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Decisione

39.2004.8

Cerca - Sentenze e decisioni - Repubblica e Cantone Ticino

25 ottobre 2004Italiano48 min

Source ti.ch

Fatti

I conteggi – anche carenti nell'indicazione dei mezzi di diritto –

costituiscono dunque vere e proprie decisioni (cfr. STCA del 6 luglio 2004

nella causa W. SA, inc. n° 30.2003.80; STCA del 17 febbraio 2003 nella causa

A.N. AG, Inc. n. 30.2002.136; STCA del 6 febbraio 2003 nella causa N. SA, Inc.

n. 30.2002.51; STCA del 29 novembre 2002 nella causa SCA SA, Inc. n.

30.2002.221).

In una decisione pubblicata in DTF 129 V 111, il TFA ha stabilito

che trascorso un lasso di tempo corrispondente al

termine per ricorrere contro una decisione formale, l'amministrazione può

domandare la ripetizione delle prestazioni concesse mediante una decisione

informale rimasta incontestata soltanto alle condizioni valide per la

riconsiderazione o per la revisione processuale (cambiamento di giurisprudenza

rispetto a DTF 122 V 367, secondo cui finché l'assegnazione di prestazioni disposta

per decisione informale non esplicava validamente effetti giuridici,

l'amministrazione poteva di principio revocarla senza titolo giuridico: riesame

o revisione processuale).

In una

decisione pubblicata in SVR 2004 ALV Nr. 1, il TFA si è invece così espresso

circa i tempi entro i quali un assicurato può contestare una decisione

informale:

"

(…)

3.1 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend,

der versicherte Verdienst sei unter Verletzung von Art. 103 Abs. 2 AVIG nie

mittels einer Verfügung festgesetzt und damit nicht rechtsbeständig geworden.

Nach ständiger Rechtsprechung kommt indessen einer Leistungsabrechnung der

Arbeitslosenkasse trotz Fehlens formeller Verfügungsmerkmale materiell

Verfügungscharakter zu (BGE 129 V 111 Erw. 1.2.1, 125 V 476 Erw. 1, 122 V 368

Erw. 2, 121 V 53 Erw. 1). Dabei gilt die Rechtsbeständigkeit bei solchen

formlosen Verfügungen als eingetreten, wenn anzunehmen ist, ein Versicherter

habe sich mit einer getroffenen Regelung abgefunden, was dann der Fall sei,

wenn die nach den Umständen zu bemessende Überlegungs- und Prüfungsfrist

abgelaufen ist, welche der versicherten Person zusteht, um sich gegen das

faktische Verwaltungshandeln zu verwahren (BGE 129 V 111 Erw. 1.2.2, 122 V 368

f. Erw. 3 mit Hinweisen). Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat diese

Rechtsprechung in BGE 129 V 110 einmal mehr bestätigt und die

Rechtsbeständigkeit einer Leistungszusprechung in Form einer faktischen

Verfügung bekräftigt. Eine ohne Bindung an die Voraussetzungen der Wiedererwägung

oder der prozessualen Revision erfolgende Rückforderung formlos zugesprochener

Versicherungsleistungen ist danach für die Verwaltung nur während eines

Zeitraums möglich, welcher der Rechtsmittelfrist bei formellen Verfügungen

entspricht. Zu einem späteren Zeitpunkt bedarf die Rückforderung eines

Rückkommenstitels in Form einer Wiedererwägung oder einer prozessualen

Revision, auch wenn die faktische Verfügung, z.B. die Taggeldabrechnung, von

der versicherten Person noch beanstandet werden kann, mithin noch keine Rechtsbeständigkeit

erreicht hat, die mit der bei formellen Verfügungen mit dem Ablauf der

Beschwerdefrist eintretenden Rechtskraft vergleichbar wäre.

3.2 Angesichts dieser Rechtsprechung hat das

kantonale Gericht zu Recht die Rechtsbeständigkeit des mit der ersten

Bezügerabrechnung formlos festgelegten versicherten Verdienstes bejaht. Der

Beschwerdeführer hat die angeblich unrichtige Festsetzung des versicherten

Verdienstes erstmals rund zwei Jahre nach dem Zeitpunkt gerügt, in welchem ihm

dieser durch eine nicht formelle Verfügung eröffnet worden ist. Bei dieser

Ausgangslage ist die Frist, während welcher sich der Versicherte dagegen hätte

verwahren müssen, längst abgelaufen. Wie lange diese Frist allgemein zu dauern

hat, hängt von einer nach den Umständen angemessenen Prüfungs- und

Überlegungsfrist ab (BGE 129 V 111 Erw. 1.1.2 mit Hinweisen). Bei einer

formlosen Verfügung soll sie für die versicherte Person - im Unterschied zur

Verwaltung (BGE 129 V 110) - jedoch länger sein als die Frist, die für die

Anfechtung der formellen Verfügung gilt. Abgesehen davon, dass ihm die Behörde

entgegen Art. 103 Abs. 2 AVIG keine formelle Verfügung mit

Rechtsmittelbelehrung zugestellt hat, wird der Adressat, wenn er nicht unter

dem Druck eines als Verfügung bezeichneten Verwaltungsakts und damit einer auf

Tage berechneten Frist steht, allgemein etwas länger Zeit benötigen, um sich

über Tragweite und Inhalt des Verwaltungsaktes und dessen allfällige Anfechtung

klar zu werden. Besondere Umstände des Einzelfalles vorbehalten, sollte jedoch

im Interesse der Rechtssicherheit eine drei Mal längere Frist (d.h. 90 Tage,

gerechnet ab Eröffnung des formlosen Verwaltungsaktes), als sie für die

Rechtsmittelfrist der entsprechenden förmlichen Verfügung gilt, nicht

überschritten werden. Damit wird eine Frist angesetzt, die im Normalfall

derjenigen für Revisionsgesuche entspricht (vgl. Art. 67 Abs. 1 VwVG; RKUV 1994

Nr. U 191 S. 145; Rudolf Rüedi, Allgemeine Rechtsgrundsätze des

Sozialversicherungsprozesses, in: Walter R. Schluep [Hrsg], Recht, Staat und

Politik am Ende des zweiten Jahrtausends, Festschrift zum 60. Geburtstag von

Bundesrat Arnold Koller, Bern 1993, S. 473 f.; vgl. nunmehr auch Art. 55 Abs. 1

ATSG). Nichts anderes gilt, falls der formlose Verwaltungsakt in Verletzung von

Art. 103 Abs. 2 AVIG (dazu ARV 1987 Nr. 13 S. 118 Erw. 2 sowie Thomas Locher,

Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 2. Aufl. S. 210 Rz 37, S. 333 Rz 18 f.

und Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches

Bundesverwaltungsrecht [SBVR], S. 271 Rz 731 f.) erfolgt sein sollte. Auch ein

solch mangelhaft eröffneter Entscheid kann nicht beliebig, sondern nur innert

angemessener Frist in Frage gestellt werden (BGE 111 V 150, 106 V 97 Erw. 2a,

104 V 166 Erw. 3).

(…)." (cfr. SVR 2004 ALV. Nr. 1. consid. 3.1

e 3.2, pag. 2 e 3)

In una

sentenza pubblicata in SVR 1998 V Nr. 1 l'Alta Corte si è così espressa circa

gli atti che presentano o non presentano il carattere di decisione:

"

Schadenminderungspflichten, wie etwa die Mitwirkung

bei einer Eingliederungsmassnahme, bei der Abklärung oder bei der Durchführung

einer Behandlung, sind keine durchsetzbaren Rechtspflichten, sondern blosse

Obliegenheiten, welche nur insofern (indirekt) durchsetzbar sind, als deren

Verletzung leistungsrechtliche Folgen nach sich zieht (zum Begriff der

Obliegenheiten im Privatrecht siehen GAUCH/SCHLUEP, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Bd. 1, 6.

Aufl., Zürich 1995 N 101 ff.; MAURER, Schweizerisches

Privatversicherungsrecht, 3. Aufl., Bern 1995 S. 300 ff.). Der UVG-Versicherer

kann somit bloss die Sanktion wegen Verletzung der Obliegen­heit in die Form

einer Verfügung (Art. 5 Abs. 1 VwVG) kleiden, nicht jedoch die Obliegenheit

selber (so wohl auch LANDOLT, Das Zumutbarkeitsprinzip im schweizerischen

Sozialversicherungsrecht, Diss. Zürich 1995 N 286, MEYER-BLASER, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz

im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985 S. 140 f.; WYSS, Meldung und

Abklärung des Unfalles nach UVG, Diss. Bern 1985 S. 117; wohl anderer Meinung

MAURER, Unfallversicherungsrecht, S. 301 und S. 308, siehe aber S. 255; vgl.

zur differenzierteren Regelung im Invalidenversicherungsrecht: Art. 58 IVG,

Art. 74ter, 74quater und 75 IVV). Die Rechtmässigkeit der

erwähnten angeordneten «Pflichten» bzw. Obliegenheiten ist jedoch im Rahmen der

Überprüfung der verfügten Sanktion vorfrageweise zu überprüfen.

Von den als solche nicht vollstreckbaren und daher

nicht in die Rechtsstellung der Adressaten eingreifenden Anord­nungen sind jene

Beschlüsse des Unfallversicherers zu unterscheiden, welche direkt in die

Rechtsstellung der ver­sicherten Person eingreifen und zu deren Durchsetzung

nicht die Androhung von Säumnisfolgen erforderlich ist.

Dazugehört etwa die Verweigerung einer

Behandlung oder der Durchführung eines Gutachtens sowie die Verneinung der

von der versicherten Person geltend gemachten Ableh­nungsgründe gegenüber einer

mit einem. Gutachten beauf­tragten sachverständigen Person. Diese Entscheide

sind stets in Form einer anfechtbaren Verfügung zu erlas­sen, damit der individuelle

Rechtsschutz gewährleistet ist (GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege,

2. Aufl., Bern 1983 S. 136; GOSSWEILER, Die Verfügung im schweizeri­schen

Sozialversicherungsrecht, Diss. Bern 1983 S. 7; KÖLZ/HÄNER,

Verwaltungsverfahren und Verwaltungs­rechtspflege des Bundes, Zürich 1993 N

82).

c) Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin

die Anordnung eines Gutachtens, die Einräumung einer Be­denkfrist und die

Androhung der Säumnisfolgen - wie die Vorinstanz bereits festgestellt hat -

«irrtümlicherweise» in Verfügungsform erlassen und mit einer Rechtsmittelbeleh­rung

versehen. Fraglich ist einzig, ob allenfalls die Bestim­mung der Person des

Gutachters, dessen fachliche Kompe­tenz vom Beschwerdegegner bezweifelt worden

war, eine anfechtbare Verfügung darstellt. Nachdem aber gerade dieser Teil der

Anordnung vom 27. Januar 1994 vom Be­schwerdegegner in seiner Stellungnahme vom

9. Febru­ar 1994 nicht bestritten worden ist, kann die Frage offen­bleiben.

Wäre andererseits die gesamte Anordnung und Mahnung als anfechtbare Verfügung

zu qualifizieren, hätte die Beschwerdeführerin konsequenterweise die schriftli­che

Stellungnahme des Beschwerdegegners vom 9. Febru­ar 1994 als Einsprache

behandeln und einen entsprechen­den Entscheid fällen müssen. Dieser hätte schliesslich

in letzter Instanz vom Eidgenössischen Versicherungsgericht beurteilt werden

müssen. Folglich hätte die Beschwerde­führerin erst nach Vorliegen eines

rechtskräftigen Ent­scheids ihre Sanktion verfügen können. Richtigerweise ist

sie nicht so vorgegangen, sondern hat nach Ablauf der von ihr am 27. Januar

1994 angesetzten Frist entsprechend ih­rer Androhung eine Verfügung aufgrund

der bereits erfolg­ten Mahnung mit Bedenkzeit."

2.7. Nella presente fattispecie l'e-mail del 12 dicembre contro il

quale l'assicurato ha inoltrato una tempestiva opposizione (recte: reclamo)

confermava all'assicurato la necessità di produrre un estratto del conto

corrente postale o bancario ed indicava quali sarebbero state le conseguenze di

tale rifiuto.

Ora, a

mente del TCA, un semplice e-mail oltretutto non destinato direttamente

all'assicurato ma trasmessogli semplicemente per conoscenza (cfr. Doc. A3) non

può essere considerato una decisione informale, come lo è invece un conteggio

di prestazioni.

Comunque

e soprattutto, anche volendo riconoscergli per ipotesi il carattere di

decisione, esso non ha un contenuto materiale tale da essere regolato tramite

decisione. Come negli esempi fatti dal TFA in SVR 1998 UV Nr. 1 (cfr. consid.

2.8) lo scritto in questione indica semplicemente quali sono, secondo

l'amministrazione, gli obblighi dell'assicurato e quali potrebbero essere le

conseguenze in caso di mancato corretto adempimento.

Infine,

ma non da ultimo, lo sportello Laps non ha competenze decisionali (cfr. art. 18

cpv. 2 Reg. Laps) e quindi neppure la Capo del Servizio centrale delle

prestazioni sociali. Competente per emettere la decisione in materia di assegni

integrativi e infatti la Cassa cantonale per gli assegni familiari (cfr. art.

54 cpv. 1 LAF in relazione con l'art. 21 Reg. Laps).

A questo

organo l'assicurato avrebbe dovuto rivolgersi chiedendo l'emanazione di una

decisione formale (cfr. art. 18 cpv. 3 Reg. Laps).

La Cassa

cantonale per gli assegni familiari non ha dunque commesso un diniego di

giustizia non emettendo una decisione su reclamo.

2.8. Resta da

stabilire se la Cassa cantonale per gli assegni familiari ha commesso un

diniego di giustizia non emettendo una decisione impugnabile.

Secondo

l'art. 14 Reg. Laps:

"

1Il

richiedente deve fornire allo sportello ogni documento e informazione necessari

all’accertamento dell’unità di riferimento, del reddito disponibile residuale e

del diritto alla prestazione richiesta.

2Egli deve in

particolare comprovare ogni cambiamento della sua situazione personale o

finanziaria rispetto ai dati relativi all’ultima tassazione cresciuta in

giudicato.

3Se il

richiedente non fornisce la documentazione sollecitata, la richiesta decade tre

mesi dopo il suo avvio; restano riservati i casi di rigore."

2.9. Chiamato a pronunciarsi

su tale questione il TCA constata che quando, nell'agosto del 2004,

l'assicurato ha inoltrato la sua istanza presso il TCA il termine di tre mesi

previsto dall'art. 14 Reg. Laps era ampiamente trascorso. La Cassa non ha

comunque mai emesso nessuna decisione formale impugnabile.

Al

riguardo va rilevato che, contrariamente a quanto da lei affermato anche

rispondendo a dei quesiti posti dal TCA (cfr. consid. 1.8) nel caso in cui la

richiesta decade in applicazione dell'art. 14 cpv. 3 Reg. Laps, l'amministrazione

deve in ogni caso emettere una decisione impugnabile.

Ciò vale

del resto anche a proposito dell'art. 43 cpv. 3 LPGA, richiamato dalla Cassa

per analogia nella risposta di causa.

Secondo

l'art. 43 cpv. 1 LPGA ("accertamento") stabilisce che l'assicuratore

esamina le domande, intraprende d'ufficio i necessari accertamenti e raccoglie

le informazioni di cui ha bisogno. Le informazioni date oralmente devono essere

messe per scritto.

Per il

cpv. 3 se l'assicurato o altre persone che pretendono prestazioni, nonostante

Considerandi

un'ingiunzione, rifiutano in modo ingiustificato di compiere il loro dovere

d'informare o di collaborare, l'assicuratore può, dopo diffida scritta e

avvertimento delle conseguenze giuridiche e dopo aver impartito un adeguato

termine di riflessione, decidere in base agli atti o chiudere l'inchiesta e

decidere di non entrare in materia.

A

proposito dell'art. 43 cpv. 3 LPGA il TFA, in una causa inerente

l'assicurazione contro le malattie, in DTF 129 V 67, ha affermato:

"

5.3

En relation avec les circonstances de fait qui

déterminent la quotité de la surprime (motif du retard et situation financière

de l'intéressé), la caisse ne pouvait non plus, comme l'ont relevé à juste

titre les premiers juges appliquer le taux maximum prévu par la loi (50%) sans

avoir au préalable cherché à établir d'une manière ou d'une autre les

circonstances déterminantes (motifs du retard et situation personnelle de

l'intéressé). Il est vrai que les déclarations de ce dernier en procédure

cantonale (lettre du 16 novembre 2001) laissent augurer certaines difficultés

quant à sa collaboration à la procédure. Il convient toutefois de rappeler, sur

ce point, que selon les circonstances, l'assureur social se heurtant à un

manque de collaboration d'une partie peut, après lui avoir imparti un délai

pour respecter ses obligations et l'avoir avertie des conséquences de son

attitude, se prononcer en l'état du dossier; le cas échéant, il pourra rejeter

la demande présentée par cette partie en considérant que les faits dont elle

entend tirer un droit ne sont pas démontrés (cf. ATF 117 V 264 consid. 3b et les références). Au lieu de se prononcer sur le fond, en

l'état du dossier, l'assureur peut également, cas échéant, rendre une décision

d'irrecevabilité de la demande dont il est saisi (cf. ATF 108 V 230 s. consid. 2; v. également UELI KIESER, Das

Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zurich 1999, ch. 229, pp. 108

s.; MAURER, Unfallversicherungsrecht, p. 256; HARDY LANDOLT, Das

Zumutbarkeitsprinzip im schweizerischen Sozialversicherungsrecht, thèse Zurich

1995, pp. 172 ss, ainsi que l'art. 43 al. 3 LPGA). Mais

l'assureur ne peut se prononcer en l'état du dossier ou refuser d'entrer en

matière - le choix de l'une ou l'autre décision dépendra notamment de

l'avancement de l'instruction de la cause et de ses conséquences pour l'assuré

ou d'éventuels tiers intéressés -, que s'il ne lui est pas possible d'élucider

les questions de faits encore ouvertes sans difficultés ni complications

particulières malgré l'absence de collaboration de l'assuré (cf. ATF 108 V 231 ss, 97 V 177; MAURER, Unfallversicherungsrecht, p. 255)." (sottolineature del redattore)

L'Alta

Corte utilizza dunque esplicitamente i termini di "décision d'irricevabilité".

Inoltre Kieser,

in ATSG-Kommentar, Zurigo 2003, ad art. 43 n. 38, pag. 441 N° 41, afferma

quanto segue:

"

Art. 43 Abs. 3 ATSG lässt zwei Sanktionen zu.

Der Verwaltungsträger kann aufgrund der vorliegenden Akten beschliessen oder er

kann - nach Einstellung der Erhebungen - auf das Leistungsbegehren nicht

eintreten.

Das Gesetz gibt keine Richtlinien, wie zwischen den

beiden Sanktionen zu wählen ist. Immerhin ist nach der Praxis zu beachten, dass

von der Möglichkeit des Nichteintretens zurückhaltend Gebrauch zu machen ist;

soweit aufgrund der vorliegenden Akten ein materieller Entscheid möglich ist,

soll ein Nichteintretensentscheid nicht gefällt werden (vgl. KÖLZ/HÄner, Rz.

275); diese prioritäre Bedeutung des materiellen Entscheides wird auch in den

Gesetzesmaterialien betont (vgl. BBI 1994 V 948 f.). Ein Nichteintreten hat

insoweit insbesondere dort Bedeutung, wo die nicht wahrgenommene

Mitwirkungspflicht eine Eintretensvoraussetzung betrifft (vgl. KIESER,

Verwaltungsverfahren, Rz. 229); hingegen ist diese Sanktion nicht zulässig, wo

der Sachverhalt auch ohne Mitwirkung der Partei sich ohne Schwierigkeiten und

ohne besonderen aufwand abklären lässt vgl. SVR 2000 IV Nr. 23). Allemal ist zu

berücksichtigen, dass die für die Partei «günstigere Variante» zu wählen ist

(vgl. BGE 108 V 231 f.).

Wird gegen den betreffenden Entscheid des Versicherungsträgers

ein Rechtsmittel eingelegt, ist im Rahmen der Überprüfung desselben vorfrageweise

zu klären, ob die Mitwirkung, die verlangt wurde, rechtmässig war oder nicht

vg. SVR 1998 UV Nr. 1)."

Il TCA

segnala inoltre che in una sentenza del 31 luglio 2003 nella causa H. (P 88/02)

relativa ad un caso nel quale una cassa di compensazione, mediante decisione

formale, non era entrata nel merito della domanda di prestazioni complementari

presentata da una assicurato, l'Alta Corte ha sviluppato le seguenti

considerazioni:

"

(…)

2.2

Damit stellt sich die Frage nach der

Rechtsfolge der verletzten Mitwirkungspflicht. Wenn mit der Vorinstanz

anzunehmen ist, dass die Mitwirkungspflicht - als Korrelat zum

Untersuchungsgrundsatz (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, 110 V 52 f.

Erw. 4a, je mit Hinweisen) - allgemeine Bedeutung hat und daher auch im Gebiet

der Ergänzungsleistungen gilt, so ist damit die Frage noch nicht beantwortet,

welche Rechtsfolge anzuordnen ist, wenn die Leistungsansprecherin die Mitwirkungspflicht

verletzt.

Diesbezüglich ist festzuhalten, dass weder ELG

und ELV noch das vorinstanzlich erwähnte kantonale Einführungsrecht zum ELG die

Rechtsfolge des Nichteintretens im Falle fehlender oder ungenügender Mitwirkung

seitens der Leistungsansprecherin (wie z.B. Art. 13 Abs. 2 VwVG) vorsehen.

Mangelt es somit an einer gesetzlichen Regelung der allgemeinen

Mitwirkungspflicht im EL-Bereich und der Rechtsfolgen im Falle ihrer

Verletzung, muss die Frage im Sinne der Schliessung einer echten Lücke beantwortet

werden.

2.3

Nach der Rechtsprechung zu Art. 71 f. IVV

hat die IV-Stelle bei Verstössen der versicherten Person gegen die zumutbare

Mitwirkungspflicht - ausserhalb des Anwendungsbereichs der Art. 10 Abs. 2 und

Art. 31 IVG - im Zusammenhang mit Abklärungsmassnahmen die Befugnis, entweder

auf das Leistungsgesuch nicht einzutreten oder aber gestützt auf die Akten

einen materiellen Entscheid zu erlassen (BGE 108 V 229).

3.

3.1 Im vorliegenden Fall ist zu

berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin ihren Mitwirkungspflichten (in

Form von Auskünften, Angaben, Einreichung von Dokumenten) zunächst genügt hat,

wie die Gemeindezweigstelle in ihrer Notiz über den Ablauf EL-Anmeldung

festgehalten hat. Erst geraume Zeit nach der zweiten Anmeldung vom 25. April

2000, nämlich am 26. Oktober 2000, hatte die Ausgleichskasse ihre Zweigstelle

darauf hingewiesen, es würden noch gewisse Unterlagen fehlen, so insbesondere

die Anmeldung bei der Auffangeinrichtung BVG. Es ist einzig diese spezielle

Auskunft, der die Beschwerdeführerin in der Zeit vom 26. Oktober 2000 bis 3.

Januar 2001 nicht nachkam.

3.2

Bei dieser Sachlage kommt der Erlass einer

Nichteintretensverfügung einer unzulässigen Rechtsverweigerung gleich. Denn

davon abgesehen, dass die Ausgleichskasse Bestand und Höhe der der Versicherten

zustehenden ergänzungsleistungsrechtlich anrechenbaren BVG-Invalidenrente

direkt durch eine Anfrage bei der Auffangeinrichtung hätte in Erfahrung bringen

können, musste der Beschwerdegegnerin - aufgrund der von ihr selber im Schreiben

vom 26. Oktober 2000 angestellten Überlegungen - klar sein, dass wegen der

Versicherungszeit als Arbeitslose die Beschwerdeführerin nur mit einer betraglich

sehr bescheidenen BVG-Rente seitens der Auffangeinrichtung rechnen konnte.

Aufgrund der für die Verwaltung im Herbst 2000 erkennbaren Verhältnisse war es

schlicht ausgeschlossen, dass der der Beschwerdeführerin zustehende Anspruch

auf die BVG-Minimalrente ihre EL-Berechtigung hätte aufheben können. Dies zeigt

sich allein schon daraus, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 2001 sowie

2002.

unter Berücksichtigung der BVG-Rente monatliche Ergänzungsleistungen von

um Fr. 1000.- bezieht. Das vorinstanzlich bestätigte Nichteintreten schliesst

die Beschwerdeführerin damit von einem Anspruch aus, dessen Begründetheit trotz

des von ihr nicht rechtzeitig eingereichten Dokumentes feststellbar war. In

dieser Situation durfte die Ausgleichskasse nicht auf Nichteintreten erkennen;

vielmehr hätte sie einen Entscheid aufgrund der verfügbaren Akten - unter Anrechnung

eines hypothetischen Renteneinkommens - erlassen können und müssen. Denn ob ein

materieller Entscheid oder ein Nichteintretensentscheid zu fällen ist, hängt

nach der Rechtsprechung von den Umständen des Einzelfalles ab; im Zweifel ist

die für den Versicherten günstigere Variante zu wählen (BGE 108 V 229 ff. Erw.

2.

in fine). (…)"

Come ha recentemente

ricordato il TFA "selon la jurisprudence, une autorité ne peut rendre une

décision de constatation, au sens des art. 5 al. 1 let. b et 25 PA, que lorsque

la constatation immédiate de l'existence ou de l'inexistence d'un rapport de

droit est commandée par un intérêt digne de protection, à savoir un intérêt

actuel de droit ou de fait, auquel ne s'opposent pas de notables intérêts

publics ou privé, et à condition que et intérêt digne de protection ne puisse

pas être préservé au moyen d'une décision formatrice, c'est-à-dire constitutive

de droits ou d'obligations (ATF 129 V 290 consid. 2.1 et les références)".

(DLA 2004 p. 186)

A mente

del TCA la Cassa cantonale degli assegni familiari era dunque tenuta ad

emettere una decisione formale subito dopo la scadenza del termine di tre mesi

ai sensi dell'art. 14 cpv. 3 Reg. LAF. Non avendolo fatto essa ha commesso un

diniego di giustizia.

Il

ricorso va dunque accolto e gli atti trasmessi all'amministrazio-ne per

l'emanazione di una decisione formale contro la quale l'assicurato potrà

eventualmente inoltrare un reclamo e, se del caso, un ricorso al TCA sulle

questioni di merito (cfr. consid. 2.5).

2.10

L'assicurato

chiede pure che l'IAS venga condannata a versargli un importo di fr. 9'000.--

più interessi del 5% a decorrere dal mese di novembre 2003 a titolo di

risarcimento del danno e riparazione morale.

Su questa

questione il TCA non può entrare nel merito in quanto essa esula dalle sue

competenze (cfr. art. 1 LPTCA e STFA del 28 aprile 2003 nella causa F., C 24/01

e C 137/01, consid. 4).

2.11

L'assicurato

nel proprio ricorso ha protestato spese, tasse e ripetibili (cfr. doc. I, pag.

4).

Per

quanto riguarda le spese il TCA ricorda che secondo l'art. 20 cpv. 1 della

legge di procedura per i ricorsi al Tribunale cantonale delle assicurazioni

(LPTCA) la procedura è per principio gratuita. Solo in caso di ricorso

temerario o inoltrato per leggerezza possono venire addossate al ricorrente la

tassa di giustizia e le spese di procedura.

Secondo

l'art. 22 LPTCA, il ricorrente che vince la causa ha diritto nella misura

stabilita dal giudice al rimborso delle spese processuali, dei disborsi e delle

spese di patrocinio (cpv. 1). L'importo delle ripetibili è determinato in

relazione alla fattispecie ed alla difficoltà del processo, senza tener conto

del valore litigioso (cpv. 2).

L'indennità

per ripetibili può venire assegnata, di regola, solo al ricorrente vittorioso

patrocinato in causa (cfr. art. 22 LPTCA; vedasi per la regola e le eccezioni:

DTF 112 V 86 consid. 4, DTF 110 V 81 consid. 7, DTF 105

V 89 consid. 4, DTF 105 Ia 122, DTF 99 Ia 580 consid. 4;

Susanne Leuzinger-Naef, "Bundesrechtliche Verfahrensanforderungen

betreffend Verfahrenskosten, Parteientschädigung und unentgeltliche

Rechtsbeistand im Sozialversicherungsrecht", in SZS 1991 pag. 180 ss).

L'Alta Corte riconosce eccezionalmente ad una parte vittoriosa non

rappresentata il diritto ad ottenere un'indennità per ripetibili per l'attività

da lei svolta solo se la causa è complessa, gli interessi in gioco sono

importanti, il lavoro svolto ha impedito notevolmente l'attività professionale

o ha comportato una perdita di guadagno e se gli sforzi profusi sono

ragionevolmente proporzionati ai risultati ottenuti (DTF 129 V 113 consid. 4.1, DTF 122 V 142 consid. 9, DTF 113 Ib 356 consid. 6b, DTF 110 V

81.

consid. 7, DTF 110 V 133 consid. 4a; Poudret, Commentaire

de la loi fédérale d'organisation judiciaire, no. 1 ad art. 159; T. Locher, Grundriss

des Sozialversicherungsrechts, Verlag Stämpfli + Cie AG Berna, 1997, pag. 394).

In una decisione del 26 maggio 2003 nella causa M., C 98/02,

chiamata a stabilire nel caso in cui un assicurato è stato sospeso dal diritto

alle indennità per insufficienti ricerche durante due periodi di controllo, la

nostra Massima Istanza ha annullato il precedente giudizio cantonale e, in

particolare, ha ribadito che:

"

(…)

Dem in eigener Sache prozessierenden

Beschwerdeführer steht grundsätzlich keine Parteientschädigung zu. Soweit die

Ausrichtung einer Umtriebsentschädigung beantragt wird, muss darauf hingewiesen

werden, dass eine solche praxisgemäss nur unter besonderen Umständen gewährt

wird und namentlich für die Interessenwahrung einen hohen notwendigen

Arbeitsaufwand voraussetzt, welcher den Rahmen dessen überschreitet, was die

einzelne Person üblicher- und zumutbarerweise auf sich zu nehmen hat (BGE 110 V

82). Diese Voraussetzung ist hier nicht erfüllt, weshalb eine Entschädigung

nicht zugesprochen werden kann. (…)" (cfr. STFA

del 26 maggio 2003 in re M, C 98/02, consid. 4)

In

un'altra decisione del 3 dicembre 2003 nella causa H., C 148/03, chiamata a

decidere nel caso in cui a un assicurato è stata respinta una domanda d'indennità

per insolvenza per un importo di fr. 25'999.95 in quanto lo stesso non avrebbe

preso ogni provvedimento necessario alla tutela dei suoi diritti verso il

datore di lavoro ai sensi dell'art. 55 LADI, il TFA ha annullato il giudizio

cantonale e rinviato gli atti all'amministrazione affinché, accertate meglio le

domande poste dall'assicurato e le risposte ricevute dall'amministrazione,

statuisca nuovamente.

Contestualmente,

circa l'indennità richiesta dal ricorrente, l'Alta Corte ha concluso che:

"

(…)

4.

Der nicht anwaltlich vertretene obsiegende

Beschwerdeführer verlangt für das letztinstanzliche Verfahren eine angemessene

Umtriebsentschädigung. Eine solche kann nach der Rechtsprechung zugesprochen

werden, wenn es sich kumulativ um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert

handelt, die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, der

den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise

neben der Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat,

und zwischen Aufwand und Ergebnis der Interessenwahrung ein vernünftiges

Verhältnis besteht (BGE 110 V 82 und 134 Erw. 4d). Diese Voraussetzungen sind

hier nicht gegeben. (…)"

(cfr. STFA del 3 dicembre 2003 nella causa H., C

148/03)

Ancora, in una decisione del 27 febbraio 2004 nella causa B., C

106/02, dopo avere accertato una violazione dell'art. 6 CEDU e rinviato gli

atti al Tribunale cantonale affinché dia seguito alla richiesta di pubblico

dibattimento, circa l'indennità richiesta dal ricorrente, il TFA ha osservato:

"

(…)

5.2

Schliesslich beantragt der in eigener Sache

prozessierende Beschwerdeführer eine Parteientschädigung. Die nicht anwaltlich

oder sonst qualifiziert vertretene obsiegende Partei hat nur ausnahmsweise

Anspruch auf Parteientschädigung (so genannte Umtriebsentschädigung).

Voraussetzung ist namentlich, dass die Interessenwahrung einen hohen

Arbeitsaufwand notwendig macht, welcher den Rahmen dessen überschreitet, was

der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise auf sich zu nehmen hat (BGE 110 V

82). Dies ist vorliegend nicht der Fall, womit ein entsprechender Anspruch

entfällt. (…)"

(cfr. STFA del 27 febbraio 2004 nella causa B., C

106/02)

Nel caso

concreto, a mente del TCA nono sono dati gli estremi per riconoscere

eccezionalmente all'assicurato, non patrocinato, un'indennità per ripetibili.

Egli ha sostenuto con cognizione di causa le proprie posizioni, utilizzando al

meglio le conoscenze delle norme legali di cui dispone.

Egli non

ha comunque fatto più di quello che qualsiasi assicurato coscienzioso, non

rappresentato, avrebbe fatto per difendere i propri interessi.

Dispositivo

Per questi motivi

dichiara e pronuncia

1.- L'istanza é

parzialmente accolta.

§) È

accertato un diniego di giustizia da parte della Cassa cantonale degli assegni

familiari.

2.- Gli atti

sono trasmessi all'amministrazione affinché emetta una decisione formale.

3.- Non si

percepisce tassa di giustizia, mentre le spese sono poste a carico dello Stato.

4.- Intimazione

alle parti.

terzi implicati

Per il Tribunale

cantonale delle assicurazioni

Il presidente Il

segretario

Daniele Cattaneo Fabio

Zocchetti

Ultimo aggiornamento: 09.05.2026

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