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Zanetti Roberto · Ständerat · 2010-12-07

Zanetti Roberto · Ständerat · Solothurn · Sozialdemokratische Fraktion · 2010-12-07

Wortprotokoll

Zwei, drei Bemerkungen zu Kollege Frick: Ich habe ausdrücklich gesagt, dass ich nicht befürchte, dass jetzt mehr geraucht oder gesoffen wird, wenn dieses Gesetz durchkommt. Ich sage einfach, dass es kein Zeichen kohärenten staatlichen Handelns ist, wenn man einerseits Präventionsprogramme - und zwar ziemlich teure Präventionsprogramme - startet, und andererseits genau diese Substanzen von Steuern und Abgaben befreit. Das ist eine Nuance.

Zu den Nadelstichen gegen das Ausland: Sie haben es selbst gesagt, wir wollen, dass gewisse Güter in der Schweiz eingekauft werden und nicht mehr im Ausland. Damit schafft man sich einfach keine Freundschaften fürs Leben, auch das ist relativ banal, aber das kann man so wollen.

Der wichtigste Punkt ist folgender: Sie haben das Parfüm meiner Gemahlin erwähnt. Ich möchte festhalten, dass ich Junggeselle bin. Wenn ich aber verheiratet wäre, Herr Frick, dann würden mich der Zoll und die Mehrwertsteuer für das Parfüm meiner Herzensdame nicht reuen; ich wäre wahrscheinlich ein weniger knausriger Ehemann, als Sie das sind. (Heiterkeit)