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Decisione

RRB Nr. 736/2012

Lotteriefonds, Allgemeine Fondsmittel, Beiträge 2012, 2. Serie

4 luglio 2012Tedesco12 min

Source zh.ch

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 4. Juli 2012

736. Lotteriefonds des Kantons Zürich (Allgemeine Fondsmittel, Beiträge 2012, 2. Serie) Gemäss § 61 Abs. 3 des Gesetzes über Controlling und Rechnungslegung kann der Regierungsrat in eigener Zuständigkeit aus den allgemeinen Mitteln des Lotteriefonds pro Jahr Beiträge bis 10 Mio. Franken be- willigen. Der einzelne Beitrag darf dabei Fr. 500 000 nicht übersteigen. Zulasten dieses Gesamtbetrages sind bis anhin Beiträge von Fr. 7 960 000 bewilligt worden. Da mit RRB Nr. 1503/2007 zugunsten der Staatskanzlei (Konto «Staatsbeiträge an Kongresse, Veranstaltungen usw.») jährlich ein Beitrag von Fr. 200 000 bewilligt wird, stehen dem Regierungsrat zulasten der Quote 2012 insgesamt noch Fr. 1 840 000 zur Verfügung. Die Finanzdirektion beantragt im Einvernehmen mit den zustän- digen Fachdirektionen im Rahmen einer 2. Serie 2012 die folgenden Beitragsleistungen aus dem Lotteriefonds:

1. Archiv Ernst Scheidegger: Erwerb und Erschliessung Bereich Kultur Gesuchstellende Stiftung Ernst Scheidegger (SES): Die 2010 Organisation gegründete SES dient dem Zweck, das Archiv von Ernst Scheidegger zu erwerben, zu pfle- gen und sich für die weitere Erschliessung, Aufarbeitung und Vermittlung des fotografi- schen und filmischen Werkes von Ernst Schei- degger einzusetzen. Projektrahmen Der 1923 in Zürich geborene Fotograf und Publizist Ernst Scheidegger hat sich interna- tional einen Namen gemacht, auch als Bild- redaktor der NZZ. Er hat sein Fotoarchiv der NZZ abgegeben, die das Werk in den letzten Jahren erschlossen hat. Sie möchte es nun an die von Ernst Scheidegger gegründete Stiftung veräussern. Das Archiv ermöglicht Einblick in ein halbes Jahrhundert Fotogeschichte. Auf- grund der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Zürcher Kunsthaus hat die SES entschie- den, das Archiv (Abzüge und Fotografien) bei

der Zürcher Kunstgesellschaft bzw. im Kunst- haus Zürich zu deponieren. Das filmische Ma- terial wird der Cinémathèque Suisse in Lau- sanne überlassen. Projektinhalt Das Vorhaben umfasst folgende Bereiche: – Kauf und Überführung des Archivs ins Kunsthaus Zürich (Kosten: Fr. 250 000), – Bewirtschaftung des Archivs (Herstellung von Original-Prints von wichtigen Motiven aus dem Archiv für den Einzelverkauf und den Handel), Aufbau der Geschäftsstelle unter anderem durch das Erstellen einer Internetseite (Kosten: Fr. 105 000) und – Aufbau von Partnerschaften mit Galerien. Gesamtkosten Fr. 355 000 Gewünschter Betrag Fr. 300 000 Bemerkung Aufgrund der Richtlinien kann sich der Lotte- riefonds am Vorhaben nur beteiligen, wenn auch die Stadt Zürich (Standortgemeinde) einen entsprechenden Beitrag leistet. Die SES hat die Stadt um einen Beitrag von Fr. 150 000 ersucht. Somit beträgt auch der vom Kanton zu erwartetende Beitrag höchstens Fr. 150 000. Übrige Finanzierung Die Eigenleistung der Stiftung beträgt Fr. 45 000. Von der Stadt Zürich und stadt- nahen Stiftungen werden insgesamt Fr. 75 000 geleistet. Der Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die kulturelle Bedeutung des Werkes von Ernst Scheidegger ist unbestrit- ten. Allerdings hat der Kanton bei der Bemes- sung seines Beitrages die Leistung der Stadt Zürich und die Tatsache zu berücksichtigen, dass das Archiv seinen Standort im Kunsthaus findet und nicht beim Kompetenzzentrum für Schweizer Fotografie in Winterthur (Fotostif- tung Schweiz). Bemerkung In der Regel verlangt der Lotteriefonds von der gesuchstellenden Organisation einen Leis- tungsausweis von fünf Jahren, damit eine Bei- tragsleistung möglich wird. Die Richtlinien

des Fonds sehen für begründete Fälle Ausnah- men vor, indem eine sogenannte Starthilfe ge- währt werden kann. Im vorliegenden Fall ist es gerechtfertigt, nicht bis zum Ablauf der Frist von fünf Jahren zu warten, sondern eine Start- hilfe zu gewähren. Bewilligter Betrag Fr. 100 000 Auflage Die Auszahlung des Beitrages erfolgt erst, wenn die Restfinanzierung sichergestellt ist.

2. Werkbegegnungsplatz Oxyd Winterthur Bereich Kultur Gesuchstellende Kulturverein Oxyd: Der Verein wurde 2002 Organisation gegründet. Sein Ziel besteht darin, Künstlerin- nen und Künstlern aus der Region eine Platt- form zur Präsentation ihrer Werke zu bieten und gleichzeitig Besucherinnen und Besu- chern eine unmittelbare Begegnung mit Kunst zu ermöglichen. Projektrahmen Der Verein betreibt in Winterthur-Wülflingen eine Werk- und Ausstellungshalle. Zu jeder Aus- stellung organisiert er ein Rahmenprogramm, das weit über die jeweilige Vernissage hinaus- reicht und – unter Beteiligung der Kunstschaf- fenden – Führungen, Diskussionen, Künstler- gespräche usw. umfasst. Dadurch soll das brei- te Publikum angesprochen werden. Projektinhalt Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens möchte Oxyd seine Kunstvermittlungsaktivitäten aus- bauen und dazu den Eingangsbereich zum Werkbegegnungsplatz umgestalten. Die vor- gesehenen Massnahmen beschränken sich im Wesentlichen auf den Einbau einer Kaffeebar mit den notwendigen Installationen und brand- schutztechnischen Massnahmen. Kosten Fr. 23 000 Gewünschter Betrag Fr. 10 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beläuft sich auf Fr. 10 000. Die Stadt Winterthur unterstützt das Vorha- ben mit Fr. 3000. Der Restbetrag muss über Dritte gedeckt werden.

Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Der neue Werkbegegnungsplatz erleichtert die an ein breites Publikum gerich- tete Kunstvermittlung und ergänzt somit die verschiedenen Oxyd-Kunstausstellungen in sinnvoller Weise. Bewilligter Betrag Fr. 10 000

3. Publikation zum Thema Demokratie Bereiche Bildung, Politik Gesuchstellende Universität Zürich: Die Universität betreibt Organisation zusammen mit dem Nationalfonds das Natio- nal Center of Competence in Research (NCCR- Democracy), das sich aus sozialwissenschaft- licher Sicht mit grundlegenden Fragen zur Entwicklung der Demokratie beschäftigt. Projektrahmen Das NCCR-Democracy plant, eine grundle- gende Publikation zum Thema Demokratie herauszugeben. In einem ersten Teil dieser Veröffentlichung wird die Geschichte der Demokratie dargestellt. Ebenso wird aufge- zeigt, unter welchen Bedingungen Demokra- tie entstehen kann. Ein zweiter Teil widmet sich den Formen der Demokratie sowie den demokratischen Wertvorstellungen in allen Lebensbereichen. Im abschliessenden dritten Teil werden die Herausforderungen an die Demokratie im 21. Jahrhundert dargestellt. Dabei wird vor allem auf die Globalisierung und die Mediatisierung (zunehmende Rolle der Medien in der Politik) eingegangen. Projektinhalt Die Publikation richtet sich an ein breites Publikum und dürfte auch für den Einsatz in höheren Schulen geeignet sein. Sie wird einen grossen Bildanteil aufweisen und soll mittels Bild-Gegenüberstellungen und Bildsequenzen zu grundlegenden Fragen anregen. Mit je- weiligen «Faktenordnern» wird versucht, die Problemstellung zu vertiefen und Antworten zu geben. Das Buch erscheint im Verlag Lars Müller in Baden. Es umfasst rund 500 Seiten

mit etwa 300 Fotografien und grafischen Dar- stellungen. Vorgesehen ist eine Auflage von mehreren Tausend Exemplaren. Der voraus- sichtliche Verkaufspreis beträgt Fr. 65. Kosten Fr. 340 000 Gewünschter Betrag Fr. 40 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beläuft sich auf Fr. 60 000. Das Eidgenössische Departement für aus- wärtige Angelegenheiten (EDA) hat einen Beitrag von Fr. 40 000 zugesichert. Andere kantonale Lotteriefonds sind ebenfalls um eine Unterstützung von insgesamt Fr. 95 000 angefragt worden. Zudem sind verschiedene Stiftungen angeschrieben worden. Der Rest- betrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Publikation ist kein eigent- liches Fachbuch. Im Vergleich zu Beitragsleis- tungen, die von anderen Kantonen gewünscht werden (z. B. Bern Fr. 20 000) ist der ge- wünschte Beitrag zu hoch. Eine Kürzung am nachgesuchten Betrag ist gerechtfertigt. Eine Unterstützung von Fr. 30 000 ist angemessen. Bewilligter Betrag Fr. 30 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Der Verlag muss die Herstellung einer E-Book-Version prüfen. Der Kanton ist über das Ergebnis dieser Prüfung zu orientieren. – Dem Kanton sind gratis 15 Belegsexemp- lare zuzustellen.

4. Pilotprojekt Boys to Men Mentoring Bereich Soziales Gesuchstellende Boys to Men (BTM): Der 2011 gegründete Organisation Verein orientiert sich in seiner Arbeit an der gemeinnützigen Organisation Boys to Men Mentoring Network International. Er unter- stützt Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jah- ren in ihrer Entwicklung und fördert ihre Inte- gration in die Gesellschaft. Dazu organisiert

BTM Intensivtage und -wochen mit Jugend- lichen sowie Mentoringgruppen- und Nach- betreuungsprogramme. Projektrahmen Vielen Jugendlichen fehlt die Möglichkeit, Werte zu entwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. BTM will Jugendliche in dieser Phase beim Übergang zum Erwach- senwerden unterstützen. Diese Zielsetzung ent- spricht auch dem kantonalen Lehrplan und dem Bildungsgesetz, die der Förderung der Jugendlichen zu mündigen, toleranten und ver- antwortungsbewussten Persönlichkeiten und gemeinschaftsfähigen Mitmenschen verpflich- tet sind. Projektinhalt Inhaltliches Ziel des BTM-Pilotvorhabens ist, Jugendlichen zu helfen, das Vertrauen in sich selbst zu entwickeln und zu stärken sowie für sich und das eigene Umfeld Verantwortung zu übernehmen. In der Folge erzielen die Jugend- lichen in der Regel bessere Leistungen in der Schule und pflegen einen offeneren Umgang mit den Mitmenschen (insbesondere auch mit Autoritätspersonen). Zudem will das Pro- gramm den Jugendlichen das Rüstzeug ver- mitteln, sich mit einer Neigung zu Gewalt, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Porno- grafiekonsum auseinanderzusetzen. Darüber hinaus sollen Schülerinnen und Schüler lernen, Visionen für ihr Leben zu entwickeln. Das organisatorische Ziel des Pilotprojektes besteht darin, in der Zeitspanne von 2012 bis 2015 Aufbau und Abläufe für eine spätere Durchführung umfassender Angebote im Kan- ton auszuloten. Das Pilotprojekt umfasst 20 BTM-Teilpro- gramme und setzt sich wie folgt zusammen: – zehn Schulprogramme mit Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klasse (meist nach Geschlechtern getrennt): Hier bringen die BTM-Mentorinnen und -Mentoren ohne die Anwesenheit der Lehrperson «das reale Leben» ins Schulzimmer. Es finden Aben-

teuer-Projektwochen und Intensivtage nach klar definierten Ablaufregeln statt. BTM übernimmt die Klassen und entlastet somit die Lehrpersonen und das Schulpersonal. – sechs offene Programme: Hier nehmen Jugendliche aus Institutionen, Jugendzent- ren usw. mit besonderer Motivation teil, aber auch bereits auffällig gewordene Jugend- liche. – vier Leiterausbildungen: Diese bestehen aus verschiedenen Lehrgängen (über 18 Mona- te verteilt) und richten sich einerseits an Mentorinnen und Mentoren, die bereits Erfahrung in der Jugendbetreuung haben, und anderseits an Personen, die im Erzie- hungsbereich tätig sind. Vorausgesetzt wird hohe Kompetenz im Umgang mit Jugend- lichen und Erwachsenen. Vermittelt wird zusätzliches Wissen über Initiation, vertrau- ensbildende Massnahmen und naturbezo- gene Erlebnispädagogik. Die Universität Zürich wird das Pilotprojekt evaluieren. Falls das Pilotprojekt erfolgreich ist, soll es voraussichtlich ab 2015 weiterge- führt werden. Bis 2015 sollen rund 900 Jugend- liche am Programm teilnehmen können. Kosten Fr. 906 192 Gewünschter Betrag Fr. 500 000 Übrige Finanzierung BTM geht davon aus, durch Elternbeiträge bzw. Beiträge der Teilnehmerinnen und Teil- nehmer einen Anteil von Fr. 224 160 decken zu können. Der Restbetrag von Fr. 682 032 muss über Dritte gedeckt werden, wobei verschie- dene Stiftungen und Institutionen um eine Unterstützung von rund Fr. 140 000 angefragt worden sind. Bemerkung In der Regel verlangt der Lotteriefonds von der gesuchstellenden Organisation einen Leis- tungsausweis von fünf Jahren, damit eine Bei- tragsleistung möglich wird. Die Richtlinien des Fonds sehen für begründete Fälle Ausnah- men vor, indem eine sogenannte Starthilfe

gewährt werden kann. Im vorliegenden Fall ist es gerechtfertigt, nicht bis zum Ablauf der Frist von fünf Jahren zu warten, sondern einen möglichst raschen Beginn der Pilotarbeiten zu ermöglichen. Würdigung Das Pilotprojekt kann einen wichtigen päda- gogischen Beitrag zugunsten Jugendlicher leisten. Ein Beitrag von Fr. 200 000 ist gerecht- fertigt. Es ist vorgesehen, bei einer Weiterfüh- rung des Vorhabens ab 2015 neben anderen Institutionen auch die Schulgemeinden in die Finanzierung einzubinden. Bewilligter Betrag Fr. 200 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflage gebunden: Der Verein BTM hat mit der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann Kontakt aufzunehmen und zu prüfen, ob für das Pilot- projekt und insbesondere für die spätere Wei- terführung des Projektes ein anderer Name gefunden werden kann, der auch die Tatsache spiegelt, dass Mädchen zur Zielgruppe des Projektes zählen.

5. Pilotprojekt Lerngelegenheiten Bereich Bildung Gesuchstellende Bildungsplanung, Bildungsdirektion Kanton Organisation Zürich Projektrahmen Die ersten vier Lebensjahre von Kindern sind wesentlich für ihre Sozialisierung und Sprach- kompetenz sowie das Ausbilden der Fähigkeit, Probleme zu lösen. Dabei spielen Eltern und Betreuungspersonen eine wesentliche Rolle. Seit einigen Jahren sind frühe Bildung, Be- treuung und Erziehung ein zentrales bildungs- politisches Thema geworden. Die Bildungs- direktion hat entsprechend die Strategie «Frühe Förderung» entwickelt. Übergeordnetes Ziel dieser Strategie ist es, dass sich jedes Kind in den ersten vier Jahren sozial, emotional, kognitiv, motorisch und sprachlich gut ent- wickeln kann und somit über gute Startbedin- gungen verfügt. Ein entscheidendes Element

dafür liegt in der Bereitschaft der Bezugsper- sonen, die Neugier von Kleinkindern auf- greifen, mit ihnen zu kommunizieren und ihre Entwicklungs- und Lernschritte zu unter- stützen. Projektinhalt Das zweijährige Pilotprojekt Lerngelegenhei- ten richtet sich an Personen, die Lerngelegen- heiten im Alltag von Kleinkindern schaffen und nutzen können. Ziel des Vorhabens ist es, diesen Bezugspersonen anhand von Lehr- beispielen aus dem Alltag in Familien und Betreuungsinstitutionen die Bedeutung für Lernsituationen verständlich zu machen. Zu diesem Zweck werden: – Filmsequenzen hergestellt, die alltäglichen Situationen zu Hause und in ausserfami- liären Betreuungsstätten zeigen, in denen die Kinder gefördert werden können. Die Filmsequenzen werden von Fachpersonen kommentiert und sollen die Eltern und Betreuungspersonen über verschiedene Ka- näle erreichen (Internet, Fachstellen und Netzwerke), – in Kinderstätten und Spielgruppen Erleb- nistage im Bereich der frühen Sprachförde- rung, der Motorik, des kreativen Ausdrucks und der naturwissenschaftlichen Erfahrung durchgeführt, die vor Ort aufzeigen sollen, wie wertvolle Spiel- und Lernsituationen in den Betreuungsalltag integriert werden können. Das Vorhaben wird durch das Marie Meierho- fer Institut für das Kind und das universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung der Uni- versität Fribourg begleitet. Kosten Fr. 1 358 000 Gewünschter Betrag Fr. 350 000 Übrige Finanzierung Die Bildungsdirektion übernahm die Personal- kosten für die Vorbereitungsphase im Umfang von Fr. 450 000. Die Umsetzung des Vorhabens im Betrag von Fr. 908 000 muss durch Dritte finanziert werden. Zurzeit liegen von Stiftun- gen Zusagen von insgesamt Fr. 520 000 vor.

Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Dem Projekt kommt grosse Bedeutung zu. Durch den Einbezug der Ge- meinden und der kantonalen Aus- und Weiter- bildungsinstitutionen ist eine grosse Breiten- wirkung zu erwarten. Bewilligter Betrag Fr. 350 000

Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Die Finanzdirektion wird ermächtigt, folgende Beiträge zulasten des Lotteriefonds auszurichten (Konto 3636 3 000): in Franken

1. Stiftung Ernst Scheidegger Beitrag für Kauf des Archivs 100 000

2. Verein Oxyd Winterthur Investitionsbeitrag 10 000

3. Universität Zürich, NCCR-Democracy Druckkostenbeitrag 30 000

4. Boys to Men Mentoring Beitrag an Pilotprojekt 200 000

5. Bildungsdirektion Lerngelegenheiten 350 000 Total 690 000

II. Mitteilung an die Mitglieder des Regierungsrates und die Finanz- direktion.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi