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Decisione

38.2005.40

Assicurata sospesa per essersi licenziata,senza prima aver trovato un nuovo lavoro,da un impiego la cui prosecuzione,almeno temporanea,era ragionevolmente esigibile.La legittima aspirazione di cercare

14 luglio 2005Italiano32 min

Source ti.ch

Fatti

i. procura

all'assicurato un salario inferiore al 70 per cento del guadagno assicurato,

salvo che l'assicurato riceva prestazioni compensative giusta l'articolo 24

(guadagno intermedio); con il consenso della commissione tripartita, l'ufficio

regionale di collocamento può eccezionalmente dichiarare adeguata

un'occupazione la cui rimunerazione è inferiore al 70 per cento del guadagno

assicurato."

(Per un

commento cfr.: Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches

Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, cifra marginale 234-250,

pag. 93-98; G. Gerhards, “Grundriss des neuen Arbeitslosenversicherungsrechts”,

Ed. Paul Haupt, Berna-Stoccarda-Vienna 1996, pag. 113-114, n° 92f; KIGA des

Kantons Aargau, "Arbeitslosenversicherung", Aarau, 1996, pag. 25-27,

vedi pure: DLA 2000 pag. 48; DTF 124 V 62 consid. 3b pag. 63 e DTF 122 V

41).

2.4. In una

sentenza del 5 aprile 2004 nella causa L., C 8/04 il TFA ha confermato una

sanzione di 34 giorni di sospensione inflitti ad un assicurato che aveva

lasciato un posto di lavoro, senza essersi previamente procurata un altro

impiego a seguito di rapporti tesi con i suoi colleghi di lavoro, che avrebbero

esercitato del mobbing nei suoi confronti.

L'Alta

Corte ha al riguardo sviluppato le seguenti considerazioni:

"

(...)

2.1 Der Versicherte bringt im Wesentlichen vor,

er sei von seinen Kollegen schikaniert und in seinen Augen gemobbt worden.

Obwohl er erst drei Tage an jenem Arbeitsplatz gearbeitet habe, hätten diese

von ihm verlangt, er müsse schon alles wissen; wenn er etwas gefragt habe, sei

er arrogant niedergemacht worden. Weiter macht er gesundheitliche Beschwerden

(Asthma) geltend, die sich durch das Mobbing akzentuiert hätten.

2.2 Ob die Fortführung eines

Arbeitsverhältnisses zumutbar war, beurteilt sich aufgrund der konkreten

Umstände des Einzelfalls.

2.2.1 Bezüglich des geltend gemachten Mobbing

ergibt sich aus den Akten, dass sowohl der Stellenvermittlerin (Firma

Y.________) als auch der Firma X.________ solche Vorwürfe nicht bekannt waren.

Selbst wenn mit dem Beschwerdeführer davon ausgegangen wird, dass auf

persönlicher Ebene zwischen ihm und seinen Kollegen erhebliche Spannungen

bestanden, reichen solche Schwierigkeiten rechtsprechungsgemäss nicht aus, um

den (vorläufigen) weiteren Verbleib an der Arbeitsstelle als unzumutbar

erscheinen zu lassen (SVR 1997 ALV Nr. 105 S. 324 Erw. 2a mit Hinweis). Zwar

kann im Falle eines in ausgeprägtem Masse belasteten Betriebs- und

Arbeitsklimas aus medizinischen Gründen ein sofortiges Ausscheiden aus dem

Betrieb angezeigt sein, um schwerwiegende gesundheitliche Störungen abzuwenden

(Urteil D. vom 10. Februar 2003, C 135/02; vgl. Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG).

Solche Umstände ergeben sich jedoch nicht aus den Akten. Mit Zeugnis vom 5.

August 2003 bestätigte Dr. med. A.________, Allgemeine Medizin FMH, zwar, der

Versicherte habe die Stelle bei der Firma X.________ Ende Mai 2003 aus

gesundheitlichen Gründen gekündigt, genauere Angaben könne Hausarzt Dr. med.

N.________ machen. Dr. med. N.________ attestierte zunächst eine von ca. 24.

bis 31. Mai 2003 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit, führte aber auf entsprechende

Frage der Arbeitslosenversicherung am 30. August 2003 aus, das ärztliche

Zeugnis lediglich auf Ersuchen des Versicherten ausgestellt zu haben. Letzterer

sei im Mai 2003 gar nicht bei ihm in Behandlung gewesen, weshalb die

Arbeitsunfähigkeit nicht medizinisch habe überprüft werden können. Er habe dem

Beschwerdeführer nicht geraten, die Stelle aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben.

Dr. med. W.________, FMH Innere Medizin, teilte der Arbeitslosenkasse mit

Schreiben vom 14. Oktober 2003 mit, der Versicherte habe ihn im März 2003

aufgesucht, wobei die pneumologische Beurteilung ein allergisches Asthma

bronchiale ergeben habe. Trotz antiasthmatischer Behandlung habe mit einer

bleibenden Asthmaproblematik gerechnet werden müssen, weshalb Arbeiten in einer

Umgebung mit inhalativen Noxen in Form von Stäuben, Dämpfen oder Gasen zu

meiden seien. Angesichts des deutlich anstrengungsindizierten Asthmas seien

auch schwere körperliche Belastungen nicht zumutbar. Dies habe er im März 2003

mit dem Versicherten besprochen. Gemäss seinen Aufzeichnungen sei aber im April

2003 ein Arbeitsabbruch nicht diskutiert oder beschlossen worden, auch wenn ein

solcher aus medizinischen Gründen sehr gut begründbar gewesen wäre. Mit Schreiben

vom 3. November 2003 präzisierte Dr. med. W.________, aufgrund der medizinischen

Untersuchung vom 20. März 2003 sei das Verbleiben an der bisherigen

Arbeitsstelle medizinisch verantwortbar gewesen. Längerfristig habe er eine

Arbeitsstelle in einer Umgebung ohne inhalative Noxen empfohlen.

Eine unmittelbare Arbeitsunfähigkeit habe er aber

nicht attestiert; die fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses erachte er

als nicht indiziert.

2.2.2 Aus den Akten ergibt sich somit deutlich,

dass die aufgegebene Stelle nicht - wie vom Versicherten behauptet - aus

gesundheitlichen Gründen unzumutbar gewesen wäre. Die Vorinstanz ist daher zu

Recht von einer selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit ausgegangen.

3.

3.1 Nach Art. 45 Abs. 3 AVIV liegt ein schweres

Verschulden vor, wenn der Versicherte ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare

Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen aufgegeben oder eine zumutbare

Arbeit abgelehnt hat.

Schweres Verschulden führt zu einer Einstellung

in der Anspruchsberechtigung von 31 bis 60 Tagen (Art. 45 Abs. 2 lit. c AVIV).

Rechtsprechungsgemäss ist das Ermessen von Verwaltung und

Sozialversicherungsgericht nicht auf eine Einstellungsdauer im Rahmen eines

schweren Verschuldens beschränkt, sondern lässt beim Vorliegen besonderer

Umstände auch eine mildere Sanktion zu (ARV 2000 Nr. 8 S. 42 Erw. 2c).

3.2 Der Beschwerdeführer sah sich an seinem

Arbeitsplatz keinen idealen Bedingungen ausgesetzt, indem das Verhältnis zu

seinen Kollegen offenbar von Beginn weg spannungsgeladen war. Angesichts der

Tatsache, dass lediglich ein zeitlich beschränktes Vertragsverhältnis vorlag

(zur strengeren Beurteilung der Zumutbarkeit bei befristeten Verträgen vgl.

Urteil D. vom 10. Februar 2003, C 135/02), stellen diese Schwierigkeiten

jedoch keine Ausnahmegründe zur Regel des Art. 45 Abs. 3 AVIV dar (SVR 1997

ALV Nr. 105 S. 323). Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung von

34 Tagen, somit im unteren Bereich des schweren Verschuldens, lässt sich im

Rahmen der Ermessenskontrolle nicht beanstanden. (...)"

In

un'altra sentenza del 12 aprile 2005 nella causa F. (C 185/04) il TFA ha

confermato una sospensione di 31 giorni ed ha in particolare rilevato:

" (...)

3.2 Le recourant prétend que la continuation des

rapports de travail lui était devenu insupportable. Outre le refus de

l'employeur d'augmenter son salaire, l'inobservation des conditions

d'engagement et des promesses faites avait généré un climat que l'on pouvait

qualifier de mobbing avec vexation, humiliation et souverain mépris des efforts

entrepris; il reconnaissait néanmoins que son état de santé n'avait pas été

altéré au point de devoir suivre un traitement médical.

Des désaccords sur le montant du salaire ou un

rapport tendu avec des supérieurs ou des collègues de travail ne suffisent pas

Considerandi

à justifier l'abandon d'un emploi. Dans ces circonstances, on doit, au

contraire, attendre de l'assuré qu'il fasse l'effort de garder sa place jusqu'à

ce qu'il ait trouvé un autre emploi (Stauffer, Bundesgesetz über die obligatorische

Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, p. 41 ad art. 30 et les références;

SVR 1997 AlV n° 105 p. 323 consid. 2a; DTA 1986 n° 23

p. 90 consid. 2b). Par contre, on ne saurait en règle

générale exiger de l'employé qu'il conserve son emploi, lorsque les manquements

d'un employeur à ses obligations contractuelles atteignent un degré de gravité

justifiant une résiliation immédiate au sens de l'art. 337 CO (Rubin,

Assurance-chômage, Droit fédéral, Survol des mesures de crise cantonales,

Procédure, Delémont 2005, p. 275; Munoz, La fin du contrat individuel de

travail et le droit aux indemnités de l'assurance-chômage, Lausanne 1992, p.

182).

En l'espèce, les motifs invoqués par le recourant,

qui relèvent pour

l'essentiel de divergences d'opinion entre lui et

son employeur, ne sont pas de nature à justifier qu'il fût mis fin aux rapports

de travail sans garantie d'un nouvel emploi. On ne saurait en particulier voir

dans les allégués du recourant un juste motif de résiliation. A cet égard,

l'accusation de mobbing n'est étayée par aucun indice pertinent. En réalité,

tout porte à croire que la continuation des rapports de travail restait

exigible de la part du recourant. Preuve en est le fait qu'il aurait été

disposé à travailler jusqu'à l'expiration du délai légal de congé si son

employeur ne lui avait pas demandé de quitter sur le champ son lieu de travail

après avoir été informé de la résiliation. (...)"

2.5

Secondo

l'art. 30 cpv. 3 LADI la durata della sospensione è determinata in base alla

gravità della colpa e ammonta, per ogni motivo di sospensione a 60 giorni al

massimo o, nel caso di cui al capoverso 1 lettera g, a 25 giorni.

La

sospensione del diritto a indennità va da 1a 15 giorni in caso di colpa lieve,

da 16 a 30 giorni in caso di colpa mediamente grave e da 31 a 60 in caso di

colpa grave (cfr. art. 45 cpv. 2 OADI).

La sua

durata é determinata secondo la gravità della colpa (cfr. art. 30 cpv. 3 LADI),

soggiace in altre parole al principio della proporzionalità (cfr. DTF 123 V

150).

In virtù

dell'art. 45 cpv. 2 bis OADI, se l'assicurato è ripetutamente sospeso dal

diritto all'indennità entro il termine quadro per la riscossione della

prestazione, la durata della sospensione è prolungata in modo adeguato.

L'art. 45

cpv. 3 OADI stabilisce che la colpa grave è data se l'assicurato ha abbandonato

senza valido motivo un impiego idoneo senza garanzia di uno nuovo o ha

rifiutato un lavoro idoneo.

In una

sentenza del 15 febbraio 1999 nella causa B., pubblicata in DLA 2000 N. 8, pag.

38, l'Alta Corte ha così riassunto la propria giurisprudenza sulla durata delle

sospensioni inflitte agli assicurati sulla base dell'art. 30 cpv. 1 lett. a

LADI ,in relazione con l'art. 44 lett. b OADI:

"

c) Nach Art. 45 Abs. 3 AVIV (eingefügt mit der

auf den 1. Januar 1996 in Kraft getretenen Verordnungsänderung vom 11. Dezember

1995, AS 1996 295) liegt ein schweres Verschulden vor, wenn der Versicherte

ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer

neuen aufgegeben oder eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat. Bei schwerem

Verschulden dauert die Einstellung in der Anspruchsberechtigung 31 bis 60 Tage

(Art. 45 Abs. 2 lit. c AVIV in der ab 1. Januar 1997 gültigen Fassung, AS 1996

3071).

In einem nicht veröffentlichten Urteil U.

vom 9. November 1998, C 386/97, in dem es um die Ablehnung zumutbarer Arbeit

ging, hat des Eidgenössische Versicherungsgericht die Bestimmung von Art. 45

Abs. 3 AVIV als gesetzmässig qualifiziert und einen kantonalen Entscheid

aufgehoben, mit welchem die von der Verwaltung verfügte Einstellungsgrundes von

31.

auf 28 Tage herabsetztet worden war. Der Begründung des Urteils ist

zu entnehmen, dass eine Einstellungsdauer von weniger als 31 Tagen im Rahmen

dieses Einstellungsgrundes generell unzulässig ist und sich das Ermessen von

Verwaltung und Sozialversicherungsrichter auf die Festsetzung einer

Einstellungsdauer zwischen 31 und 60 Tagen beschränkt. Demgegenüber hat das

Gericht im nicht veröffentlichten Urteil W. vom 16. September 1998, C 199/98,

in einem Anwendungsfall von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV (Kündigung ohne

Zusicherung einer neuen Stelle) eine vom kantonalen Richter verfügte

Herabsetzung der Einstellungsdauer von 39 auf 25 Tage geschützt mit der

Feststellung, dass entschuldbare Gründe im Sinne von Art. 45 Abs. 3 AVIV

vorlägen. Dabei wurde berücksichtigt, dass die Kündigung des

Arbeitsverhältnisses während der Probezeit erfolgte. In gleichem Sinn war

bereits in dem in RJJ 1998 S. 213 publizierten Urteil B. vom 28. November 1997,

C 282/97, entschieden worden. Das Urteil U. vom 9. November 1998 hat an dieser

Rechtsprechung nichts geändert. Beim Einstellungsgrund der Auflösung des

Arbeitsverhältnisses ohne Zusicherung einer neuen Stelle kommt dem konkreten

Sachverhalt für die Verschuldensbeurteilung im Allgemeinen eine grössere

Bedeutung zu als bei der Ablehnung einer zugewiesenen zumutbaren Arbeit

(Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG) wo Tatsache und Schwere des Verschuldens meist

klar feststehen. Bei Einstellungen nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV kann

Art. 45 Abs. 3 AVIV lediglich die Regel bilden, von welcher beim Vorliegen

besonderer Umstände im Einzelfall abgewichen werden darf. Insoweit ist das

Ermessen von Verwaltung und Sozialversicherungsrichter nicht auf eine

Einstellungsdauer im Rahmen eines schweren Verschuldens beschrankt, sondern

lässt auch eine mildere Sanktion zu. Im übrigen fragt sich, ob ‑ unter

dem Titel der entschuldbaren Gründe ‑ nicht auch bei der Ablehnung

zumutbarer Arbeit Ausnahmen vorzubehalten sind, so wenn die Zumutbarkeit nach

den gesamten Umständen (Art der Tätigkeit, Entlohnung, Arbeitszeit etc.) nur

als Grenzfall zu bejahen ist. Dies kann im vorliegenden Fall indessen

offen bleiben."

(cfr. DLA 2000 N. 8, consid. 2c,

pag. 41-42)

Nel caso che era chiamato

a giudicare il TFA ha poi stabilito quanto segue:

"

d) Hier geht es nicht um den klassischen, nach

der bisherigen Rechtsprechung in der Regel als schwer zu qualifizierenden Fall,

wo der Versicherte zunächst das Arbeitsverhältnis auflöst und sich erst

anschliessend um eine neue Stelle bemüht. Nach den glaubhaften und von der

Verwaltung nicht bestrittenen Angaben des Beschwerdeführers hat er die

bisherige Stelle auf den 11. Oktober 1997 gekündigt, nachdem ihm auf den 1.

November 1997 eine andere Stelle mündlich zugesichert worden war. Nach den

ebenfalls unbestritten gebliebenen Angaben des Beschwerdeführers ist das

Arbeitsverhältnis in der Folge nur deshalb nicht zustande gekommen, weil er

sich mit einer vom Arbeitgeber erst nachträglich verlangten Konkurrenzverbotsklausel nicht einverstanden erklären wollte. Indem der

Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis auf eine bloss mündliche Zusicherung hin

aufgelöst hat, verschuldete er die Arbeitslosigkeit nach dem Gesagten zwar

selbst. Es liegt jedoch kein schweres Verschulden im Sinne von Art. 45 Abs. 2

lit. c AVIV vor. In vergleichbaren Fällen wurde bisher auf ein mittelschweres

Verschulden erkannt (nicht veröffentlichtes Urteil B. vom 23. März 1983, C

16/82), was auch vorliegend als richtig erscheint. Es rechtfertigt sich daher,

die verfügte Einstellungsdauer ermessensweise von 33 Tagen auf 20 Tage

herabzusetzen."

(cfr. DLA 2000, N. 8, consid. 2d, pag. 42-42)

In una

sentenza del 2 marzo 1999 pubblicata in RJJ 1999 pag. 54 seg. il TFA ha inoltre

confermato una sospensione di 16 giorni inflitta ad un'assicurata che aveva

lasciato il suo impiego a seguito di problemi di salute provocati dalla

malattia di sua madre.

In una

sentenza dell'8 aprile 1999, pubblicata in DLA 2000 N. 9, pag. 45, la nostra

Massima istanza ha ribadito che:

"

(…) Zwar hat das Eidgenössischen

Versicherungsgericht im nicht veröffentlichten Urteil U. vom 9. November 1998

(C 386/97), in welchem es um die Ablehnung einer amtlich zugewiesenen

zumutbaren Arbeit von unbefristeter Dauer ging, ausgeführt, dass eine

Einstellung von weniger als 31 Tagen im Rahmen von Art. 45 Abs. 3 AVIV generell

unzulässig ist und sich das Ermessen von Verwaltung und

Sozialversicherungsrichter auf die Festsetzung einer Einstellungsdauer zwischen

31.

und 60 Tagen beschränkt. Dagegen hat das Eidgenössische Versicherungsgericht

im nicht veröffentlichten Urteil B. vom 15. febbraio 1999 (C 226/98) unter

Hinweis auf die bisherige Rechtsprechung (nicht veröffentlichtes Urteil W. vom

16.

September 1998 [C199/98] sowie in RJJ 1998 S. 213 publiziertes Urteil B.

vom 28.November 1997 [C 282/97]), an welcher das erwähnte Urteil U. nichts

Dispositivo

geändert hat, entschieden, dass beim Einstellungsgrund der Auflösung des

Arbeitsverhältnisses ohne Zusicherung einer neuen Stelle dem konkreten

Sachverhalt für die Verschuldensbeurteilung im Allgemeinen eine grössere

Bedeutung zukommt als bei Ablehnung einer zugewiesenen zumutbaren Arbeit (Art.

30 Abs. 1 lit. d AVIG)), wo Tatsache und Schwere des Verschuldens meist klar

feststehen. Art. 45 Abs. 3 AVIV kann daher bei Einstellungen nach Art. 44 Abs.

1 AVIV lediglich die Regel bilden, von welcher beim Vorliegen besonderer

Umstände im Einzellfall abgewichen werden kann. Insoweit ist das Ermessen von

Verwaltung und Sozialversicherungsrichter nicht auf eine Einstellungsdauer im

Rahmen eines schweren Verschuldens beschränkt, sondern lässt auch eine mildere

Sanktion zu. Diese Überlegungen haben - unter dem Gesichtspunkt entschulbaren

Gründe - auch ihre Gültigkeit, wenn es - wie Hier - um die Ablehnung einer

(nicht amtlich zugewiesenen) zumutbaren Arbeit von bloss befristeter Dauer

geht. (…)." (cfr. DLA 2000, N. 9, consid. 4 b)aa),

pag. 50)

In una

sentenza del 17 marzo 2003 nella causa J. (C 278/01), citata in RtiD I-2004

pag. 213 il Tribunale federale delle assicurazioni ha confermato una

sospensione di 25 giorni inflitta ad un'altra assicurata che, senza essersi

previamente garantita una nuova occupazione, aveva lasciato il proprio posto di

lavoro oltre Gottardo per seguire il fidanzato - con il quale aveva convissuto

per tre anni -, trasferitosi in Ticino per intraprendere un'attività

professionale.

In un'altra sentenza

dell'11 novembre 2003 (C 288/02) pubblicata in RtiD I-2004 pag. 212 l'Alta

Corte ha stabilito che deve essere fissata in 25 giorni la sospensione

concernente un'assicurata che, pendente la procedura di divorzio, ha

abbandonato senza aver previamente reperito un nuovo impiego, il suo posto di

lavoro in Svizzera interna, ritenuto ancora adeguato, per venire a vivere in

Ticino dove risiedono i suoi genitori - apparentemente non bisognosi

d'assistenza -, non documentando con attestati medici la necessità di lasciare

impellentemente il tessuto socio-lavorativo nel quale ha vissuto per molti

anni, né di prevenire un possibile esaurimento nervoso.

Nonostante il

principio generale enunciato all'art. 45 cpv. 3 OADI, la giurisprudenza

federale appena citata ha dunque stabilito che, trattandosi di un assicurato

che si licenzia senza essersi preventivamente procurato un nuovo posto di

lavoro, l'esame delle circostanze del caso concreto riveste un'importanza

fondamentale. Il potere di apprezzamento dell'amministrazione e dei tribunali

delle assicurazioni sociali nel decidere la durata di una sanzione non è dunque

limitato a quanto previsto in caso di colpa grave all'art. 45 cpv. 2 lett. c

OADI, bensì permette in taluni casi di infliggere anche penalità più miti (cfr.

RTiD I- 2004 pag. 212 seg.; DLA 2000 pag. 41 seg.; DLA 2000 pag. 50; STFA

dell'11 novembre 2003 nella causa SECO c/ B.-D., C 288/02; STFA del 4 agosto

2003 nella causa SECO c/ S., C 221/02; STCA del 17 marzo 2003 nella causa SECO

c/ J., C 278/01).

Ciò vale

peraltro anche per le sanzioni fondate sull’art. 30 cpv. 1 lett. d LADI (cfr.

DTF 130 V 125 seg. e D. Cattaneo, "Assicurazioni sociali : alcuni temi

d’attualità" in RtiD I-2004 pag. 215 seg.,in particolare pag. 237-239)

2.6. Nella

presente fattispecie è incontestato che l'assicurata ha sciolto di propria

iniziativa il contratto di lavoro senza essersi preventivamente procurata un

altro impiego.

Essa deve

dunque venire sospesa dal diritto all'indennità di disoccupazione sulla base

degli art. 30 cpv. 1 lett. a LADI e 44 lett. b OADI, a meno che la prosecuzione

del rapporto di lavoro, almeno fino al reperimento di una nuova occupazione,

non fosse più ragionevolmente esigibile.

Dagli

atti dell'incarto risulta che RI 1 ha lavorato presso l'__________ come

collaboratrice nel settore informazione dal 22 ottobre 1997 al 31 dicembre 2004

(cfr. Doc. 2, Doc. 3, Doc. 7).

Nella

lettera di disdetta del 29 ottobre 2004 inviata al Direttore __________

l'assicurata si è così espressa:

"

Sono passati ormai sette anni da quando, nel

mese di novembre dell'anno 1997, è iniziata la mia collaborazione con l'__________.

Durante questo periodo lavorativo ho avuto la

possibilità di perfezionare le mie conoscenze professionali, soprattutto grazie

alla varietà del lavoro propostomi.

Lavorare all'__________ è stata un'esperienza

fondamentale per la mia crescita lavorativa.

L'impegno, la serietà, la puntualità, la presenza

continua sono parti integranti della mia personalità così come l'innata

capacità di comunicare con il pubblico.

A retrospettiva di quanto fatto fino ad oggi sono

arrivata alla conclusione che è tempo di percorrere nuove strade, prefiggere

nuovi e stimolanti orizzonti che possano riportare giovamento a stimolo

personale alla mia sfera lavorativa.

All'interno del nostro organico non mi sono state

date le possibilità di evolvere maggiormente e, purtroppo, non mi è stato

concesso di dimostrare le mie veloci capacità di apprendimento in un campo

diverso da quello attuale.

Inoltro pertanto regolare disdetta del contratto

di lavoro per il prossimo 31 dicembre 2004.

Tengo a sottolineare che lascio il mio impiego

senza nessun rancore e che porterò sempre con me il bagaglio di esperienza che

l'__________ ha saputo offrirmi.

Voglia rilasciare per favore l'usuale attestato

di servizio." (Doc. 5)

Nell'attestato di lavoro del

novembre 2004 il Presidente e il Direttore dell'__________ hanno in particolare

rilevato:

" (...)

Conosciamo la signora RI 1 come una persona disponibile,

affidabile e puntuale. Ha sempre svolto il suo lavoro a nostra piena

soddisfazione dimostrando competenza, interesse e impegno.

Sono da sottolineare la sua spiccata predisposizione per il

contatto con gli ospiti e la sua presenza continua sul posto di lavoro."

(Doc. 6)

Nelle sue osservazioni

alla Cassa di disoccupazione l'assicurata ha ancora così motivato la

rescissione del contratto di lavoro:

" (...)

Era da sette anni che ero impiegata come collaboratrice

dell'ufficio informazione. Era un lavoro che mi è sempre piaciuto, ma purtroppo

non vedevo più nessuna possibilità di avanzamento e l'ambiente che si era

creato negli ultimi mesi era diventato ostile e disarmonico. Oltre a questo,

nel mondo del lavoro odierno un'esperienza lavorativa in vari settori e da vari

datori di lavoro è sempre più richiesta. Spinta dalla convinzione di poter

offrire le mie conoscenze al di fuori dell'__________, decisi di dare le

dimissioni per fine anno 2004.

Sono convinta che con le mie esperienze lavorative e le mie

conoscenze sia linguistiche che informatiche accompagnate dalla mia buona

volontà mi aiuteranno a trovare a breve termine un impiego che mi soddisfi

appieno." (Doc. 9)

Nella sua opposizione

l'assicurata ha ancora aggiunto che:

" (...)

Personalmente trovo ingiusto l'ammonimento inflittomi: a titolo

strettamente confidenziale la informo che, a causa della disarmonia creatasi

presso l'__________, altri dipendenti si sono visti costretti a dimissionare.

La mia richiesta di aiuto si limita al mese di gennaio, visto che, da febbraio

via, ho un nuovo impiego." (Doc. 11)

Dalla documentazione

appena esposta emerge che la ricorrente ha principalmente sciolto il contratto

di lavoro in quanto cercava nuovi stimoli professionali, visto anche che presso

l'__________ si erano esaurite le possibilità di un avanzamento professionale.

Questa legittima

aspirazione dell'assicurata non è tale, secondo la giurisprudenza federale, da

giustificare lo scioglimento del rapporto di lavoro. Come visto (cfr. consid.

2.2) l'assicurato deve mantenere provvisoriamente il proprio impiego anche se

esso non corrisponde (o non corrisponde più) ai propri desideri.

Alla medesima conclusione

si deve giungere riguardo alle difficoltà riscontrate sul posto di lavoro che

"negli ultimi tempi era diventato ostile o disarmonico" e che avrebbe

portato alla partenza anche di altri collaboratori. Infatti, sempre secondo la

giurisprudenza federale, l'assicurato deve mantenere il proprio impiego anche

in caso di rapporti tesi con i superiori e i colleghi (cfr. consid. 2.2 e 2.4).

D'altra parte l'assicurata

non invoca nessun motivo di salute (il quale peraltro dovrebbe essere adeguatamente

comprovato da certificati medici) alla base della disdetta del rapporto di

lavoro.

In simili condizioni il

TCA ritiene che la prosecuzione, almeno temporanea del rapporto di lavoro (e

cioè fino al reperimento di un nuovo impiego), era ragionevolmente esigibile

dall'assicurata.

Di conseguenza, a ragione,

la Cassa l'ha sospesa dal diritto all'indennità di disoccupazione sulla base

degli art. 30 cpv. 1 lett. a LADI e 44 lett. b OADI.

A mente

del TCA non esistono inoltre motivi che giustificano una sanzione inferiore ai

31 giorni, per cui la decisione su opposizione deve essere confermata (cfr.

consid. 2.4; SVR 2005 ALV Nr. 3; STFA del 5 aprile 2004 nella causa L., C 8/04;

STFA del 5 maggio 2004 nella causa S., C 51/04; STFA del 30 settembre 2004

nella causa O., C 169/03; STFA del 12 ottobre 2004 nella causa L., C 228/02;

STFA del 16 febbraio 2005 nella causa B., C 212/04; STFA del 9 marzo 2005 nella

causa S., C 255/04; STFA del 31 gennaio 2005 nella causa S., C 165/03; STFA del

12 aprile 2005 nella causa F., C 185/04).

Irrilevante

è in particolare il fatto che l'assicurata dal 7 febbraio 2005 ha ritrovato un

nuovo impiego. Infatti il TFA, in una sentenza pubblicata in DLA 1999 pag. 184

seg., confermando la giurisprudenza pubblicata in DTF 113 V 154, ha stabilito

che la durata della sospensione viene fissata esclusivamente in base alla colpa

e non in base alla durata effettiva della disoccupazione. Secondo l'Alta Corte

se la durata della disoccupazione, provocata dal comportamento colpevole,

determinasse o influenzasse la durata della sospensione, gli assicurati che per

caso ottengono rapidamente una nuova occupazione, sebbene siano altrettanto o

più responsabili della propria disoccupazione rispetto a coloro che non trovano

un nuovo lavoro a breve termine, verrebbero trattati meglio.

Per

completezza va ancora aggiunto che il TFA, in una sentenza del 21 novembre 2001

nella causa I. (C 48/01), commentata criticamente dal Seco in Prassi ML/AD

2002/2 foglio 3, ha stabilito che deve essere ridotta l'entità di una sanzione

da infliggere ad un assicurato che non si annuncia immediatamente in

disoccupazione, in quanto non annunciandosi immediatamente alla disoccupazione

assume egli stesso una parte del danno.

Per questi motivi

dichiara e pronuncia

1.- Il ricorso

é respinto.

2.- Non si

percepisce tassa di giustizia, mentre le spese sono poste a carico dello Stato.

3.- Comunicazione

agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso di

diritto amministrativo al Tribunale

federale delle assicurazioni, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30 giorni dalla comunicazione.

L'atto di

ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di

quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del

ricorrente o del suo rappresentante.

Al ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il

ricorrente l'ha ricevuta.

terzi implicati

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il presidente Il

segretario

Daniele Cattaneo Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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