Haller Ursula · Nationalrat · 2002-03-20
Haller Ursula · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2002-03-20
Wortprotokoll
Sie haben die Debatte mitverfolgt. Sie konnten sich davon überzeugen, dass es eine seriös geführte Debatte war. Ich kann noch einmal bestätigen, dass diese Protokolle aus den früheren Jahren, die ich als eingesprungene Kommissionssprecherin gelesen habe, weil ich damals noch nicht Ratsmitglied war - ich muss das hier an dieser Stelle noch betonen -, aufzeigen, dass man sich damals ernsthafte Gedanken gemacht hat. Der Entscheid fiel damals nicht leicht, und wir haben auch heute gehört - sowohl von den Gegnerinnen und Gegnern aber auch von den Befürworterinnen und Befürwortern -, dass hier niemand leichtfertig bereit wäre, eine Diagnostik einzuführen, die schliesslich eben gewisse Widersprüche heraufbeschwören würde. Insofern möchte ich Sie einfach noch einmal darauf hinweisen, dass diese Diskussion in dem Sinne eigentlich müssig gewesen wäre, weil man auch in der WBK bereit gewesen wäre, ein Postulat zu überweisen und dem Bundesrat die Freiheit zu geben, auf diese Frage von Frau Polla einzugehen, wie er es in der Stellungnahme zur Motion wünscht.
Leider wurde aber eben bereits in der Kommission angekündigt, dass auch das Postulat bestritten ist, und deswegen haben wir jetzt diese Diskussion nochmals in dieser epischen Breite geführt. Ich möchte nicht wiederholen, was jetzt am Schluss Herr Professor Gutzwiller als Mediziner meiner Meinung nach in einer ausgezeichneten Art und Weise dargestellt hat. Er hat aufgezeigt, welche Möglichkeiten, aber auch welche Grenzen vorhanden sind.
Ich möchte Sie einfach noch einmal bitten, die Motion zu überweisen.