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Decisione

30.2008.24

Ricorso contro la motivazione di un rapporto di revisione per un periodo successivo a quello della ripresa. Necessità, nel caso concreto, di emettere una decisione condannatoria

6 agosto 2008Italiano25 min

Source ti.ch

Fatti

I 471 Erw. 4a, je mit Hinweisen).

2.4.1 Versicherte haben keinen Anspruch darauf,

dass eine Ausgleichskasse ihr Beitragsstatut in Bezug auf die Tätigkeit für

eine ihr als Selbstständigerwerbender angeschlossene natürliche oder

juristische Person verbindlich festlegt, allenfalls durch eine Verfügung über

paritätische Beiträge auf den bezogenen Entgelten. Daran ändert nichts, dass

ein solcher Verwaltungsakt grundsätzlich auch dem oder den davon betroffenen Arbeitnehmern

zu eröffnen ist und diese ein selbstständiges Einsprache- und Beschwerderecht

haben (vgl. BGE 113 V 1 sowie Urteil K. vom 5. Juli 2000 [H 376/98] Erw. 2b und

3a). Entscheidend ist, dass Arbeitnehmer weder abrechnungs- noch

beitragszahlungspflichtig sind und somit in keinem oder zumindest nicht in

einem direkten Rechtsverhältnis zur Ausgleichskasse des Arbeitgebers stehen.

Dies spricht umgekehrt für ein schützenswertes Interesse an einer

einsprachefähigen Verfügung und allenfalls an einem beschwerdefähigen

Einspracheentscheid, wenn die zuständige Ausgleichskasse das Gesuch einer

versicherten Person um Anschluss als Selbstständigerwerbender und Eintrag im

Register gänzlich oder in Bezug auf eine oder mehrere bestimmte Tätigkeiten ablehnen

will. Ebenfalls kann in der Regel nur so dem berechtigten Interesse des

Gesuchstellers an der rechtskräftigen Entscheidung über sein Beitragsstatut

innert nützlicher Frist genügend Rechnung getragen werden. Diesem berechtigten

Anliegen widerspricht, warten zu müssen, bis in einem unter Umständen ein Jahr

oder noch länger dauernden Verfahren über paritätische Beiträge (auch) darüber

entschieden wird.

2.4.2. Es kann offen bleiben, ob die dargelegten

Gründe in jedem Fall ein schützenswertes Interesse an einer Feststellungsverfügung

im Sinne von Art. 49 Abs. 2 ATSG zu begründen vermögen. Entscheidender Gesichtspunkt ist, dass das

Gesuch um Anschluss und Registrierung als Selbstständigerwerbender nicht auf

einen reinen Feststellungsentscheid abzielt. Vielmehr will die versicherte

Person in ein Rechtsverhältnis mit der (zuständigen) Ausgleichskasse treten im

Hinblick auf die Entrichtung persönlicher Beiträge, wozu sie gleichzeitig

gesetzlich verpflichtet und berechtigt ist.

Wird ein entsprechendes Gesuch abgelehnt, ist

dieser Entscheid Rechtsgestaltender Natur im Sinne von Art. 5 Abs. 1 lit. a

oder c VwVG und nicht bloss ein reiner Feststellungsentscheid. Zu beachten ist

sodann, dass die oder eine zuständige Ausgleichskasse (Art.

64 AHVG und Art. 117 ff. AHVV) bei gänzlicher oder

teilweiser Ablehnung eines Anschlussgesuchs, weil sie die versicherte Person

als unselbstständigerwerbend oder bestimmte ihrer Tätigkeiten als

unselbstständig erachtet, nicht die Möglichkeit hat, eine Verfügung über

paritätische Beiträge zu erlassen oder eine solche von der Ausgleichskasse des

anzusprechenden Arbeitgebers zu erwirken (vgl. ZAK 1986 S. 574 Erw. 1b).

Umgekehrt ist ein die paritätische Beitragspflicht des angesprochenen

Arbeitgebers verneinender rechtskräftiger Entscheid für die zuständige

Ausgleichskasse des mitbetroffenen "Arbeitnehmers" verbindlich. Diese

Rechtslage spricht ebenfalls für den rechtsgestaltenden Charakter des

Entscheids der Ausgleichskasse, das Anschlussgesuch abzuweisen.

In Änderung der Rechtsprechung gemäss den in Erw.

2.3 erwähnten Urteilen A. vom 24. Februar 2003 (H 245/01), F. vom 8. Juli 1999

(H 187/99) und Z. vom 30. August 1985 (ZAK 1986 S. 48) hat daher eine

Ausgleichskasse bei Ablehnung des Gesuchs einer versicherten Person um

Anschluss als Selbstständigerwerbender und Eintrag im Register eine

einsprachefähige Verfügung und gegebenenfalls einen beschwerdefähigen

Einspracheentscheid zu erlassen (Art. 49 Abs. 1, Art.

52 Abs. 2 und Art. 56 Abs. 2 ATSG). Diese sind, soweit

bekannt, grundsätzlich auch dem oder den allenfalls abrechnungs- und beitragszahlungspflichtigen

Arbeitgebern zu eröffnen (vgl. EVGE 1957 S. 103 [Beiladung zum

verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren])."

Alla luce della sentenza qui sopra riprodotta in esteso, il TF ha

pertanto stabilito che laddove un assicurato chiede un’affiliazione quale

indipendente e questa gli viene negata, ha diritto di ottenere dalla Cassa di

compensazione l’emanazione di una decisione formale (“In Änderung der

Rechtsprechung gemäss den in Erw. 2.3 erwähnten Urteilen A. vom 24. Februar

2003 (H 245/01), F. vom 8. Juli 1999 (H 187/99) und Z. vom 30. August 1985 (ZAK 1986 S. 48) hat daher eine Ausgleichskasse bei

Ablehnung des Gesuchs einer versicherten Person um Anschluss als

Selbstständigerwerbender und Eintrag im Register eine einsprachefähige

Verfügung und gegebenenfalls einen beschwerdefähigen Einspracheentscheid zu

erlassen (Art. 49 Abs. 1,

Art. 52 Abs. 2 und Art. 56 Abs. 2 ATSG)“. Questo perché il medesimo assicurato non ha la possibilità di

chiedere alla Cassa l’emanazione di una decisione (condannatoria) in ambito di

contributi paritetici („Versicherte haben keinen

Anspruch darauf, dass eine Ausgleichskasse ihr Beitragsstatut in Bezug auf die

Tätigkeit für eine ihr als Selbstständigerwerbender angeschlossene natürliche

oder juristische Person verbindlich festlegt, allenfalls durch eine Verfügung

über paritätische Beiträge auf den bezogenen Entgelten“), giacché, non essendone debitore, non si trova in

un rapporto diretto con la Cassa di compensazione del (presunto) datore di

lavoro („Entscheidend ist, dass Arbeitnehmer weder

abrechnungs- noch beitragszahlungspflichtig sind und somit in keinem oder

zumindest nicht in einem direkten Rechtsverhältnis zur Ausgleichskasse des

Arbeitgebers stehen.“). Per cui, di regola,

solo con l’emissione di una decisione formale l’assicurato che si vede negata

l’affiliazione come indipendente può conoscere i motivi del rifiuto in tempi

relativamente brevi (“Ebenfalls kann in der Regel nur so dem

berechtigten Interesse des Gesuchstellers an der rechtskräftigen Entscheidung

über sein Beitragsstatut innert nützlicher Frist genügend Rechnung getragen

werden. Diesem berechtigten Anliegen widerspricht, warten zu müssen, bis in

einem unter Umständen ein Jahr oder noch länger dauernden Verfahren über

paritätische Beiträge (auch) darüber entschieden wird.“).

La

decisione che la Cassa è tenuta ad emanare in questo caso è una decisione

formatrice (“Wird ein entsprechendes Gesuch abgelehnt, ist dieser Entscheid

Rechtsgestaltender Natur im Sinne von Art. 5 Abs. 1 lit. a oder c VwVG und

nicht bloss ein reiner Feststellungsentscheid.“).

2.8. A

differenza di quanto vale per gli assicurati che chiedono (invano) l’affiliazione

come indipendenti e per i quali la Cassa in caso di rifiuto è tenuta ad emettere

una decisione formatrice (cfr. consid. 2.7.), i datori di lavoro a cui viene

comunicata l’affiliazione di un assicurato come loro dipendente, essendo

debitori dei relativi contributi paritetici, hanno la possibilità di ottenere dalla

Cassa di compensazione una decisione condannatoria.

Se una decisione

condannatoria non è stata emessa, un ricorso è possibile solo se la Cassa,

vista la particolarità del caso, è tenuta ad emanare una decisione di

accertamento.

A

questo proposito con sentenza del 6 marzo 2003, pubblicata in

DTF 129 V 289 = SVR 2003, AHV nr. 16, pag. 41, l'Alta Corte, ha in particolare

sottolineato quanto segue:

"2.2 La jurisprudence considère que le statut

des assurès en matière de cotisations AVS peut, à lui seul, donner lieu à une décision

de constatation lorsqu'un intérêt majeur exige l'examen préalable de cette

question. Il en va ainsi dans certains cas complexes,

dans lesquels l'on ne peut raisonnablement pas exiger que des décomptes de

cotisations paritaires compliqués, soient effectués avant que l'existence d'une

activité lucrative dépendante et l'obligation de cotiser de l'employeur visé

aient été établies. Une telle situation peut se présenter notamment lorsque de

nombreux assurés sont touchés par la décision notifiée à leur employeur commun,

relative à leur situation de personnes salariées, tout particulièrement si le

nombre de ces assurés est si élevé que l'administration ou le juge est dispensé

de les appeler à intervenir dans la procédure en qualité d'intéressés (ATF 112 V

84 consid. 2a; ATFA 1960 p. 222 consid. 1; voir aussi

RCC 1987 p. 384 consid. 1a et les références; RAMA 1990 n° U 106 p. 276 consid.

2b).

(…)

Le droit d'obtenir une décision en constatation

Considerandi

doit cependant être nié. En effet, le cas de ses conseillères et animatrices

n'est pas d'une complexité telle qu'il nécessite au préalable une décision de

constatation sur son statut d'employeur et la question du statut en matière de

cotisations AVS des <<présentatrices>> d'articles de marque dans la

vente à domicile n'est pas nouvelle.

(…)

Suite à la communication de l'intimée du 7 mai

1999, X SA aurait pu et dû chercher à obtenir un jugement condamnatoire

concernant ses conseillères/animatrices et ses représentants.

Il s'ensuit que l'intimée n'avait pas à donner suite

à la demande en constatation de la recourante." (sottolineatura del

redattore)

Kieser, in ATSG-Kommentar, Zurigo 2003, pag. 489, a proposito

dell’art. 49 LPGA, ricorda come:

"

c) Feststellungsverfügungen setzen ein

schützenswertes Interesse voraus. Art. 49 Abs. 2 ATSG verwendet nicht etwa in

Art. 59 ATSG oder in Art. 25 Abs. 2 VwVG (oder noch im BERICHT UND ENTWURF, 75)

enthaltenen Begriff des <<schutzwürdigen >> Interesses. Aus welchen

Gründen der Begriffwechsel erfolgte, ist nicht ersichtlich (vgl. dazu auch BBl

1991.

II 262, wo im erläuternden Bericht von <<schutzwürdig>> die

Rede ist, während im Gesetzestext bereits von <<schützenswert>> die

Rede ist). Offensichtlich kommt der entsprechenden Wortwahl nicht die Bedeutung

zu, dass eine Abweichung von der bisherigen Gesetzgebung bzw. Rechtsprechung

angestrebt wird (vgl. im übrigen zur analogen Korrektur in Art. 59 ATSG BBl

1999.

4622).

Deshalb besteht zwischen dem schutzwürdigen

Interesse gemäss Art. 59 ATSG, welches bei der Legitimation zur Beschwerde massgebend

ist (gl. Dazu ATSG- Kommentar, Art. 59 Rz. 4), und demjenigen, um eine

Feststellungsverfügung zu verlangen, eine Parallelität (vgl. dazu

Kölz/Bosshart/Röhl, Rz. 60 zu Art. 19 VRG).

Zu verneinen ist das schutzwürdige Interesse

dann, wenn eine Gestaltungsverfügung erwirt werden kann (vgl. BGE 121 V 318,

125.

V 24); insoweit hat die Feststellungsverfügung gegenüber der

Gestaltungsverfügung eine subsidiäre Bedeutung."

(sottolineatura del redattore)

Con

sentenza del 12 marzo 2004, pubblicata in DTF 130 V 388, l’Alta Corte ha

stabilito che anche sotto l’egida della LPGA, l’emanazione di una decisione

costituisce, nell’ambito della giurisdizione amministrativa contenziosa, un

presupposto indispensabile per il giudizio di merito nella susseguente procedura

di ricorso amministrativo e di ricorso di diritto amministrativo. In assenza di

una concretizzazione più precisa all’art. 49 cpv. 1 LPGA, la nozione di

decisione coincide con quella dell’art. 5 cpv. 1 PA.

2.9

In concreto, alla luce di

tutto quanto sopra esposto, i ricorsi devono essere respinti.

Infatti, il (presunto)

datore di lavoro di RI 1 avrebbe potuto e dovuto chiedere alla Cassa

l’emanazione di una decisione condannatoria.

Il caso non appare infatti

di primo acchito così complesso da non poter esigere dall’amministrazione di

procedere con il conteggio dei contributi paritetici. La Cassa deve infatti decidere

circa la qualifica di dipendente oppure indipendente di un assicurato attivo

nella ricerca e nello sviluppo di soluzioni informatiche (la creazione di

software), assistenza ai clienti nell’utilizzo delle applicazioni informatiche

cedute in licenza e consulenze di tipo fiscale (cfr., a proposito della

qualifica dell’attività svolta dagli informatici, da ultimo sentenza H 194/05

del 19 marzo 2007, nonché Pratique VSI 2001 pag. 55 segg).

Inoltre la citata decisione non concerne numerosi assicurati, ma il solo

ricorrente.

Del resto

l’amministrazione ha affermato che qualora le parti dovessero

produrre la necessaria documentazione contabile relativa ai primi tre mesi del

2008, “potrebbe poi emettere una decisione formale provvista dei mezzi di

diritto.”

Per cui gli insorgenti non

possono pretendere dalla Cassa l’emanazione di una decisione di accertamento,

né l’amministrazione, affermando nel rapporto di revisione che dal 1° gennaio

2008.

RI 1 è considerato dipendente dello studio legale ricorrente, ha emanato

una decisione in tal senso.

Con questa frase

l’amministrazione ha unicamente inteso evitare che al momento di un'ulteriore

revisione, qualora la qualifica dell’attività dipendente di RI 1 fosse

confermata, le parti possano invocare il principio della buona fede (cfr. sentenza

H 167/04 del 21 luglio 2006, consid. 3.4).

Il rapporto di revisione,

che sta alla base della tassazione d’ufficio relativa al periodo 2003-2006 e

che contiene le motivazioni che hanno portato la Cassa di

compensazione ad effettuare la ripresa, non può pertanto essere

impugnato per un fatto che concerne un periodo successivo, non costituendo, da

solo, una decisione impugnabile.

In queste

condizioni il ricorso va respinto senza che sia necessario esaminare la

qualifica dell’attività svolta da RI 1. Di conseguenza le censure relative a

presunte violazioni dei diritti costituzionali (diritto di essere sentito, libertà

economica, parità di trattamento) e rivolte contro il carattere dell’attività

svolta nel 2008, non devono essere esaminate.

I ricorsi

vanno pertanto respinti, mentre la decisione impugnata merita conferma.

Tuttavia,

viste le giustificate richieste dei ricorrenti di essere messi nelle condizioni

di potersi esprimere in merito alla (possibile) affiliazione di RI 1 quale

dipendente dello studio legale ricorrente a partire dal 2008, gli incarti vanno

trasmessi alla Cassa affinché, dopo aver ottenuto dagli insorgenti la

documentazione contabile necessaria, emetta una decisione condannatoria (cfr. DTF

129.

V 289).

Il

provvedimento, conformemente alla più recente giurisprudenza del Tribunale

federale (cfr. sentenza H 162/06 del 20 dicembre 2007), dovrà essere notificato

a tutte le persone interessate, le quali, se non saranno d’accordo circa il

contenuto della decisione, potranno dapprima inoltrare opposizione alla Cassa

e, se del caso, ricorso al TCA.

2.10

Nei loro

ricorsi gli insorgenti accennano all’assunzione di numerose prove ed in

particolare all’audizione, quale teste, di RI 1 (cfr. doc. V).

Il

TCA rileva innanzitutto che l’audizione richiesta può essere rifiutata senza

per questo ledere il diritto d’essere sentito, sancito dall'art. 29 cpv. 2

Cost. e dall'art. 6 n. 1 CEDU.

Infatti, secondo la

giurisprudenza federale, l’obbligo di organizzare un dibattimento pubblico ai

sensi dell’art. 6 n. 1 CEDU presuppone una richiesta chiara e inequivocabile di

una parte; semplici domande di assunzione di prove, come ad esempio istanze di

audizione personale o di interrogatorio di parti o di testimoni, oppure

richieste di sopralluogo, non bastano per creare un simile obbligo (cfr. STF del 21 agosto 2007, I 472/06, consid. 2 che ha confermato questo

principio, nonché DTF 122 V 47; cfr. pure DTF 124 V 90, consid. 6, pag.

94.

e il rinvio alla DTF prima citata).

In

concreto, non essendo stata presentata una domanda espressa di procedere ad

un’udienza pubblica (gli assicurati hanno chiesto la testimonianza di RI 1),

questo TCA rinuncia ad una loro audizione poiché superflua ai fini dell’esito

della vertenza (cfr. STF del 21 agosto 2007, I 472/06, consid. 2).

Del resto

gli interessati in sede giudiziaria hanno ampiamente fatto uso della

possibilità di presentare osservazioni e documentazione nel corso della

procedura.

Il TCA

rinuncia pure all’assunzione di ulteriori prove poiché la reiezione del ricorso

è avvenuta per aspetti formali, ossia per l’assenza di una decisione

impugnabile e non per motivi sostanziali. La testimonianza dell’assicurato o

l’assunzione di prove per stabilire la qualifica dello statuto del ricorrente

non sono atte a modificare l’esito della vertenza. Esse potranno semmai essere

assunte nell’ambito della (eventuale) vertenza che potrà sorgere se le parti

contesteranno la decisione condannatoria che la Cassa dovrà emettere.

Conformemente

alla costante giurisprudenza, qualora l’istruttoria da effettuare d’ufficio

conduca l’amministrazione o il giudice, in base ad un apprezzamento

coscienzioso delle prove, alla convinzione che la probabilità di determinati

fatti deve essere considerata predominante e che altri provvedimenti probatori

non potrebbero modificare il risultato, si rinuncerà ad assumere altre prove

(apprezzamento anticipato delle prove; Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der

Sozialversicherung, pag. 212 no. 450, Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und

Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2a ed., pag. 39 no. 111 e pag. 117 no. 320;

Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2a ed., pag. 274; cfr. anche STFA dell'11

gennaio 2002 nella causa C., H 103/01; DTF 122 II 469 consid. 4a, 122 III 223

consid. 3c, 120 Ib 229 consid. 2b, 119 V 344 consid. 3c e riferimenti). Tale

modo di procedere non costituisce una violazione del diritto di essere sentito

desumibile dall'art. 29 cpv. 2 Cost. (e in precedenza dall'art. 4 vCost.; DTF

124.

V 94 consid. 4b, 122 V 162 consid. 1d, 119 V 344 consid. 3c e riferimenti).

In

concreto, questo Tribunale ritiene la fattispecie sufficientemente chiarita dall’esame

degli atti dell’incarto per cui rinuncia all'assunzione di ulteriori prove e

all'audizione dei ricorrenti.

Dispositivo

Per questi motivi

dichiara e pronuncia

1. I ricorsi,

congiunti, sono respinti.

2. Gli

incarti sono trasmessi alla Cassa CO 1 per i suoi incombenti.

3. Non si

percepisce tassa di giustizia, mentre le spese sono poste a carico dello Stato.

4. Comunicazione

agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso in

materia di diritto pubblico al Tribunale

federale, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30

giorni dalla comunicazione.

L'atto di

ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di

quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del ricorrente

o del suo rappresentante.

Al ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il

ricorrente l'ha ricevuta.

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il presidente Il

segretario

Daniele Cattaneo Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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