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Randegger Johannes · Nationalrat · 2001-11-28

Randegger Johannes · Nationalrat · Basel-Stadt · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2001-11-28

Wortprotokoll

Die Kommission hat das Anliegen der Lehrstellen-Initiative sehr ernst genommen und hat hier versucht, eine Brücke zu bauen. Ein Brücke zu bauen, indem sie dem bundesrätlichen Entwurf einen Absatz angefügt hat, mit welchem ein genügendes Angebot im Bereich der Berufsbildung, insbesondere in zukunftsfähigen Berufsfeldern, angestrebt wird. In der Kommission wurde auch von Kollegen und Kolleginnen, die selber Lehrlinge betreuen, deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Lehrlingsausbildung nicht auf eine Befehlsbasis, auf eine rein materielle und finanzielle Basis reduziert werden darf. Das ganz wesentliche Anliegen der Leute, die Junge im Lehrbetrieb ausbilden, ist eine soziale Verantwortung. Diese soziale Verantwortung der Nachwuchsbildung hat Tradition in unserem Land. Es zählt zu den Aspekten der Anerkennung, die ein Unternehmen erfährt, wenn es junge Leute ausbildet, wenn es jungen Leuten hilft, vom Jugendlichen zum Erwachsenen zu werden. Darum hat die Kommission mit 12 zu 8 Stimmen den Antrag der verschärften Formulierung, "Sie sorgen für ein genügendes Angebot", abgelehnt.

Die Kommission empfiehlt Ihnen, die Mehrheit zu unterstützen.