Eberle Roland · Ständerat · 2016-03-09
Eberle Roland · Ständerat · Thurgau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-03-09
Wortprotokoll
Wir sind uns gewohnt, alles auf die lange Bank zu schieben. Meiner Meinung nach gibt es nun zwei Möglichkeiten. Die erste: Wir finden hier eine Lösung. Unser Antrag ist denn auch, dass man die Forderung der Standesinitiative prüft und dass man dann die Besitzer der betroffenen Infrastrukturen entschädigt. Ich lade Kollege Luginbühl sehr gerne zu einer Biberexkursion in den Kanton Thurgau ein, dann wird er sehen, dass die Schäden schon viel weiter als zehn Meter von den Gewässern der Biber entfernt sind. Das wäre die erste Möglichkeit: Wir finden einen guten Weg, sagen Ja zu diesen Biberpopulationen und entgelten die entsprechenden Infrastrukturschäden. Die zweite Möglichkeit: Wir beginnen die Bestände zu regulieren, denn sie haben keine natürlichen Feinde. Das ist die Alternative. [PAGE 150] Wenn wir die Akzeptanz des Bibers hochhalten wollen - ich bin auch dafür -, kommen wir nicht darum herum, die Konsequenzen unseres Wunsches zu tragen, diese putzigen Tierchen bei uns in absolut offener Zahl zu beherbergen oder zu füttern.