage an der Gessnerallee 9 soll ersetzt werden. Das eingebaute System ist auf dem Markt nicht mehr erhältlich und kann nicht angepasst werden. Nutzwertanalyse Die Massnahmen dienen der Sicherheit und garantieren den weiteren Betrieb der Lehre an der Gessnerallee und wirken sich vorteilhaft für den Betrieb und Unterhalt aus. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 Anfang 2013 Mitte 2013–Ende 2013
Tabelle 10: Investitionen 2012 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 40 000 620 000 320 000 – – 980 000 Gemäss Grobkostenschätzung wird mit Kosten von Fr. 980 000 ge- rechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 100 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7406, Fachhochschule. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Reali- sierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Fachhochschule, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.4 ZHAW Wädenswil, Umnutzung Unterrichtsräume zu Labors, Campus Reidbach, Einsiedlerstrasse 31 Ausgangslage Mit dem Wachstum des Departements N steigt der Bedarf an moder- nen Laborflächen. Die Institute Lebensmittel- und Getränke-Innovation, Biotechnologie, Umwelt und natürliche Ressourcen und das Institut für Biochemie benötigen weitere Laborflächen, um den Bedarf von Lehre und Forschung abdecken zu können. Projektziele Zurzeit wird das Erdgeschoss im Laborgebäude RT am Campus Reidbach zu Laborflächen für das Institut für Biochemie umgebaut. Die Flächen werden im Sommer 2012 zur Verfügung stehen. Weitere Laborflächen können im zweiten Obergeschoss des Gebäudes verwirk- licht werden. Das zweite Obergeschoss eignet sich gut zur Nutzung als Laborfläche. Einerseits bietet es eine sinnvolle Flächenstruktur, die effizient genutzt werden kann, anderseits werden bereits heute Teile des Gebäudes als Labor genutzt bzw. stehen zurzeit im Umbau zu Laborflächen. Aufgrund der Fertigstellung und des Bezugs der Liegen- schaft Seifensträuli im Sommer 2013 besteht die Möglichkeit, die heuti- gen Unterrichtsflächen in Laborflächen umzuwandeln. Nutzwertanalyse Die Flächenbilanz zeigt, dass die zusätzlichen Laborflächen not- wendig sind, um dem ausgewiesenen Bedarf Rechnung tragen zu kön- nen. Die Qualität der Ausbildung kann nur gewährleistet werden, wenn entsprechende Flächen zur Verfügung stehen.
Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre Frühjahr 2012 Sommer 2012 Herbst 2013–Anfang 2015
Tabelle 12: Investitionen 2012 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 500 000 2 000 000 3 000 000 240 000 – 5 740 000 Gemäss Grobkostenschätzung wird mit Kosten von Fr. 5 740 000 ge- rechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 600 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7406, Fachhochschule. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Reali- sierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finan- zierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Fach- hochschule, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.5 Zentrum für Gehör und Sprache Zürich (ZGSZ), Sanierung Hauptgebäude, Rhythmik- und Sporthalle Ausgangslage Die Schule für Gehör und Sprache als Teil des Zentrums für Gehör und Sprache Zürich ist die kantonale Sonderschule für Kinder und Jugendliche, die infolge ihrer Hörschädigung oder ihrer ausbleibenden Sprachenentwicklung auf ein besonderes Bildungsangebot angewiesen sind. Die Schülerinnen und Schüler werden auf das soziale, berufliche und kulturelle Leben unter Hörenden vorbereitet. Die Einrichtung führt zwei spezialisierte Schulabteilungen. An der allgemeinen Schulabteilung werden normalbegabte gehörlose Kinder ab dem Kindergarten bis zum Übertritt in die Oberstufenschulen unterrichtet. Die Abteilung für mehr- fachbehinderte Kinder nimmt Schülerinnen und Schüler auf, die dem normalen Unterricht nicht folgen können. Unterstützende Therapien und Beratung ergänzen das Angebot. Die Schule führt zudem ein Wocheninternat für Schülerinnen und Schüler, die nicht täglich zu ihren Familien zurückkehren können. 2007 hat der Regierungsrat mit Be- schluss Nr. 1236 eine Sanierung im Haupthaus bewilligt. Dabei wurden verschiedene Massnahmen wie die Erneuerung der Heizung und die Sanierung der Korridor- und Schulräume umgesetzt. 2011 wurde eine Zustandsanalyse für das Hauptgebäude, die Rhyth- mik- und die Sporthalle in Auftrag gegeben mit der Zielsetzung, eine Gesamtsicht der anstehenden baulichen Massnahmen für die kommen- den Jahre zu erhalten und eine entsprechende Finanzplanung vornehmen zu können. Die Analyse ergab folgende Ergebnisse:
Sporthalle Bei der Sporthalle ist eine Erneuerung des Hallenbodens notwendig. Die Lüftungsanlage der Garderoben muss ersetzt werden. Eine mögli- che Kombination dieser Massnahme mit der Sporthalle ist zu prüfen. Die Fensterfronten der Halle und die Garderoben sind sanierungsbe- dürftig. Die Sporthalle erfüllt die geforderte Erdbebensicherheit nur in der Querrichtung, in der Längsrichtung sind entsprechende Versteifun- gen notwendig. Hauptgebäude / Halle Rhythmik Beim Hauptgebäude sind die bestehenden Fenster den heutigen Anforderungen (Wärme- und Schallanforderungen) anzupassen oder zu ersetzen. Die bestehenden Rollläden sind mit dieser Fenstersanie- rung zu erneuern und die Hohlräume zu dämmen. Betriebliche Optimierungen lassen sich durch den Ausbau des 2. und
3. Obergeschosses erzielen. Ab 2015 kann die Hausmeisterwohnung im
2. Obergeschoss für die weiteren Zentrumsbedürfnisse genutzt werden. Das 3. Obergeschoss ist für eine Integration der externen Büroräumlich- keiten des audiopädagogischen Dienstes vorgesehen. Betreffend Brand- schutz sind ebenfalls verschiedene Massnahmen notwendig. Die Erd- bebensicherheit kann aufgrund der vorhandenen Bauwerksakten für die 1914 erstellten Gebäudeteile des Hauptgebäudes nicht abschliessend beurteilt werden. Die Konstruktion aus dem Jahr 1914 kann voraussicht- lich nur mit grossem Aufwand, erheblichen betrieblichen Einschränkun- gen und sehr hohen Kosten verbessert werden, weshalb eine verhältnis- mässige Lösung umzusetzen ist. Als vorrangige Massnahme sind die beiden Gebäude konstruktiv zur verbinden. Weitere Massnahmen für die Erdbebensicherheit sind im Rahmen eines generellen Projektes zu prüfen und können zum heutigen Zeitpunkt kostenmässig nicht bezif- fert werden. Der Speisesaal dient zur Mittagsverpflegung der Schülerinnen und Schüler sowie des Personals. Der Saalboden muss ersetzt und die Unter- konstruktion teilweise erneuert werden. Die Nachhallzeit im Speiseraum entspricht nicht den Anforderungen für hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler. Die Akustik ist deshalb zu verbessern. Die Mensaküche muss den heutigen hygienischen und arbeitstech- nischen Anforderungen angepasst werden. Die gesamte Lüftungsanlage der Küche soll ersetzt und mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet werden. Das heutige Verpflegungskonzept soll durch die Bildungs- direktion grundsätzlich überprüft werden. Die baulichen Eingriffe sind auf diese Ergebnisse abzustimmen.
Projektziele/Nutzwertanalyse Mit dem Projekt werden dringend notwendige bauliche, technische und betriebliche Massnahmen umgesetzt. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012–2013 2013–2014 2013–2018 Für die erwähnten Massnahmen werden Grobkosten von rund 7 Mio. Franken veranschlagt. Innerhalb einer Vorstudienphase soll der aufge- führte Anpassungs- und Sanierungsbedarf im Hinblick auf eine verbes- serte Kostengenauigkeit und eine eindeutige Projektabgrenzung für die Massnahmen der Fenstersanierung und Umnutzung des Obergeschosses geklärt werden. Dafür wird mit Kosten von Fr. 95 000 für die Vorstudie gerechnet. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktion festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen.
2.6 Universität Zürich-Irchel, Parkanlage, Instandsetzung Irchelweiher Ausgangslage Als wichtiger Bestandteil des Irchelparks ist der grosse «Irchelweiher» 1984/85 im westlichen Teil des Parks erstellt worden. Um das unkontrol- lierte Versickern des Wassers zu verhindern, wurden die Seegrube mit einer Asphaltdichtung ausgelegt und der Randbereich mit einer Mörtel- schicht abgedeckt. Diese Dichtung weist Schäden auf. In Ufernähe wurde ein Seespielplatz aus Holzpfählen und -balken installiert, der aufgrund der Feuchtigkeit und Alterung teilweise verrottet ist und eine Gefahr für Kinder darstellt. Projektziele/Nutzwertanalyse Bedingt durch eine intensive Nutzung über 25 Jahre ist die Mörtel-/ Schutzschicht im Randbereich des Irchelweihers teilweise abgetragen. Die Vegetation hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Als Folge davon ist die Abdichtung verschiedentlich von Wurzeln durch- stossen worden. Das kontrollierte Abfliessen des Wassers ist nicht mehr gewährleistet. Die aus Holz erstellte Spielanlage muss dringend instand gesetzt und den heutigen Bestimmungen für Spielgeräte angepasst werden. All- gemein sind die Ufer gemäss den heutigen Gesetzesvorgaben auszu-
gestalten. Um weitere Schäden der Abdichtung des Weihers zu verhin- dern, ist die Mörtelschicht im Uferbereich zu ergänzen oder zu erneuern. Technische Einrichtungen wie Abläufe, Schächte, Schieber sind zu über- prüfen und nach Bedarf zu sanieren. Mit einem sich daraus ergebenden Unterhalts- und Überwachungsplan soll das Ökosystem des Irchel- weihers stabilisiert und verbessert werden. Tabelle 14: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012–2013
Tabelle 15: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – – 500 000 900 000 – 1 400 000 Gemäss Grobkostenschätzung wird mit Kosten von Fr. 1 400 000 ge- rechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 80 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinvestitionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktionen festgelegt. Eine Realisierungs- reihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
2.7 Universität Zürich-Irchel, Strickhof YHS, Departemente für Pferde und Nutztiere, Multifunktionaler Laborneubau Ausgangslage Professorin Brigitte von Rechenberg hat im Rahmen der klinischen Forschung an der Pferdeklinik die «Musculo-Skeletal Research Unit» (MSRU) aufgebaut. Ihr Team arbeitet auf dem Areal Strickhof-Irchel im Gebäude «Hintere Scheune» (YHS). Die erfolgreiche Weiterentwick- lung der Forschungsgruppe hat zur Folge, dass die heutigen Räumlich- keiten nicht mehr ausreichen. Ermöglicht wird der Ausbau dank einem grossen Forschungsbeitrag. Ohne eine Erweiterung der Laborflächen können diese Forschungsprojekte nicht durchgeführt werden und die bevorstehende GLP-Akkreditierung (Good Laboratory Practice) ist gefährdet.
In Zusammenarbeit zwischen dem Hochbauamt und der Abteilung Bauten und Räume der Universität wurden verschiedene Standorte auf dem Areal Irchel und Tierspital für die Bereitstellung der benötigten Raumflächen geprüft. Als sinnvoll wird ein Neubau am Rande des Strickhofareals betrachtet. Die neu zu schaffende Laborfläche soll multi- funktional geplant und umgesetzt werden, sodass die Nutzung auch für andere Forschungseinheiten möglich wird. Projektziele/Nutzwertanalyse Die Standards der bevorstehenden GLP-Akkreditierung können im bestehenden Histologie-Labor aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht erfüllt werden. Einzelne Projekte konnten nicht oder nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung umgesetzt werden, da kein eigener Operationsraum (OP) zur Verfügung steht. Die Eingriffe an den Ver- suchstieren müssen während fest vorgegebener Zeiten im OP anderer Kliniken im Tierspital vorgenommen werden. Zudem ist die gleichzeitige Nutzung von OPs für Operationen an Versuchstieren und eingeliefer- ten Tieren mit Begleitpersonen unerwünscht. Die genannten Arbeits- bedingungen machen zusätzliche Büro- und Laborflächen notwendig. Ein in den Zusatzflächen integrierter Operationsraum trägt zur Verein- fachung und Effizienzsteigerung des Arbeitsablaufs bei. Tabelle 16: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012–2013 2013–2014
Tabelle 17: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – – 300 000 1 900 000 2 600 000 4 800 000 Gemäss Grobkostenschätzung wird mit Kosten von Fr. 4 800 000 ge- rechnet. Um die Investitionskosten genauer abzuschätzen, soll eine Vorstudie die baulichen Massnahmen und den Investitionsbedarf definieren. Es wird mit einem Aufwand von rund Fr. 50 000 für diese Abklärungen gerechnet. Mit RRB Nr. 771/2011 wurde das Nettoinves- titionsvolumen Hochbau (NIV) 2012–2015 bis auf Stufe der Direktio- nen festgelegt. Eine Realisierungsreihenfolge auf Projektstufe wurde nicht beschlossen. Die Finanzierung des Projektes ist innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, durch die Bildungsdirektion sicherzustellen.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:
1. die Phase Vorstudie: Gesamtsanierung Grosser Spezialtrakt, Kantons- schule Zürcher Oberland, Wetzikon;
2. die Phase Vorstudie: Gesamtsanierung und Ausbau Dachgeschoss, Kantonsschule Im Lee, Winterthur;
3. die Phase Projektierung: Ersatz Bodenbelag, Sporthallen, Bildungs- zentrum für Erwachsene, Zürich;
4. die Phase Projektierung: Asbestsanierung, Kantonsschulen Rämi- bühl, Zürich;
5. die Phase Projektierung: Sanierung Haustechnik, Zutrittskontrolle ZHdK, Zürich;
6. die Phase Projektierung: Umnutzung Unterrichtsräume zu Labors, ZHAW Wädenswil, Campus Reidbach;
7. die Phase Vorstudie: Sanierung Hauptgebäude, Rhythmik- und Sporthalle, Zentrum für Gehör und Sprache, Zürich;
8. die Phase Projektierung: Instandsetzung Parkweiher Irchel, Univer- sität Zürich;
9. die Phase Vorstudie: Multifunktionaler Laborneubau, Strickhof, Uni- versität Zürich-Irchel. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi