AS 2011 2391
Verordnung des BLW über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (IBLV)
Verordnung des BLW über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (IBLV)
Änderung vom 25. Mai 2011
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) verordnet:
I Die Verordnung des BLW vom 26. November 20031 über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft wird wie folgt geändert:
1 Anhang 1 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
2 Anhang 4 wird gemäss Beilage geändert.
II Diese Änderung tritt am 1. Juli 2011 in Kraft.
25. Mai 2011 Bundesamt für Landwirtschaft: Manfred Bötsch
1 SR 913.211
2011-0566 2391
Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft AS 2011
Anhang 1 (Art. 1)
Zusätzliche Faktoren für die Berechnung der Standardarbeitskräfte (SAK) für spezielle Betriebszweige
Betriebszweig Einheit SAK pro Einheit
A. Zuschläge für spezielle Betriebszweige zu den Faktoren nach Artikel 3 Absatz 2 Landwirtschaftliche Begriffsverordnung vom 7. Dezember 19982: Kartoffeln ha 0,045 Beeren, Heil- und Gewürzpflanzen ha 0,300 Rebbau mit eigener Kelterei ha 0,300 Christbaumkulturen ha 0,045 Gewächshaus mit festen Fundamenten ha 0,900 Hochtunnel oder Treibbeet ha 0,450
B. Weitere Faktoren für spezielle Betriebszweige: Betriebseigener Wald ha 0,012 Milchkühe auf Sömmerungsbetrieb Normalstoss (NS) 0,015 Nutztiere auf Sömmerungsbetrieb Normalstoss (NS) 0,010 Pilzproduktion in Hochtunnel oder Gebäuden a (Produktionsfläche) 0,060 Champignonproduktion in Gebäuden a (Produktionsfläche) 0,250 Brüsselerproduktion in Gebäuden (Witloofzapfen) a (Produktionsfläche) 0,250 Sprossenproduktion in Gebäuden a (Produktionsfläche) 1,000 Produzierender Gartenbau: Gewächshaus ha 2,400 mit festen Fundamenten und Hochtunnel für Pflanzen in Behältern (Topf)
Auf Sömmerungsbetrieben können eigene und fremde Tiere nur dann angerechnet werden, wenn der zum Betrieb gehörende Sömmerungsbetrieb auf eigene Rechnung und Gefahr bewirtschaftet wird. Die Produktionsfläche innerhalb von Bauten bezieht sich auf den Flächenbedarf der Kulturen. Bei mehrstöckigen Produktionsanlagen wird die effektiv belegte Fläche berücksichtigt. Für Kulturen des produzierenden Gartenbaus im Freilandanbau sind die SAK- Faktoren nach Artikel 3 Absatz 2 der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 1998 sowie die Zuschläge nach Buchstabe A sinngemäss anwendbar.
2 SR 910.91
Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft AS 2011
Anhang 4 (Art. 5)
Ziff. V V. Investitionskredite für Ökonomiegebäude für Schweine und Geflügel Neubau von Stall, Futterlager und Hofdüngeranlage
Tiergattung Einheit Investitionskredit Investitionskredit je Einheit in Franken je Einheit inklusive Zuschlag BTS in Franken
Zuchtschweine inklusive GVE 5600 6600 Nachzucht und Eber Mastschweine und GVE 2700 3200 abgesetzte Ferkel Legehennen GVE 4050 4800 Aufzucht- und Mastgeflügel GVE 4800 5700 sowie Truten
Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft AS 2011