AS 1999 602
Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen
Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen
Änderung vom 15. Dezember 1998
Das Bundesamt für Kommunikation verordnet:
I Die Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation vom 9. Dezember 19971 über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen wird wie folgt geändert:
Art. 2 Ausnahmen von der Konzessionspflicht
1 Frequenznutzungen nach Artikel 8 Buchstabe a FKV sind Frequenznutzungen mit:
a. induktiven Funkanlagen in den dafür vorgesehenen Frequenzbereichen; b. Funkanlagen kleiner Leistung mit integrierter Antenne nach unten stehender Tabelle:
Frequenzbereich Maximale Leistung (Sammelfrequenzen) (Gesamtwert) oder Feldstärke (Höchstwert)
Grundsätzlich gilt bis 1 GHz: 1 mW ERP Grundsätzlich gilt über 1 GHz: 10 mW EIRP
26.957 – 27.283 MHz 10 mW ERP
40.660 – 40.700 MHz 10 mW ERP
433.05 – 434.79 MHz 10 mW ERP
863 – 865 MHz 10 mW ERP
868 – 870 MHz 500 mW ERP
2400 –2483.5 MHz 10 mW EIRP
5725 –5875 MHz 25 mW EIRP
24.00 – 24.25 GHz 100 mW EIRP
61.00 – 61.50 GHz 100 mW EIRP
122 – 123 GHz 100 mW EIRP
244 – 246 GHz 100 mW EIRP
1 SR 784.102.11
602 1999-4030
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 1999
c. Funkanlagen, die in den dafür vorgesehenen Frequenzbereichen mit den ent- sprechenden Leistungen benützt werden für die Identifikation von Fahrzeugen, Containern und dergleichen, den Raumschutz, Geschwindigkeitsmessungen und Telematik-Systeme für den Strassentransport und -verkehr; d. Funkfernsteuer- und Funkfernmessanlagen, deren äquivalente Strahlungslei- stung für Frequenzen bis 1 GHz 2,5 Watt ERP und für Frequenzen über 1 GHz 2,5 Watt EIRP nicht übersteigt, in den dafür vorgesehenen Frequenzbereichen; e. Funkanlagen eines drahtlosen lokalen Netzes nach der unten stehenden Tabelle:
Frequenzbereich Maximale Leistung
2400 –2483.5 MHz –10 dBW EIRP
5150 –5250 MHz 0 dBW EIRP
17.1 – 17.3 GHz –10 dBW EIRP
2 Frequenznutzungen nach Artikel 8 Buchstabe d FKV sind Frequenznutzungen mit:
a. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Navigations- funkfeuern und Signalen von Navigationsfunksatelliten benützt werden; b. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Flugfunksen- dungen auf Frequenzen zwischen 108 und 137 MHz benützt werden; c. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Amateurfunk- sendungen benützt werden; d. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Jedermanns- funksendungen benützt werden; e. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Wettermel- dungen benützt werden; f. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Erderkun- dungsdiensten benützt werden; g. Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich für den Empfang von Normalfre- quenz- und Zeitzeichen benützt werden.
Art. 14 Zulassungsvoraussetzungen
1 Zur Prüfung zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Prü-
fungsgebühren bezahlt haben.
2 Das Mindestalter für die Anmeldung zur Prüfung für den Erwerb des UKW-
Sprechfunkausweises für den Binnenschifffahrtsfunk beträgt 15 Jahre.
II Diese Änderung tritt am 1. Februar 1999 in Kraft.
15. Dezember 1998 Bundesamt für Kommunikation: Furrer