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Widmer-Schlumpf Eveline · Bundesrat · 2011-06-16

Widmer-Schlumpf Eveline · Bundesrat · Graubünden · 2011-06-16

Wortprotokoll

Es finden natürlich verschiedene Lohngleichheitsdialoge statt. Der Dialog, über den wir hier sprechen, ist jener zwischen dem Bund als Arbeitgeber und den Sozialpartnern; daneben gibt es aber auch einen Dialog, bei dem der Bund und die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite der Privatwirtschaft beteiligt sind, um gemeinsam diese Selbstverständlichkeit - so sage ich jetzt einmal - selbstverständlich werden zu lassen.

Wir haben uns mit diesem Lohngleichheitsdialog ja nur zum Ziel gesetzt zu verfolgen, wie die Arbeiten weitergehen. Wir haben ein Informatiksystem eingesetzt, das jetzt in allen Verwaltungseinheiten aktiv ist und mit dem man nach festen Kriterien, soweit solche vorhanden sind, überprüfen kann, ob wirklich Lohngleichheit hergestellt ist oder nicht. Als letztes Kriterium gibt man dann jeweils noch ein, ob eine Person männlich oder weiblich ist. Wenn sich die Zahlen dann verändern, stimmt etwas nicht. Von daher haben wir schon ein Instrument, um das zu überprüfen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dort, wo die Lohngleichheit noch nicht umgesetzt ist, die Fragen bis Ende 2014 geklärt zu haben. Es gibt eine Spanne von 5 Prozent, da man nie vollständige Gleichheit erzielen kann; gewisse Unterschiede gibt es also immer, aber vielleicht auch einmal zulasten der Männer, das ist auch möglich.

Bis 2014 möchten wir die Lohngleichheit soweit wie möglich umgesetzt haben. Darum haben wir uns auch gesagt, dass wir die Annahme der Motion beantragen können, da eine tatsächliche Umsetzung noch nicht erfolgt ist. Der Lohngleichheitsdialog läuft, das Anliegen soll Ende 2014 umgesetzt sein.

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