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Cerca - Sentenze e decisioni - Repubblica e Cantone Ticino

15 dicembre 2008Italiano66 min

Source ti.ch

Fatti

I

periti, posta la seguente diagnosi:

"

4.1 Hauptdiagnose

(mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit)

- Chronisches cerviko-vertebrales Syndrom

- mit muskulärer Dysbalance des Schultergürtels

- bei degenerativen

Veränderungen der Halswirbelsäule mit Osteochon-drosen C4 bis C7, Spondylose C5

bis C7 und Unkovertebralarthrose

- mit rezidivierender spondylogener

Cerviko-Brachialgie beidseits

- Chronisches Lumbovertebrales Syndrom

- bei degenerativen

Veränderungen der Lendenwirbesäule mit Diskus-protusion L2 bis L5,

Spondylarthrose L3 bis S1

- mit intermittierender spondylogener

Ausstrahlung links

- Gonarthrose rechts

- bei Status nach dreimaliger Arthroskopie, Abrasio patellae und Trans-positionsoperation

nach Roux in den 80er Jahren

- Kombinierte Persönlichkeitsstörung

- mit narzissistischen, charakterneurotischen, phobischen und emotional

instabilen Anteilen

- Anhaltende somatoforme Schmerzstörung

4.2 Nebendiagnose (ohne Einfluss auf die

Arbeitsfähigkeit)

- Periarthropathia humero-scapularis

tendinotica rechts

- vom Supraspinatustyp

- Periarthropathia coxae beidseits

- mit leichter Coxarthrose

- Status nach Operation des Karpaltunnels

rechts 1998, links 2004

- Status nach Operation am linken Ellbogen

nach Wihelm 2004

- Arterielle Hypertonie

- Hyperlipidämie, behandelt

- Adipositas

- Status nach Anpassungsstörung 2007" (XXVII, pag. 44-45)

hanno

espresso la seguente valutazione globale:

"

(…)

Subjektiv stehen beim Exploranden Schmerzen im Nacken

und im Schultergürtel im Vordergrund, des weiteren aber auch Schulterschmerzen

rechts mit Zunahme unter Belastung, Bewegung und insbesondere bei

Überkopfhaltung der Arme. Herr RI 1 gibt auch Kreuzschmerzen an, teilweise mit

Ausstrahlung in das linke Bein. Er

berichtet über anhaltende Schmerzen im rechten Knie, unabhängig von der

Körperhaltung und der Belastung, und zusätzlich über Schmerzen im linken Knie,

die während oder/und nach längerem Gehen aufträten und an der Aussenseite des

linken Unterschenkels ausstrahlten.

Objektiv findet man klinisch eine Einschränkung der

Beweglichkeit der Halswirbelsäule als Ausdruck einer eingeschränkten

Funktionalität bei den bekannten degenerativen Veränderungen an der unteren

Halswirbelsäule. Am Schultergürtel besteht eine muskuläre Dysbalance, verbunden

mit Verkürzung der einzelnen Muskeln und Insertionstendinosen. An der rechten

Schulter findet man ein so genanntes Impingement-Phänomen, mit einer

schmerzhaft eingeschränkten Beweglichkeit, vor allem für Haltungen des rechten

Armes über der Horizontalen, mit Hinweisen für eine leichte Läsion des Musculus

supraspinatus.

An der Lendenwirbelsäule besteht ebenfalls eine leicht

eingeschränkte Beweglichkeit, jedoch keine Zeichen der Instabilität. Das ist

vereinbar mit den degenerativen Veränderungen an der Lendenwirbelsäule, wie sie

sich im Röntgenbild darstellen.

An den Hüften besteht eine leichte Einschränkung der

Beweglichkeit, vor allem der Innenrotation, bei leichter Coxarthrose beidseits.

Die Beweglichkeit des rechten Knies ist leicht

eingeschränkt, während das linke Knie diesbezüglich unauffällig ist.

Aufgrund der klinischen Befunde und der Ergebnisse der

bildgebenden Verfah-ren kann ein Teil der vom Exploranden angegebenen

Beschwerden und Schmer-zen am Bewegungsapparat aus somatischer Sicht

nachvollzogen werden. Dabei

handelt es sich insbesondere um die Beschwerden cervikal und lumbal, zum Teil

auch im Bereich des rechten Knies. Das Ausmass dieser geklagten Beschwerden

jedoch und das Bestehen weiterer Beschwerden und Schmerzen lassen sich somatisch

nicht ausreichend nachweisen. Die beim Versicherten festgestellten objektiven

Befunde am Bewegungsapparat finden sich in einer altersentsprechenden

Population vergleichsweise oft, ohne dass sie die vom Exploranden beklagten Symptome

in diesem Ausmass bewirken würden. In diesem Sinn besteht eine Diskrepanz

zwischen den subjektiven Beschwerden und den objektiven Befunden.

Wir haben den Exploranden auch noch speziell im

Hinblick auf die geklagten Schmerzen neurologisch untersucht. Diesbezüglich ist wichtig, dass unser neurologischer

Konsiliarius keine radikulären Reiz- oder Ausfallsymptome von Seiten der

Wirbelsäule festgestellt hat. Die vom Versicherten angegebenen sensiblen Störungen

und Schmerzen sind unspezifischer Natur und können nicht auf eine definierte

neurologische Störung zurückgeführt werden. Lediglich an der rechten Hand

besteht noch ein leichtgradiges schmerzhaftes Syndrom, welches bei besonders

lang anhaltenden Belastungen der rechten Hand gewisse Auswirkungen zeigen kann.

Hierbei handelt es sich um den Restzustand nach erfolgter Operation des

Karpaltunnels. Das ist im übrigen auch damit vereinbar, dass sich an den Händen

eine ausgeprägte Handverschwielung feststellen lässt, rechts mehr als links,

was auf eine deutlich stärkere Aktivität der Hände schliessen lässt, als dies

vom Exploranden angegeben wird.

Im Zusammenhang mit den berichteten Schmerzen und

Beschwerden ist andererseits festzustellen, dass der Explorand aus psychischen

Gründen nicht in der Lage ist, adäquat mit den Symptomen, die aus der

körperlichen Affektion entstehen, umzugehen, respektive diese adäquat zu

verarbeiten. In diesem Sinne handelt es sich um eine anhaltende somatoforme

Schmerzstörung, bei bestehender konflikthafter Persönlichkeit. Es sei auf die

Ausführungen des Psychiaters oben verwiesen. Die Schmerzen stehen dabei auch im

Dienste der psychischen Abwehr.

Aus psychiatrischer Sicht steht die kombinierte

Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, charakterneurotischen, phobischen

und emotional instabilen Anteilen im Vordergrund. Diese führt zu einer

erheblichen Einschränkung der komplexen Ich-Funktionen, was sich in

verschiedenen sozialen Bereichen, nicht nur im beruflichen Umfeld, sonder auch

in den persönlichen Angelegenheiten und Beziehungen auswirkt. Zusammengefasst

weisen die Anamnese, die Krankengeschichte, aber auch die eigenen Befunde

darauf, dass der Explorand zwar keine Schwierigkeiten bekundet, mitmenschliche

Kontakte herzustellen, zum Beispiel auch Umschulungen auf sich zunehmen, berufliche

Fortbildungen zu absolvieren, neue Stellen anzutreten oder Beziehungen

herzustellen, doch aus Gründen, die in seiner Persönlichkeitsstörung liegen,

erhebliche Mühe hat, solche sozialen Beziehungen aufrecht zu erhalten und vor

allem in schwierigen, belastenden, auch in alltäglich vorkommenden belastenden

Situationen mit diesen umzugehen, respektive sie nicht abzubrechen oder sich

derart fehlzuverhalten, dass er einen Abbruch erlebt. Die unbewussten,

komplexhaften intrapsychischen Vorgänge führen dazu, dass der Explorand

deutlich weniger belastbar ist, dies vor allem wegen der eingeschränkten

Affektsteuerung, verminderten Frustrationstoleranz und der verminderten

Möglichkeit, einen kritischen Aussenstandpunkt im Bezug auf sein eigenes

Verhalten einzunehmen.

(…)." (XXVII, pag. 45-48)

e,

circa la capacità lavorativa, hanno concluso:

"

(…)

Dem Exploranden ist es aus körperlichen Gründen nicht

möglich, eine körperlich schwere Arbeit repetitiv auszuüben. Er ist zudem nicht

in der Lage, Arbeiten in repetitiven Zwangshaltungen, vor allem auch nicht

Überkopfarbeiten auszufüh-ren. Dies

ist auf die Affektion am Bewegungsapparat zurückzuführen. Aus somatischer Sicht

ist er aber in der Lage, sämtliche körperlich leichten bis mittelschweren

Tätigkeiten in Wechselhaltung, im Umfang von cirka 70% auszuüben. Damit will

gesagt sein, dass der Explorand ganztägig eingesetzt werden könnte, jedoch

vermehrt Pausen benötigen würde und somit eine Leistungsfähigkeit von 70%

resultiert.

Aus psychiatrischer Sicht ist die Arbeitsfähigkeit

aufgrund des mangelnden Durchhaltevermögens und der mangelnden

Frustrationstoleranz je nach Anfor-derungsprofil der Tätigkeit unterschiedlich

zu bewerten. Als Lehrer, zum

Bespiel als Zeichnungslehrer, aber auch in jeder anderen Unterrichtstätigkeit besteht

keine Arbeitsfähigkeit. Dem Exploranden ist es nicht möglich, den damit verbundenen

Anforderungen an die Frustrationstoleranz zu genügen.

In der Tätigkeit als Wirt ist zu berücksichtigen, dass

er im Umgang mit Gästen eine erhöhte Frustrationstoleranz aufweisen müsste,

gegebenenfalls auch im Umgang mit angestelltem Personal. Auf längere Dauer ist

Herr RI 1 für eine solche Betriebsführung aus psychischen Gründen nicht geeignet,

respektive er ist nicht in der Lage, langfristig diese Tätigkeit auszuüben.

Grundsätzlich sollte der Explorand eine körperlich

adaptierte Tätigkeit, die nicht eine besondere Frustrationstoleranz erfordert,

in einem stressarmen Milieu über eine längere Dauer ausüben können. Dabei ist

aber davon auszugehen, dass diese Arbeitsfähigkeit über die Zeit in ihrem

Ausmass nicht konstant ist. Die Persönlichkeitsstörung des Exploranden führt

zwangsweise zu qualitativen und quantitativen Schwankungen seiner

Belastbarkeit. Dauer und Intensität dieser Schwankungen sind nicht voraussehbar

und auch nicht präzise zu quantifizieren. Je nach psychischem Zustand wird der Explorand in

seiner Konzentrations-fähigkeit mehr oder minder eingeschränkt sein und auch

nicht in der Lage sein, zum Beispiel Anweisungen anzunehmen oder sich an

bestimmte Vorgaben zu halten; in anderen Situationen wird ihm dies besser

möglich sein, so dass er eher zu einer kontinuierlichen Leistung fähig ist. Wenn man diese Arbeitsfähigkeit bei all den

gegebenen Schwierigkeiten in Prozenten einschätzen muss, so ist von einer Bandbreite

von 40 bis 50% Arbeitsfähigkeit auszugehen, also im Durchschnitt cirka 45%,

jedoch je nach Arbeitssituation ohne die in der freien Wirtschaft meist

geforderte Konstanz in der Leistung.

Grundsätzlich sind wir damit bei unserer Einschätzung

der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht in Übereinstimmung mit den

Beurteilungen in der __________ aus dem Jahr 2005.

Eine Divergenz ergibt sich bei der Beurteilung aus

psychiatrischer Sicht. Diesbezüglich

haben wir eine quantitativ deutlich schwerere Beeinträchtigung der psychischen

Belastbarkeit feststellen müssen. Bezüglich der Details und der dafür

massgeblichen Gründe sei auf die Ausführungen unseres psychiatrischen

Konsiliarius oben verwiesen.

(…)." (XXVII, pag. 48-49)

I

medici del __________ hanno poi così risposto ai quesiti

proposti dalle parti:

"

(…)

6.1. Descriva il perito lo status dettagliato

dell'assicurato, con particolare riferimento alle risorse e deficit.

Beschreibe der Esperte den Status des

Versicherten mit Darstellung der Ressourcen und Defiziten.

Den Versicherten haben wir eingehend medizinisch

untersucht und in den Teilgutachten beschrieben. Unter Punkt 5. haben wir eine

eingehende Beurteilung des Falles gemacht. Es

sei darauf verwiesen.

6.2. Vi sono patologie con influsso sulla capacità

lavorativa? Da quando? Valutazione prognosi? Come e quanto influiscono sulla

capacità lavorativa?

Gibt es Diagnosen

mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit und seit wann bestehen diese?

Beurteilung und Prognose? Wie und wie viel beeinflussen diese die Arbeitsfähigkeit?

Ja, es bestehen sowohl somatische wie auch

psychiatrische Diagnosen, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben. Am

Bewegungsapparat sind dies vor allem degenerative Veränderungen cervikal, die

eine schmerzhafte Einschränkung der Halswirbelsäule bewirken. Am Schultergürtel

besteht eine muskuläre Dysbalance. Auch die rechte Schulter ist in ihrer

Beweglichkeits schmerzhaft eingeschränkt.

Des weiteren bestehen auch an der Lendenwirbelsäule

degenerative Veränderungen mit einer leicht eingeschränkten Beweglichkeit und

das selbe gilt auch für das rechte Knie. Die daraus resultierenden Auswirkungen

sind derart, dass der Explorand nicht in der Lage ist, repetitiv rückenbelastende

Tätigkeiten und vor allem solche in Zwangshaltungen auszuführen.

Rückenadaptierte Tätigkeiten sind dem Exploranden aus der Sicht des Bewegungsapparates

grundsätzlich möglich, allerdings muss er vermehrte Pausen einlegen können.

Da es sich an der Wirbelsäule um degenerative Prozesse

handelt ist davon auszugehen, dass diese Auswirkungen in den letzten Jahren

nach und nach entstanden sind. Jedenfalls wurden sie bereits im SAM/__________

2005 festgestellt, aber schon in den Jahren zuvor war der Explorand deswegen in

Behandlung.

Zur Prognose ist zu sagen, dass degenerative

Veränderungen am Bewegungsapparat zur Zunahme tendieren und deshalb die

Prognose eher ungünstig ist.

Aus psychiatrischer Sicht steht die kombinierte

Persönlichkeitsstörung im Vordergrund, die die Belastbarkeit des Versicherten

in verschiedenen Belangen, vor allem dessen Frustrationstoleranz und seine

Fähigkeit, einen kritischen Aussenstandpunkt einzugehen, um in verschiedenen

sozialen Situationen adäquat zu reagieren, einschränkt. Die

emotional-instabilen Anteile sind verbunden mit einer Neigung zu Impulsdurchbrüchen,

nicht nur in beruflichen, sonder auch im zwischenmenschlichen Bezug, was den

Einsatz in der freien Wirtschaft erschwert. Die Symptomatik der

Persönlichkeitsstörung ist in den letzten Jahren akzentuiert, was anhand der

Ausführungen des behandelnden Psychiaters, Dr. __________, __________, mit seinen verschiedenen Berichten dokumentiert wurde. Es

fällt im übrigen auch anhand der beruflichen Anamnese auf, dass der Explorand

trotz adäquater Schulbildung und beruflicher Ausbildung nie über wirklich lange

Zeit in einer beruflichen Tätigkeit ausharrte, nicht einmal auf einem weiter

gefassten beruflichen Gebiet. Dies steht wahrscheinlich mit dem

persönlichkeitsbedingten mangelnden Durchhaltevermögen des Exploranden in

Zusammenhang. Er verfügt über gute intellektuelle Fähigkeiten und die

Ausbildung oder die Weiterbildung war für ihn nie ein Problem, die

Schwierigkeiten entstanden erst, wenn er über längere Zeit eine bestimmte

Tätigkeit ausführen musste.

6.3. La precedente attività è ancora esigibile?

Se sì, in che misura? Con quali

limitazioni?

Ist die vorherige Tätigkeit noch zumutbar? Falls ja, in

welchem Ausmass? Welches wären dabei die allfälligen funktionellen Einschränkungen?

Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit war soweit ersichtlich

im Jahr 2003 in einer Küche, allerdings hat Herr RI 1 diese Tätigkeit nur

während zwei bis drei Monaten ausgeübt. Eine solche ist schon aus

rheumatologischer Sicht ungünstig, weil sie mit dem Heben und Tragen von Lasten,

zudem in einer feuchten Umgebung verbunden ist. Zuvor war der Explorand als

Zeichenlehrer tätig. Gegen den Einsatz als Zeichenlehrer, respektive generell

als Lehrer spricht die mangelnde Frustrationstoleranz und die Impulsivität des

Versicherten.

6.4. Altre attività sono esigibili? Se sì, in

che misura? Quali sono le limitazioni funzionali?

Sind andere Tätigkeiten zumutbar? Falls ja, in welchem

Ausmass? Welches wären dabei die allfälligen funktionellen Einschränkungen

Grundsätzlich ist es dem Exploranden zumutbar, eine

rückenadaptierte Tätigkeit in Wechselhaltung in einem stressarmen Milieu im

Umfang von cirka 50% auszuüben. Je nach Situation am Arbeitsplatz ist jedoch

mit Schwankungen der Arbeitsfähigkeit zu rechnen, die sich in einer Bandbreite

von 40 bis 50% bewegen dürfte.

6.5. Nel caso, quali trattamenti sono esigibili?

V'è modo di migliore la capacità lavorativa dell'assicurata?

Mit welchen zumutbaren Massnahmen kann die

Arbeitsfähigkeit verbessert werden? Gibt es ärztliche Behandlungen oder

Therapien, die notwendig sind, um die Arbeitsfähigkeit zu verbessern?

Besondere medizinische Massnahmen, die nicht bereits

versucht wurden und die geeignet wären, die Arbeitsfähigkeit zu verbessern,

können nicht vorgeschlagen werden.

6.6. Qual è stata l'evoluzione dell'inabilità

lavorativa dell'assicurato?

Wie hat sich, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit, die

Arbeitsunfähigkeit entwickelt?

Anhand der Aktenlage ist diese Frage nicht mit

genügender Genauigkeit zu rekonstruieren. Es kann lediglich festgehalten

werden, dass die gegenwärtige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit wahrscheinlich

schon im Jahr 2005, als der Explorand im SAM/__________ begutachtet wurde,

zutraf.

6.7. Si verifichi l'esistenza di

- dolori agli arti inferiori (piedi,

caviglie, ginocchia)

- dolori alle anche e alla regione lombare con irradiazioni alla zona

toracale e cervicale

- dolori alle giunture in particolare

ginocchia e spalle - perdita si sensibilità alle dita

- dolori

al capo con perdita di equilibrio

Wird folgendes festgestellt

- Schmerzen an den Beinen (Füssen, Knöcheln, Knien)

- Schmerzen an den Hüften und im

Bereich der Lenden mit Ausstrahlung im Bereich der Brust und des Halses)

- Schmerzen an den Gelenken, vor

allem im Bereich der Knie und Schultern - Sensibilitätsverlust im Bereich der

Finger

- Kopfschmerzen, verbunden mit

Gleichgewichtsstörungen

Die verschiedenen Affektionen am Bewegungsapparat haben

wir festgestellt und eingehend beschrieben. Es sei auf die Ausführungen oben

verwiesen. Schmerzen an sich lassen sich generell nicht „feststellen", die

Angabe von Schmerzen sind aber zum Teil vereinbar mit den Befunden am Bewegungsapparat.

6.8. Si spieghino/ricerchino le cause di tali

dolori, rispettivamente di tali affezioni, dal profilo ortopedico, neurologico,

tenendo in debita considerazione gli antefatti (intervento negli anni 80 alla

spalla ad esempio)

Es soll nach einer Erklärung der Ursachen dieser

Schmerzen, bzw. dieser Störungen von einem orthopädischen und auch

neurologischen Gesichtspunkt aus gesucht werden, indem man die Vorgeschichte

berücksichtigt (z. B. Operation an der Schulter in den 80er Jahren).

Die vom Exploranden beklagten Beschwerden und Schmerzen

sind nur teilweise somatisch erklärbar, zum Teil handelt es sich auch um somatoforme

Schmerzen. Neurologische Ausfälle hat der Explorand nicht, respektive die

beschriebene leichtgradige Verminderung der sensiblen Nervenleitgeschwindigkeit

im rechten Arm ist nicht von Bedeutung. Das körperliche Problem betrifft den

Bewegungsapparat und ist mehr aus rheumatologischer Sicht als aus

orthopädischer Sicht einzuschätzen.

6.9. Si verifichi lo stato psichico del

peritando in particolare con riferimento alle affezioni da lui lamentate

(disturbo della personalità misto con aspetti narcisistici e caratteropatici,

sindrome somatoforme da dolore persistente, ideazioni auto ed eteroclastiche).

Die psychische Situation des zu Begutachtenden soll

auch überprüft werden, vor allem mit Bezug auf die von ihm verspürten Schmerzen

und Störungen (Persönlichkeitsstörungen, verbunden mit narzisstischen und

charakterneurotischen Aspekten, psychosomatisches Syndrom aufgrund eines

dauerhaften Schmerzes, auto- und „heteroklastische" Wahnvorstellungen).

Auf die psychische Problematik ist unser

psychiatrischer Konsiliarius eingegangen. Es sei auf dessen Ausführungen verwiesen.

6.10. Si indichi in percentuale l'influenza che

- le affezioni fisiche hanno sulla

capacità lavorativa

- le affezioni psichiche hanno sulla sua

capacità lavorativa

e questo sia nelle professioni esercitate,

sia in altre professioni eventualmente esigibili.

Man gebe des Weiteren in Prozenten die folgenden Einflüsse an:

- den Einfluss der körperlichen

Beeinträchtigungen auf seine Arbeitsfähigkeit,

- den Einfluss der psychischen Störungen

auf seine Arbeitsfähigkeit

Diese Einflüsse sollen bezüglich der von ihm ausgeübten

Berufe, als auch bezüglich anderer, eventuell zumutbarer Berufe angegeben werden

Diese Frage wurde bereits beantwortet, es sei auf die

Ausführungen oben verwiesen.

6.11. Si indichi l'evoluzione di tali affezioni a

corto, medio e lungo termine, con particolare riferimento alla possibilità di

un peggioramento/miglioramento irreversibilie.

Man gebe die kurzfristige, mittelfristige und

langfristige Entwicklung dieser Störungen an, indem man in diesem Zusammenhang

besonders die Möglichkeit einer irreversiblen Verschlechterung/ Verbesserung in

Betracht zieht.

Degenerative Veränderungen haben immer die Tendenz zur

Zunahme, vor allem auf längere Frist. Die Prognose aus psychiatrischer Sicht

kann nicht genügend zuverlässig eingeschätzt werden. Einerseits werden Eigenschaften

der Persönlichkeit sich mit dem Alter verfestigen, andererseits kommt es mit

fortschreitendem Alter aber auch zur Beruhigung.

6.12. Si indichino eventualmente i mezzi esistenti

per curare il tipo di affezione fisica, rispettivamente psichica e l'influsso,

che tali cure possono avere sulla capacità lavorativa del peritando a corto,

medio e lungo termine.

Man gebe eventuell auch die zur Verfügung stehenden

Massnahmen an, um diese Art von körperlicher, bzw. psychischer Störung zu

behandeln und den Einfluss, den diese Massnahmen auf die Arbeitsfähigkeit des

zu Begutachtenden kurzfristig, mittelfristig und langfristig ausüben könnten.

Besondere Massnahmen können, wie oben bereits

dargelegt, nicht vorgeschlagen werden. (…)."

(XXVII, pag. 49-55)

2.9. Quanto alla valenza probante di un rapporto medico, determinante è

che i punti litigiosi importanti siano stati oggetto di uno studio approfondito,

che il rapporto si fondi su esami completi, che consideri parimenti le censure

espresse dal paziente, che sia stato approntato in piena conoscenza dell'incarto

(anamnesi), che la descrizione del contesto medico sia chiara e che le

conclusioni del perito siano ben motivate. Determinante quindi per stabilire se

un rapporto medico ha valore di prova non è né l'origine del mezzo di prova, né

la denominazione, ad esempio quale perizia o rapporto (STF 8C_828/2007 del 23

aprile 2008; STFA I 462/05 del 25 aprile 2007; STFA U 329/01 e U 330/01 del 25

febbraio 2003; DTF 125 V 352 consid. 3a; DTF 122 V 160 consid. 1c; Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM

1989 pag. 31; Pratique VSI 3/1997 pag. 123), bensì il

suo contenuto (DTF 122 V 160 in

fine con rinvii).

A

proposito delle perizie mediche eseguite nell'ambito della procedura amministrativa,

il TFA ha stabilito che, nell'ipotesi in cui sono state eseguite da medici

specializzati riconosciuti, hanno forza probatoria piena se giungono a

conclusioni logiche e sono state realizzate sulla base di accertamenti approfonditi,

fintanto che indizi concreti non inducono a ritenerle inaffidabili (DTF 123 V

176; DTF 122 V 161, DTF 104 V 212; SVR 1998 IV Nr. 1 pag. 2; SZS 1988 pagg. 329

e 332; ZAK 1986 pag. 189; Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, Berna

1994, pag. 332).

In una

sentenza pubblicata nella Pratique VSI 2001 pag. 106 segg., il TFA ha però

ritenuto conforme al principio del libero apprezzamento delle prove definire

delle direttive per la valutazione di determinate forme di rapporti e perizie.

In particolare per quanto concerne le perizie giudiziarie, la giurisprudenza ha

statuito che il giudice non si scosta senza motivi imperativi dalla valutazione

degli esperti, il cui compito è quello di mettere a disposizione del tribunale

le loro conoscenze specifiche e di valutare da un punto di vista medico una

certa fattispecie. Ragioni che possono indurre a non fondarsi su un tale referto

sono ad esempio la presenza di affermazioni contraddittorie, il contenuto di

una superperizia, altri rapporti contenenti validi motivi per farlo (Pratique

VSI 2001 pag. 108 consid. 3b)aa e riferimenti citati; STFA

I 462/05 del 25 aprile 2007; STFA U 329/01 ed U 330/01 del 25 febbraio 2003).

Nella

DTF 125 V 351 (= SVR 2000 UV Nr. 10 pag. 33 segg.), la Corte federale ha

ribadito che ai rapporti allestiti da medici alle dipendenze di

un'assicurazione deve essere riconosciuto pieno valore probante, a condizione

che essi si rivelino essere concludenti, compiutamente motivati, di per sé

scevri di contraddizioni e, infine, non devono sussistere degli indizi che

facciano dubitare della loro attendibilità. Il solo fatto che il medico

consultato si trovi in un rapporto di dipendenza con l'assicuratore non

permette già di metterne in dubbio l'oggettività e l'imparzialità. Devono

piuttosto esistere delle particolari circostanze che permettano di ritenere

come oggettivamente fondati i sospetti circa la parzialità dell'apprezzamento.

Lo

stesso vale per le perizie fatte esperire da medici esterni (DTF 104 V 31; RAMI

1993 pag. 95).

Le

perizie affidate dagli organi dell'AI o dagli assicuratori privati, in sede di

istruttoria amministrativa, a medici esterni o a servizi specializzati

indipendenti, i quali fondano le proprie conclusioni su indagini approfondite e

giungono a risultati concludenti, dispongono di forza probatoria piena, a meno

che non sussistano indizi concreti a mettere in causa la loro credibilità (Pratique

VSI 2001 pag. 109 consid. 3b)bb; STF 8C_535/2007 del 25 aprile 2008; STFA I 462/05 del 25 aprile 2007).

Occorre

ancora evidenziare che il TFA, in una decisione del 24 agosto 2006 nella causa

B. (I 938/05), ha evidenziato il valore probatorio delle opinioni espresse dai

medici SMR sottolineando che in caso di divergenza tra il medico curante e il

medico SMR non è per principio necessario procedere ad una nuova perizia. In

quell’occasione l’Alta Corte ha sviluppato la seguente considerazione:

"

(…)

3.2 L'on ne saurait certes mettre sur le même pied un

rapport d'expertise émanant d'un Centre d'observation médicale de l'AI (COMAI)

- dont la jurisprudence a admis que l'impartialité et l'indépendance à l'égard

de l'administration et de l'OFAS sont garanties (ATF 123 V 175) - et un rapport

médical établi par le SMR; toutefois, cela ne signifie pas encore qu'en cas de

divergence d'opinion entre médecins du SMR et médecins traitants, il est, de

manière générale, nécessaire de mettre en oeuvre une nouvelle expertise. La

valeur probante des rapports médicaux des uns et des autres doit bien plutôt

s'apprécier au regard des critères jurisprudentiels précédemment énumérés (cf.

consid. 3.1 supra). Il n'y a dès lors aucune raison d'écarter le rapport du SMR

ici en cause ou de lui préférer celui du médecin traitant, pour le seul motif

que c'est le service médical régional de l'AI qui l'a établi. Au regard du

déroulement de l'examen clinique pratiqué par les médecins du SMR et du contenu

de leur rapport, on ne relève, du reste, aucune circonstance particulière

propre à faire naître un doute sur l'impartialité de ceux-ci. La recourante ne

fait d'ailleurs rien valoir de tel. (…).”

(cfr. STFA del 24 agosto 2006 nella causa B., I 938/03,

consid. 3.2)

Per quel

che riguarda i rapporti del medico curante, secondo la generale esperienza

della vita, il giudice deve tenere conto del fatto che, alla luce del rapporto

di fiducia esistente con il paziente, il medico curante attesterà, in caso di

dubbio, in favore del suo paziente (STF 8C_828/2007 del 23 aprile 2008; DTF 125

V 353 consid. 3a)cc);

Pratique VSI 2001 pag. 109 consid. 3a)cc; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundes-gericht im

Sozialversicherungsrecht, Zurigo 1997, pag. 230).

Infine, va ricordato che se vi sono dei rapporti

medici contraddittori, il giudice non può evadere la procedura senza valutare

l'intero materiale ed indicare i motivi per cui egli si fonda su un rapporto

piuttosto che su un altro (STF 8C_535/2007 del 25 aprile 2008, STFA I 462/05 del 25 aprile 2007).

Va

ancora rilevato che, affinché un esame medico in ambito

psichiatrico sia ritenuto affidabile, esso deve adempiere diverse condizioni

(cfr. D. Cattaneo, “La promozione dell'autonomia del disabile: esempi scelti

dalle assicurazioni sociali”, in RDAT II-2003, pag. 571 seg., in particolare la

nota 158, pag. 628-629, nella quale vengono citate alcune sentenze federali e

cantonali, in particolare la DTF 127 V 294; D. Cattaneo, “Le perizie nelle

assicurazioni sociali” in Le perizie giudiziarie Ed. CFPG, Lugano e Helbing

& Lichtenhahn, Basilea 2008 pag, 203 e segg. (249-254).

In

quest’ultima sentenza l'Alta Corte ha fatto proprie le considerazioni di Mosimann.

In particolare, secondo questo autore (Somatoforme Störungen: Gerichte und

[psychiatrische] Gutachten, in: SZS 1999 pag. 105 ss), in ambito psichiatrico

l’esperto deve innanzitutto porre una diagnosi secondo una classificazione riconosciuta

e pronunciarsi sulla gravità dell'affezione.

Il

perito deve anche valutare l'esigibilità della ripresa di un'attività lucrativa

da parte dell'assicurato. Tale prognosi deve tener conto di diversi criteri,

quali il carattere premorboso, l'affezione psichica e quelle organiche

croniche, la perdita d'integrazione sociale, un eventuale profitto tratto dalla

malattia, il carattere cronico della malattia, la durata pluriennale della

stessa con sintomi stabili o in evoluzione e l'impossibilità di ricorrere a

trattamenti medici secondo la regola d'arte. La prognosi sfavorevole deve

essere fatta in base all’insieme dei succitati criteri.

Inoltre,

l'esperto deve esprimersi sull'aspetto psicosociale della persona esaminata.

Del

resto, un rifiuto di una rendita deve ugualmente basarsi su diversi criteri,

tra i quali le divergenze tra i dolori descritti e quelli osservati, le

allegazioni sull'intensità dei dolori la cui descrizione rimane sul vago,

l'assenza di una richiesta di cura, le evidenti divergenze tra le informazioni

fornite dal paziente e quelle risultanti dall'anamnesi, il fatto che le lamentele

molto dimostrative lascino l'esperto insensibile, come pure le allegazioni di

grandi handicap nonostante un ambiente psico-sociale intatto (STCA inedita 27

settembre 2001, inc. 32.1999.124).

2.10. In

caso di perizia giudiziaria, il giudice – di regola – non si

scosta senza motivi imperativi dalle conclusioni del perito medico, il cui

ruolo consiste, appunto, nella messa a disposizione della giustizia della

propria scienza medica per fornire un'interpretazione scientifica dei fatti considerati

(DTF 125 V 352 consid. 3b/aa e riferimenti ivi menzionati).

Il

giudice può disattendere le conclusioni del perito giudiziario nel caso in cui

il rapporto peritale contenesse delle contraddizioni oppure sulla base di una

controperizia richiesta dal medesimo tribunale, che porti ad un diverso

risultato (DTF 101 IV 130).

Il

giudice può scostarsene anche nel caso in cui, fondandosi sulla diversa opinione

di altri esperti, ritiene di avere sufficienti motivi per mettere in dubbio

l'esattezza della perizia giudiziaria.

Questi

principi sono stati confermati in una sentenza 8C_104/2007 del 28 marzo 2008

nella quale il Tribunale Federale ha sottolineato che:

"

(…)

A tale esposizione può essere fatto riferimento e

prestata adesione non senza tuttavia soggiungere che per quanto concerne in

particolare le perizie giudiziarie la giurisprudenza ha statuito che il giudice

non si scosta senza motivi imperativi dalla valutazione degli esperti, il cui

compito è quello di mettere a disposizione del tribunale le proprie conoscenze

specifiche e di valutare, da un punto di vista medico, una certa fattispecie.

Ragioni che possono indurre il giudice a non fondarsi su un tale referto sono

ad esempio la presenza di affermazioni contraddittorie nella perizia stessa

oppure l'esistenza di altri rapporti in grado di inficiarne la concludenza. In

tale evenienza, la Corte giudicante può disporre una superperizia oppure

scostarsi, senza necessità di ulteriori complementi, dalle conclusioni del

referto peritale giudiziario (DTF 125 V 351 consid. 3b/aa pag. 353 e riferimenti).

(…)" (STF del 28 marzo

2008 nella causa M., consid. 3,8C_104/2007

Deve

tuttavia essere sottolineato che il perito giudiziario ha uno statuto speciale

nel senso che egli esercita, in virtù del mandato giudiziario che lo sottopone

alla comminatoria di cui all'art. 307 del Codice penale, una funzione

qualificata al servizio della giustizia (cfr. STFA U 288/99 del 15 gennaio

2001, consid. 3a, nonché dottrina e giurisprudenza ivi citate). Al contrario,

lo specialista consultato dall'assicuratore contro gli infortuni non è sottoposto

alla comminatoria di cui all'art. 307 CPS, disposizione che concerne

esclusivamente la procedura giudiziaria. Quindi, nell'ambito del libero

apprezzamento delle prove, una perizia amministrativa riveste un valore

probatorio limitato rispetto ad una perizia giudiziaria (cfr. STFA del 15

gennaio 2001 succitata, consid. 3a: "Ein

Administrativgutach-ten lässt sich somit hinsichtlich seines Stellenwerts im

Rahmen der Beweiswürdigung und Rechtsfindung nur sehr beschränkt mit einer gerichtlich

angeordneten Expertise vergleichen").

Per ciò che concerne il valore probatorio di un rapporto medico va

ancora rilevato che é determinante il fatto che lo stesso per i punti litigiosi

sia completo, si basi su uno studio esteso, prenda in considerazione anche le

lamentele espresse, sia stato consegnato in piena conoscenza dell’incarto, sia

chiaro nell’esposizione delle relazioni mediche e nella valutazione della

situazione medica e le conclusioni dell’esperto siano motivate (RAMI 1991 U

133, p. 311ss. consid. 1b).

2.11. In concreto, la perizia giudiziaria dei medici del __________ non contiene

contraddizioni di sorta.

La perizia giudiziaria, approfondita, completa e motivata, presenta

tutti i requisiti posti dalla giurisprudenza affinché possa essere

riconosciuto, ad un apprezzamento medico, piena forza probante (cfr. RJJ 1995

pag. 44; RAMI 1991 U 133, pag. 311ss. consid. 1b).

I medici del __________, specialisti nelle affezioni invalidanti di

cui il ricorrente è portatore, hanno compiutamente valutato tutte le patologie

dell’interessato, sulla base di accertamenti approfonditi e completi di tipo

reumatologico, neurologico e psichiatrico, giungendo a conclusioni logiche e

motivate in merito alla capacità lavorativa residua dell’assicurato.

L’ufficio

AI, con osservazioni 26 novembre 2008 (XXX) – facendo rilevare che la perizia

del __________ non riuscirebbe oggettivamente a mettere in dubbio le

conclusioni a cui è giunto il dr. __________ nella precedente perizia del SAM

–, ha sostenuto che: “(…) il giudice delle assicurazioni sociali valuta la

legalità della decisione su opposizione deferitagli sulla base della situazione

esistente al momento in cui essa venne emanata. Pertanto, considerando la

valutazione attuale senz’altro attendibile (stato di salute attuale

dell’assicurato ben constatato), lo scrivente Ufficio ritiene [che] i giudici

si debbano invece dissociare da tali conclusioni laddove pretenda di farle

risalire a tre anni fa (o peggio al 2003) sebbene in presenza di una precedente

perizia non inficiata da errori o mancanze (e dove già si spiegava

“L’evoluzione è stata caratterizzata da un progressivo peggioramento”). Il

comprovato peggioramento dello stato di salute dovrà per contro venire preso in

considerazione nel corso di una nuova procedura assicurativa. (…)” (XXX,

pag. 2).

Al

riguardo il TCA rileva innanzitutto che il dr. __________ (nell’am-bito della perizia

SAM) non ha potuto prendere posizione sul rapporto 28 giugno 2006 (doc. AI

109/1-2) nel quale il dr. __________ –

osservato che “(…) affettivamente egli è iper teso, angosciato, inquieto, iper

emotivo, a livello psicomotorio si osservano dei tic. La socievolezza è diminuita

e il suo comportamento sociale alterato. Ha delle notevoli difficoltà di controllo

delle sue pulsioni aggressive. (…)” (doc. AI 109/1) –, in particolare evidenziava che “(…) con questi problemi

emotivi mi sembra difficile che il signor RI 1 possa reinserirsi professionalmente

come docente. Egli è cosciente di questa sua alterazione patologica. (…) (doc.

AI 109/1) e concludeva che “(…) non è più in grado di sopportare una classe di

allievi come pure di mantenere delle relazioni, anche se conflittuali, adeguate

con i propri colleghi. Considero quindi questo assicurato inabile al lavoro

nella sua abituale professione e questo al 100%. (…)” (doc. AI 109/2).

Infatti,

questo rapporto è stato sottoposto unicamente al medico SMR, dr. __________,

che si è espresso in merito con le annotazioni 9 agosto 2006 (doc. AI 111/1).

Va

qui ricordato che, non essendo specialista in psichiatria e

psicoterapia, l’apprezzamento della rilevanza o meno del rapporto specialistico

dello psichiatra curante non era di competenza del dr. __________.

Più

in generale è necessario che, ogniqualvolta debba esaminare un rapporto medico

stilato da uno specialista in un determinato ambito, l’SMR faccia capo ad un

medico in possesso di una specializzazione nella materia specifica oggetto della

controversia (cfr. al riguardo STF I 142/07 del 20 novembre 2007 e STF I 65/07

del 31 agosto 2007).

Il

dr. __________, negli ulteriori rapporti e scritti, ha poi sempre evidenziato

l’impossibilità per l’assicurato di rientrare nel mondo dell’insegnamento

scolastico (doc. AI 116/1-2, C/2 e XIII/Bis).

Inoltre,

e soprattutto, il dr. __________ – fondandosi anche sui diversi rapporti del

dr. __________ e sul consulto del dr. __________ –, nella sua valutazione ha,

in particolare, evidenziato:

"

(…)

Sowohl der behandelnde wie auch der

vorbegutachtende Psychiater waren sich bezüglich der diagnostischen Codierung

des Zustandsbildes darin einig, dass eine kombinierte Persönlichkeitsstörung

vorliegt. Dem kann sich auch der unterzeichnende psychiatrische Gutachter

anschliessen. Allerdings darf die emotionale Instabilität des Versicherten, die

durch die Unterlagen von Dr. __________ gut dokumentiert ist, nicht

vernachlässigt werden, aus diesem Grund sollen die emotionalen instabilen

Anteile ebenfalls in der Diagnose Erwähnung finden. Das Gleiche gilt überdies

auch für die phobischen Anteile.

Grundsätzlich ist die Kategorie F61 in ICD-l0 für

„kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen" vorgesehen. Es wurde

allerdings kein Versuch unternommen, standardisierte Kriterien für diese

gemischten Störungen zusammenzustellen, und aus diesem Grund ist die Einschätzung

der Bedeutung dieser Diagnose erschwert. ICD-l0 sagt denn auch aus, dass diese

Art von Persönlichkeitsstörungen häufig schwieriger zu diagnostizieren sei, als

die spezifischen Persönlichkeitsstörungen, welche bei F60 codiert sind.

Sowohl aus diagnostischen Gründen, als auch im Hinblick

auf die Erfassung der für die Arbeitsfähigkeit bedeutenden Funktionsstörungen

soll im konkreten Fall die Diagnostik etwas ausführlicher dargelegt werden.

Tatsächlich liegt bei Herrn RI 1 nicht nur eine unscharf definierte

Persönlichkeitsstörung vor, wie sie bei der „kombinierten

Persönlichkeitsstörung" F61 auch diagnostiziert werden könnte. Die

psychische Störung von Herrn RI 1 ist spezifischer als man aufgrund der

schlecht definierten diagnostischen Kriterien annehmen könnte. Dies ist darin

begründet, dass im konkreten Fall sämtliche diagnostischen Grundkriterien der

Kategorie der spezifischen Persönlichkeitsstörungen (F60) erfüllt sind. So

weicht das charakteristische und seit Jahren dauerhafte, verfestigte innere Erfahrungs-

und Verhaltensmuster des Versicherten deutlich ab von akzeptierten Vorgaben. Diese Abweichung äussert sich sowohl in der

Kognition, dass heisst in der Wahr-nehmung und Interpretation von Dingen und

Menschen, die sehr eigenartig erscheint, als auch in der Affektivität mit einer

Variationsbreite an Intensität und Angemessenheit der emotionalen

Ansprechbarkeit und Reaktion und in der Frustrationsintoleranz und Impulsivität

des Versicherten, in der anamnestisch beeinträchtigten Impulskontrolle und Bedürfnisbefriedigung

und auch bei den zwischenmenschlichen Beziehungen. Von der Störung betroffen sind praktisch sämtliche

sozial-kommunikativen Bezüge des Versicherten, also nicht nur die berufliche

Tätigkeit, der Umgang mit seinem Umfeld im Erwerbsleben, sondern auch die ganz

privaten persönlichen Beziehungen. Daraus entstanden ist ein langjähriger persönlicher Leidensdruck, dem

der Explorand immer wieder zu ent-fliehen versucht, was ihm aber nie gelungen

sei.

Dass nicht eine einzige, definierte spezifische

Persönlichkeitsstörung als Diagnose gestellt werden kann, liegt deshalb einzig

und allein darin begründet, dass beim Exploranden verschiedene Störungsanteile

in einer ungünstigen Kombination vorliegen, nämlich die narzisstischen Anteile

mit dem erhöhten Selbstbezug und der damit verbundenen Unfähigkeit, sich eigene

Schwächen einzugestehen und kritisch-abwägend damit umzugehen; die

charakterneuroti-schen Anteile mit dem dafür typischen repetitiven,

unangepassten und über Jahre unbeeinflussten Fehlverhalten trotz wiederholter

Enttäuschungen und Konflikte in den verschiedenen sozialen Situationen, nicht

nur im beruflichen, auch im persönlichen Umfeld; und schliesslich mit

emotional-instabilen Anteilen mit der Neigung zu Impulsdurchbrüchen, die

letztlich dem Exploranden selber zum Schaden gereichen.

Diesbezüglich scheint der vorbegutachtenden

Psychiater Dr. __________ die Tiefe und die Chronizität der Störung zu wenig

gewürdigt zu haben, obschon er in seinem ausführlichem psychiatrischen

Konsilium den Befund durchaus adäquat beschrieben hat. In seinem Bericht

besteht diesbezüglich aber eine Inkonsistenz zwischen Befunderhebung und

Beurteilung.

Die Diagnose einer anhaltenden somatoformen

Schmerzstörung wurde ebenfalls von beiden Psychiatern , Dr. __________ und Dr. __________,

gestellt. Der unterzeichnende Psychiater schliesst sich dem zwar an, allerdings

ist beizufügen, dass es sich dabei lediglich um eine Diagnose handelt, die an

zweiter Stelle zu stellen ist und die nicht die diagnostische Sicherheit

aufweist wie die erste Diagnose einer Persönlichkeitsstörung.

Differentialdiagnostisch könnte man im vorliegenden Fall die vom Exploranden

geklagten Schmerzen als chronischen Schmerz bei den somatischen Diagnosen

subsumieren (R52.2) zumal aus rheumatologischer Sicht ein Anteil dieser

Schmerzen erklärt werden kann. Entscheidend für die Arbeitsfähigkeit ist die

Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung aus psychiatrischer Sicht

jedenfalls nicht allein. Aus psychiatrischer Sicht haben die vom Exploranden

geklagten Schmerzen, respektive die dadurch bedingten Beeinträchtigungen,

soweit sie somatisch nicht erklärbar sind, eine psychoprotektive Funktion. Herr

RI 1 erlebt seine psychischen Befindlichkeitsstörungen zwar intensiver, wenn

die Schmerzen exazerbieren, andererseits exazerbieren die Schmerzen

offensichtlich gerade in krisenhaften Situationen. Sie stehen dann in

Verbindung mit psychischen Konflikten, stark empfundenen Emotionen von Angst

und Wut und Ohnmacht, was der Persönlichkeitsstörung des Versicherten

zuzuschreiben ist und was den somatoformen Charakter der Schmerzen belegt. Es

ist gleichzeitig davon auszugehen, dass die Schmerzen den Versicherten vor

depressiven Empfindungen schützten, wie dies im Übrigen auch Dr. __________ bereits

festgestellt hatte.

Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit können die vom

Bundesgericht geforderten Kriterien herangezogen werden (Foerster'sche

Kriterien):

Wie dargelegt besteht eine mitwirkende, psychisch

ausgewiesene Komorbidität in Form einer Persönlichkeitsstörung von erheblicher

Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer. Es besteht eine chronische

körperliche Begleiterkrankung des Bewegungsapparates, ebenfalls mit einem mehrjährigen

Krankheitsverlauf, ohne längerfristige Remission; es besteht zudem ein

verfestigter innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber

entlastenden Konfliktbewältigung, indem die Schmerzen eine psychoprotektive

Funktion angenommen haben und den Exploranden davor bewahren, in eine

Depression zu stürzen, was einem „primären Krankheitsgewinn" entspricht.

Schliesslich sind - wie die Ausführungen von Dr. __________ zeigen -

unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz ambulanter Behandlungsbemühungen zu

verzeichnen.

Bei grundsätzlich erfüllten Kriterien des

Bundesgerichts kann man sich überdies noch die Frage stellen, ob es dem

Exploranden nicht doch auch aus eigener Kraft möglich und zumutbar wäre, mit

seinen eigenen Ressourcen, seine psychische Störung zu überwinden. Diese Beurteilung geschieht anhand der

Einschät-zung der so genannten komplexen Ich-Funktionen'. Zu den komplexen Ich-Funktionen zählen

Realitätsprüfung und Urteilsbildung, Beziehungsfähigkeit und Kontaktgestaltung,

Affektsteuerung und Impulskontrolle, Selbstwertregulation und

Regressionsfähigkeit, Intentionalität und Antrieb und Abwehrorganisation. Je mehr und je ausgeprägter diese einzelnen

psychischen Funktionen beeinträch-tigt sind, desto eher muss davon ausgegangen

werden, dass eine adäquate Willensanstrengung nicht möglich ist.

Im konkreten Fall zeugen das Verhalten und die

unkritischen Fehleinschätzungen des Exploranden im privaten wie im Berufsleben

von einer Beeinträchtigung der Realitätsprüfung und der Urteilsbildung in

verschiedenen sozialen, nicht nur beruflichen Situationen. Die Anamnese und die

Krankengeschichte weisen darauf, dass der Explorand zwar keine Schwierigkeiten

bekundet, mitmenschliche Kontakte herzustellen, auch Umschulungen auf sich zu

nehmen, Stellen anzutreten, Beziehungen herzustellen, doch erhebliche Mühe hat,

solche aufrecht zu erhalten und vor allem in schwierigen Situationen mit diesen

umzugehen und sie nicht abzubrechen oder selber einen Beziehungsabbruch zu

erleben. Die

Beziehungsfähigkeit ist eingeschränkt. Die heftigen affektiven Schwankungen des

Exploranden und besonders die zum Teil verspürten, zum Teil offenbar auch

ausagierten Impulse und Belastungen weisen auf eine deutlich eingeschränkte

Affektsteuerung und Impulskontrolle hin. Die Einschränkung seiner Selbstwertregulation und

Regressionsfähigkeit zeigt sich ebenfalls in der Selbsteinschätzung des

Versicherten. Einzig Intentionalität und Antrieb sind intakt. Die Abwehrorganisation

schliesslich als letzte komplexe Ich-Funktion ist nicht wie von Dr. __________

beschrieben von der an sich ganz normalen Verdrängung geprägt, sondern sie

äussert sich in komplexhaften Vorgängen wie Externalisation, Spaltung, Projektion

oder zweizeitiger, psycho-somatischer Abwehr, was ebenfalls als Hinweis auf die

Bedeutsamkeit der psychischen Störung zu gelten hat.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der

Explorand rückblickend wahrscheinlich im Jahr 2007 nach der Trennung von seiner

Partnerin noch eine Anpassungsstörung durchgemacht hat. Diese ist weitgehend abgeklungen. Der

Explorand hat die damit verbundene Kränkung zwar noch nicht verarbeitet, aber

er hat eine Form gefunden, wie er mit seinem Kind die Beziehung aufrechterhalten

kann, und offenbar bestehen auch die für das Kind notwendigen Kontakte zur

Ex-Partnerin.

(…)." (XXVII, pag. 41-44; sottolineature del

redattore)

Stante

quanto sopra, richiamata la giurisprudenza citata (cfr. consid. 2.5, 2.9 e

2.10) – ribadito che i periti hanno considerato sia i diversi

rapporti del dr. __________ che il consulto del dr. __________ e considerata la

puntuale motivazione della critica mossa al dr. __________:

“(…) Allerdings darf die emotionale Instabilität des

Versicherten, die durch die Unterlagen von Dr. __________ gut dokumentiert ist,

nicht vernachlässigt werden, aus diesem Grund sollen die emotionalen instabilen

Anteile ebenfalls in der Diagnose Erwähnung finden. Das Gleiche gilt überdies

auch für die phobischen Anteile. […] Diesbezüglich

scheint der vorbegutachtenden Psychiater Dr. __________ die Tiefe und die

Chronizität der Störung zu wenig gewürdigt zu haben, obschon er in seinem

ausführlichem psychiatrischen Konsi-lium den Befund durchaus beschrieben hat.

In seinem Bericht besteht diesbezüglich aber eine Inkonsistenz zwischen

Befunderhebun un Beurteilung. (…)” (XVII, pag. 41-42) –, questo Tribunale

deve pertanto ritenere valide le conclusioni a cui sono giunti i periti giudiziari

del __________ in base alle quali l’assicurato è totalmente inabile nella sua professione di insegnante,

l’attività di gerente sul lungo termine non è idonea e la capacità lavorativa

residua in un’attività adeguata rispettosa dei limiti funzionali posti e non

sottoposta a tensioni è del 45%.

Quanto

all’evoluzione dell’inabilità lavorativa va qui evidenziato che i periti del __________

hanno concluso che: “(…) Anhand der Aktenlage ist diese

Frage nicht mit genügender Genauigkeit zu rekonstruiren. Es kann lediglich

festgehalten werden, dass die gegenwärtige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit

wahr-scheindlich schon im Jahr 2005, als der Explorand im SAM / __________ __________

begutachtet wurde, zutraf. (…)“ (XXVII, pag. 52,

sottolineatura del redattore).

In

effetti non è possibile fare risalire la valutazione dei periti giudiziari già

al 2003 ritenuto anche che il dr. __________, nel rapporto medico 21 febbraio

2005 (doc. AI 88/1-3), non si è espresso sulla capacità lavorativa e negli

ulteriori rapporti 28 giugno e 23 novembre 2006 ha attestato un peggioramento

della situazione valetudinaria (doc. AI 109/1-2 e 116/1-2).

Inoltre

il dr. __________, FMH in medicina interna, nel rapporto 27 gennaio 2005 (doc.

AI 85/1-2), se da una parte ha attestato un’incapacità del 100% nella sua ultima

attività esercitata dal 30 maggio 2003 (valutazione questa non condivisa dai

periti del SAM; cfr. doc. AI 98/1-2), dall’altra ha osservato che “(…) il

paziente non si è presentato alla mia consultazione dal 5.07.2004 e non posso

esprimermi con precisione circa il suo stato di salute attuale. Vista la

complessità del caso il paziente dovrebbe comunque, secondo la mia opinione,

essere valutato presso il SAM di __________. (…)” (doc. AI 85/2).

In esito alle considerazioni che precedono, questa Corte ritiene

dunque dimostrato, secondo il criterio della verosimiglianza preponderante,

caratteristico del settore della sicurezza sociale (cfr. DTF 126 V 360, 125 V

195 consid. 2 e riferimenti),

che, dal mese di ottobre 2005 (i consulti specialistici presso il SAM si

sono svolti nel mese di ottobre 2005), l’assicurato è totalmente inabile nella

sua professione di insegnante, che l’attività di gerente è inesigibile e che la

capacità lavorativa residua in un’attività adeguata rispettosa dei limiti

funzionali posti è del 45%.

2.12. Visto

quanto precede – appurata, da ottobre 2005, l’inabilità totale nella sua professione di insegnante,

l’inesigibilità del-l’attività di gerente sul lungo termine e la capacità

residua del 45% in un’attività adeguata rispettosa dei limiti funzionali posti – la decisione impugnata va

annullata e gli atti rinviati all’Ufficio AI affinché, esaminate le conseguenze

del danno alla salute dal profilo economico, renda un

nuovo provvedimento.

2.13. Secondo

l’art. 69 cpv. 1bis LAI, in vigore dal 1° luglio 2006, la procedura di ricorso

in caso di controversie relative all’asse-gnazione o al rifiuto di prestazioni

AI dinanzi al tribunale cantonale delle assicurazioni è soggetta a spese.

L’entità delle spese è determinata fra 200.-- e 1’000.-- franchi in funzione

delle spese di procedura e senza riguardo al valore litigioso.

Visto

l’esito della vertenza, le spese per fr. 500.-- sono poste a carico

dell’Ufficio AI.

Vincente

in causa, il ricorrente, patrocinato da un legale, ha diritto ad un’indennità

per ripetibili (art. 61 cpv. 1 lett. g LPGA).

Per

questi motivi

dichiara

e pronuncia

1. Il

ricorso è accolto ai

sensi dei considerandi.

§ La

decisione impugnata è annullata.

§§ Gli

atti vengono rinviati all’Ufficio AI affinché proceda conformemente ai considerandi.

Considerandi

2.

Le

spese, per fr. 500.--, sono poste a carico dell’Ufficio AI.

L’Ufficio

AI verserà all’assicurato fr. 2’000.-- (IVA inclusa) a titolo di ripetibili.

3.

Comunicazione

agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso in

materia di diritto pubblico al Tribunale

federale, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30

giorni dalla comunicazione.

L'atto

di ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di

quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del ricorrente

o del suo rappresentante.

Al

ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il ricorrente

l'ha ricevuta.

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il

vicepresidente Il segretario

Raffaele Guffi Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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