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Guhl Bernhard · Nationalrat · 2016-03-15

Guhl Bernhard · Nationalrat · Aargau · Fraktion BD · 2016-03-15

Wortprotokoll

Frau Kiener Nellen hat mich herausgefordert. Eigentlich hatte ich im Eintretensvotum bereits erwähnt, dass wir die Mehrheit unterstützen. Ich möchte Ihnen noch einmal vor Augen führen, worum es hier geht. Es geht, wie es meine Vorrednerin, Frau Rickli, gesagt hat, darum, dass die Gerichte zum Teil blind sind, weil diese Straftaten für sie wie eben auch für die Therapeuten usw. nicht mehr einsehbar sind. Um welchen Katalog geht es hier? Es geht um Tötung, Mord, Raub mit schwerer Körperverletzung, Menschenhandel, Geiselnahme. Sind das alles Verbrechen, die man einfach so mal fahrlässig macht? Oder sind es nicht vielmehr Verbrechen, für die man schon sehr skrupellos sein muss, dass man sie verübt? Ich meine, dass solch skrupellose Täter, die solche Taten begehen, dann auch damit leben müssen, dass diese Taten lebenslang, bis an ihr Lebensende, im Strafregister eingetragen sind. Damit das so ist und bleibt, müssen Sie die Mehrheit unterstützen.