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Egerszegi-Obrist Christine · Ständerat · 2014-09-23

Egerszegi-Obrist Christine · Ständerat · Aargau · FDP-Liberale Fraktion · 2014-09-23

Wortprotokoll

Ich unterstütze dieses Postulat. Natürlich bin ich mir bewusst, dass sehr vieles gegangen ist - in der Arbeitslosenversicherung durch die längere Bezugsdauer von Taggeldern, mit Einarbeitungszuschüssen -, aber es muss auch zu den Leuten gelangen. Das kann am ehesten über eine nationale Konferenz geschehen. In den Ausbildungsgängen gibt es nach wie vor Altersbarrieren. Wir gehen daran, die Altersvorsorge auf neue Beine zu stellen. Da werden die Argumente der älteren Arbeitnehmer bei der Akzeptanz der Massnahmen, die wir treffen müssen, eine ganz grosse Rolle spielen. Wir haben ein gesetzliches Rentenalter von 65 Jahren, aber das effektive Pensionierungsalter beträgt noch nicht 65 Jahre. Es ist das Bestreben, dass wir das effektive Rentenalter mit dem gesetzlichen Rentenalter in Übereinstimmung bringen können.

Wenn wir aber solche Massnahmen treffen, dann müssen wir daran arbeiten, dass die Akzeptanz bei Arbeitgebenden wie Arbeitnehmenden vorhanden ist, diese Zeit wirklich auch zu nutzen. Das bedingt auch, dass die Arbeitnehmenden und die Arbeitgebenden ihre Möglichkeiten kennen; sie müssen nicht nur wissen, was Gesetzestext ist, und nicht nur wissen, was in den Verordnungen steht, sondern die Betreffenden müssen tun, was sie tun können oder tun müssen, um ihre vorhandenen Fähigkeiten einzusetzen. Eine solche nationale Konferenz bewirkt auch, dass dieses Thema wirklich in die Öffentlichkeit getragen werden kann. Das sehe ich als ihren Hauptzweck an.

Ich befürworte das Anliegen. Es dient dazu, die Glaubwürdigkeit zu erhöhen, wenn wir in die Beratung der Altersvorsorge 2020 einsteigen.