Forster-Vannini Erika · Ständerat · 2011-02-28
Forster-Vannini Erika · Ständerat · St. Gallen · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2011-02-28
Wortprotokoll
Wiederholungen sind ja eigentlich in diesem Rat nicht erwünscht, aber ich mache es [PAGE 9] , weil ich schon etwas erstaunt war, als ich sah, dass die Mehrheit so eklatant ist und sich nur gerade drei Kommissionsmitglieder in der Minderheit befinden.
Ich möchte Sie wirklich bitten, der Minderheit zuzustimmen. Herr Janiak hat ausgeführt, wir hätten 2008 diese ordentliche Revision eingeführt und es sei nicht zweckmässig, schon wieder von diesen Vorgaben abzusehen. Aber schon damals war diese Frage in diesem Rat umstritten. Schon damals haben viele Firmen - ich habe mich auch so geäussert - Sie darum gebeten, bei der Möglichkeit der eingeschränkten Revision zu bleiben. Wenn schon, dann sollten die Vorgaben für die ordentliche Revision so sein, wie sie jetzt die Minderheit fordert, nämlich: eine Bilanzsumme von 20 Millionen Franken, ein Umsatzerlös von 40 Millionen und 250 Vollzeitstellen. Denn es ist wirklich so, wie Herr Schweiger, Herr Jenny und Herr David gesagt haben: Der Nutzen steht in keinem Verhältnis zu den Kosten, die den Firmen erwachsen. Sie haben es gehört: Zum einen müssen die Firmen für die Revisionsstellen zahlen, zum andern aber auch die Leute zur Verfügung stellen. Herr Schweiger - wir haben uns vorhin kurz darüber unterhalten -, es ist so: Diese Revisionsleute bleiben zwei bis drei Wochen in der Firma, und während dieser ganzen Zeit müssen die zuständigen Leute zur Verfügung stehen.
Von daher lohnt es sich wirklich, den KMU weiterhin die Möglichkeit zu belassen, eine eingeschränkte Revision durchführen zu lassen - dies im Sinne der Minderheit.