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Loepfe Arthur · Nationalrat · 2010-06-18

Loepfe Arthur · Nationalrat · Appenzell I.-Rh. · Fraktion CVP/EVP/glp · 2010-06-18

Wortprotokoll

Sie haben es gehört: Auch bei den Projekten, wie sie jetzt vorliegen, wurde sehr viel gemacht. Ich denke an die Anwendung des Minergie-Standards - wo immer es möglich ist -, ausser der Denkmalschutz sei dagegen. Es gibt zwei Fälle, in Herisau und beim Monte Ceneri, wo bei Altbauten der Minergie-Standard nicht möglich ist. Man setzt Wärmedämmung ein, man setzt Holzschnitzel-, Pelletheizungen ein; man tut also sehr viel. Es ist eine Optimierung unter Berücksichtigung der Leistung - das ist immer noch das, was bei diesen Bauten bzw. Zentren im Vordergrund steht -, der Finanzen und der Ökologie.

Wenn Sie dem Antrag der Minderheit zustimmen, würde das einfach zeitliche Verzögerungen bedeuten. Sie wissen alle: Es gäbe neue Auflagen; es bräuchte neue Bewilligungen; bei der Geothermie-Energie würde es sehr viele Abklärungen während sehr langer Zeit bedeuten; da und dort würde es wahrscheinlich auch zu einer neuen Vorlage führen; es käme zu Mehrkosten. Mich freut es natürlich, Herr Geri Müller, Frau Lachenmeier, dass Sie dann auch bereit sind, die Budgets zu erhöhen, weil das ja alles Geld kostet. In Zukunft können wir das machen - man müsste es dann allerdings bei allen Bundesbauten machen, nicht nur hier; man hat das willkürlich herausgegriffen. Wir sind aber, Herr Müller, grundsätzlich dafür - darum die Kommissionsmotion. Ihre Anliegen werden aufgenommen, auch vom Bundesrat, wie Sie gehört haben.

Wir bitten Sie also, den Antrag der Minderheit abzulehnen, aber der Kommissionsmotion zuzustimmen.