Fehr Mario · Nationalrat · 2010-09-15
Fehr Mario · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2010-09-15
Wortprotokoll
Es wurde in der Debatte zu Recht darauf hingewiesen, dass sich viele Sportvereine bereits heute in den Bereichen Gleichstellung, Unfallprävention, respektvoller Umgang mit Natur und Umwelt engagieren. In der Debatte wurde auch zu Recht darauf hingewiesen, dass sich Sein oder Nichtsein dieses Sportförderungsgesetzes nicht bei diesem Artikel entscheiden werde. Wenn wir über die Zielsetzung des Gesetzes sprechen, ist es, glaube ich, legitim, dass Ziele, die mindestens indirekt auch etwas mit dem Sport und mit der Art und Weise, wie Sport gefördert werden soll, zu tun haben, hier in diesem Gesetz festgelegt werden. Genau das hat die Kommission gemacht; sie hat gesagt: Wenn wir schon ein Sportförderungsgesetz beschliessen, dann wollen wir uns auch programmatisch, zielorientiert darüber verlauten lassen, was wir zu den Bereichen Gleichstellung, Verhinderung von Unfällen, respektvoller Umgang mit Natur und Umwelt entscheiden. Die Mehrheit der Kommission empfiehlt Ihnen bei einem Verhältnis von 14 zu 10 Stimmen bei Buchstabe d, von 16 zu 9 Stimmen bei Buchstabe e und von 13 zu 12 Stimmen bei Buchstabe ebis ihre Fassung zur Annahme.
Ich weise zuletzt noch auf das Verbindende hin: Bei Buchstabe b war es unbestritten, dass es sinnvoll ist, hier neben der Erhöhung des Stellenwerts des Sports auch die Bewegung in Erziehung und Ausbildung zu verankern. Dies zumindest wird von diesem Gesetzesartikel bleiben, und das ist gut so.