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Forster-Vannini Erika · Ständerat · 2010-12-07

Forster-Vannini Erika · Ständerat · St. Gallen · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2010-12-07

Wortprotokoll

Nur noch kurz: Ich möchte etwas von der grossen Begeisterung, die Herr Frick für diese Vorlage versprüht hat, zurückbuchstabieren. Ich habe ein gewisses Verständnis für die Argumentation von Herrn Zanetti: Er machte geltend, dass man sich grundsätzlich die Frage stellen sollte, ob dieser Verkauf an den Flughäfen Sinn macht. Aber diese Frage - Herr Zanetti - steht heute gar nicht zur Diskussion. Es steht nur zur Diskussion, ob diese Waren auch am Zielflughafen eingekauft werden können.

Sie merken, meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Aber da wir nicht grundsätzlich diskutieren können, müssen wir pragmatisch vorgehen: Für mich ist es fragwürdig, wenn argumentiert wird, dass vor allem die Verkaufsläden in der Schweiz etwas verlieren würden. Entweder kauft man die Ware am Abflugort oder im Flugzeug. Wenn am Ankunftsort diese Möglichkeit zusätzlich besteht, macht das keinen Unterschied. Die Verkaufsläden in der Schweiz haben dadurch keinen Verlust. Ob die volkswirtschaftlichen Effekte derart gross sind, wie dargestellt worden ist, wage ich zu bezweifeln, denn man kauft ja nicht zweimal ein. Entweder man kauft am Abflugort, oder man kauft am Ankunftsort; der eine oder der andere Ort geht des entsprechenden Einkaufs verlustig. Daher hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Da die Möglichkeit auch an anderen Flughäfen besteht, sollten wir pragmatisch vorgehen und auch den Verkaufsläden in der Schweiz die Möglichkeit geben, ihre Ware ankommenden Passagieren anzubieten.

In diesem Sinne bitte ich Sie, der Mehrheit zuzustimmen.