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Decisione

36.2005.181

Richiesta di esonero, per un anno, dal pagamento dei premi della Cassa malati in seguito all'ottenimento di un permesso di assenza dalla Svizzera.

9 giugno 2006Italiano30 min

Source ti.ch

Fatti

i suoi interessi personali e familiari, vale a dire dove vive la sua famiglia

(DTF 88 III 135).

Per

contro, il luogo in cui sono depositati i documenti di identità, dove vengono

pagate le tasse e dove vengono esercitati i diritti politici (DTF 97 II 1,

consid. 4, pag. 6, DTF 102 IV 162, consid. 2b, pag.164, DTF 90 I 28) possono

unicamente avere valore di indizio: tali circostanze non sono, di per sé,

determinanti.

Va,

peraltro, rilevato che non è necessario che la persona abbia l’intenzione di

rimanere per sempre o per un tempo indeterminato in quel luogo: è sufficiente

che egli si proponga di fare di questo luogo il centro della sua esistenza,

delle sue relazioni personali e professionali, in modo da dare al soggiorno una

certa stabilità (cfr. DTF 85 II 318, consid. 3, pag. 322, DTF 41 II 51).

Per

l’art. 26 CCS la dimora in un luogo allo scopo di frequentarvi le scuole e il

collocamento in un istituto di educazione, in un ospizio od asilo, in una casa

di salute, di pena o correzione, non costituiscono domicilio.

L’art.

20 cpv. 1 della legge sul diritto internazionale privato (LDIP) prevede che la

persona fisica ha il domicilio nello Stato dove dimora con l’intenzione di

stabilirvisi durevolmente (lett. a), la dimora abituale nello Stato dove vive

per una certa durata, anche se tale durata è limitata a priori (lett. b), la

stabile organizzazione nello Stato dove si trova il centro della sua attività

economica (lett. c).

Per

l’art. 20 cpv. 2 LDIP nessuno può avere contemporaneamente il suo domicilio in

più luoghi. In mancanza di domicilio, fa stato la dimora abituale. Le disposizioni

del Codice civile svizzero concernenti il domicilio e la dimora non sono

applicabili.

Con

STFA del 2 agosto 2005 (K 34/04), pubblicata in RAMI 5/2005, pag. 360, l’Alta

Corte, ai consid. 3 e 4.4, ha descritto i presupposti relativi al domicilio

secondo gli art. 23 e seguenti CC e l’art. 20 (LDIP), affermando:

“3.

Gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. a IPRG bestimmt sich der Wohnsitz

ausländischer Staatsangehöriger danach, wo sie sich mit der Absicht des

dauernden Verbleibens aufhalten. Dabei deckt sich der Wohnsitzbegriff nach Art. 20 Abs. 1

lit. a IPRG

mit jenem nach Art. 23 Abs. 1 ZGB (BGE 120 III 8 Erw. 2a, 119 II 169 Erw.

2b, je mit Hinweisen); Abweichungen ergeben sich lediglich daraus, dass im

Rahmen des IPRG die Bestimmungen über den abgeleiteten (Art.

25 ZGB) und den fiktiven Wohnsitz (Art. 24 Abs. 1 ZGB) sowie die

Vermutung von Art. 26 ZGB nicht anwendbar sind (Art.

20 Abs. 2 IPRG; Staehelin, in: Honsell/Vogt/Geiser, Zivilgesetzbuch I, 2.

Aufl., Basel 2002, N 4 zu Art. 23 und N 2 zu Art. 24).

Der Wohnsitz einer Person befindet sich an dem Orte, an welchem sie

sich mit der Absicht des dauernden Verbleibens aufhält (Art. 23 Abs. 1 ZGB). Er

setzt demnach objektiv den physischen Aufenthalt und subjektiv die Absicht des

dauernden Verbleibens voraus; letztere ist nur soweit von Bedeutung, als sie

nach aussen erkennbar ist (BGE 127 V 238 Erw. 1 mit Hinweisen, 125 V 78 Erw.

2a; Brückner, Das Personenrecht des ZGB, Zürich 2000, Rz. 320; A. Bucher, Natürliche

Personen und Persönlichkeitsschutz, 3. Aufl., Basel 1999, Rz. 360; E. Bucher,

Berner Kommentar, Bern 1976, N 8 zu Art. 23 ZGB; Staehelin,

a.a.O., N 5 zu Art. 23). Massgebend ist somit der Ort, wo sich der

Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet (BGE 127 V 238 Erw. 1, 125 V 77

Erw. 2a, 125 III 102 Erw. 3, je mit Hinweisen; Brückner, a.a.O., Rz. 318; A.

Bucher, a.a.O., Rz. 360 sowie 373 ff.; Staehelin, a.a.O., N 5 zu Art. 23).

Der Lebensmittelpunkt befindet sich im Normalfall am Wohnort, d.h. wo

man schläft, die Freizeit verbringt und wo sich die persönlichen Effekten

befinden, wo man üblicherweise einen Telefonanschluss und eine Postadresse hat

(Brückner, a.a.O., Rz. 319 und 322; A. Bucher, a.a.O., Rz. 364 f.; Hausheer/Aebi-Müller,

Das Personenrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Bern 1999, Rz. 09.28; Staehelin,

a.a.O., N 6 zu Art. 23).

Die nach aussen erkennbare Absicht muss auf einen

dauernden - d.h. im Sinne von "bis auf Weiteres" - Aufenthalt

ausgerichtet sein

(Brückner, a.a.O., Rz. 328; A. Bucher, a.a.O., Rz. 361 sowie 370 ff.; E.

Bucher, a.a.O., N 22 zu Art. 23; Hausheer/Aebi-Müller, a.a.O., Rz. 09.29; Staehelin,

a.a.O., N 8 zu Art. 23). Staehelin postuliert diesbezüglich eine Mindestdauer

von einem Jahr (a.a.O., N 8 zu Art. 23 mit Hinweisen). Allerdings schliesst die

Absicht, einen Ort später wieder zu verlassen, einen Wohnsitz nicht aus (BGE

127 V 241 Erw. 2c, 125 III 102 Erw. 3; E. Bucher, a.a.O., N 22 f. zu Art. 23 ZGB; Staehelin, a.a.O., N 8 zu Art. 23). Bei

verheirateten Personen bestimmt sich der Wohnsitz gesondert für jeden Ehegatten

(A. Bucher, a.a.O., Rz. 377; Hausheer/Aebi-Müller, a.a.O., Rz. 09.57; Staehelin,

a.a.O., N 10 zu Art. 23); so etwa bei Ehegatten, die sich infolge faktischer

Trennung nicht mehr regelmässig sehen (Brückner, a.a.O., Rz. 363). Bei

Wochenaufenthaltern mit Familie wird der Arbeitsort zum Wohnsitz, wenn die

Familie bloss noch in grossen oder unregelmässigen Abständen besucht wird (Staehelin,

a.a.O., N 11 zu Art. 23; vgl. auch A. Bucher, a.a.O., Rz. 376). Bei

Ausländern mit Aufenthaltsbewilligung liegt der Wohnsitz in der Schweiz, selbst

wenn die Person jedes Jahr nach Hause reist (E. Bucher, a.a.O., N 38 zu Art. 23 ZGB; Staehelin, a.a.O., N 17 zu Art. 23).

Saisonniers hingegen, welche neun Monate in der Schweiz arbeiten und für drei

Monate zu ihrer Familie in die Heimat reisen, haben ihren Wohnsitz erst in der

Schweiz, wenn sie die Voraussetzungen für die Umwandlung der Saisonbewilligung

in eine

Aufenthaltsbewilligung erfüllen oder zu erfüllen im Begriff sind;

gemäss Doktrin ist bei einem jede Saison wiederkehrenden Saisonnier ab Beginn

der zweiten Saison ein Wohnsitz in der Schweiz anzunehmen (Brückner, a.a.O., Rz.

366; Hausheer/Aebi-Müller, a.a.O., Rz. 09.30; Staehelin, a.a.O., N 18 zu Art.

23; vgl. auch SVR 2000 IV Nr. 14 S. 45 Erw. 3d in fine sowie BGE 113 V 264 Erw.

2b mit Hinweisen, wo allerdings - entgegen der zivilrechtlichen Lehre und

Rechtsprechung sowie BGE 129 V 79 Erw. 5.2 und BGE 125 V 77 Erw. 2a – der

fremdenpolizeilich geregelte Aufenthalt im Rahmen der Sozialversicherungen noch

Voraussetzung war; vgl. auch die Kritik dazu bei E. Bucher, a.a.O., N 24 f. und

38 zu Art. 23 ZGB). Nicht massgeblich, sondern nur

Indizien für die Beurteilung der Wohnsitzfrage sind die Anmeldung und

Hinterlegung der Schriften, die Ausübung der politischen Rechte, die Bezahlung der

Steuern, fremdenpolizeiliche Bewilligungen sowie die Gründe, die zur Wahl eines

bestimmten Wohnsitzes veranlassen (BGE 129 V 79 Erw. 5.2, 127 V 241 Erw. 2c,

125 III 101 Erw. 3, 125 V 78 Erw. 2a, je mit Hinweisen; A. Bucher, a.a.O., Rz.

365 und 375; E. Bucher, a.a.O., N 25 ff. und 35 ff. zu Art.

23 ZGB; Hausheer/Aebi-Müller, a.a.O., Rz. 09.28; Staehelin, a.a.O., N 23

f. zu Art. 23).

Die Frage, wann eine Person mit Wohnsitz im Ausland

ihren ausländischen Wohnsitz aufgegeben hat, richtet sich nach Art. 20 Abs. 1

lit. a IPRG;

dies ist der Fall, wenn sie den Ort des bisherigen Lebensmittelpunktes

definitiv verlassen hat, wobei unerheblich ist, ob nach dem ausländischen Recht

der ausländische Wohnsitz noch weiterbesteht (BGE 96 I 395 Erw. 4d, 87 II 9 Erw. 2, 74 III 18;

E. Bucher, a.a.O., N 34 ff., insbesondere N 37 zu Art. 24

ZGB; Staehelin, a.a.O., N 8 zu Art. 24). Die Aufgabe des einmal

begründeten Wohnsitzes ist im internationalen Verhältnis wesentlich einfacher

als im innerstaatlichen (BGE 119 II 169 Erw. 2b). Sie ist auch dann anzunehmen,

wenn die Person zwar weiterhin einen ausländischen Wohnsitz hat, die

Beziehungen dazu jedoch stark gelockert erscheinen (Hausheer/Aebi-Müller, a.a.O.,

Rz. 09.51; in diesem Sinne auch schon E. Bucher, a.a.O., N 37 zu Art. 24 ZGB).

(…)

4.4 Infolge der weniger strengen Voraussetzungen an die Aufgabe eines

ausländischen Wohnsitzes (oben Erw. 3) ist davon auszugehen, dass der

Beschwerdegegner zum massgeblichen Zeitpunkt auf Grund seines gelockerten

Verhältnisses zu seinem Heimatland dort über keinen Wohnsitz mehr verfügte.

Zwar ist bei verheirateten Personen mit Kindern der Ort, an welchem

sich die Familie befindet, ein wichtiger Anknüpfungspunkt für die Bestimmung

des Wohnsitzes im Sinne von Art. 23 Abs. 1 ZGB.

Entgegen der Ansicht der CSS ist dieser Ort jedoch nicht in jedem Falle

ausschlaggebend. So können einerseits Ehegatten ohne Weiteres getrennte

Wohnsitze haben. Andererseits befindet sich der Wohnsitz von

Wochenaufenthaltern, welche ihre Familie nur in grossen oder unregelmässigen

Abständen sehen, am Arbeitsort; diese Grundsätze haben umso mehr Berechtigung

bei Personen, die sich den grössten Teil des Jahres getrennt von ihren Familien

zu Erwerbszwecken in der Schweiz aufhalten, insbesondere wenn diese Aufteilung

von Arbeitsstelle und ausländischem Wohnort der Familienmitglieder über Jahre

andauert. Es ist somit nur folgerichtig, wenn bei Saisonniers, welche

regelmässig in die Schweiz wiederkehren, nach einer gewissen Zeit Wohnsitz in

der Schweiz angenommen wird, ungeachtet davon, ob die Voraussetzungen zum

Erhalt der Aufenthaltsbewilligung erfüllt sind. Diese Ansicht steht auch in

Einklang mit der herrschenden Lehre und Rechtsprechung, wonach

fremdenpolizeiliche Bewilligungen keine Voraussetzung, sondern nur ein Indiz für

die Beantwortung der Frage nach dem Wohnsitz sind. Ebenso wenig spielt der

Grund für die Einreise in die Schweiz eine Rolle; denn die Motive, die einer

Wohnsitznahme zugrunde liegen, sind für die Bestimmung des Wohnsitzes nicht

massgeblich.

Auch steht die Absicht, später wieder ins Heimatland zurückzukehren,

der Wohnsitznahme in der Schweiz nicht im Wege.“ (sottolineature del redattore)

6. In

concreto l’insorgente beneficia di un permesso di __________ di tipo „__________

“. Egli ha ottenuto, dalle competenti autorità cantonali, il permesso di

assentarsi dalla Svizzera per un anno per restare con la madre, gravemente

ammalata di cuore. La decisione della __________ precisa che “durante la

validità del permesso di assenza sussistono i diritti domiciliari acquisiti in

Svizzera” e che “durante l’assenza dalla Svizzera sarete rappresentato

da vostra moglie __________, per gli obblighi di natura pubblica e privata.”

(doc. 9)

Nel

caso di specie l’interessato, anche durante la sua assenza, ha continuato ad avere

le sue relazioni personali in Svizzera, dove la sua famiglia ha continuato a

risiedere e dove intende continuare a vivere. La sua intenzione, riconoscibile

anche da terzi, è infatti quella di rimanere nel nostro Paese, dove ha

intessuto i suoi rapporti interpersonali e dove risiede da tempo.

Il

centro della sua esistenza si trova in Svizzera, dove paga le tasse e dove ha

depositato i propri documenti.

La

sua temporanea ed eccezionale permanenza all’estero, seppur di lunga durata (1

anno), era dettata dalla comprensibile volontà di stare vicino a sua madre,

gravemente malata.

Non

risulta invece che avesse intenzione di ritornare a vivere nel suo Paese

d’origine. Tant’è che ha chiesto un permesso di assenza (e non la revoca del

suo permesso di __________ in Svizzera) e che la moglie aveva il compito di

rappresentarlo sia per gli obblighi di natura privata che per gli obblighi di

natura pubblica, tra cui anche quello di pagare i premi dell’assicurazione

malattie obbligatoria.

Tutti

gli elementi fanno propendere univocamente per il mantenimento del domicilio

nel nostro Paese, anche durante la sua temporanea assenza all’estero.

Egli

del resto non sostiene di aver costituito un domicilio nel suo Paese d’origine

e di aver abbandonato quello svizzero.

In

virtù dell’art. 3 LAMal l’insorgente deve pertanto essere affiliato

all’assicurazione malattie obbligatoria anche per tutto il 2005.

Il

ricorrente fa tuttavia valere la sua buona fede nella misura in cui ritiene che

l’UAM, rispettivamente l’assicuratore, gli hanno fornito informazioni errate.

7. Il

1° gennaio 2003 è entrato in vigore l'art. 27 della legge federale sulla parte

generale del diritto delle assicurazioni sociali (LPGA) che regola la

“Informazione e consulenza”.

Questa

nuova importante disposizione legale ha il seguente tenore:

"

1 Gli assicuratori e gli organi esecutivi delle singole

assicurazioni sociali, nei limiti delle loro competenze, sono tenuti ad

informare le persone interessate sui loro diritti e obblighi.

Considerandi

2.

Ognuno ha diritto, di

regola gratuitamente, alla consulenza in merito ai propri diritti e obblighi.

Sono competenti in materia gli assicuratori nei confronti dei quali gli

interessati devono far valere i loro diritti o adempiere i loro obblighi. Per

le consulenze che richiedono ricerche onerose, il Consiglio federale può

prevedere la riscossione di emolumenti e stabilirne la tariffa.

3.

Se un assicuratore

constata che un assicurato o i suoi congiunti possono rivendicare prestazioni

di altre assicurazioni sociali, li informa immediatamente."

L'art.

27.

LPGA sancisce, in particolare, per l'amministrazione un dovere di carattere

collettivo, generale e permanente di fornire informazioni - ad esempio tramite

opuscoli informativi - (cpv. 1) e il diritto soggettivo e individuale

dell'assicurato alla consulenza (cioè un parere su ciò che conviene fare) su un

caso preciso e su esplicita richiesta, che può essere fatto valere in giustizia

(cpv. 2) (Su questi aspetti cfr. in particolare STFA del 14

settem-bre 2005 nella causa Regionales Arbeitsvermittlungszentrum Rapperswil c/

F., C 192/04, consid. 4.1., pubblicata in DTF 131 V 472; STFA del 28

ottobre 2005 nella causa W., C 157/05, consid. 4.2.; E. Imhof

– Ch. Zünd, "ATSG und Arbeitslosenversicherung" in SZS 2003

pag. 291 seg. (306); E. Imhof, "Anhang zur Vertiefung von art. 27 ATSG

über Aufklärung, Beratung und Kenntnisgabe" in SZS 2002 pag. 315 seg. (315-318); R. Spira, "Du droit d'être renseigné et conseillé

par les assureurs et les organes d'exécution des assurances sociales art. 27

LPGA" in SZS 2001 pag. 524 seg. (527); U. Kieser, "ATSG

- Kommentar", ad art. 27 pag. 317 e pag. 318-321).

Per

quanto attiene più specificatamente al diritto alla consulenza enunciato

all'art. 27 cpv. 2 LPGA, va segnalato che ogni assicurato può esigere che il

proprio assicuratore gli fornisca consulenza in merito ai suoi diritti e

obblighi. Quest'obbligo concerne soltanto l'ambito di competenza

dell'assicuratore in questione e le informazioni possono esse fornite anche da

non giuristi, come del resto prima dell'entrata in vigore della LPGA.

Contrariamente alle informazioni di carattere generale, la consulenza deve

riferirsi al caso specifico (cfr. FF 1999 IV 3953).

Inoltre

tale diritto non è limitato alle persone assicurate, tuttavia deve esistere uno

stretto rapporto con l'assicurazione interpellata, nel senso che la consulenza

deve riferirsi a diritti e doveri che già esistono o che possono sorgere tra la

persona che ha richiesto le informazioni e l'assicurazione interessata (cfr. U.

Kieser, op. cit., ad art. 27 n. 18 pag. 321).

8.

Il

Tribunale federale delle assicurazioni in una sentenza del 14 settembre

2005.

nella causa Regionales Arbeitsvermittlungszentrum Rapperswil c/ F., C

192/04, pubblicata in DTF 131 V 472, nel caso di un assicurato ritenuto

inidoneo al collocamento, in quanto il lasso di tempo fra la presentazione

della domanda e l’inizio del soggiorno linguistico che avrebbe effettuato

all’estero - di cui aveva peraltro informato i funzionari dell’ufficio

regionale di collocamento durante il primo colloquio - era troppo breve per

poterlo collocare, ha stabilito che ai sensi dell’art. 27 LPGA, gli assicurati

devono essere resi attenti che il loro comportamento può pregiudicare il

diritto alle prestazioni. Nella fattispecie l’ufficio regionale di collocamento

avrebbe dovuto avvertire l’assicurato che la prevista partenza a breve scadenza

non permetteva di collocarlo.

Il

TFA ha, tuttavia, accolto il ricorso dell’ufficio regionale di collocamento e

rinviato gli atti al Tribunale cantonale, al fine di appurare se il soggiorno

avrebbe potuto essere rinviato e se l’assicurato secondo la verosimiglianza

preponderante era disposto a posticiparlo.

In

caso affermativo, l’amministrazione deve rispondere della sua omissione - che

implica la tutela della buona fede dell’assicurato - ed erogare, quindi, a

quest’ultimo le prestazioni dell’assicurazione contro la disoccupazione.

In

un’altra sentenza del 28 ottobre 2005 nella causa W., C 157/05 la nostra

Massima Istanza ha deciso che l’amministrazione, in applicazione dell’art. 27

LPGA, non appena al corrente degli elementi fattuali del caso, e dunque già

all’inizio del versamento delle indennità di disoccupazione, avrebbe dovuto

informare l’assicurato del fatto che, occupando all’interno di una Sagl una

posizione analoga a quella di un datore di lavoro (e meglio fino al 12 gennaio

2003.

era socio gerente con diritto di firma individuale e dal 13 gennaio 2003

socio senza diritto di firma), il suo diritto alle prestazioni era minacciato.

Il TFA ha inoltre indicato che tale omissione andava equiparata a

un’informazione erronea e che, in casu, i presupposti della protezione della

buona fede dell’assicurato erano adempiuti.

Il

ricorso contro la decisione del Tribunale cantonale che aveva confermato il

diniego del diritto alle indennità di disoccupazione è stato, conseguentemente,

accolto e gli atti rinviati all’ufficio del lavoro al fine di accertare se l’assicurato,

nel caso in cui fosse stato correttamente informato, avrebbe o meno

immediatamente richiesto la cancellazione della sua iscrizione, quale socio

gerente senza diritto di firma, a registro di commercio.

Per

contro in una sentenza del 21 dicembre 2005 nella causa AWA c/A., C 9/05 il TFA

si è chinato sul caso di un assicurato che dopo essersi licenziato dal suo

ultimo posto di lavoro ha iniziato nel mese di settembre 2002 un’attività

indipendente, percependo a tale fine il capitale di libero passaggio del

secondo pilastro. Il 19 maggio 2003 egli si è iscritto in disoccupazione. La Cassa

ha trasmesso all’Ufficio del lavoro la fattispecie per decisione. Tramite un

formulario compilato dall’assicurato nel mese di settembre 2003 l’Ufficio del

lavoro è stato informato, da un lato, che se lo stesso avesse reperito un

impiego, avrebbe interrotto immediatamente la sua attività indipendente.

Dall’altro, che l’assicurato, mediante la sua attività, voleva comunque

raggiungere economicamente e imprenditorialmente l’indipendenza, ciò che

implicava un elemento di durata.

L’Alta

Corte ha deciso che l’Ufficio del lavoro, in simili condizioni, ha a ragione

negato il diritto alle indennità di disoccupazione da maggio 2003.

L’amministrazione,

solo dopo aver ottenuto, nel mese di settembre 2003, queste indicazioni, era in

grado di farsi un quadro della situazione professionale dell’assicurato.

Pertanto in quel caso non si trattava di un

comportamento futuro dell’assicurato, bensì dell’attività indipendente

esercitata fino a quel momento. Non era, quindi, possibile per

l’amministrazione invitare l’assicurato ai sensi dell’art. 27 LPGA a riflettere

su un’azione progettata che minacciava il diritto alle prestazioni.

Quest’ultima

sentenza si distingue dalla DTF 131 V 472 e dalla STFA del 28 ottobre 2005

nella causa W., C 157/05.

Nelle

due sentenze appena menzionate l’art. 27 LPGA ha trovato applicazione, perché

un avviso, al momento dell’iscrizione in disoccupazione, da parte

dell’autorità, ossia dell’URC nella DTF 131 V 472 e dell’URC e della Cassa

nella sentenza del 28 ottobre 2005, C 157/05, circa il fatto che un determinato

comportamento futuro o comunque modificabile comprometteva il diritto a

prestazioni della disoccupazione poteva essere dato e avrebbe potuto fare

riflettere l’assicurato se attuare il proprio progetto o invece mantenere una determinata

situazione.

Nel

caso deciso con sentenza del 21 dicembre 2005, C 9/05, per contro, al momento

dell’iscrizione la Cassa non era al corrente di alcuni elementi, per cui non

avrebbe potuto in ogni caso rendere attento l’assicurato sui rischi in cui

incorreva. Infatti l’Ufficio del lavoro interpellato dalla Cassa ha dovuto

procedere a degli accertamenti per poter decidere in merito al suo diritto alle

indennità di disoccupazione. L’Ufficio competente per emettere il relativo

provvedimento si è basato su un periodo ormai trascorso, il che non permetteva

di dare seguito all’obbligo di fornire consulenza di cui all’art. 27 LPGA. Per

l’assicurato un eventuale avviso era a quel momento irrilevante, non potendo

più modificare la situazione a cui era confrontato nei mesi precedenti la

decisione.

Su

questi aspetti, cfr. la STCA del 20 marzo 2006 nella causa A., inc. 38.2005.90,

in ambito LADI.

9.

In

concreto dagli accertamenti effettuati presso l’assicuratore non emerge che la

Cassa abbia fornito informazioni errate (cfr. doc. XI) e anche l’UAM ha negato di

aver dato all’interessato indicazioni secondo le quali con il permesso

d’assenza avrebbe potuto beneficiare dell’esonero dal pagamento dei premi della

Cassa malati (cfr. risposta di causa, doc. VI).

Nessuna

prova in senso contrario è stata apportata dall’interessato, né nei 10 giorni

per presentare ulteriori mezzi di prova, né nei 10 giorni assegnati alle parti

per prendere posizione in merito alle affermazioni dell’assicuratore (doc. VIII

e XII).

Giova

qui ricordare che la procedura in materia di assicurazioni sociali è retta dal

principio inquisitorio (STFA del 5 settembre 2001 nella causa C., U 94/01; STFA

del 31 maggio 2001 nella causa C., I 83/01; STFA del 13 marzo 2001 nella causa

P., U 429/00; Untersuchungsgrundsatz, SVR 1995 AHV Nr. 57 pag. 164 consid. 5a;

AHI Praxis 1994 pag. 212; DTF 125 V 195 consid. 2 con riferimenti). E’ dunque

compito del giudice chiarire d’ufficio in modo corretto e completo i fatti

giuridicamente rilevanti.

Questo principio non è

tuttavia incondizionato, ma trova il suo correlato nell’obbligo delle parti di

collaborare (DTF 125 V 195 consid. 2 con riferimenti;

RAMI 1994 pag. 211; AHI Praxis pag. 212; DLA 1992 pag. 113; MEYER, “Die

Rechtspflege in der Sozialversicherung” in Basler Juristische Mitteilungen

(BJM) 1989 pag. 12; SPIRA, “Le contentieux des assurances sociales fédérales et

la procédure cantonale” in Recueil de jurisprudence Neuchâteloise (RJN) 1984

pag. 16; KURMANN, “Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege in erster

Instanz” in Luzerner Rechtsseminar 1986, Sozialversicherungsrecht, Referat XII,

pagg. 5 segg.).

Questo obbligo

comprende in particolare quello di motivare le pretese di cui le parti si

avvalgono e quello di apportare, nella misura in cui può essere ragionevolmente

richiesto da loro, le prove dettate dalla natura della vertenza o dai fatti

invocati: in difetto di ciò esse rischiano di dover sopportare le conseguenze

dell’assenza di prove (SVR 1995 AHV Nr. 57 pag. 164 consid. 5a; RAMI 1993 pagg.

158-159 consid. 3a; DTF 117 V 264 consid. 3b; SZS 1989 pag. 92; DTF 115 V 113;

BEATI in: "Relazioni tra diritto civile e assicurazioni sociali",

Lugano 1993, pag. 1 seg.).

Su questi aspetti, si veda

in particolare: DUC, Les assurances sociales en Suisse, Losanna 1995, pagg.

827-828 e LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrecht, Berna 1997, pagg.

339-341, laddove quest'ultimo rileva che “besondere Bedeutung hat die

Mitwirkungspflicht dann, wenn der Sachverhalt ohne Mitwirkung der betroffenen

Person gar nicht (weiter) erstellt werden kann”.

L'obbligo

di accertamento d'ufficio dei fatti, correlato dal dovere di collaborazione

delle parti, non rende comunque privo d'efficacia il principio secondo cui

l'onere della prova incombe alla parte che da un fatto deriva un suo diritto e

del conseguente fardello in caso di mancata prova.

Secondo

il TFA (sentenza 18 settembre 2001 nella causa B., K 202/00, cons. 3b):

" (…) Celui-ci comprend en particulier l'obligation

de ces dernières d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement

exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits

invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de

l'absence de preuves (ATF 125 V 195 consid. 2; VSI 1994, p. 220 consid. 4; comp.

ATF 125 III 238 consid. 4a à propos de l'art. 274d al. 3 CO). Car si le

principe inquisitoire dispense les parties de l'obligation de prouver, il ne

les libère pas du fardeau de la preuve: en cas d'absence de preuve, c'est à la

partie qui voulait en déduire un droit d'en supporter les conséquences (ATF 117

V 264 consid. 3), sauf si l'impossibilité de prouver un fait peut être imputée

à l'adverse partie (ATF 124 V 375 consid. 3; RAMA 1999 n° U 344, p. 418 consid.

3). Au demeurant, il n'existe pas, en droit des assurances sociales, un

principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le

doute, en faveur de l'assuré (RAMA 1999 n° U 349, p. 478 consid. 2b; DTA 1998 n° 48, p. 284). (…)."

In

concreto l’insorgente non ha apportato le prove di una errata informazione da

parte dell’UAM o del suo assicuratore. Mentre, per i motivi che seguono, può

rimanere aperta la questione a sapere se, perlomeno la Cassa malati, avrebbe

dovuto, in virtù dell’art. 27 LPGA, informare correttamente l’assicurato.

Va

qui rammentato che la violazione dell’art. 27 LPGA va equiparata, secondo la

giurisprudenza, al rilascio di un’informazione errata (cfr. DTF 131 V 472, consid. 5; STFA del 28 ottobre 2005 nella causa W., C 157/05,

consid. 5).

Un’informazione

sbagliata fornita da un’autorità permette, a determinate condizioni, la tutela

della buona fede di un assicurato.

Il

diritto alla protezione della buona fede di cui all’art. 9 Cost., consente al

cittadino di esigere che l'autorità rispetti le proprie promesse e che essa

eviti di contraddirsi, è garantito e impone all'autorità di discostarsi dal

principio della legalità, allorché i seguenti presupposti, precisati da una

lunga e consolidata giurisprudenza, sono adempiuti

1.

l'autorità deve essere intervenuta in una situazione concreta nei

riguardi di persone determinate;

2.

l'autorità ha agito o creduto di agire nei limiti delle proprie

competenze;

3.

l'assicurato non deve essersi reso conto immediatamente

dell'inesattezza dell'informazione ricevuta;

4.

l'informazione errata ha indotto l'assicurato ad adottare un

comportamento o un'omissione che gli è pregiudizievole;

5.

la legge non è stata modificata dal momento in cui l'informazione è

stata data.

(cfr.

STFA del 25 ottobre 2005 nella causa B. e B., K 107/05 consid. 3.1.; STFA del 4

luglio 2005 nella causa M., C 270/04, consid. 3.3.1.; STFA del 28

gennaio 2004 nella causa Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie

GBI c/ A., C 218/03, consid. 2; STFA del 29 agosto 2002 nella

causa Amt für Arbeit St. Gallen c/ S., C 25/02; DTF 121 V 65, consid. 2a pag.

66-67 e la giurisprudenza ivi citata; RAMI 1993 pag. 120-121, Pratique VSI 1993

pag. 21-22, RCC 1991 pag. 220 consid. 3a, RCC 1983 pag. 195 consid. 3, RCC 1982

pag. 368 consid. 2, RCC 1981 pag. 194 consid. 3, RCC 1979 pag. 155, DLA 1992 p.

106, DTF 118 V 76 consid. 7, RDAT I-1992 n° 63; Grisel, Traité de droit administratif,

vol. I, pag. 390ss; Knapp, Précis de droit administratif,

4a ed., n° 509, pag. 108-109; Haefliger, Alle Schweizer

sind vor dem Gesetze gleich, pag. 217ss).

In

concreto l’insorgente non ha adottato un comportamento oppure un’omissione che

gli è pregiudizievole. Egli non fa valere di aver preso disposizioni

irreversibili in seguito alla decisione della Cassa di esonerarlo dal pagamento

dei premi di cassa malati per il 2005. In particolare non sostiene di aver

sottoscritto un’altra polizza assicurativa all’estero o che avrebbe rinunciato

a recarsi nel suo Paese d’origine se l’assicuratore avesse negato la

possibilità di disdire l’assicurazione. Del resto la richiesta del permesso

d’assenza precede la domanda di esonero.

In

queste condizioni non vi è spazio per applicare al caso di specie il principio

della buona fede.

Alla

luce di tutto quanto sopra esposto, la decisione dell’UAM merita conferma,

mentre il ricorso va respinto.

Copia

della decisione va notificata anche all’assicuratore __________, quale parte

cointeressata.

Per questi

motivi

dichiara e

pronuncia

1.

- Il

ricorso é respinto.

2.

- Non

si percepisce tassa di giustizia, mentre le spese sono poste a carico dello

Stato.

3.

- Comunicazione

agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso di

diritto amministrativo al Tribunale

federale delle assicurazioni, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30 giorni dalla comunicazione.

L'atto

di ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di

quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del

ricorrente o del suo rappresentante.

Al ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il

ricorrente l'ha ricevuta.

terzi implicati

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il giudice

delegato Il segretario

Ivano Ranzanici Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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