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Decisione

32.2009.35

Infermità congenita OIC 313. Negata l'esistenza di un nesso causale adeguato tra l'infermità congenita OIC 313 e la tachicardia parossistica (che nemmeno ha potuto essere confermata come diagnosi)

24 novembre 2009Italiano20 min

Source ti.ch

Fatti

I 426/04) - provvedimenti sanitari dispensati ad assicurati minorenni che non

svolgono attività lucrativa possono essere diretti in modo prevalente

all'integrazione professionale ed essere così assunti, nonostante il carattere

ancora momentaneamente labile dell'affezione, dall'assicurazione per

l'invalidità, se, senza queste misure - che possono essere subitanee (ad es.

un'operazione) oppure estese nel tempo (ad. es. fisioterapia, ergoterapia), ma

comunque non illimitate (RCC 1984 pag. 523) -, si otterrebbe una guarigione incompiuta

o sussisterebbe un difetto stabile, difficilmente correggibile, pregiudicante

la formazione professionale o/e la capacità di guadagno (DTF 131 V 21

consid. 4.2 con riferimenti, 105 V 20; VSI 2003 pag. 105 consid. 2 [sentenza

del 10 dicembre 2001 in re G., I 340/00]). Dev'essere, in altre parole,

impedita la sopravvenienza di un difetto stabile. Sono per contro esclusi i

provvedimenti che si limitano a ritardare

l'insorgere di uno stato stabilizzato con l'ausilio di trattamenti e terapie di

durata indeterminata (sentenza citata del 23 settembre 2004 in re Z., consid.

2.1).

(…)." (STFA del 10 novembre 2006 nella causa R.,

[I 436/05], consid. 3.2))

2.5. Nell’evenienza concreta, per chiarire la situazione, questo TCA ha

ordinato l’allestimento di una perizia medica a cura del Prof. Dr. med. __________

al quale sono stati sottoposti i seguenti quesiti:

"

(…)

A) PROPOSTI DALLA PARTE CONVENUTA

1) RI 1 soffre di una infermità congenita ai

sensi dell'art. 13 LAI? Sotto quale cifra dell'OIC è identificata?

RI 1 leidet an einem Geburtsgebrechen

gemäss Art. 13 IVG? Wenn ja, sage der Expert im Sinne von welcher Ziffer der

Liste der Verordnung über Geburtsgebrechen Anhang (GgV-Anhang)?

2) L'Ufficio AI non assume la profilassi endocarditica

(vedi anche circolare sui provvedimenti sanitari alla cifra marginale n. 313).

Vi sono altri provvedimenti sanitari che rientrano nella cura dell'IC, se

riconosciuta come tale?

Die IV Stelle hat die Endocarditisprophylaxe

nicht übernommen (gemäss dem Kreisschreiben über die medizinischen

Einglie-derungsmassnahmen der Invalidenversicherung (KSME) am Ziff. 313). Gibt

es Anspruch auf andere medizinische Massnahmen zur Behandlung des

Geburtsgebrechens, wenn es so identifiziert?

B) PROPOSTI DAL TRIBUNALE

CANTONALE DELLE ASSICURAZIONI (TCA)

1) Dagli atti risulta che RI 1, 14.7.1998,

soffre dell'infermità congenita di cui alla cifra 313 dell'allegato

all’Ordinanza sulle infermità congenita (allegato OIC). Può confermare questa diagnosi?

Aus

den Gerichtsakten geht hervor, dass __________, 14.7.1998, an einem

Geburtsgebrechen nach Ziffer 313 der Verordnung über Geburts-gebrechen Anhang

(GgV- Anhang) leidet. Können Sie

diese Diagnose bestätigen?

2) RI 1 soffre anche di una tachicardia parossistica?

Leidet

RI 1 auch an einer paroxysmale Tachykardie?

3) Succede spesso, secondo l'esperienza

medica, che a causa di una malformazione del cuore ai sensi della cifra 313 OIC

si sviluppi una tachicardia parossistica quale conseguenza diretta?

Kommt es, gemäss medizinische Erfahrungen,

häufig vor, dass sich auf Grund eines Herzfehlers nach Ziffer 313 GgV eine

paroxysmale Tachykardie als direkte Folgeerscheinung entwickelt?

4) Succede spesso che una sofferenza

cardiaca come quella del paziente degeneri in una tachicardia parossistica?

Kommt es häufig vor, dass ein Herzleiden wie

das des Patienten in eine paroxysmale Tachykardie degeneriert?

5) Esiste un legame tra la malformazione

cardiaca e la tachicardia parossistica? In quale misura?

Besteht

ein Zusammenhang zwischen den Herzfehler und die paroxysmale Tachykardiee? In

welchem Umfang?

6) Se la tachicardia

parossistica non fosse da ritenere quale

danno alla salute secondario della malformazione cardiaca, in che cosa consiste

la cura indicata e quanto é destinata a durare?

Falls die paroxysmale Tachykardie keine sekundären

Gesundheitsschaden des Herzfehlers ist, welche ist die empfohlene Behandlung

und wie lange sollte sie dauern?

7) Quali potrebbero essere i risultati della cura della

tachicardia parossistica e

quale prognosi è possibile formulare a lungo termine?

Welche dürfen die Resultaten der Behandlung

der paroxysmale Tachykardie sein und welche ist die langfristige Prognose?

8) Senza la cura della tachicardia parossistica sussisterebbe un difetto

stabile, difficilmente correggibile, pregiudicante la formazione professionale

o/e la capacità di guadagno?

Ohne die Behandlung der paroxysmale

Tachykardie träte ein stabilisierter Zustand, welcher die Berufsbildung oder

die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich beeinträchtigen würde?

(…)." (XII)

Nella

perizia 7 ottobre 2009 il Prof. __________ ha così risposto ai quesiti suenunciati:

"

(…)

A Proposti dalla parte convenuta

1. RI 1 leidet aufgrund der Aktenlage

eindeutig an einem Geburts-gebrechen Art. 13 IVG, es handelt sich um einen persistierenden

Ductus arteriosus, ein angeborenes Herz-Kreislaufleiden im Sinne GgV Ziffer

313.

Considerandi

2.

Die Endokarditisprophylaxe wird wie üblich

von der IV nicht übernommen. Der Anspruch des Versicherten besteht auf medizinische

Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens, also die dazu notwendigen

diagnostischen Untersuchungen, ärztliche Kontrolluntersuchungen sowie die

Kosten die durch die Behandlung selbst entstehen, in diesem Falle also die

Hospitalisation in der Kinderklinik __________ zur Herzkatheteruntersuchung mit

gleichzeitigem katheterinterventionellen Verschluss des persistierenden Ductus.

B Proposti dal tribunale cantonale delle

assicurazioni

1.

Es wird bestätigt, dass RI 1 an einem

persistierenden Ductus arteriosus leidet, einem Geburtsgebrechen gem. Ziffer

313.

GgV.

2.

Die Diagnose einer paroxysmalen

Tachykardie ist nicht eindeutig. Zwar beschreibt der Patient Symptome die für

das kurzzeitige Vorliegen von paroxysmalen Tachykardien verdächtig sind, um was

es sich aber genau handelt ist nicht festzulegen, solange eine solche, vom

Patienten angegebene Episode nicht mittels EKG-Aufzeichnung dokumentiert ist,

und effektiv das Vorliegen einer pathologischen Tachykardie beweist.

3.

Bei Patienten mit Herzfehler (Ziff. 313

GgV) werden statistisch etwas häufiger als bei sonst herzgesunden Kindern

paroxysmale Tachykardien beobachtet. Ein kausaler Zusammenhang ist aber nur in ganz wenigen Fällen klar herzustellen.

Insbesondere bei einem

persistierenden Ductus (wie bei RI 1) ist dieser Zusammenhang nicht typisch, da

der Ductus ja ausserhalb des Herzens Iiegt und mit dem elektrischen

Reizleitungssystem des Herzens in keinerlei Zusammenhang steht. In meiner Erfahrung habe ich die Assoziation

eines persistierenden Ductus mit paroxysmalen Tachykardien noch nie erlebt,

eine solche Assoziation müsste als rein zufällig angesehen werden.

4.

Wie oben erwähnt hat meines Erachtens

das Herzleiden von RI 1 mit dem Auftreten von paroxysmalen Tachykardien keine

kausale Verbindung. Diese

Verbindung ist untypisch und so selten dass sie als zufällig angesehen werden

muss.

5.

Ein Zusammenhang zwischen dem Herzfehler

und der Tachykardie ist wie schon gesagt eher unwahrscheinlich. Fur die IV

Leistungspflicht ist dies indessen nicht relevant, da bei fast allen

Tachykardien die im Kindesalter ausbrechen eine angeborene Veranlagung

anzunehmen ist, und damit eine pathologische Tachykardie die im Kindesalter

ausbricht ebenfalls unabhängig von einem Herz-fehler ein Geburtsgebrechen gem.

Ziffer 313 GgV darstellt, zumindest ist das die Gepflogenheit hier im Kanton __________,

wo wir diese Patienten ebenfalls für die medizinischen Massnahmen unter Ziff.

313.

der IV anmelden. Bedingung ist allerdings eine EKG-Dokumentation der

vorliegenden Tachykardie, andernfalls ist eine klare Diagnosestellung nicht

möglich, ein klinischer Verdacht wie im Falle von RI 1 genügt nicht als

Diagnose.

6.

Für die Behandlung einer paroxysmalen

Tachykardie wie im vorliegenden Fall von RI 1 gibt es etablierte medizinische

Richtlinien; wie aggressiv oder allenfalls wie konservativ die Behandlung

ausgerichtet wird, richtet sich nach dem Leidensdruck des Patienten. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit

mittels medikamentöser Dauertherapie die Anfallshäufigkeit zu unterdrücken, dies

ist aber keine heilende Therapie und nach dem Absetzen der Medikamente besteht

die hohe Chance dass die Anfälle von Tachykardie wieder auftreten. Da es

bekannt ist dass bei Neuauftreten von Tachykardien im Teenageralter eine sehr

hohe Chance besteht dass diese Tachykardien ein Dauerproblem werden (im

Gegensatz zu Neugeborenen und Säuglingen die diese Tachykardien oft "verwachsen")

bietet man den Patienten an, ohne den Umweg über eine Iangdauernde medikamentöse

Therapie direkt zu einem heilenden Verfahren zu greifen, indem man mit einer

Herzkatheteruntersuchung die elektrische Störzone im Herzen aufsucht und dann

auch verödet. Dieses Verfahren hat heute auch bei Kindern eine sehr hohe

Heilungschance und nur ein minimes Risiko. Aber auch hier gilt eigentlich die Regel dass man nur

Tachykardien behandelt die mit EKG nachgewiesen und dokumentiert sind, was bei RI

1.

nicht der Fall ist.

7.

Die Iangfristige Prognose bei

Tachykardien ist heutzutage sehr gut, falls die Tachkardien ein Iästiges und

häufiges Problem sind ist mit der Herzkatheter-behandlung (Ablation) eine

definitive Heilung zu erreichen.

8.

Auch bei Weiterbestehen der Tachykardien

ist nicht mit einer Beeinträchti-gung der Berufsbildung oder Erwerbstätigkeit

zu rechnen, wenn die Tachykar-dien zu einem Problem im Alltag werden (wenn sie

häufiger werden oder Iänger dauern) wird man zu einer der geschilderten

Behandlungsmass-nahmen greifen und wieder einen Normalzustand herstellen.

(…)." (doc. XIII)

2.6

Questo

Tribunale non intravede ragioni che gli impediscano di far proprie le conclusioni

a cui è giunto il perito giudiziario che, valutata

compiutamente la documentazione medica agli atti, ha concluso che RI 1 soffre

di un persistente Ductus arteriosus (infermità congenita prevista

alla cifra 313 OIC), che non può essere posta la diagnosi di tachicardia parossistica,

che tra la concreta sofferenza cardiaca e la tachicardia parossistica non vi è

alcun nesso causale adeguato e che vi sono delle cure per la tachicardia

parossistica con prognosi favorevole e in grado di evitare il subentrare di

difetti stabili, difficilmente correggibili, pregiudicanti la formazione

professionale o/e la capacità di guadagno.

Va

qui ricordato che in caso di perizia medico giudiziaria il giudice – di

principio – non si scosta, senza ragioni imperative, dalle conclusioni del

perito medico, il cui compito è proprio quello di mettere a disposizione della

giustizia le sue specifiche conoscenze allo scopo di chiarire gli aspetti

sanitari di una determinata fattispecie (STF 8C_103/2008 del 7 gennaio 2009).

Ragioni

che possono indurre a non fondarsi su tale referto sono ad esempio la presenza

di affermazioni contraddittorie, il contenuto di una superperizia o altri

rapporti contenenti validi motivi per farlo (DTF 125 V 351, consid. 3b/aa, pag.

352.

e sentenze ivi citate; Pratique VSI 2001 pag. 108 consid. 3b/aa e

riferimenti citati; STFA I 462/05 del 25 aprile 2007; STFA U 329/01 ed U 330/01

del 25 febbraio 2003).

Deve

tuttavia essere sottolineato che il perito giudiziario –contrariamente al perito

di parte o allo specialista che si esprime sotto un'altra veste – ha uno

statuto speciale nel senso ch'egli esercita, in virtù del mandato giudiziario

che lo sottopone alla comminatoria secondo l'art. 307 del Codice penale, una

funzione qualificata al servizio della giustizia (STFA U 288/99 del 15 gennaio

2001, consid. 3a, nonché dottrina e giurisprudenza ivi citate). Quindi,

nell'ambito del libero apprezzamento delle prove, una perizia amministrativa

riveste un valore probatorio limitato rispetto ad una perizia giudiziaria (STFA

del 15 gennaio 2001 succitata, consid. 3a: "Ein

Administrativgutachten lässt sich somit hinsichtlich seines Stellenwerts im

Rahmen der Beweiswürdigung und Rechtsfindung nur sehr beschränkt mit einer

gerichtlich angeordneten Expertise vergleichen").

Nella fattispecie anche il dr. __________, medico SMR, nelle

annotazioni 15 ottobre allegate alle osservazioni 19 ottobre 2009 dell’Ufficio

AI, ha del resto osservato che “(…) le risposte del prof. __________ sono

esaurienti. Risulta chiaramente che non è documentata finora una patologia del

ritmo, quindi non può essere posta la diagnosi, quindi la problematica non può

essere presa a carico.” (XVII/Bis).

Inoltre,

anche se invitata espressamente a farlo dopo che il dr. __________ le ha

tradotto la perizia giudiziaria (cfr. consid. 1.8), la madre dell’assicurato

non ha preso posizione in merito e tantomeno prodotto ulteriore documentazione

medica.

In simili circostanze, conformemente alla legge e alla giurisprudenza

citata (cfr. consid. 2.3 e 2.4), questo Tribunale deve concludere quanto segue.

Per

quanto riguarda la diagnosi di “(…) Offener Ductus Botalli (…)” (doc. AI 6/1),

dagli accertamenti esperiti risulta che la stessa configura un’infermità congenita

ai sensi della cifra 313 OIC ed è pertanto a ragione che, al riguardo,

l’Ufficio AI ha concluso che “(…) il dotto di Botallo aperto può essere riconosciuto

dall’Assicurazione Invalidità per l’eventuale chiusura chirurgica e il ricovero

in ospedale. (…)” (doc. AI 13/1)

Quanto

alla diagnosi di “(…) klinischer Verdacht auf rezidivierende paroxysmale

Tachykardien (…)” (doc. AI 6/1) – a prescindere dal fatto che non è stata

confermata dagli accertamenti esperiti –, il perito giudiziario

ha escluso l’esistenza di un nesso causale adeguato tra la concreta sofferenza

cardiaca e la tachicardia parossistica e di conseguenza, non configurando un

danno secondario dell’infermità congenita di cui alla cifra 313 OIC, in

concreto non vi sarebbe alcun diritto a prestazioni ex art. 13 LAI per questa

patologia.

Ribadito

infine che il perito giudiziario non ha confermato la diagnosi di tachicardia

parossistica, nemmeno possono essere riconosciute delle prestazioni sulla base

dell’art. 12 LAI.

Al

riguardo il TCA si limita qui a rilevare che se effettivamente potesse essere

posta la diagnosi di tachicardia parossistica, viste le risposte del perito

giudiziario, si dovrebbe in ogni caso ancora appurare se nell’evenienza

concreta vi sarebbero o meno i presupposti per riconoscere delle prestazioni ex

art. 12 LAI.

La

decisione impugnata deve pertanto essere confermata e il ricorso respinto.

2.7

Secondo l’art. 69 cpv. 1bis LAI, in vigore dal 1. luglio 2006, la

procedura di ricorso in caso di controversie relative all’assegnazione o al

rifiuto di prestazioni AI dinanzi al tribunale cantonale delle assicurazioni è

soggetta a spese.

L’entità

delle spese è determinata fra 200.-- e 1’000.-- franchi in funzione delle spese

di procedura e senza riguardo al valore litigioso.

Visto l’esito della vertenza, le spese per complessivi fr. 200.--

sono poste a carico del ricorrente.

Per

questi motivi

dichiara

e pronuncia

1.

Il

ricorso è respinto.

2.

Le

spese per complessivi fr. 200.-- sono poste a carico a carico del ricorrente.

3.

Comunicazione

agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso in

materia di diritto pubblico al Tribunale

federale, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30

giorni dalla comunicazione.

L'atto

di ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di

quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del ricorrente

o del suo rappresentante.

Al

ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il ricorrente

l'ha ricevuta.

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il

vicepresidente Il segretario

Raffaele Guffi Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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