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AS 1998 2923

Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)

Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)

Änderung vom 9. Juli 1998

Das Eidgenössische Departement des Innern, verordnet:

I

Die Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 19951 wird wie folgt geändert:

Art. 12 Bst. k Die Versicherung übernimmt neben den Kosten für die Diagnose und die Behand- lung auch die Kosten der folgenden Massnahmen der medizinischen Prävention

Massnahme Voraussetzung

k. Hepatitis B-Impfung 1. Bei Neugeborenen HBsAg-positiver Mütter und bei Personen, die einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.

2. Impfung nach den Empfehlungen

des Bundesamtes für Gesundheit und der Schweizerischen Kommission für Impffragen von

1997 (Beilage zum Bulletin des

Bundesamtes für Gesundheit 5/98 und Ergänzung des Bulletins 36/98). Ziffer 2 gilt bis zum 31. Dezember 2006.

Art. 18 Sachüberschrift und Bst. a und e

1998-0072 2923

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Art. 18 Allgemeinerkrankungen Die Versicherung übrnimmt die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die durch eine der folgenden schweren Allgemeinerkrankungen oder ihre Folgen bedingt und zur Behandlung des Leidens notwendig sind (Art. 31 Abs. 1 Bst. b KVG3): a. Erkrankungen des Blutsystems:

1. Neutropenie, Agranulozytose,

2. Schwere aplastische Anämie,

3. Leukämien,

4. Myelodysplastische Syndrome (MDS),

5. Hämorraghische Diathesen.

e. streichen

Art. 19 Allgemeinerkrankungen; Zahnherdbehandlung Die Versicherung übernimmt die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die zur Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behandlungen notwendig sind a. bei Herzklappenersatz, Gefässprothesenimplantation, kraniellen Shuntopera- tionen; b. bei Eingriffen mit nachfolgender langdauernder Immunsuppression; c. bei Strahlentherapie oder Chemotherapie maligner Leiden; d. bei Endokarditis.

Art. 19a Abs. 2 Ziffern 16, 17 und 28a

2 Geburtsgebrechen im Sinne von Absatz 1 sind:

16. Proboscis lateralis;

17. Angeborene Dysplasien der Zähne, sofern mindestens zwölf Zähne der zweiten

Dentition nach Durchbruch hochgradig befallen sind und sofern bei diesen eine definitive Versorgung mittels zirkulärer Umfassungen voraussehbar ist; 28a. Kongenitale Retention oder Ankylose von Zähnen, sofern mehrere Molaren oder mindestens zwei nebeneinanderliegende Zähne im Bereich der Prämolaren und Molaren (exklusive Weisheitszähne) der zweiten Dentition betroffen sind.

Art. 20 Abs. 3

3 Die Mittel- und Gegenstände-Liste wird in der Amtlichen Sammlung des

Bundesrechts (AS) und in der Systematischen Sammlung des Bundesrechts (SR) nicht veröffentlicht. Sie wird in der Regel jährlich herausgegeben und kann bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, 3000 Bern, bestellt werden.

3 SR 832.10 4 SR 832.10

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Art. 21 zweiter Satz ... Das BSV prüft den Vorschlag und unterbreitet ihn der Eidgenössischen Kommission für Mittel und Gegenstände.

Art. 24a Besondere Vergütungsregelung Mittel und Gegenstände der Produktegruppen Hörgeräte, Massschuhe und Schuh- einlagen sind von der Krankenversicherung grundsätzlich nicht zu vergüten. Werden sie jedoch von den anderen Sozialversicherungen nicht übernommen, weil die Antrag stellende Person die versicherungsmässigen Voraussetzungen für den Bezug von Leistungen dieser Versicherungen nicht erfüllt, so sind sie von der Kranken- versicherung nach den Bestimmungen der entsprechenden anderen Sozialversi- cherung zu vergüten.

II Die Anhänge 1 und 2 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.

III

1 Unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3 tritt diese Änderung am 1. Januar 1999 in

Kraft.

2 Die Änderung von Artikel 19a Absatz 2 (Ziff. 16, 17 und 28a) tritt rückwirkend

auf den 1. Januar 1998 in Kraft.

3 Die Änderung von Artikel 12 Buchstabe k tritt am 1. September 1998 in Kraft.

9. Juli 1998 Eidgenössisches Departement des Innern: Dreifuss

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Anhang 1 (Art. 1)

Vergütungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für bestimmte ärztliche Leistungen

Einleitende Bemerkungen Dieser Anhang stützt sich auf Artikel 1 der Leistungsverordnung. Er enthält keine abschliessende Aufzählung der ärztlichen Pflicht- oder Nichtpflichtleistungen. Er enthält: – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit durch die Leistungskommission geprüft wurde und deren Kosten demgemäss übernommen, allenfalls nur unter bestimmten Voraussetzungen übernommen oder gar nicht übernommen werden; – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit noch abgeklärt wird, für die jedoch die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen und in einem festgelegten Umfang übernommen werden; – besonders kostspielige oder schwierige Leistungen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nur vergütet werden, wenn sie von hierfür qualifi- zierten Leistungserbringern durchgeführt werden.

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

1 Chirurgie

1.1 Allgemein

1.2 Transplantationschirurgie

1.3 Orthopädie, Traumatologie

1.4 Urologie

2 Innere Medizin

2.1 Allgemein

2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin

2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie

2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie

2.5 Krebsbehandlung

3 Gynäkologie, Geburtshilfe

4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie

5 Dermatologie

6 Ophthalmologie

7 Oto-Rhino-Laryngologie

8 Psychiatrie

9 Radiologie

9.1 Röntgendiagnostik

9.2 Andere bildgebende Verfahren

9.3 Interventionelle Radiologie

10 Komplementärmedizin

Alphabetischer Index

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

1 Chirurgie

1.1 Allgemein

Massnahmen bei Ja Eingeschlossen sind: 1. 9. 67 Herzoperationen Herzkatheterismus, Angiokardiographie einschliesslich Kontrastmittel; Unterkühlung; Verwendung einer Herz- Lungen-Maschine; Verwendung eines Cardioverters als Pacemaker, Defibrillator oder Monitor; Blutkonserven und Frischblut; Einsetzen einer künstlichen Herzklappe einschliesslich Prothese; Implantation eines Pacemakers einschliesslich Gerät. Endoprothesen Ja 27. 6. 68 Operative Mamma- Ja Zur Herstellung der physischen und 23. 8. 84/ rekonstruktion psychischen Integrität der Patientin nach 1.3.95 medizinisch indizierter Amputation. Eigenbluttransfusion Ja 1. 1. 91 Operative Adiposi- Ja Indikationen 21. 4. 83 tasbehandlung a. Übergewicht von über 180 Prozent (Intestinaler Shunt, des Idealgewichts (Idealgewicht mal Magenreduktionspla- 1,8) nach mindestens 2jähriger, stik usw.) nachweislich unter kompetenter Führung und mit adäquaten Methoden versuchter ununterbrochener, aber erfolgloser Behandlung. b. Trotz 1jähriger adäquater Therapie persistierendes Übergewicht von weniger als 180 Prozent des Ideal- gewichtes, aber von mehr als 45 kg über dem Idealgewicht bei gleich- zeitigem Bestehen eines oder mehrerer der folgenden aggravierenden Faktoren bzw. Umstände: – Hypertonie (mit breiter Manschette gemessen) bei Linkshypertrophie im EKG oder Veränderungen am Augenhintergrund – Diabetes mellitus (Glukose-In- toleranz bei normalem Nüchtern- Blutzucker genügt nicht) – Pickwick-Syndrom mit objekti- vierter Hypoventilation – Behindernde degenerative Er- krankung von Hüft- oder Knie- gelenken – Hyperlipidämie (2 x in 4wöchigem Abstand nach 16 Stunden Fasten nachzuweisen) – Infertilität bei Kinderwunsch (Frauen).

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Kontraindikationen – Alter unter 18 oder über 50 Jahren; die Altersgrenze von 50 Jahren darf in begründeten Ausnahmefällen mit dem Einverständnis des Vertrauensarztes überschritten werden – Niereninsuffizienz – Symptomatische koronare Herz- krankheit – Entzündliche Darmkrankheiten – Leberzirrhose – Aktive Hepatitis – Chronischer Alkoholabusus – Lungenembolien. Mit Rücksicht auf die nicht unerheblichen Risiken und Kosten einer operativen Adipositasbehandlung ist vorher die Meinung des Vertrauensarztes ein- zuholen. Adipositasbehandlung Nein 25. 8. 88 mit Magenballons

1.2 Transplanta-

tionschirurgie Nierentransplantation Ja 25. 3. 71 Eingeschlossen ist die Operation beim 23. 3. 72 Spender samt der Behandlung allfälliger Komplikationen und eine angemessene Entschädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Herztransplantation Ja Bei schweren, unheilbaren Herzkrank- 31. 8. 89 heiten, wie insbesondere ischämischer Kardiopathie, idiopathischer Kar- diomyopathie, Herzmissbildungen und maligner Arrhythmie. Isolierte Lungen- Ja Bei Patienten im Endstadium einer 1. 4. 94 transplantation chronischen Lungenerkrankung. In folgenden Zentren: Universitätsspital Zürich, Hôpital cantonal universitaire de Genève in Zusammenarbeit mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois; wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Herz-Lungentrans- Nein 31. 8. 89/ plantation 1. 4. 94 Lebertransplantation Ja Durchführung in einem Zentrum, das über 31. 8. 89/ die nötige Infrastruktur und Erfahrung 1. 3. 95 verfügt (Mindestfrequenz: durch- schnittlich zehn Lebertransplantationen pro Jahr).

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Kombinierte Pan- Ja In folgenden Zentren: Universitätsspital 1. 4. 94 kreas- und Nieren- Zürich, Hôpital cantonal universitaire de transplantation Genève; wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Isolierte Pankreas- Nein 31. 8. 89/ transplantation 1. 4. 94 (Pancreas Transplan- tation Alone, Pan- creas After Kidney) Hautautograft mit Ja Durchführung in den Universitätsspitälern 1. 1. 97– gezüchteten Zürich. 31. 12. 99 Keratinozyten

1.3 Orthopädie,

Traumatologie Behandlung von Ja Leistungspflicht nur bei eindeutig the- 16. 1. 69 Haltungsschäden rapeutischem Charakter, d. h., wenn durch Röntgenaufnahmen feststellbare Strukturveränderungen oder Fehlbil- dungen der Wirbelsäule manifest ge- worden sind. Prophylaktische Mass- nahmen, die zum Ziel haben, drohende Skelettveränderungen zu verhindern, namentlich Spezialgymnastik zur Stär- kung eines schwachen Rückens, gehen nicht zu Lasten der Krankenversicherung. Arthrosebehandlung Nein 25. 3. 71 mit intraarticulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12. 5. 77 mit intraarticulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Mischinjektion mit Nein 1. 1. 97 Jodoformöl zur Arthrosebehandlung Stosswellentherapie in Nein 1. 1. 97 der Orthopädie Viskosupplementa- Nein 1. 1. 98 tion zur Gonarthrose- behandlung mit Hylaneninjektion Hüftprotektor Nein In Evaluation 1. 1. 99

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

1.4 Urologie

Uroflowmetrie Ja Bei Erwachsenen. 3. 12. 81 (Messung des Urin- flusses mit kurven- mässiger Registrie- rung) Extrakorporale Ja Indikationen 22. 8. 85 Stosswellenlithotrip- EWSL eignet sich sie (ESWL), Nieren- a. bei Harnsteinen des Nierenbeckens, steinzertrümmerung b. bei Harnsteinen des Nierenkelches, c. bei Harnsteinen des proximalen Ureters, falls die konservative Behandlung jeweils erfolglos geblieben ist und wegen der Lage, der Form und der Grösse des Steines ein Spontanabgang als unwahr- scheinlich beurteilt wird. Die mit der speziellen Lagerung des Pa- tienten verbundenen erhöhten Risiken bei der Narkose erfordern eine besonders kompetente fachliche und apparative Betreuung während der Narkose (spezielle Ausbildung der Ärzte und Narkosegehilfen und adäquate Überwachungsgeräte). Operative Behand- lung bei Erektionsstö- rungen – Penisprothese Nein 1. 1. 93/ 1. 4. 94 – Revaskulari- Nein 1. 1. 93/ sationschirurgie 1. 4. 94 Implantation eines Ja Bei schwerer Harninkontinenz. 31. 8. 89 künstlichen Sphink- ters Laser bei Tumoren Ja 1. 1. 93 der Blase und des Penis Embolisationsbe- handlung bei Variko- zele testis – mittels Ver- Ja 1. 3. 95 ödungs- oder Coilmethode – mittels Balloons Nein 1. 3. 95 oder Mikrocoils

Transuretrale ultra- Nein 1. 1. 97 schallgesteuerte laser- induzierte Prostatek- tomie

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

2 Innere Medizin

2.1 Allgemein

Ozon-Injektionsthe- Nein 13. 5. 76 rapie Hyperbare Sauer- Ja Bei stofftherapie – Chronischen Bestrahlungsschäden 1. 4. 94 und Bestrahlungsspätschäden – Osteomyelitis am Kiefer 1. 9. 88 – Chronische Osteomyelitis. Heileurythmie Nein 27. 3. 69– 30. 6. 99 Frischzellentherapie Nein 1. 1. 76 Serocytotherapie Nein 3. 12. 81 Akupunktur Ja Akupunktur ist als ärztliche Konsultation 3. 12. 81– von längstens 15–20 Minuten Dauer zu 30. 6. 99 vergüten. Impfung gegen Toll- Ja Bei Behandlung eines bereits von einem 19. 3. 70 wut tollwütigen oder der Tollwut verdächtigen Tiere gebissenen Patienten. Behandlung der Ja – Bei Übergewicht von 20 Prozent oder 7. 3. 74 Adipositas mehr. – Bei Übergewicht und konkomittie- render Krankheit, welche durch die Gewichtsreduktion günstig beeinflusst werden kann. – durch Amphe- Nein 1. 1. 93 taminderivate – durch Schilddrü- Nein 7. 3. 74 sen-Hormon – durch Diuretica Nein 7. 3. 74 – durch Chorion- Nein 7. 3. 74 Gonadotropin-In- jektionen Hämodialyse Ja 1. 9. 67 («künstliche Niere») Hämodialyse in Ja 27. 11. 75 Heimbehandlung Peritonealdialyse Ja 1. 9. 67 Enterale Ernährung zu Ja Wenn eine ausreichende perorale son- 1. 3. 95 Hause denfreie Ernährung ausgeschlossen ist. Parenterale Ernährung Ja 1. 3. 95 zu Hause Insulintherapie mit Ja Übernahme der Mietkosten der Pumpe 27. 8. 87 einer Infusionspumpe unter folgenden Voraussetzungen: – Der Patient ist ein extrem labiler Diabetiker. – Er kann auch mit der Methode der Mehrfachinjektion nicht befriedigend eingestellt werden.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

– Die Indikation des Pumpeneinsatzes und die Betreuung des Patienten er- folgen durch ein qualifiziertes Zen- trum oder, nach Rücksprache mit dem Vertrauensarzt, durch einen frei praktizierenden Facharzt mit entsprechender Erfahrung. Ambulante parente- Ja 1. 1. 97 rale antibiotische Gabe mit Infusions- pumpe Plasmapherese Ja Indikationen: 25. 8. 88 – Hyperviskositätssyndrom – Krankheiten des Immunsystems, bei denen die Plasmapherese sich als wirksam erwiesen hat, wie insbe- sondere: – Myastenia gravis – thrombotisch thrombozytopenische Purpura – immunhämolytische Anämie – Leukämie – Goodpasture-Syndrom – Guillain-Barré-Syndrom – akute Vergiftungen – familiäre Hypercholesterinämie homozygoter Form. LDL-Apherese Ja Bei homozygoter familiärer Hypercho- 25. 8. 88 lesterinämie. Nein Bei heterozygoter familiärer Hyper- 1. 1. 93/ cholesterinämie. 1.3.95 Hämatopoïetische Stammzell-Trans- plantation – autolog Ja Bei Lymphomen 1. 1. 97 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei akuter myeloischer Leukämie

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Ja Beim myelo-dysplastischen Syndrom 1. 1. 97– Beim multiplen Myelom 31. 12. 01 Beim primären Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko. In qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Swiss Transplant Ar- beitsgruppe für Blood and Marrow Transplantation (STABMT). Beim Keimzell-Tumor in fortgeschrit- tenem Stadium Beim Ovarialkarzinom Beim Medulloblastom Beim Neuroblastom Beim Ewing-Sarkom Beim Wilms-Tumor Beim Rhabdomyosarkom Bei der chronisch myeloischen Leukämie. In Universitätskliniken. Beim kleinzelligen Bronchuskarzinom. Im Centre Hospitalier Universitaire Vaudois. Die Leistungserbringer müssen ein Evaluationsregister führen. Nein Im Rückfall einer akuten myeloischen 1. 1. 97 Leukämie Im Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie Beim Mammakarzinom mit fortge- schrittenen Knochenmetastasen Bei kongenitalen Erkrankungen. – allogen Ja Bei akuter myeloischer Leukämie 1. 1. 97 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei der chronischen myeloischen Leu- kämie Beim myelo-dysplastischen Syndrom Bei der aplastischen Anämie Bei Immundefekten und Inborn errors Bei der Thalassämie und der Sichel- zellanämie (HLA-identisches Geschwister als Spender).

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Ja Beim multiplen Myelom. 1. 1. 97– In qualifizierten Zentren, gemäss den 31. 12. 01 Richtlinien der Swiss Transplant Ar- beitsgruppe für Blood and Marrow Transplantation (STABMT). Bei der chronisch lymphatischen Leu- kämie. Im Hôpital Cantonal Universitaire de Genève und im Kantonsspital Basel. Beim Non-Hodgkin-Lymphom In den Universitätskliniken. Beim Hodgkin-Lymphom. Im Hôpital Cantonal Universitaire de Genève und im Kantonsspital Basel. Die Leistungserbringer müssen ein Evaluationsregister führen. Die Kosten des Eingriffs beim Spender 1. 1. 97 samt der Behandlung allfälliger Kom- plikationen und eine angemessene Ent- schädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall gehen zu Lasten des Versicherers des Empfängers. Ausge- schlossen ist eine Haftung des Versi- cherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Nein Bei soliden Tumoren 1. 1. 97 Gallensteinzertrüm- Ja Intrahepatische Gallensteine; extrahe- 1. 4. 94 merung patische Gallensteine im Bereich des Pankreas und des Choledokus Gallenblasensteine bei inoperablen Patienten (auch laparoskopische Chole- zystektomie ausgeschlossen). Polysomnographie Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: Polygraphie – Schlafapnoesyndrom 1. 3. 95 – periodische Beinbewegung im Schlaf 1. 1. 97 – Narkolepsie, wenn die klinische Diagnose unsicher ist – ernsthafte Parasomnie (z. B. epilep- tische nächtliche Dystonie oder ge- walttätiges Verhalten im Schlaf), wenn die Diagnose unsicher ist und wenn daraus therapeutische Konsequenzen erwachsen. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Ge- sellschaft für Schlafforschung, Schlaf- medizin und Chronobiologie. Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: 1. 1. 97– – eine Ein- und Durchschlafstörung, 31. 12. 01 wenn die initiale Diagnose unsicher ist und nur wenn die Behandlung, ob verhaltensmässig oder medikamentös, nicht erfolgreich ist;

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

– persistierende zirkadiane Rhyth- musstörung, wenn die klinische Diagnose unsicher ist. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Ge- sellschaft für Schlafforschung, Schlaf- medizin und Chronobiologie. Nein Routineabklärung der vorübergehenden 1. 1. 97 und der chronischen Insomnie, der Fi- brositis und des Chronic fatigue syn- drome. Aktometrie Nein 1. 1. 97 Messung des Melato- Nein 1. 1. 97 ninspiegels im Serum Multiple Sleep Nein 1. 1. 97 Latency Test Atemtest mit Harn- Ja Die Vergütung des Harnstoffes (13C) und 16. 9. 98 stoff 13C zum der Analyse richtet sich nach der Nachweis von Analysenliste (AL). Helicobacter pylori

2.2 Herz- und

Kreislaufer- krankungen, Intensivmedizin Sauerstoff-Insuffla- Nein 27. 6. 68 tion Sequentielle peristal- Ja 27. 3. 69/ tische Druckmassage 1. 1. 96 EKG-Langzeitregi- Ja Als Indikationen kommen vor allem 13. 5. 76 strierung Rhythmus- und Überleitungsstörungen, Durchblutungsstörungen des Myokards (Koronarerkrankungen) in Frage. Das Gerät kann auch der Überwachung der Behandlungseffizienz dienen. Telefonische Über- Nein 12. 5. 77 wachung von Pace- maker-Patienten Rehabilitation für Pa- Ja – Patienten mit Status nach 12. 5. 77/ tienten mit Herz- und Myokardinfarkt, mit oder ohne 1. 1. 97 Kreislauferkrankun- PTCA gen – Patienten mit Status nach Bypass- Operation – Status nach anderen Interventionen am Herzen oder an den grossen Gefässen – Patienten nach PTCA, vor allem bei vorgängiger Inaktivierung und/oder Vorliegen multipler Risikofaktoren

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

– Patienten mit chronischer Herz- krankheit und multiplen therapiere- fraktären Risikofaktoren und sonst guter Lebenserwartung – Patienten mit chronischer Herz- krankheit und mit schlechter Ven- trikelfunktion. Die Therapie kann ambulant oder sta- tionär in einer ärztlich geleiteten Insti- tution durchgeführt werden, welche be- züglich Programmablauf, Personal und Infrastruktur dem Anforderungsprofil der Schweiz. Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation der Schweiz. Gesellschaft für Kardiologie entspricht. Eher für eine stationäre Rehabilitation sprechen: – erhöhtes kardiales Risiko – verminderte Leistung des Myokards – Komorbidität (Diabetes mellitus, COPD etc.) Die Dauer eines ambulanten Rehabili- tationsprogramms beträgt je nach In- tensität des Behandlungsangebotes zwischen zwei und sechs Monaten. Die Dauer der stationären Behandlung beträgt in der Regel vier Wochen, kann aber in weniger komplexen Fällen auf zwei bis drei Wochen verkürzt werden. Implantation eines Ja 31. 8. 89 Defibrillators Intraaortale Ballon- Ja 1. 1. 97 pumpe in der inter- ventionellen Kardio- logie

2.3 Neurologie inkl.

Schmerztherapie Massagen bei Ja 23. 3. 72 Lähmungen infolge Erkrankung des Zen- tralnervensystems Visuelle evozierte Ja 15. 11. 79 Potentiale als Gegen- stand neurologischer Spezialuntersuchun- gen

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Elektrostimulation Ja Behandlung schwerer chronischer 21. 4. 83/ des Rückenmarkes Schmerzzustände, vor allem Schmerzen 1. 3. 95 durch die Implanta- vom Typ der Deafferentation tion eines Neurosti- (Phantomschmerzen), Status nach Dis- mulationssystems kushernie mit Wurzelverwachsungen und entsprechenden Sensibilitätsausfällen in den Dermatomen, Kausalgie, vor allem auch Plexusfibrosen nach Bestrahlung (Mammakarzinom), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung. Elektrostimulation Ja Behandlung schwerer chronischer 1. 3. 95 tiefer Hirnstrukturen Schmerzen vom Typ der Deafferentation durch Implantation zentraler Ursache (z. B. Hirn-/ eines Neurostimula- Rückenmarkläsionen, intraduraler tionssystems Nervenausriss), wenn eine strenge In- dikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung. Implantation eines Ja Sofern die Hochfrequenzkoagulation im 1. 3. 95 Neurostimulations- Thalamusbereich mit erhöhten systems zur Behand- Komplikationsrisiken verbunden ist. lung von Bewegungs- Der Wechsel des Pulsgenerators gehört störungen zur Pflichtleistung. Transkutane Ja Wendet der Patient selber den TENS- 23. 8. 84 elektrische Nerven- Stimulator an, so vergütet ihm der Ver- stimulation (TENS) sicherer die Mietkosten des Apparates unter folgenden Voraussetzungen: – der Arzt oder auf seine Anordnung der Physiotherapeut muss die Wirksamkeit der TENS am Patienten erprobt und ihn in den Gebrauch des Stimulators eingewiesen haben; – der Vertrauensarzt muss die Selbst- behandlung durch den Patienten als indiziert bestätigt haben; – die Indikation ist insbesondere ge- geben bei: – Schmerzen, die von einem Neurom ausgehen; so z. B. durch Druck auslösbare lokalisierte Schmerzen im Bereiche von Amputationsstümpfen. – Schmerzen, die von einem neu- ralgischen Punkt aus durch Sti- mulation (Druck, Zug oder elektrische Reizung) ausgelöst oder verstärkt werden können, wie z. B. ischialgieforme Schmerzzustände oder Schulter-Arm-Syndrome.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

– Schmerzzustände nach Nerven- kompressionserscheinungen; so z. B. weiterbestehende Schmerz- ausstrahlungen nach Diskus- hernienoperation oder Carpal- tunneloperation. Neuraltherapie – lokale und seg- Ja Sind für die Neuraltherapie in einer Sit- 22. 8. 85– mentale Neu- zung mehrere Injektionen notwendig, so 30. 6. 99 raltherapie darf die entsprechende Tarifposition nur einmal verrechnet werden. – störfeldbezogene Nein 22. 8. 85– Neuraltherapie 30. 6. 99 (Störfeldaus- schaltung nach Huneke oder Neuraltherapie im engeren Sinne) Baclofen-Therapie Ja Therapierefraktäre Spastizität. 1. 1. 96 mit Hilfe eines im- plantierten Medika- mentendosierers Intrathekale Behand- Ja 1. 1. 91 lung chronischer so- matogener Schmerzen mit Hilfe eines im- plantierten Medika- mentendosierers Motorisch evozierte Ja Diagnostik neurologischer Krankheiten. 1. 1. 99 Potentiale als Die verantwortliche untersuchende Person Gegenstand besitzt das Zertifikat bzw. den neurologischer Fähigkeitsausweis für Spezialunter- Elektroencephalographie oder suchungen Elektroneuromyographie der Schweizerischen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie Resektive kurative Ja Indikation: 1. 1. 96 «Herdchirurgie» der – Nachweis des Vorliegens einer Epilepsie «Herdepilepsie» – schwere Beeinträchtigung des Pa- tienten durch das Anfallsleiden – nachgewiesene Pharmakotherapie- resistenz – Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbesondere Elektrophysiologie, MRI, PET, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Palliative Chirurgie Ja – Sofern die Abklärung ergibt, dass eine 1. 1. 96 der Epilepsie durch kurative «Herdchirurgie» nicht – Balkendurchtren- indiziert ist und mit einem palliativen nung Verfahren eine verbesserte An- – selektive fallskontrolle und Lebensqualität Amygdalohippo- ermöglicht wird. kampektomie – Abklärung und Durchführung an – multiple subapiale einem Epilepsiezentrum, das über die Operation nach nötige diagnostische Infrastruktur, Morell-Whisler insbesondere Elektrophysiologie, MRI, – Vagusstimulation PET, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt. – Führung eines Evaluationsregisters. Laser-Diskushernien- Nein 1. 1. 97 operation bzw. Laserdiskusdekom- pression Kryoneurolyse Nein Bei der Behandlung von Schmerzen der 1. 1. 97 lumbalen intervertebralen Gelenke. Spondylodese mittels Ja, in – Degenerative Instabilität der 1. 1. 99– Diskuskäfigen Eva- Wirbelsäule mit Diskushernie, Diskus- 31. 12. 01 luation hernienrezidiv oder Stenose bei Patienten mit therapieresistenten in- validisierenden spondylogenen oder radikulären Schmerzen, bedingt durch klinisch und radiologisch nachgewiesene instabile, degenerative Patholo- gien der Wirbelsäule. – Nach Misserfolg einer hinteren Spondylodese mit Pedikelschraubensystem.

2.4 Physikalische

Medizin, Rheu- matologie Arthrosebehandlung Nein 25. 3. 71 mit intraartikulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12. 5. 77 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Synoviorthese Ja 12. 5. 77

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

2.5 Krebsbehand-

lung Viscum-album- Ja 1. 1. 97– Therapie5 31. 12. 99 Krebsbehandlung mit Ja 27. 8. 87 Infusionspumpen (Chemotherapie) Laser bei palliativer Ja 1. 1. 93 minimaler Chirurgie Isolierte Glied- Ja Durchführung in einem Universitätsspital. 1. 1. 97– massenperfusion mit 31. 12. 99 Hyperthermie und Einsatz des Tumor- Necrosis-Factors alpha Extrakorporelle Pho- Ja Beim kutanen T-Zell-Lymphom 1. 1. 97 tochemotherapie (Sézary-Syndrom).

3 Gynäkologie,

Geburtshilfe Ultraschalldiagnostik Ja Vorbehalten bleibt Art. 13 Bst. b KLV 23. 3. 72/ in der Geburtshilfe für Ultraschallkontrollen während der 1. 1. 97 und Gynäkologie Schwangerschaft. Künstliche Insemina- Nein, in 22. 3. 73/ tion Eva- 1. 1. 97 luation Ja – Mittels intra-uteriner homologer 1. 1. 97 Insemination bei einer zervikal bedingten Sterilität. In-vitro-Fertilisation Nein 1. 4. 94 zur Abklärung der Sterilität In-vitro-Fertilisation Nein 28. 8. 86/ und Embryotransfer 1. 4. 94 Sterilisation:

5 Siehe auch die SchlB Änd. 4.7.1997 hiervor.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

– bei der Frau Ja Im Rahmen der ärztlichen Behandlung 11. 12. 80 einer Frau in gebärfähigem Alter ist die Sterilisation eine Pflichtleistung, wenn eine Schwangerschaft wegen eines vor- aussichtlich bleibenden krankhaften Zustandes oder einer körperlichen An- omalie zu einer Gefährdung des Lebens oder zu einer voraussichtlich dauernden gesundheitlichen Schädigung der Pati- entin führen müsste und andere Methoden der Schwangerschaftsverhütung aus medizinischen Gründen (im Sinne weitherziger Interpretation) nicht in Betracht kommen. – beim Ehemann Ja Wo die zu vergütende Sterilisation der 1. 1. 93 Frau nicht möglich oder vom Ehepaar nicht erwünscht ist, hat der Versicherer der Frau für die Kosten der Sterilisation des Ehemannes aufzukommen. Laser bei Cervix-Ca Ja 1. 1. 93 in situ Nichtchirurgische Ja Bei therapieresistenten funktionellen 1. 1. 98 Ablation des Endo- Menorrhagien in der Prämenopause. metriums

4 Pädiatrie, Kin-

derpsychiatrie Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7. 3. 74 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Behandlung bei Enu- Ja Nach dem vollendeten fünften Altersjahr. 1. 1. 93 resis mit Weckappa- raten Elektrostimulation der Ja Bei organischen Miktionsstörungen. 16. 2. 78 Harnblase Gruppenturnen für Nein 18. 1. 79 übergewichtige Kin- der Atemmonitoring; Ja Bei Risikosäuglingen auf Anordnung 25. 8. 88/ Atem- und Herzfre- eines Arztes oder einer Ärztin einer 1. 1. 96 quenzmonitoring regionalen SIDS-Abklärungsstelle.

5 Dermatologie

PUVA-Behandlung Ja 15. 11. 79 dermatologischer Affektionen Selektive Ultraviolett- Ja Sofern unter verantwortlicher Aufsicht 11. 12. 80 Phototherapie (SUP) und Kontrolle eines Arztes durchgeführt.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Embolisationsbehand- Ja Es dürfen höchstens die gleichen Kosten 27. 8. 87 lung von Ge- wie für eine operative Behandlung sichtshämangiomen (Excision) in Rechnung gestellt werden. (interventionelle Ra- diologie) Laser bei: – Naevus telean- Ja 1. 1. 93 giectaticus – Condylomata Ja 1. 1. 93 acuminata Klimatherapie am Nein 1. 1. 97 Toten Meer

6 Ophthalmologie

Sehschule Ja Sofern vom Arzt selbst oder unter dessen 27. 3. 69 unmittelbarer Aufsicht durchgeführt. Visuelle evozierte Ja 15. 11. 79 Potentiale als Gegen- stand ophthalmologi- scher Spezialunter- suchungen Ultraschallbiometrie Ja 8. 12. 83 des Auges vor Star- operationen Protonen-Strahlen- Ja 28. 8. 86 therapie intraokulärer Melanome am Paul- Scherrer-Institut Laser bei: – diabetischer Re- Ja 1. 1. 93 tinopathie – Retinaleiden (inkl. Ja 1. 1. 93 Apoplexia retinae) – Kapsulotomie Ja 1. 1. 93 – Trabekulotomie Ja 1. 1. 93 Excimer-Laser-Be- Nein 1. 3. 95 handlung zur Myopie- Korrektur Radiäre Keratotomie Nein 1. 3. 95 zur Myopie-Korrektur Refraktive Chirurgie Ja Wenn die Anisometropie nicht durch 1. 1. 97 zur Behandlung der Brillen korrigiert werden kann und eine Anisometropie Kontaktlinsenunverträglichkeit besteht.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

7 Oto-Rhino-

Laryngologie Sprachheilbehandlung Ja Wenn sie vom Arzt selbst vorgenommen 23. 3. 72 oder unter dessen unmittelbarer Leitung und Aufsicht durchgeführt wird (vgl. aber auch Art. 10 und 11 der KLV). Ultraschallvibrations- Ja 7. 3. 74 aerosole Behandlung mit Nein 18. 1. 79 «Elektronischem Ohr» nach Methode Tomatis (sog. Audio- psychophonologie) Stimmprothese Ja Implantation anlässlich einer totalen 1. 3. 95 Laryngektomie oder nach erfolgter totaler Laryngektomie. Der Wechsel einer implantierten Stimmprothese gehört zur Pflichtleistung. Laser bei: – Papillomatose der Ja 1. 1. 93 Atemwege – Zungenresektion Ja 1. 1. 93 Cochlea-Implantat zur Ja Bei peri- und postlingual ertaubten 1. 4. 94 Behandlung beid- Kindern und spätertaubten Erwachsenen. seitiger Taubheit ohne In folgenden Zentren: Hôpital cantonal nutzbare Hörreste universitaire de Genève, Universitäts- spitäler Basel, Bern und Zürich, Kan- tonsspital Luzern; wenn ein Evalua- tionsregister geführt wird. Das Hörtraining im Zentrum ist als Be- standteil der Therapie zu übernehmen. Implantation eines Ja Indikationen: 1. 1. 96 knochenverankerten – chirurgisch nicht korrigierbare Er- perkutanen Hörgerä- krankungen und Missbildungen von tes Mittelohr und äusserem Gehörgang – Umgehung eines riskanten chirurgi- schen Eingriffes am einzig hörenden Ohr – Intoleranz eines Luftleitungsgerätes – Ersatz eines konventionellen Kno- chenleitungsgerätes bei Auftreten von Beschwerden, ungenügendem Halt oder ungenügender Funktion. Laser-Vaporisierte Nein 1. 1. 97 Palatoplastik Speichelsteinlitho- Ja In spezialisierten Zentren, die ein Eva- 1. 1. 97– tripsie luationsregister führen. 31. 12. 99

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

8 Psychiatrie

Behandlung von Rauschgiftsüchtigen – ambulant Ja Leistungskürzungen zulässig bei nach- 25. 3. 71 – stationär Ja gewiesenem schwerem Selbstverschulden. Methadonbehandlung Ja Die Leistungspflicht für die metha- 31. 8. 89/ donunterstützte Behandlung Heroinab- 1. 1. 97 hängiger besteht:

1. wenn eine Entzugs- oder eine Ent-

wöhnungsbehandlung keinen Erfolg versprechen. In der Regel müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

1.1 der Patient oder die Patientin ist

mindestens 18 Jahre alt;

1.2 die Opiatabhängigkeit besteht seit

mindestens einem Jahr;

1.3 nach ärztlicher Fachmeinung ist eine

Entzugs- oder Entwöhnungs- behandlung zur Zeit nicht indiziert.

2. Der behandelnde Arzt bestätigt dem

Vertrauensarzt des Versicherers,

2.1 dass die Indikationen nach Ziffer 1

gegeben sind oder warum eine Ausnahme zu machen ist;

2.2 dass die nach Artikel 15a Absatz 5

des Betäubungsmittelgesetzes vom 3. Oktober 1951 (SR 812.121) er- forderliche kantonale Bewilligung vorliegt; dem Vertrauensarzt ist eine Kopie der Bewilligung abzugeben;

2.3 dass die nach zwei Jahren vorge-

nommene Überprüfung der Indikation für eine Fortsetzung der Methadonbehandlung spricht; dabei hat der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin sich auch zur notwendigen Dosis zu äussern.

3. Die Behandlung wird nach den

Empfehlungen des dritten Metha- donberichtes vom Dezember 1995 durchgeführt. Opiatentzugseilver- Ja – Bei entzugswilligen mono-opiat 1. 1. 98– fahren (UROD) abhängigen Patienten oder Patien- 31.12.200 unter Sedation tinnen. 0 – Im Rahmen einer umfassenden körperlichen Entzugsbehandlung. – In einer vom Kanton anerkannten Institution, die an einer multizen- trischen Studie mit gemeinsamem Protokoll unter der Koordination einer Universitätsklinik teilnimmt.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Opiatentzugseilver- Nein In Evaluation. 1. 1. 98 fahren (UROD) unter Narkose Ambulanter Opiat- Nein 1. 1. 99 entzug nach der Methode: Endorphine Stimulated Clean & Addiction Personality Enhancement (ESCAPE) Gruppenpsycho- Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 25. 3. 71/ therapie 1. 1. 96 Entspannungstherapie Ja In einer ärztlichen Praxis oder in einem 22. 3. 73 mit der Methode nach Spital unter direkter ärztlicher Aufsicht. Ajuriaguerra Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7. 3. 74 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Psychodrama Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 13. 5. 76/ 1. 1. 96 Therapiekontrolle Nein 16. 2. 78 durch Video Musiktherapie Nein 11. 12. 80

9 Radiologie

9.1 Röntgen-

diagnostik Computertomogra- Ja Keine Routineuntersuchungen 15. 11. 79 phie (Scanner) (Screening). Knochendensitome- trie – mit Doppelener- Ja – Bei einer klinisch manifesten 1. 3. 95 gie-Röntgen-Ab- Osteoporose und nach einem Kno- sorptiometrie chenbruch bei inadäquatem Trauma. (DEXA) – Bei Langzeit-Cortisontherapie oder Hypogonadismus. – Gastroïntestinale Erkrankungen 1. 1. 99 (Malabsorption, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) – Primärer Hyperparathyreoïdismus (sofern keine klare Operations- indikation besteht) – Osteogenesis imperfecta Die DEXA-Untersuchungskosten werden 1. 3. 95 nur in einer Körperregion übernommen. Spätere DEXA-Untersuchungen werden nur übernommen, wenn eine medi- kamentöse Behandlung erfolgt, und höchstens jedes zweite Jahr. – mit Ganzkörper- Nein 1. 3. 95 Scanner

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Knochendensitome- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1. 1. 96– trie zur Osteoporose- Evalua- schweizerischen Multizenter-Studie 31. 12. prävention mit Dop- tion zur komparativen klinischen und 2000 pelenergie-Röntgen- wirtschaftlichen Bewertung des Absorptiometrie osteoporotischen Frakturrisikos (DEXA) durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. Knochendensitome- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1. 1. 96 – trie zur Osteoporose- Eva- schweizerischen Multizenter-Studie 31. 12. prävention mittels pe- luation zur komparativen klinischen und 2000 ripherem quantitati- wirtschaftlichen Bewertung des vem CT (pQCT) osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. Ultraschallmessung Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1. 1. 96– des Knochens Eva- schweizerischen Multizenter-Studie 31. 12. luation zur komparativen klinischen und 2000 wirtschaftlichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. Knochenanalytische Methoden: – Knochen- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1. 1. 96– resorptionsmarker Evalua- schweizerischen Multizenter-Studie 31. 12. tion zur komparativen klinischen und 2000 wirtschaftlichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. – Knochenforma- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1. 1. 96– tionsmarker Eva- schweizerischen Multizenter-Studie 31. 12. luation zur komparativen klinischen und 2000 wirtschaftlichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

– Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif.

9.2 Andere bildge-

bende Verfahren Magnetische Kernre- Ja 1. 1. 99 sonanz (MRI) Positron-Emissions- Ja – Bei therapieresistenter fokaler 1. 4. 94 Tomographie Epilepsie – Präoperativ bei Hirntumoren – Präoperativ vor einer aufwendigen Revaskularisationschirurgie bei zerebraler Ischämie – Präoperativ vor einer Herztransplan- tation – Tumorstaging von nicht-kleinzelligen 1. 1. 97 Lungenkarzinomen und vom malignen Melanom. In der Onkologie 1. 1. 99 – Bei malignen Lymphomen: Staging; Resttumordiagnostik, Rezidiv- diagnostik. – Beim Keimzellentumor des Mannes: Staging, Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim kolorektalen Karzinom: Restaging auf Lokalrezidiv, Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen bei begründetem Verdacht (z. B. Tumormarkererhöhung); Diagnose zur Differenzierung einer Narbe gegenüber einem Tumor; Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim Mammakarzinom: Lymph- knotenstaging; Diagnose von Fern- metastasen bei Hochrisikopatientinnen. In der Neurologie – Abklärung von Demenzen bei Personen, die jünger als 70 Jahre sind. In der Kardiologie – Bei einem nuklearkardiologisch, echokardiographisch oder koronar- angiographisch dokumentierten Infarkt und Verdacht auf «hibernating myocardium» vor einer Intervention (PTCA/CABG) zum Nachweis oder Ausschluss einer Ischämie bei angio- graphisch dokumentierter Dreigefäss- erkrankung, z. B. auch nach Bypass bei komplexer Koronaranatomie.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

In folgenden Zentren: Hôpital cantonal 1. 1. 94 universitaire de Genève, Universitätsspital Zürich; wenn ein Evaluationsregister geführt wird.

9.3 Interventionelle

Radiologie Pionen-Strahlenthe- Nein In Evaluation. 1. 1. 93 rapie Radiochirurgie Ja Indikationen: 1. 1. 96 – Akustikusneurinome – Rezidive von Hypophysenadenomen oder Kraniopharyngeomen – nicht radikal operable Hypophy- senadenome oder Kraniopharyngeome – arterio-venöse Missbildungen – Meningeome. – Bei Hirnmetastasen mit einem 1. 1. 99– Volumen von maximal 25 ccm bzw. 31. 12. 99 einem Durchmesser von maximal 3,5 cm, wenn nicht mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Metastasen nach- weisbar), zur Beseitigung nicht anders behandelbarer Schmerzen. Es muss ein Evaluationsregister geführt werden. – Bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal

25 ccm bzw. einem Durchmesser von

maximal 3,5 cm, wenn der Tumor aufgrund der Lokalisation nicht operabel ist. Es muss ein Evaluationsregister geführt werden. Die Leistungen dürfen höchstens zum Tarif der LINAC-Methode in Rechnung gestellt werden. Nein In Evaluation 1. 1. 96 – bei funktionellen Störungen.

10 Komplementär-

medizin Akupunktur Ja Durch Ärztinnen und Ärzte, deren 1. 7. 99 Weiterbildung in dieser Disziplin durch die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Anthroposophische Ja, Durch Ärztinnen und Ärzte, deren 1. 7. 99– Medizin in Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30. 6. 05 Evaluatio die Verbindung der Schweizer Ärzte n (FMH) anerkannt ist.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen Gültig ab pflicht

Chinesische Medizin Ja, Durch Ärztinnen und Ärzte, deren 1. 7. 99– in Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30. 6. 05 Evaluatio die Verbindung der Schweizer Ärzte n (FMH) anerkannt ist. Homöopathie Ja, Durch Ärztinnen und Ärzte, deren 1. 7. 99– in Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30. 6. 05 Evaluatio die Verbindung der Schweizer Ärzte n (FMH) anerkannt ist. Neuraltherapie Ja, Durch Ärztinnen und Ärzte, deren 1. 7. 99– in Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30. 6. 05 Evaluatio die Verbindung der Schweizer Ärzte n (FMH) anerkannt ist. Phytotherapie Ja, Durch Ärztinnen und Ärzte, deren 1. 7. 99– in Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30. 6. 05 Evaluatio die Verbindung der Schweizer Ärzte n (FMH) anerkannt ist.

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Alphabetischer Index

A Adipositasbehandlung – durch Amphetaminderivate (2.1) – durch Chorion-Gonadotropin-Injektionen (2.1) – durch Diuretica (2.1) – mit Magenballons (1.1) – operative Behandlung (1.1) – durch Schilddrüsen-Hormon (2.1) Aktometrie (2.1) Akupunktur (2.1 und 10) Ambulante parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (2.1) Ambulanter Opiatentzug (nach der ESCAPE-Methode) (8) Anthroposophische Medizin (10) Arthrosebehandlung – intraartikuläre Injektion eines Gleitmittels (1.3, 2.4) – intraartikuläre Injektion von Teflon oder Silikon als Gleitmittel (1.3, 2.4) Atemmonitoring (4) Atem- und Herzfrequenzmonitoring (4) Atemtest mit Harnstoff 13C zum Nachweis von Helicobacter pylori (2.1)

B Baclofen-Therapie bei Spastik mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3)

C Chinesische Medizin (10) Cochlea-Implantat zur Behandlung beidseitiger Taubheit ohne nutzbare Hörreste (7) Computertomographie (Scanner) (9.1)

D Defribillator-Implantation (2.2)

E Eigenbluttransfusion (1.1) Elektrokardiogramm-Langzeitregistrierung (2.2) «Elektronisches Ohr» (Tomatis) (7) Elektrostimulation der Harnblase (4) Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Embolisationsbehandlung von Gesichtshämangiomen (5) Embolisationsbehandlung bei Varikozele testis (1.4) Endoprothesen (1.1)

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Enterale Ernährung zu Hause (2.1) Entspannungstherapie nach Ajuriaguerra (8) Epilepsie – Resektive kurative «Herdchirurgie» (2.3) – Palliative Chirurgie (2.3) Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) ESCAPE-Methode, ambulanter Opiatentzug (8) Excimer-Laser-Behandlung zur Myopie-Korrektur (6) Extrakorporelle Photochemotherapie (2.5) Extrakorporale Stosswellenlithotripsie bei Nierensteinen (ESWL) (1.4)

F Frischzellentherapie (2.1)

G Gallensteinzertrümmerung (2.1) Gruppenpsychotherapie (8) Gruppenturnen für übergewichtige Kinder (4)

H Haltungsschäden – Behandlung von Haltungsschäden (1.3) Hämatopoïetische Stammzell-Transplantation (2.1) Hämodialyse (künstliche Niere) (2.1) Hämodialyse in Heimbehandlung (2.1) Hautautograft mit gezüchteten Keratozyten (1.2) Heileurythmie (2.1) Herz-Lungen-Tansplantation (1.2) Herzoperationen (1.1) Herztransplantation (1.2) Hörgerät; Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Homöopathie (10) Hüftprotektor (1.3) Hyperbare Sauerstofftherapie (2.1)

I Impfung gegen Tollwut (2.1) Implantation eines Defibrillators (2.2) Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) – zur Behandlung von Bewegungsstörungen (2.3) – zur Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen (2.3)

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– zur Elektrostimulation des Rückenmarks (2.3) Insulintherapie mit einer Infusionspumpe (2.1) Intraaortale Ballonpumpe in der interventionellen Kardiologie (2.2) Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) In-vitro-Fertilisation (3) In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer (3) Iscadortherapie vgl. Viscum-album-Therapie (2.5) Isolierte Gliedmassenperfusion mit Hyperthermie und Einsatz des Tumor-Necrosis-Faktors alpha (2.5)

K Kardiale Rehabilitation (2.2) Klimatherapie am Toten Meer (5) Knochenanalytische Methoden zur Osteoporoseprävention – Knochenresorptionsmarker (9.1) – Knochenformationsmarker (9.1) Knochendensitometrie (9.1) Komplementärmedizin (10) Krebsbehandlung mit Infusionspumpen (2.5) Kryoneurolyse (2.3) Künstliche Insemination (3)

L Laser bei: – Cervix-Ca in situ (3) – Condylomata acuminata (5) – Diabetischer Retinopathie (6) – Kapsulotomie (6) – Naevus teleangiectaticus (5) – palliativer minimaler Krebschirurgie (2.5) – Papillomatose der Atemwege (7) – Retinaleiden (6) – Trabekulotomie (6) – Tumoren der Blase und des Penis (1.4) – Zungenresektion (7) Laser-Vaporisierte Palatoplastik (7) LDL-Apherese (2.1) Lebertransplantation (1.2) Lungentransplantation (1.2)

M Magnetische Kernresonanz als bildgebendes Verfahren (MRI) (9.2) Massagen bei Lähmungen infolge Erkrankung des Zentralnervensystems (2.3) Messung des Melatoninspiegels im Serum (2.1)

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Methadonbehandlungen (8) Mischinjektion mit Jodoformöl zur Arthrosebehandlung (1.3) Motorisch evozierte Potentiale als Gegenstand neurologischer Spezialuntersuchungen (2.3) Multiple Sleep Latency Test (2.1) Musiktherapie (8) Myopie-Korrektur – durch Excimer-Laser-Behandlung (6) – durch radiäre Keratotomie (6)

N Neuraltherapie (2.3 und 10) Neurostimulationssystem (2.3) Nichtchirurgische Ablation des Endometriums (3) Nierensteinzertrümmerung (1.4) Nierentransplantation (1.2)

O Operative Adipositasbehandlung (1.1) Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) Operative Mammarekonstruktion (1.1) Opiatentzug, ambulant (nach der ESCAPE-Methode) (8) Opiatentzugseilverfahren (UROD) (8) Ozon-Injektionstherapie (2.1)

P Pacemaker (telefonische Überwachung) (2.2) Palliative Chirurgie der Epilepsie (2.3) Pankreastransplantation (1.2) Parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (ambulant) (2.1) Parenterale Ernährung zu Hause (2.1) Peritonealdialyse (2.1) Phytotherapie (10) Pionen-Strahlentherapie (9.3) Plasmapherese (2.1) Polygraphie (2.1) Polysomnographie (2.1) Positron-Emissions-Tomographie (9.2) Protonen-Strahlentherapie (6) Psoriasisbehandlung – mittels PUVA (5) – mittels selektiver Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Psychodrama (8) PUVA-Behandlung dermatologischer Affektionen (5)

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R Radiäre Keratotomie zur Myopie-Korrektur (6) Radiochirurgie (9.3) Rauschgiftsuchtbehandlung (8) Refraktive Chirurgie zur Behandlung der Anisometropie (6) Rehabilitation für Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen (2.2) Resektive kurative «Herdchirurgie» der Epilepsie (2.3)

S Sauerstoff-Insufflation (2.2) Sauerstofftherapie (hyperbare) (2.1) Scanner (Computertomographie) (9.1) Schmerztherapie – Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulations- systems (2.3) – Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulations- systems (2.3) – Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) – Neuraltherapie (2.3) – Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Sehschule (6) Selektive Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Sequentielle peristaltische Druckmassage (2.2) Serocytotherapie (2.1) Speichelsteinlithotripsie (7) Sphinkter – Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Spiel- und Maltherapie bei Kindern (4, 8) Spondylodese mit Diskuskäfigen (2.3) Sprachheilbehandlung (7) Sterilisation – bei der Frau (3) – beim Ehemann (3) Stimmprothese (7) Stosswellentherapie in der Orthopädie (1.3) Synoviorthese (2.4)

T Telephonische Überwachung von Pacemaker-Patienten (2.2) Therapiekontrolle durch Video (8) Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Transuretrale ultraschallgesteuerte laser-induzierte Prostatektomie (1.4)

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U Ultra Rapid Opiate Detoxification (UROD) (8) Ultraschallbiometrie des Auges vor Staroperationen (6) Ultraschalldiagnostik – in der Geburtshilfe und Gynäkologie (3) Ultraschallmessung des Knochens (9.1) Ultraschallvibrationsaerosole (7) Uroflowmetrie (1.4)

V Viscum-album-Therapie (2.5) Viskosupplementation zur Gonarthrosebehandlung mit Hylaneninjektion (1.3) Visuelle evozierte Potentiale (2.3, 6)

W Weckapparate bei Enuresis (4)

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Anhang 2 (Art. 20)

Mittel- und Gegenstände-Liste (MiGeL)

Produktegruppenübersicht

01 Absauggeräte

03 Applikationshilfen

05 Bandagen

06 Bestrahlungsgeräte

09 Elektrostimulationsgeräte

10 Gehhilfen

12 Hilfsmittel bei Tracheostoma

14 Inhalations- und Atemtherapiegeräte

15 Inkontinenzhilfen

17 Kompressionstherapiemittel

21 Messgeräte für Körperzustände/-funktionen

23 Orthesen

24 Prothesen

25 Sehhilfen

26 Hörhilfen

29 Stomaartikel

30 Therapeutische Bewegungsgeräte

31 Schuhe

34 Verbandmaterial

35 Mittel zur Kälte- und/oder Wärmetherapie

99 Verschiedenes

Übersicht der Anwendungsorte

01 Vor- und Mittelfuss

02 Sprunggelenk

03 Fuss

04 Knie

05 Hüfte

06 Bein

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07 Hand

08 Ellenbogen

09 Schulter

10 Arm

11 Leib/Rumpf

12 Halswirbelsäule

13 Brustwirbelsäule

14 Lendenwirbelsäule

15 Wirbelsäule

16 Bruch (Hernie) am jeweiligen Ort

17 Kopf

18 Behaarte Kopfhaut

19 Äusseres Ohr

20 Hörorgan

21 Auge/Sehorgan

22 Gebiss/Mundhöhle

23 Kehlkopf

24 Atmungsorgane

25 Harn-/Verdauungsorgane

26 Künstliche Körperöffnungen (Stoma)

27 Geschlechtsorgane

28 Peripherer Kreislauf

29 Ganzkörper

30 Haut

31 Nerven

32 Skelett

33 Muskel/Bindegewebe

34 Blut/Blutbildende Organe

45 Pflegebereich

50 Innenraum und Aussenbereich

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Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

01. Absauggeräte

01.11.01 Milchpumpe, handgetrieben 34.– –

01.11.02 Milchpumpe, elektrisch – 2.20

Grundgebühr – 7.– Zubehörset 19.– –

01.24.01 Tracheal-Absauger – 3.50

03. Applikationshilfen

03.25.01 Transnasale Sonde 20.– –

03.25.02 Überleitungsgerät 9.50 –

03.28.01 Insulinpumpe – 10.–

(inklusive Zubehör) Limitatio: – Extrem labiler Diabetes – Einstellung auch mit der Methode der Mehr- fachinjektion unbefriedigend – Indikation des Pumpeneinsatzes und Betreuung des Patienten durch ein qualifiziertes Zentrum oder, nach Rücksprache mit dem Vertrauensarzt, durch einen Arzt, der in der Anwendung der Insulinpumpen ausgebildet ist.

03.28.02 Infusionspumpen zur Krebschemotherapie,

Antibiotika- und Schmerztherapie a. elektrisch, programmierbar:

03.28.02.01 tragbar, für Volumen von 50/100 ml oder mehr – 18.–
03.28.02.02 Medikamentenkassette, nicht wiederverwendbar, 42.– –

50 ml

03.28.02.03 dito, 100 ml 55.– –
03.28.02.04 «Remote Reservoir Adaptor Cassette» 45.– –
03.28.02.05 Verbindungsschlauch 9.– –
03.28.02.06 Batterie 7.– –
03.28.02.07 Nadel –.50 –
03.28.02.11 tragbar, für Volumen von 5–10 ml – 10.–
03.28.02.12 Spritzampullen-Set 5.– –
03.28.02.13 Infusionsschlauch mit Nadel 8.– –
03.28.02.14 Batterie 7.– –
03.28.02.21 nicht tragbar, grössere Volumen – 8.–
03.28.02.22 Infusionsschlauch, normal 4.50 –
03.28.02.23 dito, schwarz 7.– –

b. mechanisch, nicht oder nur teilweise programmierbar:

03.28.02.31 Pumpe – 2.20
03.28.02.32 Verbindungsschlauch 2.10 –

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Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

03.28.02.33 Luer-lock-Spritze –.50 –
03.28.02.34 Nadel –.50 –

03.28.03 Pumpe zur pulsatilen Hormonverabreichung – 10.–

03.30.01 Insulin-Wegwerfspritzen mit Nadel, 100 Stück 54.– –

03.30.02 Wegwerfspritzen mit Nadel, pro Stück –.70 –

Limitatio: Sofern Injectabilia verordnet wurden (in der glei- chen Anzahl wie die Ampullen) und der Patient oder seine Angehörigen für die (nicht vergü- tungspflichtige) Injektion sorgen.

03.30.03 «Gripper» für Port-A-Cath, 12 Stück 106.– –

03.30.04 Nadeln für Port-A-Cath, 12 Stück 58.– –

05. Bandagen

05.01 Vor- und Mittelfuss

05.02 Sprunggelenk

05.02.01 Kompressionsbandagen mit Pelotte(n) (Bandagen 100.– –

zur Sprunggelenkweichteilkompression/Achilles- sehnenkompression)

05.02.02 Funktionssicherungsbandagen 120.– –

05.02.03 Stabilisierungsbandagen 140.– –

05.04 Knie

05.04.01 Kompressionsbandagen mit Pelotte(n), 105.– –

(Patellabandagen, Patellasehnenbandagen)

05.04.02 Knieführungs-/Funktionssicherungsbandagen

05.04.02.01 – Knieführungsbandagen 160.– –
05.04.02.01 – Knieführungsbandagen mit Flexions-/ 580.– –

Extensionsbegrenzung

05.04.03 Stabilisierungsbandagen 180.– –

05.07 Hand

05.07.01 Daumensattelgelenkbandagen 70.– –

05.07.02 Handgelenkbandagen

05.07.02.01 Handgelenkbandagen ohne Fixation/ohne 25.–

Fingerauflage –

05.07.02.02 Handgelenkbandagen mit Fingerauflage 50.– –
05.07.02.03 Stabilisierungsbandagen 120.– –

05.08 Ellenbogen

05.08.02 Epicondylitisbandagen

05.08.02.01 – Epicondylitisbandagen ohne Pelotte(n) 60.– –
05.08.02.02 – Epicondylitisbandagen mit Pelotte(n) 100.– –
05.08.02.03 – Epicondylitisspangen mit Pelotte(n) 65.– –

05.09 Schulter

05.09.01 Schultergelenkbandagen (Gilchristverband) 108.– –

05.09.02 Schlüsselbeinbandagen (Rucksackverband) 51.– –

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

05.11 Leib/Rumpf

05.11.01 Rippenbruchbandagen (Rippengürtel) 35.– –

05.11.02 Symphysenbandagen und Sakralbandagen 170.– –

05.11.03 Leibbinden (Bauchbandagen)

05.11.03.01 – Leibbinden, Höhe 25 cm 50.– –
05.11.03.02 – Leibbinden, Höhe 32 cm 65.– –

05.12 Halswirbelsäule (Halskragen)

05.12.01 Schaumstoffcervicalstützen

05.12.01.01 – Anatomische Cervicalstützen 50.– –
05.12.01.02 – Anatomische Cervicalstützen mit Verstärkung 98.– –

05.13 Brustwirbelsäule

05.13.01 BWS-Bandagen 105.– –

05.14 Lendenwirbelsäule

05.14.01 LWS-Bandagen

05.14.01.01 – Lumbalbandagen 128.– –
05.14.01.02 – Lumbalbandagen mit Pelotte(n) 190.– –
05.14.01.03 – Lumbalstützbandagen 200.– –
05.14.01.04 – Lumbalstützbandagen mit Pelotte(n) 295.– –

05.16 Bruch (Hernie) am jeweiligen Ort

05.16.01 Bruchbänder

05.16.01.01 – Bruchbänder, einseitig 110.– –
05.16.01.02 – Bruchbänder, doppelseitig 160.– –

05.16.02 Nabelbruchbänder 170.– –

05.16.03 Suspensorien

05.16.03.01 – Wasserbruchsuspensorien 190.– –
05.16.03.02 – Suspensorium nach operativem Eingriff 30.– –

06. Bestrahlungsgeräte

Gerätereparaturen beim Kaufsystem: (bei sorgfältigem Gebrauch ohne Selbstverschuldung) Vergütung nach Aufwand nur nach vor- gängiger Kostengutsprache durch den Krankenversicherer

06.21.01 Lampen zur Lichttherapie bei saisonaler Depres- 800. – 2.–

sion (SAD) (max.

3 Mte.

jährl.)

06.29.01 UV-Ganzkörperbestrahlung (Psoriasis) – 8.–

06.29.02 UV-Bestrahlung sektoriell (Psoriasis) – 1.60

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

09. Elektrostimulationsgeräte

Gerätereparaturen beim Kaufsystem: (bei sorgfältigem Gebrauch ohne Selbstverschuldung) Vergütung nach Aufwand nur nach vor- gängiger Kostengutsprache durch den Krankenversicherer

09.30.01 Leitungswasser-Iontophorese-Gerät 800.– –

Limitatio: bei palmoplantarer Hyperhidrosis ohne Ansprechen auf die übliche topische Behandlung; bei vorgängig unter ärztlicher Kontrolle nachgewiesener, individueller Wirksamkeit und Therapieeinstellung;

1 Gerät alle 10 Jahre

(befristet bis 31. 12. 1999)

09.31.01 Transkutanes elektrisches Nervenstimulationsgerät 300.– 1.40

(TENS) (mindestens für

10 Tage)

Voraussetzungen: – Der Arzt oder auf seine Anordnung der Phy- siotherapeut muss die Wirksamkeit des TENS am Patienten erprobt und ihn in den Gebrauch des Stimulators eingewiesen haben. – Der Vertrauensarzt muss die Selbstbehandlung durch den Patienten als indiziert bestätigt haben. – Die Indikation ist insbesondere gegeben bei: – Schmerzen, die von einem Neurom ausge- hen; so z. B. durch Druck auslösbare loka- lisierte Schmerzen im Bereiche von Am- putationsstümpfen; – Schmerzen, die von einem neuralgischen Punkt aus durch Stimulation (Druck, Zug oder elektrische Reizung) ausgelöst oder verstärkt werden können, wie z. B. ischi- algieforme Schmerzzustände oder Schulter- Arm-Syndrome; – Schmerzzustände nach Nervenkompres- sionserscheinungen; so z. B. weiterbeste- hende Schmerzausstrahlungen nach Dis- kushernienoperation oder Carpaltunnel- operation.

10. Gehhilfen

10.50.02. Krücken, 1 Paar 90.– –.60

Grundgebühr bei Miete 7.–

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

12. Mittel bei Tracheostoma

12.24.01 Trachealkanülen, Metall

– Neusilber mit Innenkanüle 160.– – – dito mit Sprechventil 360.– – – Sterlingsilber mit Innenkanüle 360.– – – dito mit Sprechventil 590.– –

12.24.02 Trachealkanülen, Kunststoff

– Teflon mit Innenkanüle 155.– – – PVC ohne Innenkanüle 100.– – – PVC mit Innenkanüle 160.– – – dito, extra lang 270.– – – PVC mit 2 Innenkanülen und Sprechventil 600.– – – Mediplast mit Innenkanüle 155.– –

12.24.03 Innenkanülen separat

– Mediplast 60.– –

12.24.04 Schutzzubehör für Tracheostoma

– Lätze MUTIVOIX, 1 Paar 29.50 – – Larynx-Schutzfilter STOM-VENT, 20 Stück 93.50 – – Larynx-Schutztücher 23.– – – Larynx-Schutzrollis mit Diolen-Tülleinlage 29.– – – Tracheofix 7x7, 10 Stück 12.50 – – Duscheschutz 41.– – – Stomaöl, 100 ml 14.50 –

12.24.05 Luftbefeuchter 200.– –

12.24.06 Tragezubehör für Trachealkanülen

– Kanülentragband wiederverwendbar 13.– – – dito, zum Einmalgebrauch, 4 m 4.10 – – Abstandhalter für PVC-Kunststoffkanülen 14.– – – Tracheokompressen 8x10, 10 Stück 7.– – – Mullkompressen, 10x10, 100 Stück 41.– – – Billroth-Batistlätzchen, 8x10, 10 Stück 7.50 –

12.24.07 Reinigungszubehör für Trachealkanülen

– Reinigungsset (Erstausstattung) 35.– – – dito, Nachfüllpackung 32.– – – Reinigungsbürsten, 6 Stück 12.– – – Reinigungstücher STOM-VENT, 10 Stück 5.– – – Silbertauchbad (für Silberkanülen) 17.– – – Silikonspray (für Kunststoffkanülen) 17.– –

12.24.08 Wassertherapie- und Schwimmgeräte

– Wassertherapiegerät mit Mundstück, 250.– – System Hassheider – Schnorchel dazu 37.– – Limitatio: Nur wenn die Patienten aus medizinischen Grün- den eine Physiotherapie im Wasser benötigen.

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

14. Inhalations- und Atemtherapiegeräte

Gerätereparaturen beim Kaufsystem: (bei sorgfältigem Gebrauch ohne Selbstverschuldung) Vergütung nach Aufwand nur nach vor- gängiger Kostengutsprache durch den Krankenversicherer

14.24.02.01 Aerosol-Apparat komplett (inkl. Original 390.– 1.15

passender Vernebler; Miete inkl. Verbrauchsmaterial, Wartung, Reparatur) Limitatio: 1 Gerät alle 5 Jahre

14.24.02.02 Silikonmaske für Kinder 52.– –
14.24.02.03 Medikamentenvernebler 49.– –
14.24.02.04 Vorschaltkammer für Dosieraerosole für Erwach- 15.– –

sene

14.24.02.05 Vorschaltkammer für Dosieraerosole für Klein- 35.– –

kinder und Säuglinge

14.24.02.06 Maske dazu 7.35 –
14.24.02.07 Wartungskosten (inkl. Wartungsmaterial), pro Jahr 100.– –
14.24.03.01 IPPB-Geräte – 4.50

Pressure-/Volume-Breathing-Geräte

14.24.03.02 Atemluftbefeuchter als Zubehör (zu nCPAP und – 1.10

Heimventilation)

14.24.04 Sauerstoff-Konzentrator – 13.50

Zustellgebühr 30.–

14.24.05 Sauerstoff-Therapiegerät, Druckgas

2000-l-Flasche 70.50 – 5000-l-Flasche 76.90 – Mietgebühr pro Tag (inkl. Zubehör und Wartung, 3.60 Manometer, Druckventil und Flaschenwagen) Zustellgebühr pro Lieferung durch den Lei- 20.– stungserbringer (Das Abholen einer leeren Flasche gilt nicht als Lieferung.)

14.24.07 nCPAP-Geräte

14.24.07.01* nCPAP-Gerät ohne Druckausgleich und 2500.– – Datenspeicherung 14.24.07.02* nCPAP-Gerät mit Druckausgleich und 3850.– 5.10.–** Datenspeicherung * Limitatio: 1 Gerät alle 5 Jahre ** Miete: inkl. Verbrauchsmaterial, Wartung und Reparatur

14.24.07.03 Pauschale für 1. Monat bei Neuvermietung 875.–
14.24.07.04 Verbrauchsmaterial, pro Jahr 450.– –
14.24.07.05 Wartungskosten, alle 2 Jahre 150.– –

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

14.24.08 PEP-Taschengerät zur Erzeugung von 50.– –

kontrollierten, oszillierenden, positiven Druckschwankungen)

14.24.09 Geräte für die mechanische Heimventilation:

14.24.09.01 Beatmungsgerät bi-level, atemgesteuert 6380.– 8.30*
14.24.09.02 Beatmungsgerät bi-level, atem- und zeitgesteuert 12 000.– 15.60*
14.24.09.03 Beatmungsgerät volumen-/zeitgesteuert 21 700.– 28.20*
14.24.10.01 Verbrauchsmaterial, pro Jahr 450.– –
14.24.10.02 Wartungskosten, alle 2 Jahre 150.– –

* Miete: inkl. Verbrauchsmaterial, Wartung und Reparatur

15. Inkontinenzhilfen

15.06.01 Beinkatheterspiegel 17.50 –

15.25.01 Saugende Inkontinenzeinlagen, einweg –

15.25.01.01 mittlere Inkontinenzeinlage* –.95 –

grosse Inkontinenzeinlage, mittlere Saugleistung 1.10 – grosse Inkontinenzeinlage, mittel-starke Saugl. 1.30 – grosse Inkontinenzeinlage, starke Saugleistung 1.60 – grosse Inkontinenzeinlage Nacht, sehr starke 1.70 – Saugleistung * Limitatio: nur bei krankheitsbedingter Inkontinenz (exkl. Altersbedingt) wie z. B. Multipler Sklerose, Querschnittlähmung, cerebraler Lähmung, Morbus Parkinson, Demenz

15.25.01.03 Rechteckvorlagen/Krankenunterlagen einweg:

Grösse 60¥60 cm –.90 – Grösse 60¥90 cm 1.60 –

15.25.02 Netzhosen für Inkontinenzeinlagen:

Netzhose klein (34/38) 1.30 – Netzhose mittel (38/40) 1.40 – Netzhose gross (42/44) 1.60 – Netzhose sehr gross (46/48) 1.90 –

15.25.03 Saugende Inkontinenzwindelhosen einweg:

Inkontinenz-Slip mittel bis starke Saugleistung 2.20 – Inkontinenz-Slip, starke Saugleistung 2.40 – Inkontinenz-Slip, Nachtversorgung, sehr starke 2.60 – Saugleistung

15.25.04 Urin-Beinbeutel:

15.25.04.01 mit Ablauf, unsteril 2.– –
15.25.04.02 mit Ablauf, steril 4.80 –
15.25.04.03 mit Ablauf, steril, geschlossenes System mit 27.50 –

Tropfkammer (Verwendungsdauer ca. 4 Wochen)

15.25.04 Urin-Bettbeutel

15.25.05.01 ohne Ablauf, unsteril 1.05 –
15.25.05.02 ohne Ablauf, steril 1.90 –

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

15.25.05.03 mit Ablauf, unsteril 2.15 –
15.25.05.04 mit Ablauf, steril 3.– –

15.25.06 Zubehör für Auffangbeutel:

15.25.06.01 Beinbeuteltasche + Gurt 42.– –
15.25.06.02 Halterung/Befestigung für Bettbeutel 6.50 –
15.25.06.03 Haltebänder für Urinbeutel, per Paar 28.80 –

15.25.07 Einmalkatheter ohne integriertes Gleitmittel pro –.70 –

Stück

15.25.07.01 Gleitmittel

unsteril ohne Anästhetikum: pro Portion –.70 – Tube 7.– – steril ohne Anästhetikum, pro Portion 3.15 – steril + Anästhetikum: Einzelportion 5.90 – Packung 2–10 Portionen 4.25 – Packung 11–50 Portionen 3.90 – Packung 51–100 Portionen 2.60 – Einmalkatheter mit salzhaltigem integriertem Gleitmittel:

15.25.07.02 mit Nelatonspitze 3.70 –
15.25.07.03 mit Tiemanspitze 4.15 –
15.25.07.04 mit integriertem Beutel 7.05 –

15.25.08 Verweilkatheter

15.25.08.01 Ballonkatheter Latex (Verweildauer max. 5 Tage) 3.70 –
15.25.08.02 Ballonkatheter Latex für Kinder 13.25 –
15.25.08.03 Ballonkatheter Latex mit Silikonmantel 8.50 –

(Verweildauer max. 21 Tage)

15.25.08.04 Ballonkatheter Latex mit Silikonmantel für Kinder 20.– –

(Verweildauer max. 21 Tage) 15.25.08.05* Ballonkatheter aus 100% Silikon 20.– – (Verweildauer 4 Wochen) 15.25.08.06* Ballonkatheter aus 100% Silikon für Kinder 22.75 – (Verweildauer 4 Wochen) * Limitatio: bei Latexallergie

15.25.08.07 Katheterverschlüsse pro Stück –.90 –

15.25.09 Urinal-Kondome/Rolltrichter aus Latex, ohne 2.10 –

Klebestreifen, pro Stück

15.25.10 Urinal-Kondome/Rolltrichter aus Latex, mit Kle- 3.50 –

bestreifen, pro Stück

15.25.11 Klebestreifen, allein, pro Stück 1.40 –

15.25.12 Urinal-Kondome aus Silikon, latexfrei, selbstkle- 4.50 –

bend*, pro Stück

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

* Limitatio: bei Latexallergie Behandlung der Enuresis bei Kindern Limitatio: Nach vollendetem 5. Lebensjahr

17. Mittel zur Kompressionstherapie

17.06.01 Med. Kompressionswadenstrümpfe (A–D)

Klasse II 82.– – Klasse III 87.– – Klasse IV 96.– –

17.06.02 Med. Kompressions-Halbschenkelstrümpfe

(A–F) Klasse II 109.– – Klasse III 115.– – Klasse IV 124.– –

17.06.03 Med. Kompressionsschenkelstrümpfe (A–G)

Klasse II 118.– – Klasse III 124.– – Klasse IV 134.– –

17.06.04 Med. Kompressionsstrumpfhosen (A–T)

Klasse II 140.– – Klasse III 146.– – Limitationen: a. Indikation: – Stammvarizen – deutliche Stauzeichen – erhebliche Beinbeschwerden – Lymphstauungen b. Max. 2 Paar pro Jahr 17.07* Hand-Kompressionsbandagen 17.10* Arm-Kompressionsbandagen 17.17* Kopf-Kompressionsbandagen * Gemäss Positionen SVOT-Tarif zu TP-Wert 1.85

17.28.01 Apparat zur sequentiellen peristaltischen Druck- – 3.50

massage

21. Messgeräte für Körperzustände/-funktionen

21.24.01 Atem- und Herzfrequenz-Monitor, Atemmonitor,

inklusive Elektroden

21.24.01.01 nur Atmung – 3.30
21.24.01.02 Atmung + Herz – 10.–

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

Limitatio: Bei Risikosäuglingen nach Verordnung eines Arztes oder einer Ärztin einer regionalen SIDS- Abklärungsstelle

21.24.02.01 Peak-Flow-Meter, für Erwachsene 50.– –
21.24.02.02 Peak-Flow-Meter, für Kinder 50.– –

21.34.01 Blutzucker-Messgerät 250.– –

Limitatio: Bei Insulin-abhängigen Diabetikern, max. 1 Gerät alle drei Jahre

21.34.02 Lanzettenautomat/Stechgerät zur Blutentnahme 25.– –

für Blutzucker-Selbstkontrolle

21.34.03 Lanzetten, 200 Stück (für Einmalgebrauch, nicht 45.– –

wiederverwendbare Lanzetten)

21.34.02 Zubehör:

– Lanzetten, 200 Stück 45.– – – Tupfer, imprägniert, 100 Stück 6.50 –

21.34.04 Tupfer, imprägniert, 100 Stück 6.50 –

23. Orthesen

23.01* Fuss-Orthesen Massanfertigung ausgenommen Massschuhe und Schuheinlagen

23.01.01 Halluxschiene 34.– –

23.02.01* Sprunggelenksorthese 23.03.01* Gipsschuh 23.03.02* Therapieschuh zur Stabilisation oder Stellungskorrektur 23.03.03* Lähmungswinkel Fuss 23.04* Knie-Orthesen Massanfertigung 23.04.01* Knie-Orthese konfektioniert 23.05* Hüft-Orthesen Massanfertigung 23.05.01* Hüftorthese konfektioniert

23.05.02 Hüftspreiz-Apparat für Kinder 300.– –

23.07* Hand-Orthesen Massanfertigung 23.07.01.01* Fingerschienen statisch 23.07.01.02* Fingerschienen dynamisch 23.07.01.03* Daumensattelgelenkorthese 23.07.02.01* Handgelenkorthese konfektioniert 23.08* Unterarm/Ellenbogenorthesen Massanfertigung 23.08.01* Ellenbogenorthese konfektioniert 23.09* Schultergürtel-/Oberarm-Orthesen Mass- anfertigung

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

23.09.01* Schulterlagerungsschiene 23.09.02* Abduktionskeil Schulter 23.11* Leib-/Rumpf-Orthesen Massanfertigung 23.12* Halswirbelsäule-Orthesen Massanfertigung

23.12.01 Kunststoffcervikalstützen 120.–

23.13* Brustwirbelsäule-Orthesen Massanfertigung 23.13.01* 3-Punkte-Korsett/Rahmenkorsett Brustwirbelsäule 23.14* Lendenwirbelsäule-Orthesen Massanfertigung Lendenwirbelsäule * Gemäss Positionen SVOT-Tarif zu TP-Wert 1.85 oder OSM-Tarif TP-Wert 1.50

24. Prothesen

24.01* Prothesen der Extremitäten * Gemäss Positionen SVOT-Tarif zu TP-Wert 1.85 oder OSM-Tarif TP-Wert 1.50

24.10 Brust-Exoprothesen, pro Seite und Kalenderjahr 400.–

24.21.01 Augenprothese aus Glas 485.– –

25. Sehhilfen

25.21 Brillengläser / Kontaktlinsen

25.21.01 Bis zum vollendeten 15. Altersjahr 200.– –

jährlich. Limitatio: Ärztlich verordnet.

25.21.02 Zwischen dem 15. und dem vollendeten 200.– –

45. Altersjahr:

alle 5 Jahre. Limitatio: Für die erste Brillen/Kontaktlinsen-Verordnung wird ein ärztliches Rezept verlangt.

25.21.03 Ab dem 46. Altersjahr: 200.– –

alle 5 Jahre. Limitatio: Ärztlich verordnet.

25.22 Brillengläser, Kontaktlinsen oder Schutzgläser 200.–

jährlich, pro Seite. Limitatio: Ärztlich verordnet, alle Altersgruppen

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

Bei krankheitsbedingten Refraktionsänderungen, z. B. Katarakt, Diabetes, Makulaerkrankungen, Augenmuskelstörungen, Amblyopie, Medikamenteneinnahme. Status nach Operation, z. B. Katarakt, Glaukom, Amotio retinae.

25.23 Spezialfälle für Kontaktlinsen I 300.–

alle Altersgruppen, alle 2 Jahre, pro Seite. Limitatio: Ärztlich verordnet, Visus um 2/10 verbessert gegenüber Brille Bei Myopie > –8,0; Bei Hyperopie > +6,0; Anisometropie ab 3 Dioptrien, falls Beschwerden.

25.24 Spezialfälle für Kontaktlinsen II 700.–

ohne zeitliche Limitierung, pro Seite. Limitatio: Ärztlich verordnet, bei irregulärer Astigmatismus, Keratokonus, Hornhauterkrankungen oder -verletzungen, Status nach Hornhaut-Operation, Iris-Defekte

26. Hörhilfen siehe Artikel 24a

29. Stomaartikel

29.26.01 A Colostomieträger 7000.–/

Kalender- Jahr

29.26.01 B Irrigationsmethode 4000.–/

Kalender- Jahr

29.26.01 C Ileostomieträger 6000.–/

Kalender- Jahr

29.26.01 D Urostomieträger 7000.–/

Kalender- Jahr Beim Übergang von der Irrigationsmethode zur Beutelversorgung oder umgekehrt (betrifft nur Colostomie) wird pro rata gerechnet. Die Wahl der Produkte ist unter Vorbehalt von Art. 22 KLV frei. Bei der Verrechnung ist jeweils neben dem/den abgegebenen Artikel/n noch die Bezeichnung

26.01 + Buchstabe zu vermerken, damit der

Krankenversicherer die Jahreskosten ermitteln kann.

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

30. Therapeutische Bewegungsgeräte

30.00 Bewegungsschienen, fremdkraftbetrieben – 5.–

31. Schuhe

siehe Produktegruppe 23. Orthesen Massschuhe siehe Artikel 24a

34. Verbandmaterial (Höchstvergütungsbeträge in Franken)

Diese Verbandmaterialien dürfen nur verrechnet werden, sofern sie nicht in den geltenden Tarifen für ärztliche Leistungen inbegriffen sind. Für nicht aufgeführte, abweichende Formate gilt der Höchstbetrag des nach der Fläche nächstliegenden Formates.

34.1. Kompressen/Wundauflagen

34.1.1. Gazekompressen/Wundauflagen

– geschnitten, sterilisiert

Karton à 80 Stück 4.70 5.60 8.50 11.20 14.40

– gefaltet, sterilisiert gefaltet auf

Karton à 10 Stück 7.90

– gefaltet, steril gefaltet auf 7,5x15 cm

Karton à 5 Stück 5.70

– mit Watte sterilisiert

Karton à 10 Stück 6.50 8.70 35.70

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

– mit Watte steril, gefaltet

Karton à 5 Beutel 4.40 5.50 6.20 (2 Stück pro BT)

34.1.2. Vlieskompressen/Wundauflagen

– steril

Beutel à 2 Stück 6.60 8.70 10.80 20.–

– unsteril

100 Stück 3.20 5.40 8.80 14.90

34.1.3. Imprägnierte/Beschichtete Wundkompressen mit/ohne Saugkörper,

nichtklebend – sterilisiert

10 Stück – – 7.– – 14.50

15 Stück – 7.40 – – –

20 Stück 7.– 7.70 – – –

25 Stück – – 15.30 27.20 –

– steril

10 Stück 8.40 10.– 11.70

34.1.4. Wundkompressen mit Wirkstoff

mit Chlorhexidinacetat 0,5% 10 Tela 10x10 cm 10.20 mit Framycetinsulfat 1% 10 Kompr. 10x10 cm 10.60 mit Natrii fusidas 10 Tela 10x10 cm 14.40

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.1.5. Wundkissen zur Nasstherapie, einzelverpackt, steril

Verbandswechsel 2¥ täglich (Verwendungsdauer 12 Stunden)

1 Stück 3.70 4.– 4.30 –

ab 60 Stück 3.40 3.70 4.– 4.90

Verbandswechsel 1¥ täglich (Verwendungsdauer 24 Stunden)

1 Stück 5.– 5.40 5.80 –

ab 60 Stück 4.60 5.– 5.35 6.60

34.1.6. Hydrocolloide/Hydroaktive Wundverbände, steril

cm

1 Stück 5.20 8.60 13.90 27.20 36.20 49.90 69.70

Limitatio: Grundsätzlich während 3 Monaten, in begründeten (behandelnder Arzt) Fällen während 6 Monaten bei: Ulcus cruris, Dekubitusulcera 1.+2. Grades, Ver- brennungen 1.+2. Grades, temporärer Hautersatz bei Spalthautentnahme.

34.1.7. Hydrocolloide/Hydroaktive Wundverbände (tiefe Wundhöhlen),

steril

1 Stück 11.50 12.50 19.80 25.90 52.50

Limitatio: Maximal während 3 Monaten bei: Dekubitusulcera 3.+4. Grades, tiefe Ulcera cruris, offene Abdominalwunden, tiefe Problemwunden mit verzögertem Wundverschluss.

34.1.8. Hydrogel

Preis pro Tube/Flacon 6.– 11.–

Limitatio: trockene, nekrotische Wunden

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.1.9. Absorbtionsverbände, steril

1 Stück 0.65 0.85 1.05 1.20 1.60

34.1.10. Stillkompressen

nicht steril steril

30 Stück 7.35 –

2x10 Stück – 14.70

34.2. Elastische Gazebinden

34.2.1. Gazebinden elastisch, gedehnt

4 cm breit 6 cm breit 8 cm breit

1 Stück 1.70 2.10 2.70

(Länge 4 m)

1 Stück 4.40 5.70 6.80

(Länge 10 m)

34.2.2. Gazebinden elastisch, kohäsiv

1,5 cm 2,5 cm 4 cm 6 cm 8 cm 10 cm 12 cm

1 Stück 2.40 2.60 2.80 3.10 3.50 3.90 4.60

(Länge 4 m)

1 Stück – – 10.50 11.60 13.20 14.60 17.20

(Länge 20 m)

34.2.3. Gazebinden imprägniert (Triclosan 2%, Vioform 5%)

0,5 cm 1 cm 2 cm 4 cm

1 Stück 15.30 15.40 17.50 21.80

(Länge 5 m)

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.3. Elastische Binden, Fixation

34.3.1. 100% Baumwolle (Idealbinden), gedehnt, textilelastisch

4 cm 6 cm 8 cm 10 cm 12 cm 15 cm 20 cm

1 Stück 5.70 6.90 9.20 11.55 12.90 18.– 23.10

(Länge 5 m)

34.3.2. Mischgewebe, gedehnt, dauerelastisch

4 cm 6 cm 8 cm 10 cm 12 cm

1 Stück 4.30 5.– 5.70 6.70 7.20

(Länge 5 m)

34.4. Elastische Binden, kohäsiv

2,5 cm 4 cm 5 cm 7,5 cm 10 cm 15 cm

1 Stück 3.80 5.– 5.30 6.20 8.– 11.90

(Länge 5 m)

34.5. Elastische Binden, Kompression

34.5.1. Kurzzug

6 cm 8 cm 10 cm 12 cm

1 Stück 7.70 10.10 12.40 13.55

(Länge 5 m)

34.5.2. Langzug

8 cm 10 cm 12 cm 15 cm

1 Stück 19.30 22.90 25.50 30.80

(Länge 7 m)

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.6. Pflasterbinden

6 cm 8 cm 10 cm

1 Stück 11.80 14.20 17.10

(Länge 2,5 m)

34.7. Zinkleimbinden

ca. 9 cm

1 Stück (Länge 5 m) 14.10

1 Stück (Länge 7 m) 17.95

1 Stück (Länge 10 m) 23.60

34.8. Schlauch- und Stülpverbände

34.8.1. Schlauchverband

Grösse 01 12 34 56 78 T1 T2

Preis –.65 –.75 1.05 1.35 1.70 2.40 3.25 pro Meter

34.8.2. Netzhalteverband

Grösse 0 1 2 3 4 5 6 7

Preis pro Meter –.65 1.25 1.45 1.70 1.90 2.20 4.30 4.80

34.9. Gips- und Gipszubehör

34.9.1. Gipsbinden

4 cm 6 cm 8 cm 10 cm 12 cm 15 cm 20 cm

1 Stück 2.80 3.40 4.– 4.70 5.15 6.20 8.–

(Länge bis 3 m)

34.9.2. Gipslonguetten

8 cm 10 cm 12 cm 15 cm 20 cm

Preis pro Meter 5.50 6.70 7.80 9.45 12.60

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.9.3. Kunststoffgipsbinden, bis 3,6 m lang

2,5 cm 5 cm 7,5 cm 10 cm 12,5 cm

1 Stück 15.– – – – –

(Länge bis 1,8 m)

1 Stück – 21.50 25.– 30.– 35.–

(Länge bis 3,6 m)

34.9.4. Kunststoffgipsschienen, gebrauchsfertig (ummantelt)

2,5 cm 5 cm 7,5 cm 10 cm 12,5 cm 15 cm

Preis pro 40 cm 15.30 21.65 28.50 33.90 42.20 52.90

Hinweis: ungefährer Bedarf ca. 40 cm für Unterarm/Unterschenkel und ca. 80 cm für ganzes Bein/Arm

34.9.5. Tricotschlauchbinden

6 cm 8 cm 10 cm 12 cm 15 cm

Preis pro Meter 2.30 2.90 3.30 3.90 5.15

34.9.6. Frottée-Stretch-Polsterschlauch

6 cm 8 cm 10 cm

Preis pro Meter 10.– 12.80 14.–

34.10. Heftpflaster/Fixierpflaster

34.10.1. Heftpflaster/Textil, Plastik, Vlies

1,25 cm 2 cm 2,5 cm 5 cm

Länge 5 m 2.80 3.70 4.80 9.10

34.10.2. Tape starr

2 cm 3,75 cm 5 cm

Länge 10 m 7.– 10.– 14.60

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.10.3. Tape elastisch

bis 3 cm 5 cm 7,5 cm 10 cm

Länge 4,5 m 7.65 10.80 16.20 21.–

34.10.4. Fixationsvlies

2,5 cm 5 cm 10 cm 15 cm 20 cm 30 cm

Länge 10 m 4.80 9.10 16.70 23.90 30.20 40.20

34.11. Schnellverbände

34.11.1. Schnellverbände/Textil, Plastik, Vlies/unsteril

4 cm 6 cm 8 cm

Länge 1 m 4.30 5.70 7.25

34.11.2. Schnellverband mit zentralen Wundkissen, Vlies/steril

Preis pro Stück 7 cm 10 cm 15 cm 20 cm 25 cm 30 cm

Breite bis 6 cm –.65 –.95 – – – – Breite bis 9 cm – 1.15 1.40 2.– 2.20 3.15

34.11.3. Membranverband ohne Wundkissen

1 Stück 3.– 6.80 19.95 19.95

34.12. Watte

34.12.1. Verbandwatte

50 g 100 g 200 g 500 g 1000 g

zickzack 2.40 4.– 7.90 19.– – gerollt – – – – 35.40

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.12.2. Zellstoffwatte

1000 gr

19.10

34.12.3. Polsterwatte (Spitalwatte), roh, ungeleimt Qualität 1a

500 gr 1000 g

13.45 25.20

34.12.4. Blutstillende Pflaster/Watte

Pflaster (9 Portionen) Fr. 9.90 Watte Fr. 8.25

34.13. Diverses

34.13.1. Armtraggurten

35 mm 45/50 mm

Erwachsene 6.80 9.80 Kinder 6.20 –

34.13.2. Augenkompressen

1 Karton mit 10 Stück steril 5.70

1 Karton 50 Stück nicht steril 21.30

34.13.3. Augenokklusionspflaster

10 Stück 7.90

34.13.4. Dreiecktücher

136 cm, roh 126 cm, gebleicht

4.– 5.70

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

34.13.5. Fingerlinge/Diverse Lösungen

Gummi Kunststoff/ Netz Aluminium

1.35 5.35 2.70

34.13.6. Verbandklammern

Stück 2.60

34.13.7. Handgelenkband

Stück 12.50

34.13.8. Kniekappe

Stück 20.–

34.13.9. Knöchelstütze

Stück 20.–

34.13.10. Ristband

Stück 20.–

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

35. Mittel zur Kälte- und/oder Wärme-

therapie

35.29.01.01 Kissen/Kompressen, Nutzfläche bis Fr. 20.– –
35.29.01.02 Kissen/Kompressen, Nutzfläche über Fr. 25.– –

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

99. Verschiedenes

99.27.01 Vakuum-Erektionssystem, 300.– –

inkl. Spannungsringe und Gleitmittel

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 1998

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

Limitatio: – Defizite der arteriellen Versorgung im Bereich des männlichen Geschlechtsteil – Störungen des venösen/cavernösen Gefäss-Systems (venöses Leck) – Schädigung des versorgenden Nerven- systems mit Folge der Fehlsteuerung

99.50.01 Medikamenten-Dosierboxen 20.– –

Höchstvergütungsbetrag Kauf Miete/Tag Fr. Fr.

99.50.02 Milbenschutz-Matratzenhülle 200.– –

Limitatio: Bei nachgewiesener Milbensensibilisierung (Nachweis spezifischer IgE-Antikörper in Haut- und/oder Bluttesten) und Erkrankung an Asthma bronchiale;

1 Hülle alle 5 Jahre

(gültig bis 31. 12. 99)

99.60.01 Spüllösung Na Cl 0.9 %, 1l 8.85 –

99.60.02 Spüllösung Ringer, 1l 8.85 –

99.61.01 Hydrophile Mikroperlen zur Wundreinigung, 106.60 –

60 g

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