Spoerry Vreni · Ständerat · 2001-06-20
Spoerry Vreni · Ständerat · Zürich · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2001-06-20
Wortprotokoll
Sie sehen, die Kommission macht aus dem Namen keinen Casus Belli, insbesondere auch deswegen nicht, weil wir uns diese Frage selbst gestellt und sie sehr intensiv diskutiert haben. Wir sagen uns nicht von der Solidarität los. Wir haben der Stiftung aber eine neue Ausrichtung gegeben und haben versucht, diese neue Ausrichtung mit einem neuen Namen einzufangen, ein bisschen haben wir den Namen auch redaktionell geändert. Ernsthaft zur Diskussion stand "Stiftung Zukunft Schweiz"; dann mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass diese Marke leider schon besetzt ist. Das ist mit ein Grund, warum ich mich dem Vorschlag von Herrn David anschliessen möchte: Entscheiden Sie bitte nicht heute, sondern folgen Sie jetzt einfach einmal unserem Vorschlag! Neue Vorschläge - ich erinnere daran, dass Kollege Briner auch die Idee eingebracht hat, schlicht und einfach "Stiftung Schweiz" zu sagen - würden dem Nationalrat übermittelt, und dort würde nochmals geprüft, ob diese Begriffe überhaupt noch verfügbar wären und mit welchen anderen Worten die Idee besser zum Ausdruck gebracht werden könnte. Das darf aber nicht heissen, dass wir uns vom ursprünglichen Projekt einer in Weiterführung der humanitären Tradition solidarisch handelnden Schweiz grundsätzlich lösen wollen. Es soll heissen, dass wir lediglich eine Richtungsänderung in die Zukunft vornehmen wollen.