Abate Fabio · Ständerat · 2014-06-11
Abate Fabio · Ständerat · Tessin · FDP-Liberale Fraktion · 2014-06-11
Wortprotokoll
Die Situation des Bundesamtes für Sport, eines Flag-Amtes, ist unproblematisch. 2013 wurden drei Schwerpunkte gesetzt:
1. Das Inkrafttreten des revidierten Sportförderungsgesetzes: Die neuen Vollzugsstrukturen und -prozesse wurden konkretisiert. Es geht um die Umsetzung der erarbeiteten Verordnungen und Weisungen in der Praxis. Mit den privaten Partnern sind neue Partnerschaftsverträge und Leistungsvereinbarungen unterzeichnet worden. Alles erfolgt planmässig und ohne finanzielle Probleme.
2. Die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022: Das Ergebnis ist nach der Volksabstimmung im Kanton Graubünden bekannt. Für das Baspo resultieren Kosten von 1,7 Millionen Franken. Wir haben den interessanten Schlussbericht gelesen, in welchem sämtliche Faktoren der Kandidaturen der Kampagne objektiv betrachtet werden. Jetzt sei die Überlegung wichtig, hiess es, was die Schweiz in diesem Bereich überhaupt noch organisieren könne, ohne auf den Widerstand der Bevölkerung zu stossen. Entscheidend ist die Dimension der Anlässe, es geht nicht nur um Geld. Zukünftig müssen Ressourcen für Anlässe auf bescheidenen Perspektiven beruhen. Eine positive Ausstrahlung mit dem touristischen Angebot zu verknüpfen wäre auch mit medial weniger wichtigen Anlässen möglich. Die Risiken und Belastungen spielen eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung der Bevölkerung.
3. Die Vorbereitungsarbeiten für die Inkraftsetzung des Risikoaktivitätengesetzes, insbesondere bezüglich der Verordnung und der Unterstützung der Kantone: Man hat vor allem auf die Beziehung zu den Kantonen fokussiert. Es ist wichtig, eine einheitliche Vollzugspraxis zu entwickeln.
Im Übrigen haben wir keine Probleme mit IT-Projekten erkannt.
[VS]