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Decisione

38.2008.24

Con dec.sospeso per 5 gg per non avere partecipato a un colloquio di consul. Con dec.su opp.,indip. da giustificaz.dell'assenza,sanzione motivata da violaz.obbligo di informare(non avvisato dell'imped

3 settembre 2008Italiano33 min

Source ti.ch

Fatti

U. Kieser, ATSG-Kommentar, Zurigo-Basilea-Ginevra 2003, ad art. 28, n. 30 e 31)

"

a Der Gesetzgeber hat grunsätzlich darauf

verzichtet, von der allgemeinen Regelung des Art. 31 ATSG abweichende

einzelgesetzliche Normierungen festzulegen. Vielmehr hob er die bestehenden

einzelgesetzlichen Ordnungen ersatzlos auf. Dies

betrifft art 83 altAbs. 3 MVG (dazu BBl 1999

4726) sowie altArt. 96 Abs. 2 AVIG (dazu BBl 1999 4744)."

(cfr.

Kieser, op. cit., ad art. 31, n. 23)

La dottrina e la giurisprudenza sviluppate sotto l’egida del vecchio

art. 96 LADI conservano dunque la loro validità.

In merito

all’estensione dell’obbligo di informare e annunciare così si esprime Gehrards:

"

Die Auskunftspflicht ist umfassend. - Sie

bezieht sich auf “alle erforderlichen Auskünfte” (96 I, III). Was dabei im

einzelnen “erforderlich” ist, bestimmt dabei die anfragende Stelle bzw. richtet

sich nach der Informationsbedarf dieser Stelle.

Ebenso umfassend ist die Pflicht der Vorlage von

Unterlagen. - Es müssen alle Unterlagen vorgelegt werden, welche die anfragende

Stelle zur Erfüllung ihrer Aufgabe (im ALV-Bereich) benötigt (s. “die nötigen

Unterlagen”).

Anderseits dürfen von der berechtigten Stelle

keine Auskünfte und Unterlagen verlangt werden, die nicht “erforderlich” oder

“nötig” sind. Das Auskunftsrecht darf also nicht schikanös ausgeübt werden.

(...).

Die Meldepflicht des Versicherten gegenüber der

Kasse (vgl. oben N. 28) ist umfassend (vgl. “alles melden”), soweit die

Erfüllung der Meldepflicht wichtig ist für die:

- Anspruchsberechtigung des Versicherten

(s. Anspruchs- vorausetzungen)

- Leistungsbemessung (s. Höhe und Dauer).”

(cfr. G.

Gehrards, Kommentar zum Arbeitslosenversiche-rungsgesetz (AVIG), Vol. II,

p. 792-793, N. 20, 21, 22 e 30).

Ancora,

circa l'obbligo di annunciare e informare, in un'altra pronunzia, la nostra

Massima istanza ha confermato il precedente giudizio del TCA e, in particolare,

ha sottolineato che:

" (…)

2.- a) Il giudizio cantonale di primo grado deve essere condiviso

pure per quel che attiene all'applicazione fatta in concreto dei suddetti

principi (ndr.: quelli concernenti la restituzione di prestazioni ricevute

indebitamente e la sospensione dal diritto alle indennità sulla base dell'art.

30 cpv. 1 lett. e) e f) LADI allorquando l'assicurato ha fornito indicazioni

inveritiere o incomplete oppure ha violato altrimenti l'obbligo di annunciare o

di informare ex art. 96 LADI). Dagli atti all'inserto emerge in modo pacifico

che il ricorrente non ha - come sarebbe stato suo dovere - dichiarato alla

Cassa di aver conseguito nel mese di giugno 1999 un guadagno intermedio. Egli,

a suo dire, non lo fece per semplice dimenticanza, la quale sarebbe da mettere

in relazione con il suo stato di leggera depressione dovuta alla

disoccupazione. Ritenuto che il lavoro svolto gli era stato proposto

dall'Ufficio regionale di collocamento, la gravità dell'omissione sarebbe

particolarmente lieve e la sanzione pronunciata sproporzionata. Ora, come

correttamente apprezzato nel giudizio impugnato, tali giustificazioni e

argomentazioni non possono essere prese in considerazione, essendo esse

generiche e non comprovate. E' quindi del tutto incontestabile che il

ricorrente ha violato il suo obbligo di annunciare e informare previsto dalla

legge, per cui a ragione la Cassa ha sospeso il suo diritto all'indennità di

disoccupazione. (…)"

(cfr. STFA del 20 ottobre

2000 nella causa B., C 89/00, consid. 2a)

Il dovere

di informare deve essere sempre rispettato da parte dei beneficiari di

prestazioni.

Devono

essere fornite, di conseguenza, tutte le indicazioni necessarie per valutare

l'adempimento delle condizioni da ossequiare per avere diritto alle indennità

(cfr. STFA del 25 luglio 2001 nella causa D., C 104/01, consid. 2 in fine).

Secondo

la giurisprudenza federale è peraltro irrilevante se le informazioni

inveritiere o incomplete sono causali per l'erogazione delle prestazioni

assicurative o del relativo calcolo (cfr. DLA 2004 N. 19, consid. 2.1.1, p.

191; DTF 123 V 150 consid. 1b; DLA 1993/1994 N. 3, consid. 3b, p. 21).

2.4. In una sentenza C 273/05 del

7 aprile 2006 il TF ha stabilito che qualora l’assenza a una giornata

informativa sia validamente giustificata - in casu l’assicurato era malato -

non entra in considerazione una sanzione giusta l’art. 30 cpv. 1 lett. d LADI,

anche se l’assicurato non ha informato dell’impossibilità di partecipare

all’incontro.

In tale ipotesi va

piuttosto verificato se è stato violato o meno l’obbligo di informare ex art.

28 e 31 LPGA.

In caso di violazione

l’assicurato deve essere sospeso ai sensi dell’art. 30 cpv. 1 lett. e LADI.

L’Alta Corte ha

contestualmente rilevato che:

" (…)

2.3.1 Ist -

wie hier - ein objektiv entschuldbarer Grund für die Nichtbefolgung einer

Weisung der zuständigen Amtsstelle gegeben, fällt eine Einstellung der

Anspruchsberechtigung gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG in der Regel ausser

Betracht (vgl. etwa Urteil K. vom 15. Januar 2004 [C 261/03] Erw. 2). Wohl

trifft zu, dass von der versicherten Person erwartet und ihr - besondere

Umstände vorbehalten - zugemutet werden kann, sich unverzüglich bei der

zuständigen Stelle zu melden, wenn sie behördlichen Weisungen keine Folge

leisten kann; in diesem Sinne wurde der Beschwerdegegner in der schriftlichen

Aufbietung zum Besuch der Informationsveranstaltung vom 22. Februar 2005 denn

auch aufgefordert, im Falle einer Verhinderung zwei Tage vor der Tagung den

zuständigen RAV-Berater zu kontaktieren. Die Verletzung der rechtlichen

Obliegenheit stellt für sich allein jedoch keinen Verstoss gegen Weisungen im

Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG dar; unter solchen sind lediglich die in

Art. 17 Abs. 3 AVIG konkret genannten Anordnungen zwecks Vermittlungsförderung

und Schadenminderung zu verstehen, welche die kantonalen Amtsstellen oder -

gestützt auf die Delegationsnorm des Art. 85b AVIG - die Regionalen

Arbeitsvermittlungszentren - treffen (vgl. Art. 85 Abs. 1 lit. c AVIG; siehe

auch Jacqueline Chopard, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, Diss.

Zürich 1998, S. 145; vgl. ferner Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung,

in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, Rz 257).

Ob eine versicherte Person die Umstände eines weisungswidrigen Verhaltens der

zuständigen Amtsstelle unverzüglich gemeldet hat oder nicht, ist im Rahmen von

Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG lediglich mit Blick auf eine Exkulpation bei an sich

unentschuldbarem Versäumnis - etwa aufgrund eines Irrtums oder einer

Unaufmerksamkeit - zu gewichten (in diesem Sinne ARV 2000 Nr. 21 S. 103 f. Erw.

3a mit Hinweisen; vgl. etwa auch Urteile A. vom 1. Oktober 2004 [C 112/04] Erw.

2, S. vom 4. Dezember 2003 [C 206/03] Erw. 2.1, Z. vom 28. März 2001 [C 308/00]

Erw. 2a), nicht dagegen dann, wenn ein objektiv entschuldbarer Grund für das

Nichterscheinen an einem Termin erstellt ist.

2.3.2 Fraglich ist, ob die nicht unverzüglich an das

RAV erfolgte Mitteilung der krankheitsbedingten Abwesenheit am 22. Februar 2005

als Meldepflichtverletzung im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG zu

qualifizieren ist.

2.3.2.1 Nach der bis zum Inkrafttreten des

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6.

Oktober 2000 in Art. 96 Abs. 1 und 2 AVIG (aufgehoben auf 1. Januar 2003)

statuiert gewesenen allgemeinen Auskunfts- und Meldepflicht muss (u.a.) der

Leistungsempfänger den Kassen und den zuständigen Behörden des Bundes und der

Kantone alle erforderlichen Auskünfte erteilen und die nötigen Unterlagen

vorlegen (Abs. 1) und der Kasse überdies unaufgefordert alles melden, was für

die Anspruchsberechtigung oder für die Leistungsbemessung von Bedeutung ist,

namentlich was den Anspruch auf Kinder- oder Ausbildungszulagen betrifft, sowie

Änderungen des erzielten Verdienstes oder Zwischenverdienstes (Abs. 2). Im

Lichte dieser Bestimmung erfasst der Einstellungstatbestand gemäss Art. 30 Abs.

1 lit. e AVIG nach der Rechtsprechung jede Verletzung der Pflicht des Versicherten

zu wahrheitsgemässer und vollständiger Auskunft sowie zur Meldung aller

leistungsrelevanten Tatsachen; unerheblich ist, ob die falschen oder

unvollständigen Angaben für die Ausrichtung der Versicherungsleistungen oder

deren Bemessung kausal sind (ARV 2004 Nr. 19 S. 191 Erw. 2.1.1 mit Hinweis auf BGE 123 V 151 Erw. 1b [mit weiteren Hinweisen]; vgl.

ferner - zur Einstellung in der Anspruchsberechtigung nach Art. 30 Abs. 1 lit.

e AVIG bei wiederholter Verletzung von Art. 42 Abs. 1 AVIV [mit Verwirkungsfolge

nach Art. 42 Abs. 2 AVIV] und zusätzlich mehrfachem Verstoss gegen die

allgemeine Meldepflicht nach Art. 96 Abs. 1 und 2 AVIG - BGE 130 V 386 f. Erw. 3.1.1 und 3.1.2 [Präzisierung

von BGE 125 V 193]).

2.3.2.2 Aufgrund der in Art. 28 Abs. 2, Art. 29 Abs.

Considerandi

2.

und Art. 31 Abs. 1 ATSG zweigübergreifend verankerten allgemeinen Auskunfts-

und Meldepflichten der versicherten Person wurde Art. 96 Abs. 1 und 2 AVIG auf

den 1. Januar 2003 aufgehoben (siehe dazu BBl 1999 4585 und 4588 f.). Der

Grundsatz, dass - sowohl mit Blick auf die (erstmalige) Sachverhaltsabklärung

(Art. 28 ATSG) als auch die im Laufe des Leistungsbezugs eingetretenen

Tatsachenänderungen (Art. 31 ATSG) - nur anspruchserhebliche Tatsachen der

Auskunfts- und Meldepflicht unterliegen, gilt indessen auch unter Herrschaft

des ATSG unverändert fort. Dazu gehören allgemein die "zur Abklärung des

Sachverhalts und zur Festsetzung der Versicherungsleistungen"

erforderlichen Auskünfte (Art. 28 Abs. 2 ATSG), die vollständige und

wahrheitsgetreue Ausfüllung und Zustellung der für die Anmeldung und die

Abklärung des Anspruchs auf Leistungen unentgeltlich abgegebenen Formulare des

Versicherungsträgers durch den Ansprecher, seinen Arbeitgeber oder allenfalls

behandelnden Arzt (Art. 29 Abs. 2 ATSG) sowie "jede wesentliche Änderung

in den für die Leistung massgebenden Verhältnissen" (Art. 31 Abs. 1 ATSG).

2.3.2.3

Soweit der Beschwerdegegner seine

krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit vom 22. Februar 2005 bereits am 24.

Februar 2005 im gleichentags an die Arbeitslosenkasse weitergeleiteten Formular

"Angaben der versicherten Person für den Monat Februar 2005" vermerkt

hat, ist er seiner Auskunftspflicht nach Art. 29 Abs. 2 ATSG, aber auch nach

Art. 42 Abs. 1 AVIV hinreichend nachgekommen. Sodann fällt eine Meldepflichtverletzung

im Sinne von Art. 31 Abs. 1 ATSG hier ausser Betracht, zumal das - objektiv

entschuldbare (Erw. 2.2 hievor) - Fernbleiben von der mehrstündigen

Veranstaltung vom 22. Februar 2005 keine für den Anspruch auf

Arbeitslosenentschädigung "wesentliche Änderung" darstellt. Mit Blick

auf die Mitwirkungspflichten nach Art. 28 Abs. 1 und 2 ATSG ist der Zweck der

obligatorischen Veranstaltung vom 22. Februar 2005 ins Blickfeld zu rücken: An

der Tagung sollte der Beschwerdegegner vom RAV - entsprechend dem Auftrag nach

Art. 19a AVIV - über alles für ihn Wichtige im Zusammenhang mit der

Arbeitslosenversicherung sowie den involvierten Behörden informiert und über

seine Rechte und Pflichten als arbeitslose Person aufgeklärt werden. Die

Evaluation der mündlichen und schriftlichen Deutschkenntnisse diente gemäss

Angaben in der Aufforderung des RAV vom 31. Januar 2005 dazu, der versicherten

Person nützliche Anhaltspunkte für ihre persönlichen Arbeitsbemühungen zu

liefern und für allfälligen Kursbedarf zu geben. Der Besuch der obligatorischen

Informationsveranstaltung ist demnach für die Sachverhaltsabklärung und die

Festsetzung der Versicherungsleistungen zumindest indirekt relevant und daneben

allgemein Voraussetzung des ordnungsgemässen, auf die möglichst rasche Beendigung

der Arbeitslosigkeit ausgerichteten Vollzugs (vgl. Titel von Art. 28 ATSG) der

Arbeitslosenversicherung (Art. 17 Abs. 1 AVIG). Das Fernbleiben von einer

solchen Veranstaltung ist daher - ungeachtet der (entschuldbaren) Gründe für

die Abwesenheit - grundsätzlich meldepflichtig. Erfolgt eine entsprechende

Meldung, obwohl objektiv möglich und zumutbar, nicht unverzüglich, ist eine

Sanktion nach Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG jedenfalls dann gerechtfertigt, wenn

die versicherte Person sich ihrer sofortigen Meldepflicht bewusst sein konnte

und musste, wie dies hier der Fall ist. Dem Beschwerdegegner war nicht nur die

Wichtigkeit und der Pflichtcharakter der Veranstaltung vom 22. Februar 2005

schriftlich (Weisung vom 31. Januar 2005) wie mündlich (Protokoll des

Beratungsgesprächs vom 31. Januar 2005) mitgeteilt worden (vgl. Erw. 2.1

hievor); in der Weisung vom 31. Januar 2005 war er auch ausdrücklich

aufgefordert worden, bei Verhinderung an der Teilnahme baldmöglichst ("as

soon as possible"), spätestens aber zwei Tage im voraus ("two days

before the meeting takes place at the latest") mit seinem

RAV-Berater/seiner RAV-Beraterin Kontakt aufzunehmen. Damit aber war klar, dass

eine erst am Tag der Veranstaltung erkennbar gewesene Verhinderung unverzüglich

der zuständigen RAV-Person zu melden war, was der Beschwerdegegner unterliess;

sein Hinweis in der Vernehmlassung, er habe am betreffenden Tag über kein

Telefonbuch der Stadt Zürich verfügt, ist offenkundig eine Ausflucht und nicht

geeignet, sein Verhalten zu rechtfertigen. Bei dieser Sach- und Rechtslage ist

die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung unter dem Blickwinkel des

Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG zulässig (vgl. etwa auch Urteil K. vom 15. Januar

2004.

[C 261/03] Erw. 3) und auch im Lichte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes

(vgl. Chopard, a.a.O., S. 152; BGE 125 V 197

Erw. 4c; ARV 1996/97 Nr. 8 S. 33 Erw. 4c mit Hinweisen) nicht zu beanstanden.

Dabei ist die im unteren Bereich des leichten Verschuldens (Art. 45 Abs. 2 lit.

a AVIV) liegende Einstellungsdauer von sechs Tagen in Würdigung der Umstände

als angemessen zu beurteilen (Art. 132 lit. a OG) und der Einspracheentscheid

des AWA vom 18. Mai 2005 somit entgegen der Auffassung der Vorinstanz im

Ergebnis zu bestätigen."

2.5

Secondo l'art. 52 LPGA:

"

1Le decisioni

possono essere impugnate entro trenta giorni facendo opposizione presso il

servizio che le ha notificate; fanno eccezione le decisioni processuali e

pregiudiziali.

2Le decisioni

su opposizione vanno pronunciate entro un termine adeguato. Sono motivate e

contengono un avvertimento ai rimedi giuridici.

3La procedura

d'opposizione è gratuita. Di regola non sono accordate ripetibili."

L'art. 10

cpv. 1 OPGA prevede che l'opposizione deve contenere una conclusione e una

motivazione.

In una

sentenza I 664/03 del 19 novembre 2004 l'Alta Corte ha avuto modo di sviluppare

le seguenti considerazioni a proposito della procedura di opposizione:

"

(...)

2.2

L'opposition est un moyen de droit permettant

au destinataire d'une décision d'en obtenir le réexamen par l'autorité, avant

qu'un juge ne soit éventuellement saisi (cf. ATF 125 V 121 consid. 2a et les

références). Elle assure la participation de l'assuré au processus de décision

et poursuit notamment un but d'économie de procédure et de décharge des

tribunaux, dans les domaines du droit administratif où des décisions

particulièrement nombreuses sont rendues (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar:

Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des

Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000, Zurich 2003, n. 2 ss ad art. 52,

avec les références; Pierre Moor, Droit administratif, vol. II: Les actes

administratifs et leur contrôle, 2ème édition, Berne 2002, p. 533 n° 5.3.2.2;

Grisel, Traité de droit administratif, vol. II, p. 939). Dans ce cadre, la

procédure d'opposition ne revêt de véritable intérêt que si l'opposant doit exposer

les motifs de son désaccord avec la décision le concernant (voir cependant Kieser,

op. cit., n. 13 ad art. 52); à défaut, on courrait le risque de faire de

l'opposition une simple formalité avant le dépôt d'un recours en justice, sans

qu'assuré et autorité aient véritablement examiné sur quoi portent leurs divergences.

Les exigences formelles posées par l'art. 10 al. 1 OPGA concrétisent, par

ailleurs, l'obligation de l'assuré de collaborer à l'exécution des différentes

lois d'assurances sociales (art. 28 al. 1 et 43 al. 3 LPGA; Marco Reichmuth,

ATSG - [erste] Erfahrungen in der IV, in: Schaffhauser/Kieser (édit.),

Praktische Anwendungsfragen des ATSG, St-Gall 2004, p. 44), et correspondent

largement à celles posées par la jurisprudence antérieure à la LPGA pour la

procédure d'opposition prévue dans certaines branches d'assurance-sociale (ATF

123.

V 130 consid. 3 et les références; voir également, en matière

d'assurance-accidents, l'art. 130 al. 1 OLAA, dans sa teneur en vigueur

jusqu'au 31 décembre 2002).

2.3

La procédure d'opposition porte sur les

rapports juridiques qui, d'une part, font l'objet de la décision initiale de

l'autorité et à propos desquels, d'autre part, l'opposant manifeste son

désaccord, implicitement ou explicitement (cf. ATF 119 V 350 consid. 1b et les

références; voir également l'arrêt D. du 8 octobre 2003 [U 152/01] consid. 3).

Si la décision initiale ne porte que sur un seul rapport juridique - par exemple,

le droit de l'assuré à une rente d'invalidité -, celui-ci constitue également

l'objet de la procédure d'opposition. L'autorité valablement saisie d'une

opposition devra donc se prononcer une seconde fois sur tous les aspects de ce

rapport juridique, quand bien même la motivation de la nouvelle décision

portera principalement sur les points critiqués par l'opposant. En cas de

recours ultérieur à un juge, ce rapport juridique constituera également l'objet

du litige dont il a à connaître (cf. ATF 125 V 415 ss consid. 2; pour la procédure d'opposition : Meyer-Blaser, Streitgegenstand

im Streit - Erläuterungen zu BGE 125 V 413, in: Schaffhauser/Schlauri (édit.),

Aktuelle Rechtsfragen der Sozialversicherungspraxis, St-Gall 2001, p. 19).

3.

3.1

L'office AI a accepté de réexaminer certains

aspects du droit de C.________ à une rente d'invalidité, en particulier le

revenu annuel moyen déterminant, tout en déclarant l'opposition irrecevable

dans la mesure où elle portait sur un autre aspect (le taux d'invalidité) de ce

rapport juridique. Or, de deux chose l'une: soit l'office AI était valablement

saisi d'une opposition contre la décision initiale fixant le droit à une rente d'invalidité

- il devait alors se prononcer à nouveau sur tous les aspects de ce droit -;

soit il refusait d'entrer en matière sur un réexamen du droit à la rente, faute

d'opposition suffisamment motivée (sous réserve toutefois du consid. 3.2

ci-après). Il ne pouvait pas, en revanche, se limiter à rendre, sur opposition,

une décision de constatation relative à certains aspects seulement du droit à

la rente. Pour ce motif déjà, il convient de confirmer l'annulation de la

décision sur opposition du 12 mai 2003 par la juridiction cantonale.

(...)"

In

un'altra sentenza del 25 novembre 2004 nella causa M., G. e E., H 53/04, la

nostra Massima Istanza ha riaffermato il principio secondo cui, salvo le

eccezioni esplicitamente previste dalla legge, il TCA può entrare nel merito

del ricorso solo in presenza di una decisione su opposizione.

2.6

Secondo gli

art. 29 cpv. 2 Cost. e 42 LPGA il diritto di essere sentito deve essere

garantito al più tardi durante la procedura di opposizione (cfr. STFA del 20

settembre 2006 nella causa IV-Stelle Bern c/ G., I 618/04; STFA del 30

settembre 2005 nella causa B., C 279/03; STFA del 23 giugno 2003 nella causa

S., C 49/03; STFA del 22 dicembre 2003 nella causa J., H 272/03; STFA del 6

agosto 2002 nella causa C., C 91/02).

Al riguardo, inoltre, il

TFA, in una sentenza I 158/04 del 30 giugno 2006, pubblicata in DTF 132 V 368 e

SVR 2007 IV Nr. 9 pag. 30, ha stabilito che l'amministrazione

deve chiarire i fatti determinanti prima di rendere la sua decisione e non può

rinviare questo compito alla procedura di opposizione. Sono fatte salve le

misure d'istruzione complementari che si rendono necessarie in seguito alle

obiezioni sollevate con l'opposizione.

Occorre

distinguere l'accertamento dei fatti e il rispetto del diritto di essere

sentito. L'audizione delle parti, che costituisce un aspetto del diritto di essere

sentito, non è necessaria nella procedura d'istruzione che precede l'emanazione

di decisioni impugnabili mediante opposizione. La LPGA contiene a questo

proposito una regolamentazione esaustiva.

2.7

Nella

presente fattispecie nella sua decisione del 21 aprile 2008 l’URC ha sospeso

l’assicurato per 5 giorni dal diritto all’indennità di disoccupazione, in

quanto non si è presentato al colloquio di consulenza dell’8 aprile 2008

previsto alle ore 16.00, quindi sulla base dell’art. 30 cpv. 1 lett. d LADI

(cfr. consid. 1.1.).

In sede di opposizione il

ricorrente ha fatto valere un errore da parte del potenziale datore di lavoro

nell’indicare l’orario del colloquio di lavoro. In effetti lo stesso non

avrebbe avuto luogo dalle ore 13.30 alle 14.30, bensì dalle 15.30 alle 16.30.

L’assicurato ha pure specificato che il signor __________ della __________, il

22.

aprile 2008, ha direttamente comunicato al consulente del personale lo

sbaglio commesso (cfr. consid. 1.2.; doc. A4).

L’URC ha comunque respinto

l’opposizione, poiché “indipendentemente dall’altalena di versioni fornite

per giustificare l’assenza, l’assicurato ha reagito solamente a seguito della

richiesta di giustificazione, venendo quindi meno all’obbligo di informare

tempestivamente” (cfr. doc. A5; la sottolineatura è del redattore).

L’amministrazione ha,

perciò, confermato la sanzione inflitta all’insorgente fondandosi piuttosto sull’art.

30.

cpv. 1 lett. e LADI, come risulta peraltro anche dalla risposta di causa in

cui è stato affermato che “in concomitanza con

l’opposizione il datore di lavoro ha rettificato l’informazione precedentemente

comunicata, indicando un orario diverso, concomitante con il colloquio previsto

presso il nostro ufficio, rendendo apparentemente legittima l’assenza contestata.

Tale rettifica non è tuttavia stata ritenuta sufficiente per annullare la

sospensione poiché è stato ravvisato il fatto che l’assicurato ha comunque

violato l’obbligo di informare, omettendo di comunicare tempestivamente la sua

assenza al colloquio di consulenza” (cfr. doc.

III; la sottolineatura è del redattore).

La giurisprudenza

federale, precedente l'entrata in vigore della LPGA, ha stabilito che allorché

un'autorità conferma una decisione con una motivazione diversa rispetto a

quella iniziale deve garantire alle parti il diritto di essere sentito (cfr.

RAMI, 2000 pag. 335; DTF 125 V 368 seg; STCA dell'8 marzo 2002 nella causa L.,

38.2001

).

Questa giurisprudenza

mantiene tutta la sua validità anche dopo l'entrata in vigore della LPGA sia

per il Tribunale cantonale delle assicurazioni che per l'amministrazione

chiamata ad esaminare l'opposizione.

L'art. 42 LPGA, come visto

sopra, prevede del resto esplicitamente l'obbligo per l'amministrazione di

garantire il diritto di essere sentito durante la procedura di opposizione

(cfr. STFA del 22 dicembre 2004 nella causa S., C 116/04 e consid. 2.4).

In concreto dalla

documentazione agli atti si evince che l’assicurato, durante la procedura di

opposizione - che d’altronde non è durata neppure un giorno visto che

l’opposizione è pervenuta all’URC il 23 aprile 2008 e la decisione su

opposizione è stata emanata il medesimo giorno (cfr. doc. A4, A5) -, non è

stato informato del fatto che la sanzione sarebbe stata fondata su un altro

motivo rispetto al provvedimento iniziale.

A mente del TCA, così

facendo, l’URC ha violato il diritto di essere sentito dell'assicurato (per un

caso analogo cfr. STCA 38.2004.82 del 25 gennaio 2005).

Di conseguenza la

decisione su opposizione del 23 aprile 2008 deve essere annullata.

Gli atti vengono retrocessi

all'amministrazione affinché garantisca all'insorgente, ascoltandolo

personalmente, il diritto di essere sentito in relazione alla violazione

dell’obbligo di informarla della assenza e, dunque, all’adempimento dei

presupposti per essere sanzionato ex art. 30 cpv. 1 lett. e LADI.

Dispositivo

Per questi motivi

dichiara e pronuncia

1. Il ricorso

è accolto e la decisione

su opposizione del 23 aprile 2008 è annullata.

§ Gli

atti sono rinviati all'URC di __________ affinché garantisca all'assicurato il

diritto di essere sentito come indicato al consid. 2.7.

2.- Non si

percepisce tassa di giustizia, mentre le spese sono poste a carico dello Stato.

3. Comunicazione

agli interessati i quali possono impugnare il presente giudizio con ricorso in

materia di diritto pubblico al Tribunale

federale, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerna, entro 30

giorni dalla comunicazione.

L'atto di

ricorso, in 3 esemplari, deve indicare quale decisione è chiesta invece di

quella impugnata, contenere una breve motivazione, e recare la firma del

ricorrente o del suo rappresentante.

Al ricorso dovrà essere allegata la decisione impugnata e la busta in cui il

ricorrente l'ha ricevuta.

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il presidente Il

segretario

Daniele Cattaneo Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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