Germann Hannes · Ständerat · 2015-03-12
Germann Hannes · Ständerat · Schaffhausen · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2015-03-12
Wortprotokoll
Das ist mein letzter Antrag. Ich mache mir keine falschen Hoffnungen und erlaube mir, kurz zu bleiben.
Pro Helvetia hat ein Budget von plus 18 Prozent; das ist in der Botschaft ausgewiesen. Jetzt können Sie sagen: Das ist noch zu wenig - es gäbe wahrscheinlich hier im Saal auch Ratsmitglieder, die das tun würden. Man kann aber auch sagen: Vielleicht würde es jetzt mit der massvollen Kürzung, die ich Ihnen vorschlage, auch gehen - bei entsprechender Priorisierung. Wie gesagt, es wird gute Arbeit geleistet. In der Botschaft ist das alles auch aufgeführt. Ich gehe hier nicht auf Details ein. Ich verweise aber darauf, dass von den 68 Vollzeitstellen 43 in der Schweiz sind und 25 im Ausland. Ich meine, wir haben einen idealen Vorteil: Für einmal wirkt sich die Frankenstärke aus. Der Franken ist nämlich im Ausland im Moment deutlich mehr wert. Das kommt auch Pro Helvetia zugute. Deshalb meine ich, dass trotz meiner massvollen Kürzung eine Aufstockung passiert. [PAGE 185]
Ich schlage Ihnen vor, den Zahlungsrahmen etwas zu reduzieren und ihn bei 190,9 Millionen statt bei 210,9 Millionen Franken festzulegen. Dabei kann dieser Vorteil der Frankenstärke ausgenutzt werden. Die Leistungen dürften praktisch gleich bleiben.